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Mraukreich.

Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Karl Mehring vorrNieber-

Donnerstag den 6. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Wilhelm Friedrich JM

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nur durchschnittlich 2,340,000 Centner jährlich tranSportirte, auf 1WO,uuu

was nicht ausbleiben kann, die vielen kleineren Schiffe abgelegt und dafür neue gF-tz lk^Oo 24.

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Montag den 3. Juli, Vormittags 9 Uhr, gegen J»h Conrad ßub wi| Lind II. von Geiß-Nidda, wegen Urkundenfälschung; Vertheid. Gr. Hofgerichts-AdvocL

rreooerg. _

Freitag den 7. Juli, Vormittags 8 Ubr, gegen Johannes Sann von Lauei

. A1,a Ant,ftrtntiAu.T roegtn Urkundenfälschung und Unterschlagung; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advc-e DieAgence Havas meldet aus Konstantmope! Gut fleisch.

-**'" .....- Samstag den 8 Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Johanne« Diehl :oi

-ugkand.

London, 28. Juni. Obzwar sämmtliche Telegramme, welche heute aus Berlin, Wien, Belgrad und Konstantinopel vorliegen, eine kriegerische Initiative Serbiens als sehr wahrscheinlich melden, hofft die hiesige Regierung und Diplomatie doch, daß Serbien im letzten Augenblicke anderen Sinnes werde. Rußland hat, dies gilt hier als zuverlässig, osficiell in Belgrad von jedem Angriffsart abgerathen. Ob es hinterrücks nicht das Gegentheil rieth, läßt sich freilich nicht feststellen.

London, 29. Juni. Im Oberhause erklärte Lord Derby, er könne Nicht sagen, daß eine Kriegserklärung von Seiten Serbien- statthaben werde, aber nach dem allgemeinen Ton der empfangenen Berichte könne er, wenn überhaupt, so doch nur geringe Hoffnung hegen, daß der Krieg abgewendet werden wird.

Lo«do», 29. Juni. Unterhaus. Aus eine Anfrage Hartington's er­widerte DiSraeli, er sei über die angeblich beabsichtigte Kriegserklärung Ser­biens nicht unterrichtet; der britische Consul in Belgrad habe vor einer Stunde telegraphirt, daß die serbischen Truppen die Grenze nicht überschritten hätten.

Nrir^V Mb!

Jlcjcr öLltUC |tyi uicuiu uuji'Hi ivuium in- u yiuu u/ivihv»

------ -----» - ' . k Geleise wieder befahren, es ist jedoch dem Fahrpersonal die größte Vorsicht aneAPl»' Einverständnisses über die Frage der Ernennung der Bürgermeister mit den roorbfn jtnb geben die Züge nur langsam über die gefährdeten Stellen.

Ministern b-ralhschlagen sollen. Di- republikanischen Zeitungen empfehlen, die Entscheidung dieser Frage hinaurzuschieben.

Die E 'die Erzsörver tlansportircn bcm nutzbarem trotz ihrer gr y ungünstig Wicklung des, zweite Geleis ,'pruch genom große Bedeut die niederheir größere Hütti beziehen, wov worben wird, auch für Bess niß für die n andauernden ' Nachbarstaatei weniger als ; Grube (in Er digkeit der La faltigen Ermi gegen den jex Meintranspo direkten Tran kommt, entspi ersparniß von reff). 1,020,00 mit dem Änlagt xtgulming ii ' tooiDen und da Ausführung des gaben pro 187' Gegenstandes v vorerst vollstän führung des Ministerium ii Md Nützlichkei Md zur Hebu

Serbien.

Belgrad, 28. Juni, 8 Uhr 50 Mix. Abends. Die diplomatischen Vermittelungsversuche sind durchaus erfolglos geblieben. Die telegraphischen Mittheilungen von militärischen Nachrichten sind verboten worden.

Türkei.

Konstantinopel. Nie sah man so viele Soldaten in den Straß» Peras und Stambuls. In Beikos am asiatischen Ufer des Bosporus wird ein Lager von 7080,000 Mann errichtet; schon sind mehrere Tausende angek.rn- men, und die Dampfschiffe der Regierung bringen fort und fort Soldaten; fit gehören zum zweiten Landwehr-Aufgebote. In Smyrna sollte ebenfalls ein Lager von 70,000 Mann formirt werden; aber es ist beschloffen worden, baj die dort aus dem Innern kommenden Rediss sofort eingeschifft und nach den verschiedenen Punkten des Kriegsschauplatzes expedirt werden. Ferner ist sch» das dritte Aufgebot einberusen, so daß bei etwaigem Wiederbeginn der Feind- seligkeiten nach Ablauf des Waffenstillstandes mehrere imposante Armeen gleit operiren können.

