Büchner, Kreisschulinspector.
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ten Vermittlungsweg, der die Gewerbe etwas entlasten sollte,
empfohlen.
Außerdem sprachen noch Schulze und Hirschhorn.
Ausgaben jährlich 10,000 Mk- und einmal 5000 Mk- beansprucht werden. —
betreten.
eine Vorlage gelangen lasten, wonach zur Errichtung und Dotirung einer ordentlichen Professur für Augenheilkunde an der Landes-Universität Gießen in Ver-
v. Wedekind (Hiltersklingen), Weyrauch, Pfannstiel, Wolz, Sturmfels, Sckmal bach und Weith der Antrag eingebracht: für das Grundsteuer-Capital 16 Pfg.,
und Agrarier sich zu Anstrengungen rüsten. Es ist wenigstens nahezu gewiß, daß sie in Oberhesten den Versuch nicht scheuen werden, unter nationaler und
liberaler Flagge nach einem oder dem anderen Sitze im Reichstage zu ringen. Hierzu bereite Streber und redegewandte Apostel sollen bereits gewonnen sein. Die nationale Partei in Oberhesten wird gut thun,
Paris, 24. October. Die Nachricht von der angeblichen Ankunft des britischen Botschafters Grafe» Schuwalvff in Paris ist unrichtig; der hier weilende Graf Schuwaloff ist ein Bruder des Botschafters und hält sich auf der Durchreise von Wien nach London, woselbst er einen Monat zubringen wird,
Aus dem Großherzogthum Heissen, 23. October. Bestem Vernehmen nach hat Prof. Oncken in Gießen eine Wiederwahl zum Reichstag für den Kreis Alsfeld-Lauterbach nunmehr entschieden abgelehnt und es soll von einer größeren Anzahl Männer des Kreises der Abgeordnete des Landbezirks Alsfeld in zweiter Kammer, der ehemalige Oeconom Wadsack zu Grebenau, als Abgeordneter zum Reichstage in Vorschlag gebracht werden. Die Lage der nationalen Partei scheint in einem und dem anderen oberhesstschen Bezirke nicht ganz ungefährdet zu sein. Namentlich sollen die neuen Deutsch konservativen
tig schlüssig geworben. (Es soll sich um Verlängerung der Eisen-Zölle gehudelt haben.) Die Berathung dauerte auderthalb Stunden.
Köln, 24. October. Die „Köln. Ztg." meldet aus Pera vom heutigen Tage, die Pforte^ mache die Annahme der russischen Fonderung eines sechswöchentlichen Wastenstillstandes davon abhängig, daß vorher festgesetzt werde, jede weitere^ Verlängerung wüste ebenfalls sechs Wochen umfasten.
München, 24. October. Der zum Bischof von Speyer ernannte Stifts-Decan Enzler hat aus diese Würde thatsächlich verzichtet und das des- fallsige Gesuch bereits dem König eingereicht.
19 Pfg., für das Grund- und Gewerbsteuer-Capital 16,8 Pfg. proponirt, während die Minorität für das Einkommensteuer > Capital 20 Pfg., für das Gewerbesteuer-Capital 18,3 Pfg., für das Grundsteuer-Capital 15 Pfg. beantragt. Im Laufe der Debatte wird von den Äbgg. Jost (Allertshausen), Stephan (Osthofen), Stephan (Heßloch), Wadsack, Ellenbenberger, Matty,
Außland.
Moskau, 24. October. (Proceß Strousbcrg.) Das Zeugenverhör wird fortgesetzt. Die Aussagen bestätigen, daß Strousberg nicht bestochen hat, sondern selber ausgebeutet worden ist.
Türkei.
Konstantinopel, 24. October. In Verfolg der Entdeckung des Complottes, welches die Einführung der beabsichtigten Reformen zu verhindern
Gießen, ‘26. Oct. Ämlid), ba§ in der F M ((Salaen) die 6mroi berbeifchaffen un 2, Helsen mußten. In -schm, die Darmstädter stistt, Leinweber und Be -Mil für sckimpfiich ui iiim Leistunaen bestellt r iam Hochgericht erbaut ro iiadgraf Ludwiz VIII., d lessuntzern in die Stadt
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W, Gonzalei ____
(ei(jtji, 26. Oct-
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Madrid, 23. October. Amtlich wird gemeldet: Bereits seit lange Abg. Wolfskehl hatte noch einen, übrigens nicht förmlich formulir ^hat die Regierung die socialistische Verschwörung überwacht, welche von Ruiz Zorilla und Salmeron mit Unterstützung einiger föderalistischer Militärs orga-
.. . . . . .. nifirt war. Nach einer an der Grenze erfolgten Beschlagnahme eines Briefes
Darmstadt, 23. October. Die Regierung hat jin die zweite Kammer von Ruiz Zorilla, worin derselbe den sofortigen Losbruch anbefiehlt, beschloß
die Negierung zu handeln und verhaftete die Hauptschuldigen, darunter die Generale Mereto, Areyro, Patino und Acosta, welche nach dem Militärgesetz be- bcndung mit einer ophtalmologischen Klinik vom 1. Januar 1877 an für!straft weiden sollen, sowie mehrere föderalistische Deputirte. Einige Verschwo- Besoldungen und persönliche Ausgaben jährlich 5500 Mk-, ferner für sachliche reue haben sich geflüchtet.
