Ausgabe 
8.10.1876
 
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83.04 ML

Tweed's, ist in Chicago verhaftet worden.

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wegen ^unlftuna zu jenem Verbrechen; Vertheid.: Gr Hofg.-Adv. Dr. Schwarz V ) rr 1(1 fl A U AM CY\ - 1 l A n* c ZT-W 1 Yvr O

1876

140.27

233.66

171.33 ^4

1875

49.77

207.13 ML

133.34 ML

New - Aork, 5. October. Im Staate Georgia ist ein demokratischer Trombon der Andere

Gouverneur gewählt; die Legislatur von Georgia gehört in ihrer Majorität aebenes Zeichen fingen 'alle^g!etch,ettt-"iublasen gleichfalls der demokratischen Partei an- Wooward, ' nv'"r' " ' 1 rric-x1 a-n -----

«orat'vcoitz.

Gießen, 6. October. Der Schwurgerichtshgf der Provinz Oberhess Quartal 1876 hat in den nachbemerkten Anklagesachen erkannt:

bien die definitive Annahme des etwaigen Waffenstillstandes herbeizuführen be­absichtigen. Betreffs der Stimmung in Ungarn wird bemerkt, die anfänglich sehr bedeutende Erregung habe einer kühleren Erwägung der Situation Platz gemacht. DemFremden-Blatt" zufolge hat Oesterreich dem Vorschläge einer Flotten-Demonstration zugestimmt; falls sich die Mächte darüber nicht einigten, seien andere Zwangsmittel aufzusuchen; durch türkische Rodomontaden dürften sich die Mächte nicht mehr einschüchtern lassen. Nach einer Meldung der Presse" aus Belgrad hätten die Türken am 4. d. Mts. die Offensive ergriffen, auf der ganzen Linie sei gekämpft, das Resultat noch nicht bekannt. Verschie­dene Zeitungen theilen mit, daß der Fürst von Montenegro die Abtretung des Zeta-Thales von der Pforte fordere, und letztere geneigt sei, dies zu gewähren. DieNeue Fr. Pr." berichtet aus Ragusa, ein Separat-Frieden zwischen Mon­

tenegro und der Pforte stünde in sicherer Aussicht. wenn auch der formelle Abschluß für spätere Zeit Vorbehalten sei. Nach Mittheilungen aus türkischer Quelle beruhen diese Meldungen vorläufig auf Combinationen. Graf Benst ist heute nach London zurückgekehrt.

Präsidenten des Oberkirchenrathes Nüßlin eröffnet. Die angekündigten Vor­lagen betreffen die Gehaltserhöhung für Hülfszeistliche, Pensionen und Wittwen- gehalte. Sämmtliche Wahlen wurden für gültig erklärt. Zu ihrem Präsiden­ten wählte die Synode den Synodal-Abgeordneten Freitag.

Otflerrdd.

Wien, 5. October. Nach einem von türkischer Seite den hiesigen Zei­tungen zugegangenen Cornmuniqu6 würde die Pforte den Schiffen fremder Mächte die Durchfahrt durch die Dardanellen verwehren, falls jedoch Gewalt angewendet werden sollte, würde der Sultan sammt der Regierung nach Adrta- nopel übersiedeln.

Wien, 6. October. Von unterrichteter Seite wird bestätigt, daß die Mächte zunächst an die Pforte eine Sommation richten, mit Montenegro und Serbien Waffenstillstand abzuschließen, auch die Forderung der Autonomie der drei Provinzen wieder geltend machen, gleichzeitig jedoch durch Druck auf Ser-

Karlsruhe, 5. October. Der seitherige Staatsminister Jolly ist zum Pohl-Göns über Ps. 12; Präsidenten der Oberrechnungs-Kammer ernannt worden.