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Amerika.

New - Nork, 29. Juni. Die demokratische Convention in St. Louii denft?be^ Mttnfeindschast ^ödn' V-r" bat Beim zweiten Wahlgang- den Gouverneur Tilden von New-Aork zum ßan=

PariS, 28. Juni, Nachmittags. Nach einer hier eingegangenen Mel- Dienstag den 4. Juli, Vormittags 8 Ubr, gegen Christian Kehm II. uoi düng aus Marocco wurden am 5. d. Mts. eilf Israeliten durch einen Muha- Bindsachsen, wegen Raubs und Körperverletzung; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advoc-l

verwundet der mit einem Dolch in der Hand die Gassen des Juden- vr. Muhl.

jnepaner oerwunoei, vet inu tuiviii w y UnrrfÄiifcmpn Nck Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Kari uiepring nonyaeot

Viertels durchlief und unter Aufforderungen zur Rache an den Ungläubigen sich @eemelb wegen Versuchs der Nothzucht; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advocat Baist. auf die ihm begegnenden Juden stürzte. Zwei der Verwundeten sind gestorbeir Donnerstag den 6. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Wilhelm Friedrich Koj mehrere andere sind in Lebensgefahr. Die Consuln von Amerika, Italien, Eng von Nieder-Florstadt, wegen Meineids; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advocat J öäe! land und Spanien haben Garantieen für das Leben und Eigenthum der Euro- autz Friedberg, väer gefordert und beschuldigen den Pascha des Mangels an Wachsamkeit.

Paris, 29 3'rili CW . ... - - Cx --.ÄH /.««<? Ortnfl'/intitl

von beute: Die Meldungen auswärtiger Blätter über Minister-Veränderungen, " ----------- ----- -------Ä a ,

namentlich über die Entlastung des Minister-Präsidenten Midhat Pascha, wer- Climbach, weaen Meineid«; V-ttbc'd. (Mr. «Beibig,

beii amtlich dementirt. Ein Ministerwechsel kam gar nicht in Frage; das ....

Peform-Project Midhat Paschas wird vielmehr demnächst dem Sultan vorge legt werden.

Verwischtes.

Oppenheim, 26. Juni. Gestern waren Arbeitsleute auZ Guntersblum bar: beschäfttgt, zur Ausbesserung des durchbrochenen Dammes Erde auszugraben. -Jul' " Versailles 29. Juni. In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kammer mittags 4 Uhr stürzte, während die Arbeiter rasteten, plötzlich die Erdwand an «wnaiuev, snnrM'i dip sie gegraben hatten, zusammen und verschüttete 6 derselben. Man beeilte sich.»

forderten die Abgg. Joltbois und David (von der bonapartlsttschen Partei) die 'u 0[ü9(fIid)enyau8 ^r®r schrecklichen Lage zu befreien; es waren 3 Leichen, die mar eil schleunige Discussion der Frage der Ernennung der Bürgermeister, ymstcytucy Tageslicht beförderte, die anderen 3 Verschütteten waren bewußtlos, jedoch ist £>v welcher »wischen dem Ministerium und der Linken Meinungsverschiedenheit be-ung vorhanden, sie dem Leben zu erhalten.

ftpht (Ni? Kammer belcklok daß der Antrag Jolibois am nächsten Dienstag Oppenheim, 26. Juni. Gestern drohte große Gefahr, daß der Eisenb«>' steht. Die Kammer vescyloß, oatz oer «arrag ~ö betrieb zwischen Oppenheim und Guntersblum eingestellt weiden müßte. Hundr

in den Bureaus berathen werden soll, Raspall (Sohn) kundlgte eme Inter- Arbeitern waren damit beschäftigt, die gefährlichen Stellen des Stsenbabndam^

pellation an Dusaure über den Brief Mac Mahon s betreffs der Begnadlgun- Legen von Faschinen, Herbeischaffen von Grund, Sand u. s. w. aurzubeür- aen und über die kürzlich wiederum verfügten Verhaftungen an; die Discussion ^ur dadurch war es möglich, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Am Naamr s bierüber soll am Montaa stattfinden, bis zu welchem Tage sich die Kammer konnte nur noch das Landgeleise befahren werden wodurch der starke^ VE» vertagte. - Die Linke hat Delegirte gewählt, welche behufs Erzielung eines <sedr^bce,vtr-vrtigt wm,^a^r®e^on^b%^ro5r6atee%orfid>t anempio^.

