nabe«
statt
storben ist.
8chmeiz.
ist auf morgen Abend 5 Uhr festgesetzt. — Aus Madrid gebt von beute die Nachricht ein. daß auf der ganzen Halbinsel tit oottständigste Ruhe herrscht
Versailles, 5 Jan. Die National-Versammlung beschloß mit 416
Bern, 5. Januar. Der spanische Geschäftsträger, Graf Almina, hat gegen 250 Stimmen die Aufrechterhaltung deS Belagerung-»Zustande- in
MnncHen, 4. Januar. Den hiesigen Blättern wird '^aus Bamberg der Regulirnng der Gewalten llebertragung Gesetzeskraft Kaben soll. — Der gemeldet: Erzbischof Deinlein wirrde am 2. Januar, Morgen-, vom Schlage E^König von Neapel erklärte heute bei einem dem Könige AlphonS abgestattete» gerührt, der ibn der Sprache beraubte. Besuch, er werde seine Brüder. die Grafen von Easerta und Bari, auffordern,
Asckaffenbnrg, 5. Januar. Der „Aschaffenburger Zeitung" wirb die carlistische Armee zu verlaffen. Kenig AlphonS empfing beute den hiesigen gemeldet, daß der Erzbischof Deinlein von Bamberg gestern Mittag 3 Ubr ge- Gesandten von Portugal und den Baron Rothschild. Die Abreise deS König-
ganz vorzüglich, es sei der natürliche Verkehrsmlttelpunrt rieser Gegend und ttellung von lehn Kanonenbooten für die spanische Regierung. Die Officiere, habe auch biß 1821 von uralter Zeit her einen solchen Gerichtssitz gebildet die das Eommando derselben übernehmen sollen, erwarten deren Ablieferung Deshalb haben die Ditlsteller an ihren Reichstag- Abgeordneten die Bitte ze- zu Toulon, In denselben Werkstätten ist ein großer Monitor ebenfalls für richtet „bei den bevorstehenden Verhandlungen des Reichstags über die neue die spanisch, Regierung im Bau begriffen, der zwei Thürme bekommen soll Gerichtsorganisation dahin wirken zu wollen, daß Gericktebcziike auch aus und dessen Panzerplatten eine Dicke von 30 Lenttmeter besitzen
Gemeinden verschiedener angrenzender Staaten, soweit (ö das Bedürfniß erfor-, Paris, 4. Januar. Ter König Llpbono wird, wie man in ibm nabe» vert, gebildet weiden dürfen." Es veifteht sich von selbst, daß diese Bittschrift stehenden Kreisen sagt, morgen Abend abreisen. (De Angaben über den Zett' nicht vereinzelt bleiben wird. Man kann der deutschen Länderkarte nicht nach punkt der Abreise sind noch verschieden.)
rühmen, daß ihre buntscheckigen Jarbei.striche mit lauter natürlichen Grenzen Paris, 4 Januar. Heute fand die Beerdigung Ledru Rollin'S statt, zusamminfallen. WaS an der bestihenden Eintheilung unnatürlich ist, wird bei Man schätzt die Zahl der Personen, die sich eingefundeii halten, um dem alten ter Bildung der Gerichlsbczirke geheilt werden muffen, oder für immer nnheil Republikaner die letzte Ebre zu erweisen, auf m,br als Hunderttausend; aber bar bleiben. Mögen die, die sich dadurch beschädigt fühlen, gleich jenen sechs nur wenige bekamen den Leichenzug zu Gesicht, da die Polizei die Wittwr ge- hessischen Gemeinden, rechtzeitig sich rühren, damit cs ihnen nicht gehe, wie der zwungcn batte. die Leiche — es war em bürgerliches Begräbniß — direkt deutschen Industrie mit den Tariferhöhungen der Eisenbahnen- Der Reichstag .rach dem Kirchhof Pore la Chaise zu bringen, und nicht geduldet batte, daß ist ungemein gewissenhaft bei Behandlung von Petitionen, vollends wenn ee sie erst nach testen Wohnung in Ebaronne gebracht wurde. In der Menge sich um wichtige prinzipielle Fragen bandelt. Im vorliegenden Fall, scheint herrschte deshalb großer Unwille. Tie Polizei war durch 3 bis 4000 B arni« uns. hatte auch die Großh Hess. Regierung ein Interesse, das Ersuchen der vertreten, die der Menge überall ihr Circulez I geboten.