Karlsruhe, 5. October. Die General - Synode wurde heute vom

GlktN, wegen Diebstahls; Vertheid.: Gr. Hofg.-Adv. Thorwart. _

i ptt tn h pt XAf.tku ... n n ~ , r. D^ ekan als NN raiichb ar gewordenes Reichrkassenschei

Ä f S unter Leitung des Dekans Strack von Lang-GönS stehende Bestimmunaen beschwss-n! ^

grmer griff gestern Abtheilungen von Mukhtar Paschas Arriöre-Garde auf (Wir brauchen keine Musikanten.) Der König von Dabomev tn Mest-sr ika deffen Rückzugslinie bei Vrbno, Dubochane, Jasen und Kravica an und schlug roe $eX in neuester Zeit wieder so viel von sich reden macht, hatte von einem seiner @Sn«ü4M fK M,|e Dr,fdaft,n Di- TS-k-n i°g-n fich «fL* 'S

J also an einen Kaufmann tn Et LouiS, der wieder seinerseits an einen Blech-^nstru-

menten-Fabrlkanten in Frankreich schrieb. Die bestellten Instrumente kamen an und Ameriült. wurden nach Dahomey geschickt. Der König versammelte seinen Hof tn großem Staat

ein Piston, Jener eine Trompete und so weiter. Auf ein at-.

1 ^ujUHiuiiHcuuKy ^euyen fingen alle gleichzeitig zu blasen an. Man kann sieb hie h'nfm*, ein Mitschuldiger Warwari vorstellen was nun folgte. Der König fand die Musik abscheulich und ?e- Iklugte stch bei dem Kaufmann. Dieser schrieb an den Fabrikanten, w7lcher erwiderte, =PQ6 *eme Snftrumentc von guter Qualität seien. Der Kaufmann wußte nicht was er von der Sache halten soll, doch endlich ging ihm ein Licht aufi Gr hem tn voin iv Mnr0i* *6 aiU«>^U^fantcn Ukgersürst erwiederte ihm wuthcntbrannt:

e<^r?6e ®^rbc m4> vn Sie gewendet haben, wenn ich Musiker hätte?

Am 2. October, Vormittags, in der Anklagesache gegen Conrad Gonter IV. DOn P ß o^n^ ^^81^00«^^*^ he » r

Ober-Gleen, wegen Diebstahls, auf Vertagung der Verhandlung bis zum 10. d. Mts. einer staunenden ^usckauerscka0n^.!s.^^°^ ^^^ 0ore£fttrn ferne Kraftoersuche Denselben, Nachmittags, gegen Conrad Wagner II. von Södel, wegen Versuchs beschäftigt Das Gewickt des ®aren mtt dem Abfeuern

eines schweren Diebstahls, Gefängnißstrafe von 4 Monaten 15 Tagen. Man sckätzt bie ffSinL > betrug 370 Pfd. das der Kugel 1760 Pfd.

31m 3. October gegen Philipp Renner von Heuchelheim, wegen Körperverletzung, Fuß Vom Platze des Abseuern?m,«"'s^° bU ^£anb berührte, auf 15,000

Gefängnißstrafe von 6 Monaten. Säule von Sand nnh man an der getroffenen Stelle eine ungeheure

Den 4. October gegen Heinrich Pröscher von Schotten, wegen Diebstahls, Ge- n Secunden Die Erscbüiterunn de« Fluges betrug etwas über

fangnißstrafe von 1 Jahr, und gegen Georg Merandon von da, wegen Hehlerei, Ge- mehrere Thürschlösser rombe i ? r*!! o met,rcrre Fenster barsten und

fängnißstrafe von 4 Wochen. $6üren unb Senf? r baLbtc 2eue' welche trotz der Warnung

Bezüglich der ebenfalls der Hehlerei angeklagten Georg Merandon's Ehefrau einen Wirbelwind 0 enre Einbuße erlitten. Ein durch

wurde die Verhandlung wegen eingetretenen Hindernisses bis zum I. Quartal 1877 vertagt. Wight warf Dächer ab nh 93^ m," Morgen über Cowes auf der Insel

Denselben gegen Heinrich Döring I. von RebgeShain, wegen Diebstahls, Gefäng- mancherlei Eiaenkbum ' rLrS nLebel' [ür^ mehrere Wagen um und zerstörte mßstrafe von 14. Monaten. Olbffm übS bcr Kocbbale: Sanni in Mibdleton bei

