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England.

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April,

8.

Wie man derAg. am." aus Philadelphia telegraphisch meldet, sind die meisten der Ausstellungsgebäude nahezu vollendet; die Agricultural Hall ist bereits officiell zur Ausnahme von Ausstellungs-Gegenständen für offen erklärt worden. Die Gallerie für Werke der schönen Künste ist noch nicht ganz so weit vorgeschritten, indeß hofft man mit Bestimmtheit, bereits um die Mitte d. Mts. mit dem Aushängen der auszustellenden Gemälde beginnen zu können. Am 6. d. Mts. ist der DampferAmerique" mit den französischen Ausstellungs- Gegenständen von Havre eingetroffen, nachdem am Montag bereits der Dampfer

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Pennsylvania" von Liverpool mit einer kostbaren Ladung an Kunstschätzen ein­gelaufen war. Die englische Royal Academy hat Gemälde bis zum Werth von 50,000 Lstrl. hergeliehen. Unter den Sculpturen, welche in sechs mächti­gen Kisten verpackt sind, befindet sich die berühmte Venus von Gibson. Die für die Centennial- Ausstellung aus Deutschland, Frankreich, Niederlanden, Schweden, Norwegen, Spanien und Aegypten bestimmten Gegenstände sind bereits zum größten Theil ausgepackt; an ihrer Aufstellung wird eifrig gearbeitet.

Berlin, 12. April. Wie dieProv.-Corresp." berichtet, ist der Kaiser von seinem Unwohlsein bis auf eine leichte Heiserkeit wieder hergestellt, so daß voraussichtlich noch eine Begegnung mit der Königin Victoria in Coburg statt- fiuden werde. Die Abreise nach Wiesbaden erfolgt vermuthlich am 18. April, woselbst der Kaiser bis in die erste Woche des Mai hinein verweilen wolle. Der Besuch des Kaisers von Rußland werde am 9. Mai erwartet, und am 12. Mai wolle Letzterer seine Reise nach Ems sortsetzen; sodann würden beide Majestäten gegen den Schluß der Badekur des Kaisers von Rußland mehrere Tage in Ems zusammen sein.

Limburg, 11. April. 12,000 Mark Strafe sind auf einmal unferm Bischof angedroht, wenn bis zum 4. Mai die Pfarreien Nauort, Haintgen, Johannisberg und Werschau nicht nach den Bestimmungen der Mai-Gesetze be­setzt sind.

Straßburg, 6. April. Die ausgewiesenen Communarden, zehn an der Zahl, haben letzten Sonnabend unser Land verlaffen, nachdem ihr Gesuch um Zurücknahme, bezw. Aufschub der Maßregel, abschläglich beschieden worden ist. DieStraßb. Ztg." bringt eine Erklärung der Maßregel, wonach letztere keinen politischen, sondern lediglich einen polizeilichen Charakter habe. Von den 39 Communarden seien nämlich 6 ausgewiesen worden, von denen drei

Türkei.

In Bosnien sieht es gewitterhaft aus. Der Aufstand flackert dort cn allen Ecken und Enden auf und breitet sich immer weiter aus, zumal die Türken ihre ganze Militärmacht in dem äußersten Südwinkel der Herzegowina co-- centrirt haben und nicht über die nöthigen Streitkräfte in Bosnien verfüger. Die türkische Bevölkerung läßt sich den Insurgenten gegenüber wieder zu allei-- hand Grausamkeiten hinreißen und diese werden dann von den Insurgenten in gleicher Münze bezahlt. Ans Kostajnica, 8. April, geht demN W. Tagebl.^! folgende Nachricht zu: Vier österreichische Grenzer aus Ustiza, Namens Ristil, Turtic, Simuncic und Boic, welche nach Bosnisch-Gradina Frucht kaufen gi- gangen waren, sind von den Türken maffacrirt und geköpft worden. Die Furät vor den Türken ist in Oesterreichisch- Kostajnica groß lieber Gräuelrhaten der Insurgenten geht derPol. Corr." folgendes Telegramm vom 7. d. M- aus Serajewo zu: Aus Oesterreich herübergekommene Jnsurgentenbanden habe,' die muselmännische Bevölkerung überfallen, nachdem es ihnen gelungen war, Vie christliche Bevölkerung von Bihac in eine aufständische Bewegung hineinzuzieheil- Die christliche Bevölkerung selbst hatte viel von der schlechten Behandlung der Jnsurgentenbanden zu leiden. Die vorgefallenen Sceneu der Verwüstung und Acte der Plünderung sind unbeschreiblich. Mehrere Dörfer in Chledna wurden in Brand gesteckt. Zwei Gensd'armen wurden durch von der Grenze ge­kommene Banden lebendig verbrannt. In Pernavor wurden ein Gasthausbe­sitzer Namens Ali, sowie seine Frau und vier Kinder in derselben scheußlichen Weise geopfert. Ein Christ, der sich den Zumuthungen der Insurgenten gegen­über widerspenstig zeigte, wurde mit seiner ganzen Familie maffacrirt.

