Kekerreich.
die er hierauf
Krankreich.
Darmstadt, 10. Februar. Mit Allerhöchster Ermächtigung Sr. König!.
der Mitglieder und der sonstigen Beamten des Ober-Conststoriums und
England.
An-
Hini>Land.
Allen Kra und ohne
auch fernerhin in Giltigkeit und es fallen die etwaigen Ruhegehalts derselben Interessen nicht identisch wären.
auch fernerhin dem Staate zur Last. Bel Festsetzung der Pension zu Lasten ihre Aeußerungen danken.
der Hauptstaatskaffe kann jedoch kein höherer Gehalt zu Grunde gelegt werden, als dies nach den zur Zeit der Erlassung dieses Gesetzes für die betr. Stellen bestehenden Gehaltsbestimmungen zulässig war. 1
erster und zweiter Ordnung zurück und überlaste es denjenigen Landeskindern, welche technische Studien machen wollen, die an der Universität keine ausreichende Vertretung haben sollten, eine auswärtige Anstalt zu besuchen. Unsere Universität ist ja auch von Studirenden anderer deutschen Staaten und von Ausländern besucht, und wird gewiß Niemand de» kleinlichen Gesichtspunkt vertreten wollen, daß in unserer Zeit, welche die Einheit des Reiches errungen hat, Niemand außer den Greuzpfählen seiner engeren Heimath sich seine Bildung holen darf. Äm Schluffe meint der Artikel, die demnächst zusammentre- tenden Kammern würden wohl zu überlegen haben, ob sie durch Zustimmung
^hiW, Plötzlich ein und führte 'auJ^i>aß er in dem Augenblick
zu dem beanspruchten höheren Staatszuschuß auf dem Wege immer steigender Bewilligungen weiter forrschreiten und dadurch der Möglichkeit einer Aufhebung der Anstalt selbst die erheblichsten Schwierigkeiten bereiten wollen.
Paris, 9. Februar. Es fällt auf, daß der Brüffeler „Nord", dessen Beziehungen zu Rußland anerkannt sind, anfängt, die Intervention Oesterreichs -----,----, ....... —- ----------------,-■=>-■» -........... in der Türkei als eine Sache zu behandeln, die möglich werden könnte wenn Hoheit des Großherzogs ist den Ständen des Großherzogthums von der Großh. die Pforte sich unwillig oder unfähig zeigte, die versprochenen Reformen Regierung der Entwurf eines Gesetzes, betr. die Regelung des finanziellen Ver- auszuführen.
w*
T8ien, 9. Februar. Erzbischof Ledochowsky celebrirte am 6 Februar in Prag in der Jesuitenkirche eine Messe. In der Predigt, die er hierauf hielt, erzählte er sein Martyrerihum. Dann besuchten ihn die Mitglieder des kathol.-polit. Vereins, darunter die Grafen Schönborn, Nostitz, Thun, Ezernim. Erzbischof Ledochowsky erwiderte auf ihre Begrüßungsrede, daß er sich freue die Bluthe jenes Adels zu sehen, besten Ahnen stets für die Rechte der katholischen Kirche e,„getreten sind, und er hoffe, daß auch der Nachwuchs in demselben Geiste werde. Er würde ihre Besuche wenigstens mit Visitenkarten erwiedern allein er sei ein rechter Märtyrer und habe nicht einmal diese zur Verfügung' man habe ihm bei der Freilastung aus dem Gefängniß nichts gelasten.
