teil verlautete, macht man sich gefaßt darauf, daß die Verhandlung bis letzten
heit
anaabe nach bem DnibffleUbtjirte btr PostanstaU und b) für bifjmigtn Iran-
menB der Dreißiger'Eornmission, daß die konstitutionellen Gesetzentwürfe nach der Berathung über das -limee* Ladr.ö Gesetz auf bie Tagesordnung gestellt werde. und zwar folle der Entwurf über die Errichtung des Senats die Prio« ritat genießen; letzterem Entwurf folle em Artikel beigefügt werden, wonach das Senatsgeietz erst nach der Erledigung des (Gesetzes über die Übertragung der Gewalten in Straft treten dürfe, Äcrtrel erklärt, daß die Armee Eomnussion X'aboulave verlangt für den Entwurf, berr. die
Januar event. fogar bis Anfang Februar dauern werde.
Wien, 5. Januar. Das „Vaterland* äußert über dte Anklageschrift gegen Ofenheim: „Vorausgesetzt, daß alle angeführten Thatsachen richtig sind, kann nicht genug bedauert werden, daß Männer ivie Fürst X'eo Sapieha, welcher von Haus aus zu den reichsten Magnaten Valiziens zählt, Fürst JibteaMveh, welcher zwar nicht mit GlückSgütern gesegnet ist. aber einen alten und iiibm« reichen Namen rein zu erhalten hat. Baron Al v. Petrmo, welcher auf die höchsten WüideN im Staate Anspruch ^rheben konnte, m diese unsauberen „Geschäfte" vermittelt erscheinen Für Dr. Giskra fällt erschwereiid in'- Gewicht, daß er sich als activer Minister „betheiligen" ließ."
Wien, 7.
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Hessen gestern Nachmittag um 3 llbr in Prag gestordeii.
Wien, 7. Januar. Die Nachricht von dem Tode des Kurfürsten von Hessen wird mit dem Bemerken bestätigt, daß derselbe an einem Herzschlage gestorben ist.
Wien, 7. Januar. Der Ted des Kurfürsten von Hessen wird bestä
tigt. Derselbe starb plötzlich, nachdem er von der letzten gefährlichen Krank« fast vollkommen wieder hergestellt war.
auf 66« 3 pL des EourSwerthes zu erhöhen, wurde abgelehnt. Position 7, betreffend die Annahme verzinslicher und unverzinslicher Depositen, wurde mit einem Anträge Berger'- angenommen, wonach die Summe der Depositen, mit Ausnahme ter Gerichts- und Mündelgelder, auf die Höhe des Grund Eapitals der Bank zn beschränken ist. Position 8 wurde unverändert angenommen, ein Antrag Lonmmann's, das Wort „verzinslich" zu streichen, zurückgezogen 15 wurde mit einem Zusätze Bamberger S genehmigt, daß die Reichsbank verpflichtet ist, Barrengold zum Satze von t392i/2 Mark für ein Pfund fein gegen ihre
cfranlücid).
Paris, 6. Januar. Laut „Moniteur" wird Don Carles ein Manifest veröffentlichen, um gegen die Ernennung Don Alphonso'S zum Könige zu pro« testiren. Jn diesem an seine Soldaten und Europa gerichteten Docnment wird der Prätendent sagen, daß die 8aac durch die neue Phase, in welche die Revolution getreten, nicht geändert fr, daß er die ihm von Gott und seiner Geburt erhaltenen unveräußerlichen Rechte gegen die sog ccustuunouelle Mo« narchie verthcidigen werde, wie er sie bie jetzt gegen bie Anarchie und die Republik vertheidigte. Serrane wird heute in Paris erwartet und steigt im Grand Hotel ab. Der französische Botschafter in Madrid wurde ermächtigt, mit dem neuen Cabinet officiöjß Verbindungen anzuknüpfen; ähnliche Jnstruc« tionen wurden von den übrigen Großmächten an ihre Vertreter in Madrid gesandt.