Die von gegnerischer Seite verbreitete Meloung, daß eine fanatistrte Bande in den Straßen von Priedor unter Musikbegleitung einen Christenkopf herumgetragen haben soll, ist schon deßhalb eine böswillige Erfindung, weil ei« solcher mit den religiösen Vorschriften des Islam durchaus unvereiubarlicher Vorgang bei einer mahomedanischen Bevölkerung absolut nicht Vorkommen kam-

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Geistlichen £0 Planstelle ob sie für 'hu ninß des Ein ist. Da nun und damit d- seines Dirnsic diesem Gesetze

2. Zur Beseitig auf dem Suri kürzestem A nölhig werder prtirt werben, gewesen ist-

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Diebe einer ein betrügerischer Bankerotteur sei, ein anverer tm Concublnar e6e und der letzte sich auf politische Agitationen eingelassen habe. Man ist aber hier der Ansicht, daß derartig- Subjecte vor den Strafrichter und dann etwa auf den Schub gehören, aber nicht auf ein anderes Land losgelasien werden sollten. Es handelt sich bei der Ausweisung aber gar nicht um diese Subsecte sondern um 6 andere Communarden, welche theils Heer, theils In Sckiltiab'eim ihre Geschäfte betrieben und, so weit man bemerken konnte, sich kÄes Vergchens schuldi/ gemacht haben. So theilt nämlich dasEls. Journ.» mit und es schließt daraus, daß der Ausweisung -tn Antrag der ft-nMcheu Regierung in Grunde lieg-, w-s hinwiederum beweis-,daß die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland einen intimeren Charakter angenommen hätten."

b-n über Aegypten streiten, w ebiv' @elfc vorstrecken oder eine

fluß erlangen bautet so übermäßigen Schulden übernehmen, und

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London, 10. April. DiePreffe" bezeichnet das bereits telegraphych mitaetheiltc V-rdict der Geschworenen gegen den Capitan der »Francomr durchweg als ein gerechtes. Am strengsten urtheilt dabei dieTimes indem sie saat' Die Anklage, deren Capitän Keyn von der^rancoma im ® tral-Criminal-G-richtshos überführt worden, inoolvirt -ine doppelte Schuwbav feit Bei Hellem Tageslicht und hübschem klaren Welter rannte er em v«i (ihm stehendes und seinen richtigen Curs bchaiiptendes Schiff nieder, und nach $ ' ' Han von panischem Schrecken ergriffen über das muthmaßlichi

, soweit dieselbe Schiff^afficirt-, Impfte,-,

verkennen. L ^ie (n Frankreich dem Klerus gegenüber -lnge- AranKreich.

treten- Wendung hat seit einigeri Zeitdi- Paris, 10. April. Die 100 Capellen, welche der Kricgs-Minnist-r für

und ist die chE«°nst',ch- Slgnawr d« bag ifenfn bei Armee angeschafft, kosten 49,000 Frcs. 2» Kriegszetten werden zum Trans-

nen können tn Frankreich nid) 9 meltlichen Herrschaft und der derselben 100 Wagen nebst Gespann und Bedienung nothwendlg sein. In

Ser W. -f bic ben militärischen Kreisen ist man wegen dieser Anschaffung sehr ungehalten und Erfüllung ähnlicher Wünsche h f ' günstig zurückwirken. Man sie um so merkwürdiger, als man den Compagnte-Fuhrern für dte Feld-

''»'ÄS?: WtatataE dl. P,d. .»<» <- l" -»>- u-'-»-- '"»»»>» d<° to.