Aus Oberheffen. Im „Wett. Boten" wird die Frage der Fort- Berlin, 10. Februar. Reichstag. In der heutigen Abend-Sitzung «xistenz des Polytechnikums in Darmstadt besprochen, und dabei die Höhe des wurde die Strafgesetz Novelle in der Schluß-Abstimmung mit großer Majorität für die nächste Finanzperiode geforderten Zusckustes von 137,000 Mark her- genehmigt. Dagegen stimmten nur die Fortschrittspartei, das Ce^rum und vorgehoben. Es heißt dann: Wenn wir bedenken, daß unsere zweite höhere die Social-Demokr^ten. Vice-Präsident Hänel gibt die gewöhnliche Geschäfts- Bildungsanstalt, die Universität in Gießen, ebenfalls an das Land steigende Uebersicht. Fürst Bismarck dankt dem Reichstage für die im Dienste des Anforderungen stellt, da für dieselbe in der nächsten Periode 266,068 Mark Reiches und der deutschen Nation bei den parlamentarischen Arbeiten geleistete jährlich gegen seiher circa 210 000 Mark Staatsznschuß verlangt werden, so Mitwirkung und verliest eine Botschaft des Kaisers, welche die Session schließt, wird man zugeben, daß die Landesvertretung so großen Summen gegenüber Die Versammlung ging sodann mit einem dreimaligen enthusiastischen Hoch auf von ernstlichen Bedenken erfüllt werden muß, umsomehr, als in den angeführ- den Kaiser auseinander.
ten Beträgen noch keineswegs die Summen für Neubauten einbegriffen sind, Berlin, 10. Februar. General v. Peucker (früher Reichs-Krieasministerj
welche in Gießen gegenwärtig in Ausführung begriffen und für Darmstadt be- ist heute früh gestorben.
antragt sind. Nun wird neuerdings der Plan besprochen, Universität und Berlin, 11. Februar. Die im Reichstage eingebrachte Resolution auf
Polytechnikum znsammenzulegen; will mau nun die Universität nach Darmstadt Herabsetzung des neuen Telegraphen-Tarifs in der ersten Zone ist zurückgezogen oder das Polytechnikum nach Gießen verlegen, so würden dadurch dem Lande worden. Wahrscheinlich wird Herr Stephan nicht auf der Einführung des so unerschwingliche Kosten entstehen, daß, abgesehen von vielen anderen Gegen- neuen Tarifs zum 1. März bestehen.
gründen, die Ausführung ganz unthunlich erscheint und eine gewissenhafte Kam- München, 9. Februar. Dem „Rürnb. Anz." schreibt man von hier- mer schwerlich jemals die Hand dazu bieten wird. Viel mehr im Jntereffe des „Ein Vicefeldwebel des Jnfanterie-Leib-Reg>meiits beging dieser Tage die Roh- LandeS, als eine Zusammenlegung der genannten beiden Anstalten, würden wir hcit, daß er einer Anzahl Soldaten, die nach feiner Ansicht nicht gut erercirt
es finden, wenn die Regierung mit Preußen über Zusammenlegung der beiden hatten, nach dem Einrücken vom Exercirplatze befahl, sich über eine Bank zu
kleinen, so nahe gelegenen Universitäten Gießen und Marburg in's Benehmen legen, worauf er jedem Soldaten 10 bis 15 Stockstreiche eigenhändig gab
träte. Da hiervon aber vorerst nicht die Rede ist, so fragt es sich, wie man Der Vorfall hat bereits Anlaß zur Einleitung einer strafgerichtlnhen Unters
dem Lande die große pecuniäre Last de« höheren Unterrichtswesens einigermaßen suchung gegeben." erleichtern kann. Wir sehen dazu keinen anderen Weg, als Aufhebung des Polytechnikums. Man verlege die Fächer der Architektur und Jngenieurwiffen schäften wieder an die Universität, gebe der Stadt Darmstadt das Gebäude, in dem das Polytechnikum sich befindet, zur Verwendung für ihre Realschulen
. llir gjfbürfn'S-
«t(iK ■
®’thÄÄe 1 fit
®rf“
KäJS» sg-si Wß SWb® Pntliäbi«
Seit 28 > und bewährt sich allen Magen-, M Nierenleiden, Tube Diarrhöen, Schlag steigen, Ohrenbrausi Melancholie, Abmag Säuglinge schon in aus 80,000 Certisic vom Professor Dr. Medicin an der Uni Professor Dr. Dede hochgestellten Perser 3
Certificat de Du Barry erseht in bei allen Durchfäll Stembeschwerden, krankhaften Zus« Mit dem ausgezeiil nicht blos bei Had schwindsucht. (L. Gesellschaften.