Den 5. October gegen Jost Euler von Vonhausen, wegen Verbrechen« wider die londoner Wabrreicken ist "mmollspinnereien und that ungemeinen Schaden. Ein Sittlichkeit, Gefängnißstrafe von 9 Monaten; UnteSa^ae Derlr^rf f JVer ®1UK0 be8 -Court of Common Council" zum

nißstraftÄn^L'' Körperverletzung, Gefäng- »er Gerichtsbarkeit derselben ' Gestüt war°es schon län!st^^" b bie ®räniC

II. W o ch c. Lßien §E^rste Gcflügelausstellungsmarkt des Vereines für Geflügelzucht in

n Anklagen: Iäufter'ft fnürlirf. eröffnet wurde und bis 2. October «ähren soll, ist

«v m' ^rtober, Vormittags 8 Uhr, gegen Heinrich Hütsch von Schlitz, wegen 4 Perlhühner unh r jal,Iten am 24. d. 104 Hühner, 4 Gänse, 8 Enten,

Ä\^ett&eib-: ®r- Hofg--Adv. Dr. Rosenberg und Christian Müller von da, ciruna des Markts~ und ebenso spärlich besucht. Mangelhafte Publi- wegen Anstiftung zu jenem Verbrechen; Vertheid.: Gr Hofg.-Adv. Dr. Schwarz. Iöon d^er Reickickm ^b/sD 5?» en®?erLö,e ' b°6 Ntchtmitglieder des Vereines Den 10. October, Vormittags 8 Uhr) gegen Conrad Gonter IV. von Ober- Markt als nnblunae« ausgeschlossen sind, mögen Ursache fein, daß dieser

Gleen, wegen Diebstahls; Vertheid : Gr. Hofg.-Adv. Thorwart. Marktes mißlungen bezeichnet werden muß.

. «lcßen, 7. Octobr. Am 3. October wurde die DekanatS.Svnode des "«d

ne hat der Bundesrath im Wesentllchen nach-

scheinungen auf dem Gebiet des kirchlichen Lebens unb mahnu'* b * ,btb*ttfI*<i&en Tr­an Gotte« Wort und am Bekcnntniß der Kirche. Hieran? Festhalter

schließungen Gr. Oberkonsistoriums auf die Beschlüsse de? b e ®ntc

Jahres, welche alle mit geringen Modifikationen gut geheißen Sn lS'h ist besonders hervorzuheben, die Aufforderung der Dekan«b«,elbcrt Vorstände; daß dieselben regelmäßiae, veriodiscke ^lr$c.*5

über dir religiösen, sowie auch Lber^die leiblichen Bedü^rfnille hpr

«mich,» tbätletdl, faul. i d, arminpt.« ,u untoMl » ,el."

der Rechenschaftsbericht, welchen der Dekanatsaussrk., b M m H^auf wurde Dekanatssynode abzustatten hat, rnitgetheilt. Den Tod eines ^e?stlicke° "

node diesmal nicht zu beklagen; doch war n einige SBeränberunnen ^n .b<< 69 die Geistlichen be« Dekanats zu erwähnen Pfarrer D er nnn

h-im bei R.bda versetzt worben; die Stelle ist noch erl biflt unb ffi S Buseck wurde nach Lang-Göas versetzt; an dessen Stelle ist Marrer D

melAfö hna^ i* allen ihren Räumen angefüllt. Das Missionsfest

In MmMta ®n. ®rünt,,r8 «-m-l-sch-fwch feiert, «,ur 11

Ober b§® SX'J Ä'le IlX Mrt' nUÄ'n »L« iS«?»."* Dekan», «eäHfurl ha, Tauf- unb SonfirmatlonäMrodnSm 2k ",

d>7" b--kbi»>. 6.1«««. nm. B--rbl«ung-n nnbn nur mÄ

Itatt, in Gießen bet Kindern unter 14 Jahren d b bei nter, « Liviltrauungen wurden dem Dekanat nur 2 anaeieiat ein, ln Fc'

rourbeUbbäh9in fflPiä6Cr f»r^IidEl kingesegnet worden. Besonders hervorgehoben

wurde, daß in der Stadt Gießen keine Taufoerweigcrung und keine bloße Cioiltrauunn Ärfiltlfftirftnhfa nleirk#v OärXF.» ___ ml ckle UuSnahme von den meisten ihrer

