~ . ®.f.r ^bc,n,u?.8 b-reits im Sommer 1875 mit einem in Gladenbach bestehenden w u F Berkchrslnteresfen, welches die Erlaubniß zur Anfertigung der generellen Vorarbeiten für eine SecundarMsendahn von Biedenkopf über Glavenbach nach Lollar rrsp. Fronbaufen für bag preußische Staatsgebiet erhalten hatte, in Verbindung gesetzt u>" d'eses Proiect zn for.^rn und demselben dne den Interessen des Großherzogthums Möglichst zusagende Richtung zu geben. D^e hierauf erfolgten Mittheilungen setzten uns davon in Kenntniß dan Seitens des preußischen Handelsministeriums, da. sich bereits ememLaaspher Comltogegenüber der pecuniären Unterstützung einer Secundärbahn von Mltenbunbemüber Biedenkopf nach Kölbe aus Staatsmitteln geneigt gezeigt batte, auch dem Gladenbacher Comtt«; bereilwilllgst die gleiche Unterstützung für die Führung dieser Bahn über (Slatteptmd) zum Anschluß an die Main Weser-Bahn in Aussicht gestellt worden sei und daß ihm diese Concefston die Verpflichiung auferlege, dis zum l. October 1876 die ?or?.^bklten einzureichen, welche jedoch schon bis Er.de 1875 fertig sein würben; e» begrüße gerne als eine wesentliche Verbesserung des Projectes roe n O enen als End punkt btr Lini- in Aussicht genommen M Sßir unierte” biefe IX“ dner eingehenden Berathung und gelangten zu der Ansicht, daß die bereits 9 ?
Arankreich.
Paris, 26. November. Von ungefähr 500 Officieren. welche sich zur Prüfung für d,e neue französische Ober-Kriegsschule meldeten, kamen nur 80 durch; die Examinatoren waren sehr streng; fast alle selbst von Generälen und Obersten empfohlene Osstciere fielen durch. - Die französischen Bischöfe haben chre Pfarrer aufgefordert, allen Recruten ihrer Gemeinden Empfehlungsschreiben an die Garnisons-Geistllchen mitzugcben und letzteren zugleich die Namen der Empfohlenen mitzutheilen, damit sie die Leute aufsuchen, wenn diese allenfalls dre Empfehlungsschreiben in der Tasche behalten. Man will dadurch ver'hin dern, daß die Recruten sich der Ueberwachung der Kirche entziehen.
c s November, Abends. Bei Fortsetzung der Berathung
des Cultuö-Budgets verhandelte Oie Deputirten-Kammer über den Antrag des mnnnn o-$)UfaUre' c-c" ®r£il für bic Besoldung bet Pfarrverwcscr um 600,000 Free- zu -rhoheit. Dem Vorschläge der Budget-Commission zufolge 4nnnnnUT 200'00? 8rrf- bewilligt weiden. Einen Antrag Victor Lefrailc'S, 400,000 Frcs. zu bewilligen, lehnte die Kammer mit 263 gegen 239 Stimmen «6. Dufaure halt die Forderung von 600,000 Frcs. aufrecht. Fortsetzung der Debatte morgen. w 01 v H
— Der zum zweiten Delegirten Oesterreichs bei der Konstantinopeler Eonferenz ernannte General-Consul in Bukarest, v. Caiice, ist heute nach Kon stantm^el abgereist, wohin Edhem Pascha sich bereits gestern begeben hat.
Nagusa, 27. November, Abends. Die Demarcations-Commisiare sind heute auf dem Kanonenboot „Möve" in Antivari eingetroffen und haben alsbald auf dem türkischen Kriegs-Dampfer „Assyr" ihre Reise nach der Bojana- Muudung bereits fortgesetzt; von da begeben sie sich mittelst Flußdampfers nach Scutari. v r
shssäs is.*.*?, s-*-
’ m Gießen, dem Knotenpunkt verschiedener wichtige'- tfifenhnF>n?iC‘ Einmündung
- Linie den Charakter einet einfachen Zweigbahn ebr bä h ' roÜrbe 6tcfe I,eue
: dann eine wichtige für den durchgehenden ^Verkehr werden mmn h1™ Un? ,nai5^n,tlt^ fübrung der Oberhcfsischen Eisenbahnen nach Osten in einer ober brr66? *7
zur Ausführung gebracht werden wird; auch dürfte die Herstelluna ^in ®etfe
Dinbung von Altenhundem durch das Hinterlandfeierber aerabe für K «r<?Sk®ers beö Prozecies oer Weiteiführung der Oberhcfsischen Bahnen febr
Äeftbr raefentli« iUr ”oUEn R-mIdiliiäi b« Ob-rh-'sis^n «Ihnen"b-ttr°g-n
Abgesehen hiervon wird auch die Ausmündung dieser Babn in ag.i;
einem ganz außerordentlichen und viel wesentlicheren Vortbeil für aSpr6! rDOn als die Ausführung des Projectes mit der Emmündung nach FronbaLn^ einer andern Station der Matn-Weser-Bab» ^rh '»rgend
eetbtnbuna <S unb* blÄ?*'«
7 'äs»« toÄSÄwvst
m ff fer°orflerufene unb im Aufblühen begriffene Bergbau aus Eisensteine du,ch ,^'Eloffnung jener Bahnlinie sehr gefördert weichen, da die Eisensteinemitt eiff bJ?