Ausgaben jährlich 10,000 Mk- und einmal 5000 Mk- beansprucht werden. — San Sebastian, 24. October. Die Nachrichten über Entdeckung der Auf eine Anfrage des Abgeordneten Maurer hat die Regierung erklärt, daß socialistischeu Verschwörung haben unter der hiesigen Bevölkerung lebhafte Erste für Ausarbeitung einer allgemeinen Bauordnung für das Land eine Com- reguug hervorberufen, doch ist die Rlihe bisher nicht gestört worden; die Trup- mission bestellt habe, daß es aber zweifelhaft sei, ob diese ihre Arbeiten fo P£U sind consignirt. In Saragosia, Logronno, Bilbao und Santander wurden zeitig vollenden werde, daß noch dem dermaligen Landtage eine Gesetzes-Vorlage zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Außer den bereits in Haft genommenen zugehen könne.— Bezüglich des Antrags des Abg. Heinzerling wegen Errichtung sind noch verschiedene andere Generale compromittirt. Gerüchtweise verlautet, von Reichs-Telegraphen-Stationen in Hirschhorn und Neckarsteinach ist die Äus- Zorilla habe über die Grenze nach Arragonien hin wieder den spanischen Boden kunft ertheilt, daß die Regierung sicb dieserhalb an die ReichS-Telegraphen- Verwaltung gewendet habe, bis dahin aber eine Antwort noch nicht erfolgt sei.
. Bkkmtnuch Maa den 28. d. fflt?
für das Gewerbsteuer-Capital 18,3 Pfg., für das Einkommensteuer-Capital Durchreise von Wien nach London, woselbst er einen Monat zubringen wird, 20 Pfg. zu erheben. Die Debatte schließt damit, daß der Antrag der Aus. vorübergehend hier auf.
schuß-Minorität mit allen gegen 6 Stimmen, der Antrag der 13 vorgenannten Paris, 25. October. Die „France" veröffentlicht folgende Depesche, Abgeordneten mit 24 gegen 19 Stimmen, der Antrag der Ausschuß-Majorität welche von Jgnatieff an eine hohe diplomatische Persönlichkeit gerichtet wurde: mit 26 gegen 17 Stimmen abgelehnt, die Regierungs-Vorlage mit 22 gegen »Konstantinopel, 23. Octbr. Ich verbürge mich für meine persönliche Mäßi- 21 Stimmen angenommen wird. Im Laufe der Debatte hatten die früher der gung, aber ich verbürge mich nicht für die Weisheit eines Anderen."
Wien, 24. October. Die „Neue Fr. Pr." will erfahreu haben, daß die Vertreter der Pforte im Auslande den betr. Regierungen mitgetheilt hätten, dw Pforte verharre auf ihrem frühereu Standpunkte und halte die an sie ge- auf ihrer Hut zu sein stellten Anforderungen für unannehmbar. Eine weitere Bestätigung dieser Nach- und sich streng an bewährte Namen zu halten. (Frkftr. Journ.) richt liegt nicht vor.
Darmstadt, 21. October. In der heutigen Sitzung der zweiten Kam- Wien, 24. October. Der „Polit. Corresp." wird aus Serajewo ge- mer wurde in der Berathung des Ausgabe-Budgets, soweit abweichende Be- meldet, es sei Gefahr, daß die Mohamedaner in Bosnien im Falle der Ver-
schlüffe der ersten Kammer vorliegen, fortgefahren; hierbei gelangten überall wirklichung der für Bosnien beabsichtigten Autonomie sich erheben würden; der
die Ausschuß-Anträge zur Annahme. Wir heben hervor, daß einem von der dortige Landes - Verwaltungs - Rath habe eisen Antrag auf Berufung von je
ersten Kammer beliebten Abstrich an den für das hiesige Polytechnikum be- zwei Mohamedanern aus jedem Vilajets'Kreise in den dort bestehenden Rath
willigten Beträgen im Belauf von 4900 Mk., sowie einem solchen bezüglich für den Religions-Krieg angenommen.
