Einzelbild herunterladen

reiner

juie yereimgien ötnaien yaoen gegen oie aujjiuiiuiimcn .

mit 6000 Mann ins Feld gesandt; die Schwierigkeiten des Truppentransportes^ aber so groß, daß die Kosten jedes getödtcten Indianers von den amedranw Blättern auf 30,000 Dollars berechnet werden-*

belobende Anerkennung des Militärcommandos bekannt gegeben werde.

Ragusa, 29. Juli. Ein neues Telegramm des Fürsten von Msiiip negro aus Vrbica meldet: Mukhtar Pascha ist vollkommen vernichtet. 8oi seinen 16 Bataillonen retteten sich 4 mühsam durch die Flucht. Wir hckkn außer Osman Pascha 300 Nizams gefangen, 5 Kanonen, eine große änj# Waffen, viel Munition, Fahnen und andere Gegenstände den Türken abgeim- men. Unsere Verluste sind verhältnißmäßig gering. In den ersten Rchn fochten die nächsten Verwandten, von denen u. A. Philipp Petrovic schwer wundet wurde. In unserem Heere herrscht größer Enthusiasmus.

Wien, 31. Juli. DerPesther Lloyd" meldet, daß in Konstantinopel ungeheure Aufregung herrsche und ernstliche Unruhen stündlich befürchtet wür­den. Italien wird Namens der Großmächte in Konstantinopel und Belgrad gleichzeitig die Einstellung des Krieges fordern. Die jetzige Reise der serbischen Minister in's Hauptquartier betrifft die neulichen Eröffnungen Englands. Am 13. August treten die serbischen Staats-Obligationen und Banknoten in Kraft. Bischof Strohmayer ist in Folge einer Berufung in Wien ein­getroffen.

Vermischtes.

St. Wendel, 22.Juli. Es gereicht uns zum besonderen Vergnügen, deria^ zu können, daß doch drei Geistliche es gewagt haben, am legten Sonntag von o Kanzel öffentlich zu verkündigen, daß die ganze Muttergottesgeschichte in MarpttMß

Wirtschaftliches.

Ein Klebemittel, welches an Weiße und Haltbarkeit so» Gummi arabicum übertrifft. Man bringt Milch durch Essigsäure zum Gen v und löst den mit reinem Wasser gewaschenen Niederschlag von Casein in kalt geiar s Boraxlösung auf und erhält auf diese Weise eine klare Flüssigkeit von dickliche _ J sistenz, welche sich durch eine große Klebkraft und hohen Glanz auszeichnet- ^! Klebemittel ist den Herren Galantrie-Arbeitern, Kunsttischlern und Malern bc|ien« i empfehlen.

KranLrtich.

Paris, 29. Juli. DerTemps" sagt, das Gerücht, daß der Fürst Milan über seine Lage beunruhigt sei, erhalte sich und werde bestätigt durch die Thatsache, daß die Gemahlin des Prinzen nach Bessarabien gehe, um ihre Niederkunft abzuwarten, weil sie sich dort mehr in Sicherheit glaube.

Paris, 30. Juli. DerAgence Havas" wird aus Ragusa von heute gemeldet, daß die Montenegriner in einer Stärke von 2500 Mann einen neuen Angriff der Türken bei Rutschi abgeschlagen haben.

Paris, 29. Juli. Bei der gestern is Versailles begonnenen Budget- Debatte suchte Haentjens, Bonapartist, reich gewordener Börsenmakler und Schwiegersohn des verstorbenen Marschalls Magnan, das Kaiserreich herauszu­streichen, was ihm aber übel bekam, da der Finanz-Minister schlagend darthat, daß das Kaiserreich allein die Schuld trüge, daß Frankreich 10 Milliarden Schulden und über 700 Millionen Ausgaben mehr habe. Haentjens suchte sich ans der Bedrängniß dadurch zu ziehen, daß er Preußen heranzog und die Behauptung auswärmte, daß dieses allein die Verantwortlichkeit für den Krieg von 1870 trüge. Dies erregte aber fast allgemeines Murren, da der Kammer, die keineswegs für Deutschland) schwärmt, doch in ihrem größten Theile die Thatsacken zu gut bekannt sind, als daß sie solche Tendenzlügen gutheißen könnte.