Nr. 80,416. « der Universität 3 Hch werde es nii jRevalenla Arabia l^licher Abmageru bie Revalesciere hat
Nr. 64,210. ledern, Nmaaerun
Nr 75,877. -usnohrenHalanh, $ «n Ar 7W.
in einem ver? g,. 65,715.
elomagerung.
Nr. 75,928. » , DK Revales «mbein 50 Mal ihi e7n Prch Der R 3'70 Pf-, 12 Pfd. s
Kevalescüre nt s-’0 T u. f.
‘*evalesciere yi63SIte ^lcöifffcn65nM(rn ;
Gießen z„
Juntene!> wirfst? i
d-'
4Ä?
hältniffes zwischen dem Staate und der evangelischen Kirche deS Landes, vor- — Die gestrige Sitzung der Akademie der Wiffenschaften wurde durch gelegt worden, den wir in seinem Wortlaute nachstehend zum Abdrucke bringen, einen peinlichen Zwischenfall gestört. V. RegüMk, der einst so berühmte Physi-
Ludwig III. ic. 2C. ter, knickte während eines Vortrags, den.'MÄich, plötzlich ein und führte
Wir haben Uns bewogen gefunden, mit Zustimmung Unserer getreuen unzusammenhängende Reden; es stellte sich chSdaut^haß er in dem Augenblick
Stände zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: geisteskrank geworden war. Reguault, in den"vierziger Jahren der berühmteste
Art. 1. Vom 1. Januar 1876 ab zahlt die Hauptstaatskaffe an den zu Experimentator Europas, erlitt früher einen unglücklichen Sturz auf den Kopf bildenden evangelischen Centralkirchenfonds jährlich die Summe von 175,000 Mk. der seine Arbeitskraft für immer lähmte. Das gestrige Ereigniß mag die letzte in monatlichen Raten. Dagegen hören von dem genannten Tage an auf alle Folge des traurigen Zufalls, sein. ö *
Leistungen des Staats: Paris, 10. Februar. Gambeita hielt gestern in Avignon, heute in
1) für die Besoldungen, für Diäten und Reisekosten des Präsidenten/Marseille politische Reden vor den Wähler-Versammlungen.
'™k t""n‘ c*'<— rr-nn—-1 - d der PariS, 11. Februar. Ein in hiesigen Blättern veröffentlichtes Schrei
ben des kaiserlichen Prinzen bekämpft die Candidatur des Prinzen Napoleon für Corsica, indem er erklärte, daß Prinz Napoleon seine Politik nicht bei vertrete.