— DaS „Univers" bemüht sich beute, durch Vorstellungen und Bosheiten die Negierung zu bewegen, den König Alphonso nicht anzuerkennrn, oder doch wenigstens keinen Eifer zu zeigen, weil daS der Würde schade. DaS „Unioerl“ weiß bei dieser Gelegenheit viel von der „alten Würde" Frankreich- zu fabeln. Diese „alte Würde" der Bourbonen in der auswärtigen Politik »ft zu ireltbe« fannt. Genug, der neue König von Spanien kommt den carlisttsch geflauten
Noten umzutauschen.
Berlin, 6. Januar. Die „Prov. - Corresp " schliesst einen Artikel: Rundblick auf den kirchlichen Kamps des vorigen JabreS" mit dem Satze: ' Die Erfahrungen des verflogenen JabreS könnten die Regierung nur bestärken, auf dem durch ihre Pflicht von vornherein vorgezeichuetcu Wege fest und zu. 1 versichtlich vorwärts zu schreiten. Die Zuversicht beruhe auf ihrem guten Ge- , wissen und auf dem Bewußtsein, daß ihr gänzlich fern liege, die Rechte der Kirche und das innere Glaubensgebiet anzutaften, auf der überzeugten wärm'«. Unterstützung durch das deutsche Volk und deffen Vertretung und endlich auf . tem festen Glauben an den patriotischen Sinn in den kathoUschen Volkskreisen Deutichlands, welche «llmählig erkennen werden, daß es Streben nach weit* lieber Macht ist, weshalb die ultramontanen Führer auf fremdes Geheiß den deutschen Kiickeiifrikdeu immer tiefer untergraben. Die Zeit werde kommen und iei hoffentlich nicht fern, wo alle ernsten Geister des katholischen Volkes selbst auf die Zerrüttung des kirchlichen Wesens Hinweisen und ihren Geistlichen und Oberhirten das Bedürfniß der Herstellung des Friedens und der Versöhnung mit der Staatsgewalt an's Herz legen Auch die kirchlichen Machthaber erkennen vielleicht mehr und mehr, daß die Stützen, auf die sie ihr Streben nach Erw iterung der Macht gründen zu können meinten, morsch und hinfällig sind, und bieten vor weiterer unheilbarer Zerrüttung der Kirche lieber die Hand dazu, daß das kirchliche Leben in Frieden mit dem Staate von Neuem ertlUl 'Berlin, 6. Januar. Jn vielen Fällen wird es, wie das Generalpost amt m einer Verfügung kund thut, dem Publikum erwünscht fein, für franfirte Sendungen, deren Zustellung an die Adreffaten gegen Einziehung einer Bestell* gebühr erfolgt, die' letztere gleich bei der Aufgabe mit dem Franco voraus zu zahlen Es ist davon bis jetzt nur ein spärlicher Gebrauch gemacht worden, weil die Zulässigkeit der Vorausentrichtiiug der Bestellgebühren noch zu wenig bekannt ist und weil die Bestellgebührenfätze, zumal bei der Verschiedenheit der Müiizwährung, nicht einheitlich geregelt waren Nachdem nunmehr diese ein» heitliche Regelung für das ganze Reichspostgebiet erfolgt ist, kann jetzt bei dem Verkehre innerhalb des Rcich-postgebiets n) für Postanweisungen, für franfirte
IIU« , । ■ jwiiuhm *. ** - - ----- _
Hinterlaffenschaftö Eonvention mit Rußland, ferner die Heeres Retablissements- Vorlage mit der neuen von Stephani beantragten Ueberschnft: „Gesetz, betr. tt< weitere Anordnung über die Verwendung der durch das Gesetz vom 2. Juli 1872 zum Retablissement des Heeres bestimmten 106.846,810 Tdlr." Bei teil daun folgenden Wahlprüsimgen wird die Wahl des Aba V- Seydewitz be> anstandet, dagegen werden die früher beanstandeten Wahlen der Abgg. Abeken und Pafkzewski für gültig erklärt. Die Petitionen betreffs der (Stfeubabiv
Tarifs Reform werden auf morgen vertagt.