Lokal-Voll z.

Gießen, 31. Juli- In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 3. August 1876, NachmlMl 4 Uhr, im Rathhaussaale folgen:

1. Die Feier des 2. September.

2. Den Burggraben betr.

3. Gesuch des Dr. Jett um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderurzr

4. Gesuch des Wilhelm Reiber wegen desgleichen.

5. Gesuch des Maurermeisters PhilippGrößer wegen Errichtung einer

6. Decretur verschiedener Rechnungen.

7. Die Herstellung eines Spaliers am Lutherplatz.

8. Die Verpachtung der Trieboiertel.

9. Bauliche Veränderungen an dem rechtsseitigen Thorhause am Wallthor-

1 August. Am Sonntag ertrank in Heuchelheim ein Kind in einem 2B» <i: zuber, und zwar soll in demselben nur wenig Wasser gewesen sein.

--Gestern Nachmittag ließ sich an dem Viaduct vor Nauheim ein MA anscheinend dem Arbeiterstand angehörend, von einem Eisenbahnzug überfahren- £!1 Kopf war haarscharf abgeschnitten.

| tWinberarbeit am . Haus, veranschlagt ^erarbeit, Gus IW'

Untei

und Chaussttarbeit hangen zur (sr| Betau ^°öherzagliche

^6- 2ßj

Z

ilirb auf Ik5 ®79r5*m R

dmiN

'"-'-SS?' iiäy&

England.

London, 30. Juli.Reuters Bureau" meldet aus Belgrad von gelten Abend. Tscholak Äntiksch, Commandeur der serbischen Eentrnms-Armee, bela­gert seil dem 27. Juli Sienitza, wo Mehemed Ali fest eingeschloffen ist.'

Nußland.

Petersburg, 29. Juli. DemGolos" wird aus Cettinje vom 29. Juli gemeldet: Die Gemahlin des Fürsten Nikita hat heute früh folgende Depesche aus Grahowo vom 28. Juli erhalten:Die Türken, unter dem Commandv Mukhtar Paschas, haben uns bei Vrbica angegriffen, der Kampf ist heftig utib dauert noch fort. Wir haben die türkischen Reihen durchbrochen. Man hat mir Osman Pascha zugeführt, welcher nebst vielen anderen Türken gefangen genommen ist. (Unterschrift.) Fürst Nikolaus."

Petersburg. Das Land der Bukcjew'schen nomadisirenden Kirgisen- Horde, welches bisher noch zu russisch-asiatischem Besitz gerechnet wurde tinb unter Militärverwaltung stand, wird nunmehr mit dem Gouvernement Astrachan, d. h. mit dem europäischen Rußland, vereinigt und unter Civiloerwaltung qe- stellt. Diese Horde ist der letzte Ueberrest jener großen Mongolen-Herrschch des Tschingis-Khan und Batu-Khan, welche einst halb Asien und Europa unter­worfen hatte.

aus Kaichen eine Lehrerstelk an den städtischen Schulen zu Gießen zu übertra- gen; am 27. Juni dem von dem Herrn Fürsten zu -Dolms-Braunfels auf die Gemeinde-Schulstelle zu Muschenheim präsentirten Schullehrer Johann Christoph Gilbert Seipp zu Birklar, am 29. Juni den von dem Herrn Grafen zu Eibach ; Erbach auf die erledigte Gemeinde-Schulstelle zu Klein-Gumpen präsentirten § Schulverwalter Jacob Hartmann aus Klein-Gumpen für diese Stelle zu bestä­tigen ; am 30. Juni dem Schullehrer Eduard Otto zu Groß-Linden die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu übertragen; am 1. Juli dem von dem Herrn Grafen Friedrich zu Alt-Leiningen - Westerburg auf die erledigte evang. , Pfarrstelle zu Rendel präsentirten Mitprediger Ferdinand Fertsch zu Grünberg für diese Stelle zu bestätigen; am 3. Juli dem Schullehrer an der Stadt- Mädchenschule zu Gießen, Christian Ebeling, eine Lehrerstelle an der höheren Mädchenschule zu Gießen zu übertragen; an dems. Tage den Professor an der höheren Bürgerschule zu Heidelberg, Carl Ferdinand Rothamel, zum Lehrer an der Realschule zu Alsfeld mit Wirkung vom 1. October an zu ernennen; am 4. Juli dem Schullehrer Martin Lautenschläger zu Ernsthofen die vierte Ge- meinde-Schulstelle zu Groß-Bieberau zu übertragen; am 5. Juli den Professor Dr. Eduard Schmitt auf Vorschlag des Lehrercollegiums zum Director an der polytechnischen Schule für die Zeit vom 1. L-eptember 1876 bis zum 31. Au­gust 1877 zu ernennen.

10. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die vierte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober Ingelheim mit einem Gehalt von 942 Mk. 86 Pfg.; die Gemeinde-Schulstelle zu Inheiden mit einem Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg.; dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die dritte Gemeinde-Schulstelle zu Bischofsheim mit einem Gehalt von 771 Mk. 43 Pfg.; die evang. Pfarrstelle zu Beienheim. Dotationsmäßi­ger Gehalt von 2440 Mk.; die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Beerbach mit einem Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg.; die Gemeinde-Schulstelle zu Rieder- Kainsbach mit einem Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die erste Ge­meinde-Schulstelle zu Lorsch mit einem Gehalt von 1371 Mk. 42 Pfg.; die vierte Gemeinde-Schulstelle zu Ganalgesheim mir einem Gehalt von 942 Mk. 85 Pfg.; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Heppenheim a. d. W. mit einem Gehalt von 857 Mk. 14 Pfg.; die Stelle einer Lehrerin für das höhere Lehr­fach an der höheren Mädchenschule zu Offenbach mit einem Gehalt von 1400 Mk., welcher bis zu dem Betrag von 2400 Mk. steigen kann; die dritte Mädchen-Schulstelle zu Beerfelden mit einem Gehalt von 942 Mk. 86 Pfg.; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle' zu; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Hausen mit einem Gehalt von 771 Mk. 43 Pfg.; die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Urberach mit einem Ge­halt von 771 Mk. 43 Pfg. Dem Herrn Fürsten zu Isenburg -Birstein steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.

Mainz, 30. Juli. Das Schützenfest wurde gestern unter kolossaler Be­theiligung von auswärtigen Schützen und sonstigen Gästen bei herrlichstem Wet­ter eröffnet und sind im Laufe des Tages 7500 Eintrittskarten gelöst worden. Innerhalb des Festplatzes wurden 4000 Flaschen Schützenwein und 73 y2 Hec- toliter Bier consumirt. Standbecher gewannen Fuhr und Weygand (Mainz), Bärsch (Worms), Huppe und Kaiser (Offenbach), Fuchs (Frankfurt), Heß (Darmstadt), Deleuw (Düffeldorf), Obermayer, Lambrecht und Schwind (Speyer.) Feldbecher gewannen Knecht (St. Gallen), Hempel (Frankfurt), Barthels (Wiesbaden), Forster, Schlapp, Günther und Probst (Offenbach), -Frohnmüüer (Fürth), Schättle, Leicher und Wörnle (Stuttgart), Rühl, Geist und Mergler (Worms), König und Feldner (Speyer), Bergmann (Sprendlin­gen), Hieronymus (Karlsruhe), Schubert (Amberg), Lenz (Ludwigshafen), Flott­mann (Straßburg.)

Berlin, 30. Juli. Fürst Bismarck ist heute Vormittag nach Varzin abgereist.

München, 31. Juli. Der Kronprinz des deutschen Reiches trifft am 3. September in Regensburg ein und wird die beiden folgenden Tage die da­selbst concentrirte Cavallerie-Division inspiciren.

Dresden, 31. Juli. Die gestern geschloffene General-Conferenz deut­scher Eisenbahnen hat im Wesentlichen die auf vier Special-Tarife basirende Vorlage des Harzburger Tarif-Verbandes und event. eine diese vier auf drei Special-Tarife' modificirende Vorlage des preußischen Handels-Ministeriums angenommen.