Nußland.

Petersburg, 29. Juni. Eine Division des Panzer-Geschwaders ist von der Kronstadter Rhede heute in See gegangen; die Zweite Division folgt ihr in einigen Tagen.

Petersburg, 30. Juni. Gegenüber wiederholten anzweifelnden Mel­dungen hinsichtlich oes Zusammentreffens der Kaiser von Rußland und Oester­reich wird hier versichert, es stehe fest, daß die Zusammenkunft stattfinde, ttifr chon aus den an die amtlichen und Hofkreiie ergangenen Anordnungen hervvr- ;ehe. In Belgrad ist auf directen Befehl des Kaisers Seitens des borgen russischen Vertreters bis zuletzt Alles aufgeboten worden, um den Fürsten vom Ueberschreiten der türkischen Grenze abznhalten. Der Fürst erklärte jedoch, er könne, von der Bevölkerung gedrängt, dem Vorgehen der Türken in Bosnien und den Verletzungen der serbischen Grenze nicht ruhig zusehen; er glaube, daß, wenn der früher ventilirte Vorschlag, ihn, bei voller Wahrung der Souverä- netät des Sultans, zum Vicekönig von Bosnien zu ernennen, von der Pforte angenommen worden wäre, die Bewegung und die Unsicherheit der Verhältnisse aufgehört hätte; die Pforte wolle aber keine Unterhandlungen mit Serbien, und deshalb müffe er der Stimmung des Landes Gehör geben und dasselbr schützen.

wenn, was nicht ausbleiben kann, Die vielen Heineren ^u?inc .7* (r'erhi_j

Schiffe von 3500 Centner durchschnittlicher Tragfähigkeit gebaut werden, auf 2

pro Jahr erhöhen. Die verschiedenen Rohproducte, welche an der Lahn gewonnenH \ Theil mit der Lahnetsenbahn, zum Thctl per Wasser lahnabwarts transportirt wer^n, si ki der Reihenfolge ihrer Bedeutung: Eisenerze, Kalkstein, und Marmor, P'-IvK

Dachschtefer, Zinkerze, Bleierze, Thom und Walkererde, Kupfer- und M^e. W f duetion an diesen Mineralien betrug in den drei Lahnrevieren Wetzlar, Weilburg und fl

Pesth, 29. Juni. In Folge der Nachrichten aus Serbien ist die Auf­regung hier in fortwährendem Steigen. In der.großen Menge finden die Be- sorgniffe lebhaften Ausdruck, die Regierung werde nur mit Aufgebot aller Kräfte einen etwaigen Sturm im Süden des Landes niederhalten. Als nicht ohne Bedeutung wird es betrachtet, daß derPesther Lloyd" in seinem heuti­gen Leitartikel darauf hinweist, man möge bei eventuellen Maßnahmen das Odium fernhalten, als manisestire sich in denselben Racenfeindschaft oder Ver- - Vräsidenten-Würde gewählt

gewaltigungssucht der Magyaren den Nationalitäten gegenüber. UebrigenS didaten für die Prasidenten-^urbe g Y . -------

constatirt derLloyd", allgemein betrachte man ein erneuertes Einschreiten der Lokal-Notiz.

Diplomatie als aussichtslos und sei man nur bemüht, den Kampf, wenn er Gießen, 30. Juni. Während der mit dem 3. Juli l. I. beginnenden Schwm auSbricht zu localisiren, wobei jedoch nicht zu übersehen sei, daß der erste gerichts-Sttzungen werden nachbemerkte Anklagesachen zur Verhandlung, bezw. Abui- Kanonenschuß an der Drina ein Echo in den Schwarzen Bergen finden werde, theilung kommen, und zwar: $ *

Die Lahnregulirung.