Bittsteller, falls ihm nicht gebieterische Gründe im Wege stehen, zu fördern. — Heute morgen war Ministerratb rm Elysse Die Verhandlungen wu r» In Freiensteinau, wird uns berichtet, ist eine strebsame Bevölkerung, die keine den durchaus geheim gehalten. Dem osficiösen „Moniteur" zufolge ist fort- Anstrengung schent, sich emporzuarbeiten, tie nut ihren bescheidenen Mitteln während von einer 'Veränderung im Qabuict die Rede. Im Princip sei dieselbe für Hebung von Credit, Volksbildung und rationeller Landwirthsckaft aus's schon beschloffen. aber die Auswahl der neuen Minister sei schwer. Ter Mar Eifrigste thätig ist. Ist eS ein Reichs Interesse, bei Bildung von Ge icktöbe ickall könne nicht vollständig mit der gemäßigten Rechten brechen und nicht zirken zu verbinden, was zusammengehört, zu trennen, was keinen natürlichen Alle- dem linken Centrum bewilligen, das biS jetzt keine Eoncessionen gemacht Zusammenhang hat, so ist cs nicht minder ein Landes Interesse, jede Gelegen habe. Deshalb fei die Regierung in Verlegenheit und werde wohl erst einen beit zu ergreifen, di sich bietet, im Anschluß an die großen nationalen Refor Beschluß fasten, wenn sie Andeutungen von der Kammer erhalten habe. Ande meH lang ertragene locale Mißstände zu beseitigen. Ein gemeinsames Jntereffe rerseits heißt eS, der Justi^Mimster Tailhaud und der Eultus-Minister Cumont aber ist cö, strebsamen Bevölkerungen durch die That die Ueberzeugung bcizu würden das Cabinet verlaffen, da sie unter keinen Umständen auf Cie lieber» bringen, daß daS neue Reich, wie es das berechtigte Sonderleben der Einzel- gäbe der Gewalten eingehen wollen.
staaten sorgfältig schont, ebenso ernst daraus bedacht ist, Alles ans dem Weg? — Die morgen stattfindende Kammersitzung soll wichtig werden, da der zu räumen. was zu diesen berechtigten Eigenthümlichkeiteii nicht gehört. Wie Vorsitzende des Treißiger-Ansschuffes verlangen will, daß die coiiftituhonelkii
der hessische Anthril des vorgeschlagenen Gerichtsbezirkes denkt, ist ui der Pett Gesetze auf die ragesord' nng g. stellt werden. Außerdem soll ein Antrag auf
tion genügend dargethan; es käme jetzt daraus an, authentisch zu erfahren, Auflösung der Kammer eingereicht und der Antrag Easimir Perier erneuert
wie die preußischen Rachbargemeinden sich zu der Frage stellen. Einer gemein- werden.
samen Bewegung beider Theile würde ein Gewicht innewohnen, das eine ein- — Ter Herzog v. Montpensier ist aus Neapel hier eingetroffcn; er war seitjge nicht beanspruchen kann, wie berechtigt auch ihre inneren Gründe sein gestern in einer Abendgesellschaft bei dem Herzoge v. Decazes
mögen. (W- Srkftr. Pr.) Paris, 4. Januar. Dem ^Monde" zufolge hat der Köniz AlphonS
Berlin, 4. Januar. Die Bankcommission des Reichstages hielt beute lediglich Neujahrs - Gratulationen an den Papst, alS seinen Pathen, gerichtet, Sitzung und erledigte m der Special Beralhung die 1 bis 8 des Bankge- welche der Papst telegraphisch beantwortete. Eine weitere Korrespondenz hat setzkö. Dieselben wurden mit nnerheblichen Aenderungen angenommen. Die nicht stattgefunden. Mehrere Abendblätter theilen Jndieien des Abfalls carli» hauptsächlichste Aenderung ist die zu § 8, und geht dahin, daß die Noten ans- stischer Truppen mit, bisher liegt indessen noch keine bestätigte Meldung vor. gebenden Banken den Stand der Aktiva und Passiva nicht monatlich, sondern Paris, 5. Januar. Es bestätigt sich das Gerücht, daß Mac Mahon wöchentlich und ihre Jahresbilanz spätestens einen Monat statt drei Monat demnächst eine neue Botschaft an die National»Versammlung richten werde, nach Jahresabschluß veröffentlichen sollen. Dagegen werden die Gerüchte über Modifikationen im Ministerium dementirt.