Scfonöere Ick

Mlttltll

4058) In unserem lkck lohender Eintraj

Carl Loos zu seit 15. April l. £ »Karl >!oos" AW.

den 28. Jul! herzogliches Sta

Anftnzri Ärbeitsver

Sreitafl btn 4.

i , VonMaa . Wien auf R i "kbnten üffeMch in?

i ois:

l>Ui schö»,, _ Ik"n ttienpSp

Der eva" 5 die -Mer

Di- m dn W * G ' W Instruction für

Aeltern und

Der resp- ßchule versäumen, kv* bringen tarn ' »lb.aus el Uem UeM anhalt 20-40 Pfennige

Wenn ein n tmi betreffenden Personen Anzeige nsolgter Wied.ch tine schriftliche ö- anzngeben) wegen

Wenn Aelt« beurlaubt wissen \ Tagen die Erlai durch einen Erwa Erlaubniß ertheilt schuldigung genüg

Kenn ein r andre Schule hier als deni Schulvor wird das Schutze. Gießen, den

Rumänien.

Bukarest, 31. Juli. An Stelle Fillipesco's wurde Jean Cantacuzm }um diplomatischen Agenten in Petersburg ernannt. Der Finanz-Minister brachte in der Kammer eine Vorlage ein, welche die Umwandlung der Personal. Steuer in eine Vermögens-Steuer beantragt.

Keröieu.

Belgrad, 30. Juli. In einer wichtigen Angelegenheit sind Ristic mit Gruic Nachrs 1 Uhr unerwartet in's Hauptquartier abgereist.

dürftet

Konstantinopel, 29. Juli. Die Commission zur Prüfung der Stras- urtheile gegen die üi der Affaire von Salonichi Compromittirten hat den E;- Gouverueur von Salonichi zu einjährigem Gefängniß verurtheilt. Di Freiwillige von Widdin Serben-Kinder als Sklaven verkauft haben, so hat du Großvezir angeordnet, daß künftighin die Urheber solcher Acte mit dem Tode bestraft werden sollen.

Konstantinopel. Aus einem Tagesbefehl des Feldzeugmeisters Rodich, commandirenden Generals in Dalmatien, ist zu ersehen, daß auch österreichische Soldaten schon in den Krieg thätig eingegriffen haben, hoffentlich das ech und letzte Mal, daß fremde Truvpen sich an dem Kampfe auf der Balkan- Halbinsel beteiligten. Das Schriftstück ist vom 18. Juli datirt und lautet, wie folgt:

Am 26. Juni d. I. stieß eine Patrouille des 7. Feldjäger-Bataillons, bk­stehend aus dem Patrouillen-Führer Michael Pitschek und 7 Jägern, bei Ca!> ttna Bncvar auf österreichischem Boden auf türkisches Militär in der Stär/i von angeblich 1000 Mann, welches auf die Patrouille sofort Salven und Ein­zelfeuer abgab. Der Ueberlegenheit der Türken ungeachtet, wich der kleim Trupp nicht, nistete sich vielmehr in dem felsigen Terrain ein und erwieoerli das Feuer mit so kräftigem Erfolg, daß die Türken, welche zahlreiches Bits auf österreichischem Boden geraubt hatten, sich eiligst über die Grenze zurüa- zogen. Ich bringe diesen schönen Zug von Muth und Entschloffenheit der klki- nen Patrouille zur Keuntniß und befehle, daß der braven Mannschaft Hi

Ufjcuiuoj zu uciiuiioigcn, ouy Die gunze ^cuuciouucyyciiyIi." >|I

Schwindel sei. Es sind dies die Herren Pastoren: Leonarz in Illingen, Ge''htu, ^®e.n ^erünbpi bauer in Bliesen und Caplan Dietz in St. Wendel. Es gehört bei der fana iM D>^Lahere Menge in unserer Umgegend schon ein gewisser Muth dazu, gegen einen solchen Uni» | öffentlich auf der Kanzel aufzutreten. o~

Die Vereinigten Staaten haben gegen die aufständischen Indianer 3 Gem