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Pesth, 4. Juli. DasAmtsblatt" veröffentlicht einen energischen Er- lLreti P ;s Ministers des Innern an die Behörden, welche unter strengster pw

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zur Bewachung der Grenze zusammengezogen.

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3m Genosse, IltiMdcn <3erii Itrog vollzogen

Der für iöossebearnten !dn Gewerbe! tvossrnschch, f ' Gatzen hat s und ist Kons l)ier als Pri worden.

Gießen, d Großherzo Sn Verbind

im Ganzen hohle Phu-

Rumänieu.

Bukarest, 5. Juli. Nach dem definitiven Ausbruch des Krieges nmti rumänische Observations-Corps an der serbischen Grenze verstärkt.

Serbien.

des Ministers des Innern an die Behörden, welche unter strengster p^.. önlicher Verantwortung angewiesen werden, jede Art von Umtrieben gegen den mit Oesterreich im Frieden lebenden türkischen Staat enlschiedenst hintanzuhal. ten und nach den Gesetzen zu bestrafen.

Belgrad , 4. Juli. Ueber die bisher stattgehabten Kämpfe meldet en amtliches Bulletin: Am Sonntag, 4 Ubr Morgens, überschritten die serblftn Truppen bei Suppovac, nahe der Morava, die Grenze. Die von Milt Jovanovic befehligte Truppen - Abtheilung besetzte Secenica und Dadulic ui chlug die Truppen zurück. Giorgevic besetzte die Höhen von Topolnica. «' Montag griff General Tschernajeff das durch mehrere Batterien verthell^ türkische Lager von Rabina Glava an; nach dreistündigem Kampfe würben t! Türken gezwungen, mit Hinterlaffung aller Vorräthe den Rückzug anzuttee- Gleichzeittg überschritten die unter dem Befehl von Ranko AUrnpics stehee>«> Truppen die Drina und drangen bis Bellina vor, in dessen Nähe sich ein u

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Pesth, 4. Jult.Kelet Nepe" meldet: Drei Cavallerie-Regimenter und eilf Bataillone Infanterie sind bei Weißkirchen, Semlin

Paris, 4. Juli. Die Vorgänge in Serbien finden wenig Bewunderer. DasJournal des D6bats" spottet über sengeklingel des Milanffchen Manifestes und fügt hinzu:Es ist weltbekannt,

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' ßonsta i« Tage», ar i^ern datnte einen Dank v vu Zusicherun Azenhaste Be' «acgro von. l ütibe, dies s.abe in Best i«int llnterth int« die P-> Mt im wd zieh- eS

ter Punkt auf einem Hügel unweit Podgoritza.

Türkei.

Konstantinopel, 3. Juli. Der Sultan hat ein Kriegs,nanises -

wenn alle diese Fortschritte das Land gewiß noch lauge nicht auf eme ebenbür­tige Stufe mit den älteren europäischen Kulturländern gehoben haben, so lst. gegen die Vergangenheit gehalten, doch ein gewaltiger Unterschied vorhanden. Wenn daher im ersten Drittel des Jahrhunderts die unbt8ctp[tnttlen, rohen und schlechtbewaffneten Serben den Halbmond bekriegen und besiegen konnten io sollte man doch glauben, daß dem lebenden vorgeschrittenen Geschlecht, das eine organisirte Macht von hunderttausend Mann gegen die Oomanen sendet, Größeres gelingen, daß ihm alle Aussicht auf etnen glücklichen Erfolg zuge- sprachen werden muffe-

H<sterrei<5.

Wien, 3. Juli. DieDeutsche Ztg." meldet: Die türkische Donau- flotille hat Turna Severin (an der Nordost-Spitze Serbiens) passtet und will die serbischen Uferstävte mcderbrennen.