SiS
GE berührt, und zwar, wenn irgend thnnlich, aut Sw° "kosten oornehmk?^
. (Fortsetzung folgt.)
pln ^L-?"vohnter unübertroffener Weife ist der Lahrer Hinkende Bote für" 1877 nimmt bCJ ^£rtcS vallster und bester Bedeutung. Nicht ohne Grund
_ "t.flmf,rbr/j1 U«nk ^Esselben mit jedem Jahre ZU. Herzenswarm, oerstandesklar und
einer eingehenden Berathung und gelangten zu der Ansicht, MMe” bereits" vor^e'inei I oei eiaeEcken^ Wenbe die Anerkennung auch höherer als
«-ch- °°n Jahren -n's Auge gesohte duecte Verbindung der Ruhrgegend .esp. deri.olpostnieism" A-phon "ewetst " b'C ""(S ü d"'?u t'sch^ P r" nk)
Verwischte s.
. . 77 sind im Stande über das Entstehen der vor einigen Monaten erschienen«»!, y.11^ febon lm ganzen Deutschen Reiche bekannten und gesungenen Genusreaeln" Ansch^in^thullung zu machen. Das Buch ist nicht so harmlos, als e/ den Anschein hat. Unb wird darüber Folgendes belichtet;
dem Städtchen Demmin lebte vor mehreren Jahren ein Mann Namens Sllckers mw^Erks und ft***!!™ un? ,übete mtt Kleitz an feinen Schülern die Weisen Milchers und Erks und strich dazu geduldig mit dem Bogen von Pferdsbaar über die Darme des Schafes Es herrschte aber ein übermütiger^ «dft unto? bei «Ä unb fie ücrfpotteteii den Lehrer und thaten allerhand Sohalksstreiche und Narretbeibinae gegen ihn. Denn er war schwach Und als er sich ihres Mutwillens nicht länger erwehren konnte, ergrimmte er in seinem Herzen, schüttelte den Staub von seinen Msttt-"uüd Mert-'Gliedi"'^"^ ‘S‘6Ülcrn abcr W»« er Rache bis (n’S
als die Zeit erfüllet war, erschien an den Schaufenstern der Buchhändler E'nes Heftchen in unscheinbarem Gewände: „Die lateinischen Genusreaeln der nd'die 9? Grammatik in sangbaren Weisen. Musikalischer Scherz von Aug. Wagner."*) Und die Lieder waren lieblich anjubören, und alöbalb fangen bie Knaben daheim am Älaohr, auf Turnermarschen und Schulfahrten nach den Weifen Silchers und Erks die alten wohlbekannten Raime des Vater Zumpt. crt6
begab sich aber zur selbigen Zeit, daß an etlichen Orten des Reiches der ^QtCra^^*Cr wollte gelten lassen den Singsang vor seinen Ohren und er lieft -hrbE ba6 Niemand in der Schute seinen Mund auskhue 'anders denn zu
„Wie lauten die Neutra der dritten? sag an!‘ Spricht streng der Magister zum Schüler. Doch der hebt vergnügt zu singen an Sn der Weise des Heinrich von Mühler:
Die & e c, bie 1 n t. Die ar ur us sind neutrius
@3 drohet der Lehrer. - Nicht fruchtet sein Wort, Die Heiterkeit läßt sich nicht stillen. Die Lust am Gesänge reifet alle mit fort. In vollem Chore sie brüllen:
Viele Wörter sind auf is, juchheidi, juchheida, Masculmi generis, juchheidi helda!
Da fuchtelt der Stock, da schreit es au, au
Viel Hiebe setzt es, nicht flache:
Manche Hose wird straff, mancher Rücken wird blau!
Dos ist des Gesanglehrers Rache!
Voirätbig in jeder hiesigen Buchbandlung (Preis 50 Pfg.)
Belgien.
. , 27 November. Nach einem Pariser Briefe der „Jndöpkd."
hat Fürst Hobenlohe be, einem Diner die Ueberzenzung ausgesprochen, daß wenigstens für d,e europäischen Mächte der Frieden das Resultat der Coufereuz IN Konstantmopel sein würde. 3
Briiffel, 27. November. Dem „Nord" zufolge hätte die Pforte den Großmächten von der neuen türkischen Verfaffung Mittheilung gemacht. Bei Beiprechung des Vorschlag», der türkischen Regierung einen Aufschub hinsichtlich der Ausführung dec verheißenen Reformen zu gewähren, bemerkt dafielbe Blatt «n derarttger Vorschlag erscheine unbegreiflich, da Ei.ropa gegenwärtig wisse' was von den Reformen der Türkei zu halten sei.