der zu errichtenden Bau-Gcwerkschule im Belauf von 4800 Mk. nicht beigetre- Wien, 25. October. Nach glaubwürdigen Berichten sollen die letzten ten wurde. Bei der Oberforst- und Domänen-Direction wird darauf beharrt, Gefechtstage bei Deligrad zwar für die türkische Armee sehr ruhmvoll ausge- daß ein Director nicht bestellt werde, aber für den verwaltenden Rath eine fallen fein, ohne jedoch einen strategischen Erfolg zu ergeben. Dagegen hat die Functions-Zulage von 600 Mk. verwilligt. Bei der Landes-Universität Gießen Capitulation der Festung Medun den Montenegrinern nicht blos außerordent- hatte die zweite Kammer 301,715 Mk. für die neue Aula verwilligt, eine wei- lichen moralischen, sondern auch effecriven Vortheil gebracht unb dieselben in tere Forderung von 90,571 Mk- für weiteres Bauwesen vorerst abgelehnt. Die die Lage gesetzt, Mukhtar Pascha mit ganzer Kraft zu verdrängen; man er» erste Kammer war auch für letztere Verwilligung eingetreten. Mit Rücksicht wartet eine entscheidende Action in dieser Richtung. Diese Umstände dürften auf inzwischen veränderte Verhältnisse erklärt sich nunmehr der Finanz-Ausschuß dazu beitragen, die Pforte nachgiebiger zu stimmen,'was man auch in den hie. zweiter Kammer gleichfalls für die Bewilligung. Dem entsprechend erfolgt sigen Regierungs Kreisen, ohne daraus ein Hehl zu machen, wünscht. Die Cor- nunmehr einstimmig die Bewilligung. respondenzeu eines Berliner Blattes aus Pesth, welche fortfahren, die Stellung
Darmstadt, 23. October. Die heutige Sitzung der zweiten Kammer Grafen Andrassy als erschüttert ui bezeichnen, werden aus Agitationen von war ausschließlich der Feststellung des Finanz-Gesetzes, insbesondere dem § 1 altconservativen Gegnern Andrassy's zurückgeführt.
desselben, directe Steuern betr., gewidmet. Nach der Regierungs-Vorlage 24. October. Im Finanz-Ausschuß erklärte der Landcsver-
sollen auf die Mark Gewerb- und Einkommensteuer-Capital 19 Pfennige, auf theidigungs-Minister v. Szendc auf eine Anfrage, es könnten nöthigensalls die Mark Grundsteuer-Capital 17J/2 Pfg. ausgeschlagen werden. Nach dem 217,000 Honvets binnen acht Tagen vollständig ausgerüstet und mobilisirt Antrag der Ausschuß-Majorität werden für daö Einkommensteuer - Capital werden.
---- ' Pesth, 25. October. Der Fackelzug der Studenten zu Ehren des türkischen Cousuls ist polizeilich verboten worden.
Berlin, 24. October. Das „Tageblatt" meldet: Der russische Finanz- Minister hat Livadia verlassm und die Erlaubniß zur Aufnahme zweier Anleihen erhalten. Das Consortium Hope übernimmt 20 Millionen Ducaten; fünfprocentige 200 Millionen Rubel sind in Rußland ratenweise nach Bedürf» niß emittirbar.
Berlin, 25. October. Der Ministerralh, welcher gestern unter dem Vorsitze des Kaisers stattgefunden hat, ist in der Schutzzoll-Frage nicht endgül-
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Ausschuß-Majorität angehörig gewesenen Mitglieder, mit Ausnahme des Abg. - „ .
Kugler, erklärt, daß mit Rücksicht auf die feit der Berichterstattung eiugetrete- KöllllNO.
neu veränderten Verhältnisse, insbesondere die zahlreich eingetretenen, ober noch Haag, 24. October. Die Regierung hat im Hinblick auf die zu er» in Aussicht stehenden Bewilligungen und bezw. Ausgaben die Annahme der wartende internationale Lösung der Münz-Frage ihre diesbezüglichen bisherigen Regierungs-Vorlage empfohlen werden muß, wenn nicht finanzielle Schwierig- Absichten modificirt und schlägt nunmehr vor, die Gold- und Silber-Währung feiten eintreten sollten. Für den Minoritäts-Antrag traten namentlich ein: für die Niederlande gegenwärtig beizubehalten, die weitere Ausprägung von Mölliuger, Schröder, v. Rabenau, für den Majoritäts-Antrag Kugler, für den Silbermünzen aber zu suspendiren.
Antrag der 13 Abgeordneten: Jost und v. Wedekind (Hiltersklutgen), während -
neben Minister-Präsident Schleiermacher und Geh. Finanzrath Müller die Äbgg ! Spante«.
Königer, Dumont, Weicker, Edinger, Theobald für die Regierungs-Vorlage sprachen, f"
stberzraffchaft, nebst ihrer : formt) verfertigt und m Hubiteur muhte ben ersten i| (Sine Otntralprßbi. wuttl in brr Stirrbt qt flirt, kinste/mann angtfttdt, btt, 0M anstellt. Er macht M» Mbrigen Sohne aus
Hellen, aufrecht, und übt M Einen hübschen Bi Mücks zum Scktunenlo
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des Bezirkes Grünberg
Donnerstag den 2. November, Anfang 10 Uhr, in Grünbera.
Gießen, den 24. October 1876.
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