Berlin, 7. Januar. Die Bank Eommission setzte die Berathung des Titels 2 (Reichsbank) fort und nahm die 16 und 17 ohne Debatte an. Bei S 18 wird die Position 6, betreffs der Einlösnngs»Pflicht der Bank Au- stalten in Städten über 100,000 Einwohner vor Ablauf des dritten Tages, auf Antrag Bamberger - gestrichen. Die übrigen Paragraphen werden an* genommen. .
Berlin, 7. Januar. Der „Reich- Anzeiger" veröffentlicht eine königliche Verordnung, durch welche der preußische Landtag auf den 16. Januar einberufen wird.
Dresden, 7. Januar. Das „Dresd. Journ." erfährt, der verstoibene Kurfürst von Heffen habe in seinem Testament den Wunsch ausgedrückt, in aller Stille m Kaffel beerdigt zu werden.
Gaffel, 7. Januar. Eine Deputation von Anhängern des eben verstorbenen Kurfürsten von Heffen wird sich nach Prag begeben, um deffen Leiche
i tbun, zu constatiren, daß Dfenheim, der im Staatsdienste feine Laufbahn er* DeuUajlaiio. öffnete von Haus aus nicht begütert war und sich sein Vermögen, das er
B„lin 6. \an. ter heutigen Sitzung ter B,..kg-i.tz^o.nm.i.'.on deute auf cm WiUwn tejiffert - »oju «Oerbinge notb eta Mntr ge »urf x l'l unocrintert angenommen. S- 14 Position 3B mit einem Äm.-n. beuge? Hau« hmzukommt - . durch «.schaue enrorben ^e- Deffen wacht demeu von -chanß genehmigt, w.iche- b?iBeleihung von «ienhuhnactien oer Ofenheim auch fein Jpebl; er gibt an Berwal.nngoraih bei l7md.chr.eien laTat taft die Äctien vollbe.nhit nnt die Bahnen in Betrieb füllt, ß.n Amen («eleüldtaften gewesen und von allen Unternehmungen d.e in ftue ü»oche ste en. demen. Sonnemanns, das Beieihungs-Magirnnm nichttenticher Papiere von 50 am «ründergewinnbetheiUgtworden »u fern Wie beute m rich.eri.chen «r«. DCHiCiu ^viniiuiu n o , - on.r_____ •? .... >wr .mtet, m.irht m.m hrh nrtAUt b.imiif tata bir 'Jirrhanblunfl Btft lrhtm
Priorität Simon führt auS, daß man d»e Gewalten orgamsiren muffe, bevor man zur Errichtung des Senates schreite. Der Minister des Junern bffür* DrllcnTlU). wertet, daß das Senatsgesetz zunächst b.rathen werde. Die Versammlung bc-
Wien, 5. Januar. Jm Proceß Dfenheim, in welchem beute die Ver- schließt, daß die constitntionellen Qi twürt< nach dem Armec Eadres Gesetz auf Nthmui'g des Angeklagten begann, war es dem Richter vorzug-weise darum zu die Tagesordnung gesetzt würden, verwirft die Priorität des Gesetzes über die
daß GotikSdienst für die Seelenruhe Napoleons III am 9. Januar in der Pariser Kirche St. Augustin statifindet.
- Der .Moniteur" bringt einen Artikel, ui welchem er sich sehr scharf gegen die E.nfer Behörden anespricht. welche den Alikatholiken die Kirche Noire^Dame daielbst zuweijen wollen. Er nennt daS eine „Spoliation "
Paris, 7. Januar. Morgens Sämmtliche Minister haben gestern nach Schluß der Natioual Versammlung ihre Demnsiou gegeben. Mac Mahon nahm dieselbe nicht sofort an, sondern hielt eine weitere Berathung mit den Ministern im Palais Elvsöe. Jn Folge dieser Berathung verbleiben die Mini« ster zur Wtik.rfüdrimg der Geschäfte provisorisch; Mac Madon wird aber im -ause des Tages mit einflußreichen Deputirten über die Neubildung des Miiif steriiims verhandeln. Buffet ist bereits zu ihm berufen.