Wien, 4. Juli. Wie diePolit. Correfp." aus ganz verläßlicher Quelle erfahren haben will, erhielten die Donau-MonitorsLeiiha'^uudVa- ros" den Befehl, nach Semlin abzusegeln, um sich dort zum Lchutze der österreichisch-ungarischen Staats-Angehörigen dem General-Consul Fürst Wrede »ur Verfügima zu stellen. Außerdem solle der Grenz - Cordon durch eine bei Schabatz aufzustellende Armee Division verstärkt werden. Aus Konstantinopel wird derselben Correspondeuz telegraphisch gemeldet, die Pforte habe >n Folge des serbischen Ultimatums eine Circular-Note an die Pariser Lagnatair-Machte aerichtet, welche besage, daß die Psorte sich im Falle eines serbischen Angriffes aeaenüber Serbien jeder Beengung für entbunden erachte und von dem Rechte der Vertbeidiqiing auch über die serbische Grenze hinaus Gebrauch machen werde Wie amtlich verlaute, sei von mehreren Setten, namentlich auch von England, bereits billigende Antwort auf jene Circular-Note eingetroffen und sei heute auch aus Petersburg eine zustimmende Erwiderung Rußlands an- gekundigdien 4 yu(L Nmch einet Meldung derPolit. Corresp." aus Bos­nien wird durch einen telegraphischen Befehl des Sultans die Bewaffnung aller Mohamedaner vom 17. bis zum 70. Lebensjahre angeordnet. Wie derselben Correspondeuz aus der Herzegowina berichtet wird seien gestern bei Podgontza die montenegrinischen Vorposten von den Türken ubersallen worden; nach blu­tigem Kampfe hätten beide Theile ihre respectwen Stellungen behauptet.

Wie», 5. Juli. Aus Mitroviz wird gemeldet, daß die katholischen Einwohner Bosniens mit den Türken gegen die Serben kämpfen. Ende Juli treffen bie Monarchen von Deutfchlanb unb Oesterreich in Salzburg zusamiE.^^ 5 3uH $em ^xlegr.-Corresp.-Bureau" wird aus Athen ge­meldet : Die in dem Kriegs-Manifeste des Fürsten von Serbien ausgesprochene Hoffnung auf Griechenlanbs Betheiligung am Kriege ist absolut grunblos, da »wischen Griechenlanb unb Serbien Weber Beziehungen noch Vereinbarungen bestehen. Die griechische Negierung will nicht ihrer friedlichen Politik in irgend welcher Richtung entsagen.

9 Breslau, 4. Juli. DerSchics. Ztg." wird telegraphttt, dap bei Supowatz seit gestern früh 4 Uhr gekämpft wird. Die Truppen Tschernaieff s nahmen drei türkische Werke. Von 2 Uhr Nachmittags an wurde Nisch be­schoffen. Die türkischen Pontons über die Nischawa wurden genommen. _

München, 5. Juli. Die Kammer der Abgeordneten cassirte nach fast sechsstündiger Berathung die Abgcordneten-Wahlen im Kreise Zweibrücken, wo drei Liberale gewählt worden sind, mit 73 gegen 62 Stimmen. Nächste Sitzung morgen.

Darmstadt 4. W In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer fragt der - Aba v^Ra7enau, wie es mit dem Antrag über Verjährung der 50-GuldewLoose stehe > und theilt Abg. Kugler mit, daß er noch keine Nachricht darüber von der Negierung babe Einiae früher ausgesetzte Einnahmeposten werden ohne Debatte genehmigt. Mi. i Msterialdttettor K-mpff beantwortet eine Interpellation des Aba H rlchhorn über , tfrhaiiuna eines ^ustizpalastes in Gießen dahin, daß die Oberbaudirectron die Plane , noch nicht fertig gestellt habe, er hoffe jedoch, daß noch vor Abschluß des Budget, dre Vorlage gemacht werden könne. Bei der 2. Lesung der Gesindeordnung fuhrt Art. ., den Vertragsbruch betr., zu einer kurzen DiScussion und werden unter Zustimmung der Regierung einige Aenderungen oorgenommen. Nachdem noch verschteoene^ wertere Bestürmungen des Gesetzes längere juristische Erörterungen heroorgerufen haben und ttmge^Amendements theils angenommen, theils abgelehnt sind und auch dre- p^zer- rijjLpn Restimmunaen einige unerhebliche Einwande veranlaßt haben, wrrd das rseseg i G a n z en "e in st i mm i gm? g e n o m m e n. Der, Abg. Martin erstattet Bencht über die ur