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Nacht ändern. Man muß MleMen Jahres zum guten Theil -'ne Bericht vor, welcher di- Ablehnung des Amnestie - Vor chlages beantragt unb iüge und Demonstrationen n b« der großen Menge ihren besten M) gleichzeitig in Uebereinstimmnng nut der Regierung für Vertagung der

Modesache waren und tn bem 3 tt « golübe a® unb die angeborenen Discussion bis zum 1. Mai ausspricht. D^egen »erlangt Mitchell die An. Bundesgenoffen fanden. Du M s toieb°t9be®ttid,CT hervor. Es wird -etzung der Discussion bereits für morgen. Der Minister des Innern, Ricard gallicanischcn Neigungen Frank ch m(t anflemef|enct Mäßigung a«f- eIHärt, er habe seinerseits die sofortige Discussion befürwortet, muffe aber

vor Allem darauf ankomm , 0 der Marschall .xüh dem ans der Mitte des Parlaments hervorgehenden Widerstreben

tret- und Mac Mahon Umgebung ©laut gehalten r!a^ge6en; der Minister hebt ferner noch hervor, daß da« Land bereits di

den Warnungen und Emst st g ^Emerkt haben, er brauche nicht katholi- Gesinnung beider Kammern über die Amnestie kenne und sich daher in ke n u"d gelegentUch ^tffch T b gallicaniscken Bischöfen ganz gut beunruhigen werde. Hierauf vertagte sich Kammer bts zum 1J. Ma scher zu sem als Ludwig Aiv., ver ö q&atte, 12. April. Die Akademie der Wlffenschasten hat den Pios.

anszekommen sei. e>.s^pck^nvlaae in den im vorigen Jahre von Borckardt Mitglied der königlichen Akademie der Wiffenschaften in Berlin

- Die gchM. Der zur Ver- Claffe), zu ihrem correspondirenden Mttgüede w

derwlben, ^eimgelu^ten Selb en t B n hat seine Thätigkeit ^zhü mii 28 Stimmen gegen 18, welche auf Catalon fielen, d-r Proses r

tilgung des Ungeziefers. a g st S gelbmaif Kerzendorf g-lun- b Mathematik in Lüttich und Verfafler einer Anzahl mathemat,fcher »schrls.

bereits begonnen und es ist hm der landwirthschaftlichen Ange-ist.

g«, ffl^en «ufwnrt» 1 Aufmerksamkeit und hat in den

legenh-it wldmch dem G-g-nstand- M- g Oberomtmann Deutsch, in einer

sich üt« Wh.-»- «»-««>' »d d.--» «°>.-

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Dörfern: ibr£..§Vito.li$t)fXu.tr^n?to Ään^nl^l? zu fürchten braucht, wenn manronnte ^erneigentlu^en Gewicht dieser Thatsacken etwas hinzusügen oder be- Gott für sich hat. Diese Verbindung, welche mit dem großen System der eleri* Wenn Worte etwas bedeuten, so ist der Capitän des Todtschlagks

calen Anwerbung mit den vielen katholischen Gesellenvereinen und verschiedenen derjenigen, welche umkamen, schuldig. Sich geweigert zu haben, ihn der be- Werken in Verbindung steht, hat ganz den Charakter einer geheimen und un-I puderen Anklage, die sein Verhalten ihm heimgebracht har, zu überführen, erlaubten Gesellschaft, die gerade nicht die Aufrechterhaltung unserer Justitutio-!^^^ geheißen haben, die Verantwortlichkeit der Befehlshaber unserer see- neu und unseres gesetzlichen Regimes zum Zweck hat. Diese Organisation, die gehenden Dampfer , eine Verantwortlichkeit, deren nothweudige Erhöhung wahrscheinlich ausgedehntere Verzweigungen hat, als das famose bonapartistische täglich neue Zwischenfälle demonstriren, zu verkleinern. Die Frage der Juris- Comit^, erinnert an die ehemaligen Jesuiten-Gesellschaften. Man muß hoffen, diction, deren Entscheidung dem Criminal-Appellations-Gerichtshof vorgehaltai daß die Regierung sich mit diesen Umtrieben beschäftigt. Die Clericalen stehen worden, ändert nickt den Aspekt, welchen der Fall in den Augen des Publi- ohne Zweifel nicht über den Gesetzen; es würde nicht überflüssig sein, sie baranrlim^ uoch erhöht sie oder vermindert sie in irgend einer Weise dessen zu erinnern, daß es nicht genügt, zu behaupten, man habe sich mit Gott gut wesentUche Beschaffenheit."

gestellt, daß es außerdem unumgänglich nothwendig ist, sich in Den Grenzen London, 11. April. Im Unterhause erklärte der Schatzkanzler Nott!- des Strafgesetzbuchs zu halten." rote auf eine Anfrage von Wolff, es sei ihm unmöglich, nähere Auskunft über

' ~ --- - ' die Verhanolungen betreffs der zukünftigen Gestaltung der Verhältniffe dis

Suez-Canals zu geben; es könne nur versichern, daß die Verhandlungen zwi­schen der Pforte, dem Khedive und den betheiligten See-Mächten in vollen Gange seien. Sodann vertagte sich das Haus bis zum 24. April.