Die ganze Länge des Lahnfluffes von Niederlahnstein bis Wetzlar, für welche die lirung projeetirt ist, beträgt 126 Kilometer; die Gesammt-Kosten deffelben 7ind zu MOV, - veranschlagt. Für diese Summe sollen die vorhandenen 17 Schleusen von 32,04 Meter und 5,34 Meter Breite auf 45 Meter Länge und 6 Meter Breite erweitert, 17 neue öffl 1 - in diesen größeren Dimensionen, sowie neben den vorhandenen 17 Wehren noch 14 neue .

angelegt und ein Lateraleanal von der Lahnsteiner Schleuse bis zur Mündung in ^en MY der sogenannten Gänsweide, der zugleich als Vergrößerung des bestehenden Häfens dien hergestellt werden. Die projeetirten größeren Dimensionen der Schleusen haben den ve) Vortheil, daß die mit Eisenerzen und anderen Rohprodüeten beladenen Lahnschiffe .j ohne das Überschlägen in die Nheinschiffe in Lahnstein nöthig zu haben, rhemabwar Ruhrort und die mit Kochlen beladenen Ruhrnachen rhein- und lahnaufwärts birect bt J a* gehen können, wodurch außer der Thatfahrt auch die Bergfahrt auf der Lahn stw heben wird. Die gegenwärtig vorhandenen 130 Lahnschiffe werden alsdann cur la) eine nutzbare Ladungsfähigkeit von 2500 Centner, statt 1200 Centner pro Schiff erha ,

das mittlere nutzbare Fahrwaffer sich von 0,5 Meter auf 1,2 Meter erhöhen toiro. u j nutzbare Fahrzeit auf der Layn ferner hierdurch statt wie bisher 3 Monate, für o, I Monate im Jahr andauern wird, so wird sich die Leistungsfähigkeit der Lahnschifffavrt, * bisher nur durchschnittlich 2,340,000 Centner jährlich kransportirte,^aüf ^^20,M0 ^Centn^

Darmstadt. 29. Ium. Die Nr. 34 des Großherzogltchen Rgterungs- blatts hat folgenden Inhalt ,

1. Allerhöchste Verordnung, die Berqpolizei betreffend.

2 Ueberficht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestrei tuna der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Alzey.

3 Dieustnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- an8diast geruht: am 15. M dem Schulverwalter Theodor Jung aus Ven­dersheim die erste Gemeindtzßchulstelle zu Stadecken zu übertragen; an dems. Tage den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die Gememde-Schul- stelle Groß-Gumpen prZsentirten Schulverwalter Georg Martin Schwebe! aus Odernhausen für diese Stelle zu bestätigen. ,

Berlin, 29. Juni. Das Herrenhaus genehmigte die Gesetz-Entwürfe über die Erhöhung der Unterstützungen der Veteranen aus den Feldzügen von 18131815, über den Ersatz an das Kronfidei-Commiß ans den Einnahmen der Herrschaft Schwedt, in der vom Abgeordnetenhause angenommenen Faffung und stellte gegenüber den Beschlüffen des Abgeordnetenhauses die eigenen Be- schlüffe in Betreff der Gesetzvorlagen über die Befähigung zum höheren Ver­waltungsdienste, über die Umzugskosten der Staats-Beamten und über die Städte-Versaffung wieder her. Das Competenz-Gesetz wurde aus Antrag Baumstark's en bloc angenommen, und zwar in der vom Abgeordnetenhause anaenomme»en Faffung. Das Gesetz über die Raths-Stellen beim Oberver­waltungs-Gerichte wurde ebenfalls in der Faffung des Abgeordnetenhauses an­genommen. Der Präsident theilte sodann mit, daß der Schluß des Landtages morgen Äittaq um 12 Uhr erfolgen werde.

Berlin, 29. Juni. Der hiesige Gerichts-Physikus, Geh. Medicmal- rath Professor Liman, ist vorgestern aus Ragatz in der Schweiz zurückgekehrt, wohin er sich auf Einladung des ehemaligen Botschafters, Grafen Harry v Arnim, begeben hatte, um dessen Zustand zu untersuchen. Das Ergebmß dieser Untersuchung hat Herr Professor Liman in einem Zeugniß niedergelegt, nach welchem gegen den Grasen Arnim eine Haftmaßregel zeitlebens nicht zur Vollstreckung kommen dürste. Dieses Zeugniß, beziehentlich beglaubigte Ab­schrift, ist dem Berliner Stadtgericht und Kammergericht von Seiten der Ver- theidigung eingereicht worden.

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