das Standehaus projectirten Ventilationseinrichtungen. Dumont will eine fasernrich tiina die bei etwaigen Abendsitzungen durchaus erforderlich sei, was andere Abgeor - nete^ bestreiten. Nach weiteren Bemerkungen verschiedener Abgeordneten über entih tion bewilligt, die für Gasbeleuchtung abgelehnt. Eine Eingabe °mch>ed°n'.l,Emwohmr imirhpiffnhf hi? Nsabiraae der dort neu zu erbauenden Reatschute oetr-, wuroe nach mündlicher Berichterstattung des Abg. Hirschhorn abgelehnt. Nächste und letzte S^itzu^g der die^aligen Session morgen den 5, Juli. Tagesordnung: Erhaltung und Restauration der Katharinenkirche in Oppenheim.

Jugenheim, 5. Juli. Großfürst Michael tst Hierselbst angekommen. Der Großherzog von Weimar ist abgereist.

Berlin, 3. Juli. Aus Konstantinopel wird große Aufregung gemeldet, da neuerdings 250 Sofias gewaltsam fortgeschafft worden sind. Man erwartet dort nach den hier eingegangenen Depeschen eine neue Bewegung.

__ Nach übereinstimmenden Nachrichten aus Bruffel hat die deutsche Ab- tbeiluna ber dortigen internationalen Ausstellung für Gesunbheitspflege und Rettungswesen einen bnrchschlagenben Erfolg erzielt.. Von allen weiten wirb ber in ben ausgestellten Gegenstänben erkennbaren Tüchtigkeit, sowie namentlich auch ber ernsten unb strengen Einhaltung ber Grenzen bes Programms Aner­kennung zu Theil. Auch die zwar prunklose, aber würdige, eine bewahrte Künstlerhanb verrathenbe, becorative Ausstattung finbet allseitigen Beifall.

Berlin, 4. Juli. Von unterrichteter Seite wirb bie Versetzung des hiesigen türkischen Botschafters Ebhem Pascha nach Petersburg und bie Ruck­berufung Aristarchi's auf ben hiesigen türkischen Botschafter-Posten gemelbet.

Berlin, 4. Juli. Gegenüber ber in berPost" ausgestellten Behaup­tung, Professor Curtius habe ohne Vorwissen bes General-Directors der Museen eine Sammlung von Alterthümern in Italien angekauft, erklärt bie Generall Verwaltuna ber königlichen Museen im amtlichen Theile desRelchs-Anz. , daß diese gegen Profeffor Curtius erhobene Anschuldigung eigenmächtigen An­kaufs unbegründet sei; vielmehr habe derjenige Ankauf, um ben es sich anschei­nend bandele, unter Mitwirkung aller statutenmäßigen Instanzen, namentlich der als Beirath der General-Verwaltung fungirenden technischen Commlsfion,

Ae »®onN fc ließen M-nden T,

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Paris, 4. Juli. DerAgence Havas" zufolge ist im Minister-Coiisll über die neuesten Ereigniffe im Orient Berathung gepflogen. Aus ben einjj; (aufenen Informationen habe sich ergeben, daß bie Politik der Enthaltung, tti Nicht-Eilimischung am m-isten Aussicht habe, von ben europäischen Mäht- aboptirt zu werden, eine Politik, welche auch die ber französischen Regii- rung sei.

Paris, 4. Juni. Das Uebungs-Geschwaber hat heute ben Hafen M Toulon verlassen unb ist in ber Richtung nach Tunis avgesegelt. Die fran« zösische Regierung hat bie Anwerbilng von freiwilligen Mannschaften, sowie U Gelb-Zeichnungen zu Gunsten Serbiens verboten.