Paris,'7 Januar M.c Madon wird über d,e Temisflon der Mini- st.r ent heute Abend seine Entschließung treffen. Für Nachmittag ist ein Mmi- stenath ein berufen.
Versailles, 6. Januar. Nationalveriammlung. Baib,e beantragt Na-
hierher zu geleiten.
(Forlitz, 7. Januar. Der hiesige Magistrat bat beschlossen, im Ver-
eine nut anderen Strdtgemeniden den Reichstag durch eine Petition zu ersuchen, zur Ber-chterstattunq bereit iet. -
die in dem Bankgesetz Entwürfe stipnlirte Befreiung der Banken von der Zah- Uebertragimg der Gewalten, d'c Priorität der ragt^dnung. Eafiellane lung der Eommunalfteuer ab-ulehnen, weil die Jnterefien der Stadtgememden ivridit ebenfalls dafnr Antonin Pontalt- fordert für da- ^enatsgesetz die durch Annahme deS Gesetz.Sntwurfs empsindlich würden geschädigt werden.
Brtkk mit WkNbangabk bis 1500 Mark und sür sranklrte Pakstc vhn. 2i^. Ich«,rn gar nicht b-qnem. _ «nun
Wb,m Dnibfft.Ubtür[e der PostanstaU und b) für dielenigrn Iran. Pari«. 6. Januar. D" sd'amfchk tzloile ifl in Marseille angelommen. kirten Sendungen nach dem Landbestellbeiirke, deren «bttagung den Landbries. Mphon« trifft motgtn um 11'/, Uhr dort nu; er verlieh beule -Ibenk um träacrn instructionszemätz obliegt, di. Bestellgebühr gleich mit dem Franco 7-/. Uhr Pari«. Heute Nachmittag um ' Ubr hatte er dem Prüi.d.nt.n Mac vorausbezahlt werden; wo in einzelnen Obcrpost Dir«ctioiisbe,irkeu weitergehende Mahon einen Besuch abgestettiel, >rtl*<n die,er um 2 Uhr erwiederte. B.stel>uüg..Sinr.chtung.i. bestehen, kann mu-rh-lb dieser Bejirke auch für die -Vertane wird nicht nach Pari» kommen, >°nder„ einstweilen in biehcr aebönae» Sendungen die Vorauszahlung der verordneten Bestellgebühren Biarritz bleiben. o<l k l , k । . k
pieiHj gcuvuHui otnvu y o v n Paris, 6 Januar. Gestern Abend bat m der Magdalenenktrche die
stattstn^nr 6 wiederholten von der ..Nordd. Ällg. Ztg." -Iltstündige Änbelung'de» allerheiligsten Sacramenle de. Altar« begonnen Tie
beiaedrachlen Belege 1u der (Suet-ria.qfiair- scheinen die Vermn.bung zu recht- 1!,rche war prachwoll mit Blumen. Dr.iper...u und ®um.tol<» gddmwrft. fe iae dau D'Utschla.id von der spanischen Regierung die Bestrasung der Diesen Nachmittag ..... 5 Uhr Ian. pletzbch durch nun. Luftzug e.u. Traperw Schuldigen /sowie eventuell eine vutschädigu.g beanspruchen w.rd. Je-eusall» den Nerzen zu nabe und fing Feuer In zwe. Minuten stand der ganz« L'och- ist u. der Angelegenheit das letzte Wort on-»bar noch nicht gesprochen. ,aliar in Flammen, tom Priester konnte nur mit großer Mühe dar
Berlim 7 Jarmar. Der Reichstag genehmigte in dritter Lesung d,e ligste retten. Tie Ltatue der hell. Jungfrau ist stark be,chad.gt. der schaden Lu....rIaN...kch-it« Lonv«,Ii°» mit Rußland, ferner die Heere« Retabliffemen.s- beträgt jedoch angeblich nur 20 000 ur-i>.
Crtre enthält nue mit schwarzem Rande umgebene Ankündigung,