Schwesterstadte gleicher Große macht; anerkannt wurde dabei die thätiae Mitwirkung des Kirchenvorstande« und des Civilstandsbeamten wel», -« rru"9

KrauLreich. k8

nab IN e hfS 6^?rrfipnnf»0\zu machen. Auch'über Paris, 5. October. DerMoniteur" bespricht die Eventualität einer Klage geführt, menn^ud) bk ^bbeil?abm^Von($^Dcräkben^,lif^,C ®

Conferenz und erklärt, die französische Regierung werde sich jeder Initiative ln denen nur 4-5°/« ber ®rtDa^^fenen bk ^irc^e befud&enb i? olber^baVaen^T-SO^"' enthalten;' dieselbe wünsche nach wie vor aufrichtig den Frieden und werde ba4Xn nh b^ ^«chmittag-gottesbienst seit mehreren Jahren in den meisten Gc- jede Combination annehmen, welche geeignet sei, die Gespanntheit der zweifellos DamitRkmanb um b,r 9irrih,ii »

manche Gefahren bergenden Lage zu heben. Handlung veranlaßt werde, sind Reselben in Gkßen^Wkstck'^Haükn ^und SIK

Auch in hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet von neuerlichen $erJa- d- Lhm ganz abgesagt worden, in Heuchelheim soll'e« gescheht In AlkBu?e?bat Handlungen der Mächte über ein collectives Vorgehen behufs Erlangung eines lLopulalionSgehühren herabgesetzt und dem Pfarrer anderweitige Entschädigung Waffenstillstandes. 6 *r<£.f, Ar,~(lo,, x ,

Paris, 6. October. DerAgence Havas" zufolge hätte der russische wie folgende Zahlen beweisen: 6 * m Ie8ttn f<ine Minderung erlitten Botschafter Graf Orloff auf einem Banket, welches gestern in der russischen Botschaft stattgefunden, hervorgehoben, wie eifrig Rußland in Vergangenheit, Die Neujahrs-Colleck betrug

Gegenwart und Zukunft für Aufrechterhaltung des europäischen Friedens be- die Palmsonmag^Colleck

müht sei. die Pfingfl.Colleck

,, K I Daß gerade die letztere, wenn auch nur um^rißfennige^baennmmpn hnt nt

wÄden^ist iU bcbautrn' ba blefclt,e armen Studirenden der Theologie zugewi'esen Petersburg, 6. October. DemHerald" zufolge wäre der Bot- Leider haben sich in Kkin-Liabrn und k »k , ; x m

schafter zu Konstantinopel, General Jgnatieff, wieder nach Livadia berufen, wo meinden gebildet. In Klein,Linden sind nur*2 Emilien bei^ketJ^ aXrbim ® 6 auch General-Adjutant Sumarakow, dessen Sendung vom besten Erfolg gekrönt ®u8 be«<H«ten Jeff. Gemeinden. In Allendorf find 18 Familien mit 75 Bersonen s-f, ,-st.rn wurde.

«ürtti. frnW.!iSI?®^Bt i"'" St,rlft 'N/»-, d-r Land,--

Konstantinopel, 6. October. Der neulich zum Handelsminister er-I (Schluß folgt.)

nannte Riza Pascha wird Minister ohne Portefeuille. |

Ragufa, 5. October. Eine Abtheil»ng Insurgenten und Montene-. Dermifchtes.

Wird den Mitgliedern der lrzmheit geboten kerben, toijjenj 80 unö würden gewiß der Mehr Münicht sein. Es würde hu kchlh von Ideen gegeben wero nÄt werden würde.

Etepen. Wir (Heger N Vernando beizuwohf < ^emtniE wurden mit ar I««Schwebende Dame" befinde I kUMlen.

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II. Aus ReichSk-ssenß nch z. 8 des zleieddgefitzes onlvaltung überlassen ist, fv melmehr ist der Eenlieserer1 iehuidenverwaliung ju uerwi Wird dor dieser Erst den übrigen eingezogenen R jatzieestung nerweigeri, so st liefetetn zurbetzugeben.

Soutljampton, 5 Sapt. R Bussiur, welche? Stern 10 Uhr AdendS wohl! Southampton biftimmten < Wtlft nad) Srtaitn fortgtfc C tbung.______________________

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