Ztußlaud.
Petersburg, 27. November. Die Nachricht, wonach Fürst Milan «bzudanken gedenkt und ein russischer Prinz aus den serbischen Thron kommen öffentlichen Kreisen als ein Märchen bezeichnet. — Viele höhere russische Officiere sind wieder nach Belgrad abgereist.
L o k a l - N ÖTt "
©fefjen, 29. Nov. Jahresbericht »er hiesigen Handelskammer pr» 1873.
(Fortsetzung.)
Wir üb ergehen den Passus betr. Eisenbahnen im Allgemeinen und wenden uns zu demjenigen der Giefeen speciell berührenden Eisenbahnen.
ou t ^c^Eeser Stelle müssen wir vor Allem der Uebertragung des Eigenthums der Oberhesstschen V-ihven an den Staat erwähnen. Nachdem der zwischen den Bevoll machtigten dei' Gioßherzaglichen Regierung und demVerwaltungsrath der Oberheffischen Eisenbahngesellschaft abgcschlossene Vertrag die Zustimmung der Stände erhalten hatte, erfolgte die Uebernahme dieser Bahnen durch den Staat am 8. Aug. d Wir be- grüfeen dieses Ereignife und geben uns der Hoffnung bin, daß in Folge desselben die schon lange erwarteten Anschlüsse sowohl nach dem Süden, wie auch nach dem Nordoste'' hin geschaffen werden. Die Fortsetzung nach den westfälischen Kohlenrevicren hin ist mtpChlrrwin * ^0^ ^er größten Wichtigkeit für die Interessen sowohl unserer Stadt, wie der Prootnz Oberhessen und insbesondere für die Rentablität der Oberhessifchen
6189) 3"N' DM'chläffen der 1-
a) 12,68 C b) 216 c b,96
b)
Büi fämmtl aus teilen dicsell Offerten (in
Wetzlc
13,03 ।
501,42 10 im der G
Hierzu ist
mittags 10 ।
Die Lubin Erstattung ter ü Äis Ä'uter
6189)
Zum Bau Heu der Abtbeil,
a) 219,42 L 0.15-0,21 b. 127,47
a) 181,43 t 0,15-0,2 b) 160 Qs7
28,27 Etm. im Wege der offen . Hierzu ist $ Mtags io U
Die Submis Mstaitung ber 6o: Materie
Wetzlar,
Allgemeiner Anzeiger.
Mersteigerungen.
Holzversteigerung
Lm Gießener Stadtwalde.
Montag den 4. December 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im (Siefeei er Stadtwalde, in den Di- ftricien Neube ge und Katbarinenbütte, nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
Scheith. Prügelh. Stockh. Reish.
Raummeter Wellen , 26 553 182 6850
Nadel-Stamme, mit 69,56 Ffftmeter, 4' •• Stangen, „ 4,39
Dre Zusammenkunft ist auf der Grün- bergerftrafee an der I. Schneiße.
Gießen, am 29. November 1876. (6190 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. ®ramm.
Moliilikii-Vrrstristrning.
Montag den 4. unb Dienstag d-n 5. December, jedesmal Morgens y Uyr aiffangend, wird in der Behausung des verstorbenen Maurer und Weife, bmder Jakob Rockmer desien Nachlaß zur Versteigerung gebracht, als:
Ttsche Stühle Schränke, Betten, Kleidungsstücke und Weißzeug, eine aroßc Partie Werkzeug, Gerüststangen und Dielen, Seile, 1 Rollseil mit Nolle, Lettern, Rohr, Stückstecken und mehrere Meter eichen Holz zu solchen gerissen und ganz großer Vorrath von Farben und Lacken, Scha- bloneii, Wandmuster n. dergl.
Das Hausgeräthe kommt am ersten, das Werkgeräthe am zweiten Taa zur Versteigerung. b
Bwtzbach, den 27. November 1876.
Großherzogliches Ortsgericht Butzbach.
Küchel.
I Neue ital. Haselnüsse, Tafelmandeln, | Tafelrossnen, empfiehlt (6035
____Emil Fischbach.
Weißt' Vorhänge allrr Art/ Rouleaux, Drell in den gangbarsten DcssinS, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in qeschmackoollster Ausführung, bei (881 ______T h. Brück, Kanzleiberg B. l Marinirte Häringe empfiehlt (4658 Emil Fischbach.
6178) Ein 1 Vorjähriger Bulle, roth ge- checkt, Berner Race, diensttauglich, iU oer= kaufen bei H- Heller II. zu Lich.
Tascheil-Mchter, B neu erfunden, empfiehlt. I. Rett e
^^01
hT
1111 Uh
to/. tr Copi
bc, «1871


