Ausgabe 
27.10.1876
 
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No. SLI. Freitag, den 27. Oktober IN7«.

MeßeW MHeiger

Allfligt' Mii AmtMtt fir de« Kreis Gieße«.

Erscheint tätlich mti Ausnahme bei Ms »tag« vchutst,»-«, SU B. Nr. 18.

®Wi» vierteljährlich 3 Merl 20 Pf. mit Bringrrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich B Mark SB Pf-

Amtlicher H h e i t.

Gießen, am 12. October 1876.

Betreffend: Die Herbst-Controlverjammlungen in 1876.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Wir beauftragen Sie die nachstehende Bekanntmachung des Großhcrzoglichen Landwehr-Dezirkscommando's dahier in Ihren Gemeinden auf orts­übliche Weise bekannt machen zu lassen.

v. Röder.

Die diesjährigen Herbst Control-Versammlungen im Kreise Gießen werden, wie folgt, abgehalten:

I. Im Bezirke -er I» Bezirks-Compagnie (Gietzen).

1* Zu Gießen

am 30. October 1876 Bormittags, im Oswald'scben Garten

und zwar um 7</4 Uhr für die Dispositionsurlanber, Reservisten und die zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der Infanterie, um 8i/2 Uhr für die Wehrleute der Infanterie und um 9^ Uhr für die Dispositionsurlauber, Reservisten, sowie die zur Disposition der Ersatz-Behörden entlastenen Mannschaften und Wehrleute der übrigen Waffengattungen aus den Orten:

Annerod, Burkhardsfelden, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod, Wieseck.

2. Zu Lollar

am 30. Oktober 1876, Nachmittags 12'/« Uhr, auf dem Turnplatz.

Hierzu gehören die Orte:

Ullendorf a. d. Lumda, Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen (mit Heibertshausen), Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen (mit Kirchberg), Staufenberg (mit Friedelhausen), Treis a. d. Lumda, Trohe.

3. Zu Grünberg

am 31. October 1876, Vormittags 8V2 Uhr, an dem Bahnhofe.

Hierzu gehören die Orte:

Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg (mit der Dickelsmühle, Neu-Mühle, Stadt-Mühle, Stein-Mühle, Oberen und Unteren Ziegelhütte, Latz-Mühle), Hattenrod, Harbach (mit der Kolbenmühle und Sommermühle), Kesselbach (mit der Rabenau'schen Papier- Mühle), Lauter (mit der A.rzt-Mühle, Bing-Mühle, Georgen-Hammer, Strölles-Mühle und Walk-Mühle), Lindenstruth, Londorf (mit der Burg Rabenau, Burg-Mühle Schmied-Mühle, Reitzcn-Mühle und Ziegelhütte), Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausen (mit Appenborn-Hof), Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen (mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg), Stangenrod, Stockhausen, Weickarts­hain, Weitershain (mit dem Hainer-Hof), Winnerod.

II. Im Bezirke -er II. Bezirks-Compagnie (Lich).

1. Zu Hungen

am 7. November 1876, Nachmittags 2V- Uhr, am Friedhöfe.

Hierzu gehören die Orte:

Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenrod, Obbornhofen, Rabertshausen (mit Ringelhausen), Rodheim (mit Hof-Groß), Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Villingen.

2. Zu Lich

am 8. November 1876, Vormittags am Bahnhofe

und zwar um 9 Uhr für die Reservisten, die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten und zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaffenen Mannschaften der Infanterie und um 10 Uhr für sämmtliche übrigen Mannschaften des Beurlaubtenstandes ans den Orten:

Mach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt (mit Arnsburg), Ettingshausen, Garbenteich, Groß-Linden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich (mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen), Münster, Hof-Gill, Rieder-Bessingen, Ober-Bessin­gen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg.

Es haben aus diesen Ortschaften zur bestimmten Stunde sämmtliche im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller Waffen des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Reserve oder Landwehr gehören, zur Disposition der Truppentheile beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz - Behörden entlaßen sind.

Die Ersatz-Reservisten haben nicht zu erscheinen.

Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und muffen darauf bezügllche Gesuche bis spätestens den 23. October 1876 auf dem Dienstwege eingereicht werden.

Die ohne Entschuldigung sehlenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen.

Schließlich wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen, in bürgerlicher Kleidung zu er­scheinen haben und vor dem Beginn der Control-Bersammlung Schirme, Stöcke und Pfeifen abzulegen sind.

Franck,

Oberstlieutenant z. D. und Bezirks-Commandeur.