Versailles, 4. Juli. Die Deputirten-Kammer hat ben Antrag M> cours (Radicaler), bie Urheber bts Staatsstreichs vom 2. December 1851 zur Verantwortung zu ziehen, abzelehnt; bem enrsprechenb wurde ber Antrag Du- four's (Bonapartist), bie Urheber des Aufstanbes vom 4. September 1870 ge­richtlich zu verfolgen, ebenfalls verworfen.

Spanien.

Madrid, 3. Juli. Die Anwesenheit des Don Carlos in Mexico >f neuerbings osficiell constatirt worben.

Rußland.

Odessa, 3. Juli. In ben russischen Häfen herrscht eine außerorde^ liche Thätigkeit. In Nikolajeff werben Monitors unb Panzerkorvetten vollstän­dig ausgerüstet.

Völker erlassen.

Konstantinopel. General Tschernajeff, ber bie kttegsdurstigen ben in's Feld führt, war früher, wie H. Vambery bemPesther^-loy , richtet, vor etwa 15 Jahren russischer General-Consul in Belgrad, v ? tauchte er 1864 im Feldzuge gegen Khokand als Krieger, ja, sogar als uj- derGeneral" auf, als welcher er vom Fort Perowski aus gegen Tas^ vorzurücken hatte unb biefe Stabt denn auch wirklich ohne Schwertstr 'cp nahm. Als er aber von dort nach Khodschenb unb weiter nach öra P ging, um einen Hanbstreich auf ^amarfanb auszuführen, warb er von Bochara ereilt unb bermaßen anfis Haupt geschlagen, daß er uu F . Verlusten eiligst den Rückzug autreten mußte. Natürlich siel er davun,; tiefste Uugnave. Seines militärischen Postens enthoben, ergab er sch Schrtftstkllcrei. um, gleich Fadejew, mit der Feder d'° Plane der sl Weltherrschaft zu verfechten. Jetzt tst er wtedett zum Knegsmanne avc um die Serben gegen die Türken zu fuhren, bie denn doch andere K-rl

daß die Aufständischen, so oft sie eine Niederlage erlitten, die Flucht ergriffen unb verfolgt würben, bie serbische Grenze überschritten haben, unb da von ihren slavischen 93rübern ausgenommen worben sind, ungefähr wie bie carlipj, schon Generäle zur Zeit im Faubourg Saint-Germain aufgenommen wurden. Die Türken, bie den Verträgen huldigen, sind an ber Grenze stehen geblieben und haben ausgeruht, müde, wie sie geworden waren bei biesem Versteckun^ spiel Unb beshalb beschulbigt man sie, die serbische Grenze in einen eifernen Ring eingeengt zu haben, und es ist dies einer ber Grünbe, worauf Fürst Milan sich stützt, wenn er in seiner Kriegserklärung behauptet, baß ihm feint Lage unerträglich geworben! Unb Serbien schließt, inbem es bie Türkei für das Blutvergießen verantwortlich macht!" DieMpubl. Franyaise" ermahnt die Mächte zur strengsten Neutralität unb hofft, baß bie beiden Kaiser, bem Staaten bas meiste Bebürfniß haben, nicht in Mitleidenschaft gezogen zu ivti- Den, wie einer europäischen Katastrophe vorgebeugt werden könne.Frankreich', io versichert auch heute wieder berMoniteur",will aufrichtig unb feiner inneren Entwickelung wegen bie Wahrung bes europäischen Friebens."

tiges Feuer-Gefecht entspann. ,

Belgrad, 5. Juli. (Amtliche Melbung.) General Tschernaieff * 1) @Wn

gegen Pirol' vorrückend, Ak-Palanka eingenommen. Bei bem Angriff auf 1)1 -

ind bie Türken zurückgeschlagen worden; die serbischen Truppen verhalteii - hier defensiv. Ranko Alirnpics hat bie äußeren Schanzen von Beljina ero - Allenth üben ist bis jetzt ber Vortheil auf Seite ber Serben.

Cettittje, 5. Juli. Der Fürst von Montenegro hat ben Befehl ben, Medun zu beschießen unb zu stürmen; Mebun ist ein bebeutenber bes<->^