Kanzleikosten dieser Behörde,
2) für die Gehalte und Bureaukosten der Superintendenten,
3) für Diäten und Reisekosten der Superintendenten und Dekane Kirchen- und Schulvisttationen,
4) für das evangelische Predigerseminar, sowie für Ruhegehalte der
gestellten desselben, c^"ndon, 10. Februar. AuS der dem Parlamente mitgetheilten diplo-
5) für Gehalte der evangelischen Geistlichen und Kirchendiener, soweit matischen Correspondenz über den Ankauf der Suez-Canal-Actien ist noch ber- diese Leistungen seither im Ressort des Ministeriums des Innern verrechnet vorzuheben: Lord Odo Ruffell berichtet am 29. November: Fürst Bismarck worden sind. habe ihn beglückwünscht, daß das britische Cabinet das rechte Dina im rechten
Art. 2. Der im Art. 1 bemerkte Beitrag aus der Hauptstaatskaffe ist Momente gelhan habe; er billige den Actien-Ankauf als wichtige Garantie für
zur Deckung der Ausgaben zu verwenden, welche nach Art. 1 seither vom Wahrung des europäischen Friedens. Lord Paget zeigte unterm 3 December
«fxatL6xnttcn """den, und hat die evangelische Kirche, bezw. das evange- aus Rom an, daß der Minister Visconti - Venosta sich äußerst günstig und
Ilsche Kirchenregiment den Staat vom 1. Januar 1876 an bezüglich aller in freundlich über den vergrößerten Ecnstuß Englands im Mittelmeer ae5u6ert •
fraglicher Hinsicht bestehenden Ansprüche zu vertreten. es freue ihn nicht blos wegen der Italien früher von England geleisteten
r ^3nJ uetder Verwaltung des zu bildenden evangelischen Centralkirchen- Dienste, sondern auch mit Rücksicht auf allgemeine Erwägungen der künftigen sonds und des nach Art. 1 an denselben aus der Hauptstaatskaffe zu leistenden Gestaltung der Verhältnisse. Lord (8Eliot berichtet unterm 8. December • Als Beitrags finden die hinsichtlich der Verwaltung des evangelischen Kirchenver- ich gestern mit Raschid Pascha über den Actien-Ankauf sprach erwiderte er • ""gens überhaupt bestehenden Bestimmungen Anwendung. .die dadurch ursprünglich verursachte Aufregung ist ganz geschwunden." Der
Art. 3. Hinsichtlich der Pensionsansprüche des Präsidenten, der weltlichen Gesandte in Wien, Sir A. Buchenau, schreibt am 16. December ' Graf Mitglieder und sonstigen weltlichen Beamten des Ober - Consistoriums, sowie draffy sagte mir, er sei überzeugt, daß der Ankauf der Actien dem österreichi- hlnsichtllch der Pensionsanspruche der geistlichen Mitglieder dieser Behörde in scheu Handel gleich vortheilhaft wie dem britischen sich erweisen werde • er btefer ihrer Eigenschaft und in ihrer Eigenschaft als Superintendenten bleiben könne denselben nur mit Befriedigung anseheu: seiner Ansicht nach aebe es in die gesetzlichen Bestimmungen über Versetzung der Civilbeamten in Ruhestand Ost- und West-Europa keine Frage, worin die österreichische und die britischen 4um fernerhin in («Siltinrett und es f^flen hto pfwii/.»« Xavtait;»» »u. —r___; 33er6^ lie§ dell Regierungen fü di '
, ^^.dräsident, die weltlichen Mitglieder und sonstigen weltlichen Beam- St. P^ersböurg^m.'blicir^n^d'i^^^No^^^de'^Graftn A'ndraffy ^De'?°Golo«" bleiben auch fernerhin Mitglieder des Eivild.ener-hebt hervor, daß die The.lnahme Englands^ an ?£ eJSjen
Urtunblirfi Irlich sei, um Reformen in der Türkei und die Beruhigung der Herzegowina
Darmlladt L, herbeizuführen. Das „Journ. de St. Petersbourg" veröffentlicht ferner heute
©er Dritten Lesung der Strafgesetz - Novelle mit 173 gegen 162 Stimmen die
Wiederherstellung des bei der zweiten Lesung abgelehnten § 130a der Regie- MuUtänitN.
rungs-Vorlage (Kanzel Paragraph) in der von Völk beantragten Fassung: SBufareft 11 n-krnnr ..
nehmigt. Nach Erledigung mehrerer anderer weniger erheblicher Nummern der Vermischtes. *
Tagesordnung vertagte sich das Haus bis heute Abend 7 Uhr, wo die Schluß- hl < a V' ? F'br. Der von dem Abgeordneten Dr. Osann letzter Zage
Abstimmung Über die Strafgesetz-Novelle stattfinden oll. nnferMh>mrtbtn n 2tnIra8, bfc Regierung um Srünbimg einer Gaffe zur
' 1 ,uu Unterstützung verunglückter Feuerwehrmänner, resp. deren Hintertriebenen,