Verlin, 4. Januarr. Wie wir hören, ist dein Geh. Regierungsratl) — Der Minister des Auswärtigen, Herzog v. Decareö, hat gestern dem König v. Raumer von Seiten deS Reichskanzler-Amtes der Auftrag ertheilt worden, AlphonS einen Besuch abgestattet. — Es wirb versichert. König Alphons werde die Grundsätze für eine neue Rechtschreibung der deutschen Sprache,' welche in morgen von hier abgehen. Zu seinem Empfange treffen heute drei spanische allen Schuleii Deutschlands zur Anwendiing kommen soll, in Bälde zusammen- Panzer Fregatten in Marseille ein
zustellen. — Mac Mabon hat heute Mittag den hier anwesenden. Lord »Mayor
Verliu, 5. Januar. Aus einem Artikel der „Germania" über die von von London empfangen.
ihr so genannte Stoß- in'S Herz-Depesche des Fürsten Bismarck vom 14. Mai timnlnnh
1872 verdient an dieser Stelle hcrvorgehoben zu werden, daß das Blatt zu-
giebt, daß Papst PiuS IX. die Vorschriften über die Papstwahl geändert hat. London, 4. Januar. Schir Ali bat dem britischen Gouvernement
Verkitt, 5. Januar. Während einige Blätter die Nachricht, gegen Cen erklärt, daß die politischen Vorgänge in Afghanistan die Verhaftung Jacnb Stadtgerichts»Director Reich sei wegen her vorzeitigen Veröffentlichung des Ur Khans nothwendig gemacht hätten und daß er denselben vorläufig nicht in theilS in dem Proceß Arnim eine DiScipliuaruntersuchung eingeleitet worden, Freiheit setzen könne.
für unbegründet erklären, weiß die „Wiener Preffe" zu melden, daß die Ein- Londott, 5. Januar. Die „Morning Post" veröffentlicht amtliche leitung dieser Untersuchurg aus den Wunsch des verrn Reick gesckeben; zu Erlaffe von Don Carlos, welche den Lord Beaumont zum Geschäftsträger gleich sei auch die Untersiichung auf den Beisitzer Herrn Giersch, welcher das und den carlistische» General Haviland zum Militär»Repräseiitanten in Eng» Urtheil verfaßt habe(-), ausgedehnt worden. land ernennen.
— Nach Berichten der Mannschaft der mecklenburger Brigg „Gustav" •
ist nunmehr die Beschießung derselben Seitens der Carlisten außer Zweifel ge» , opUlllCIL
stellt. Neu ist es aber, daß diese Beschießung, wie die Matrosen einstimmig Madeira, 4. Januar- Der Dampfer Windsor Castle überbrachte behaupten, an dem Schiffbruch die Schuld trägt, da sie der Besatzung das Nachrichten aus der Capstadt, wonach die Schiffe (Soquette, Campagne, Vera» Auöiverfen eines dritten AnkerS unmöglich machte. loun, Emile, Marie, Novabella, James Gibjon und Western Star bei East
— Französische Agenten, nämlich außeramtliche, sind in letzter Zeit tote» London im Sturm gescheitert, die Mannschaften aber bis auf einen gerettet der, und z. B. in Leipzig und Dresden, nicht ganz unbemerkt geblieben. ivorden sind. Das Schiff Transvaal scheiterte bei Natal, nur der Capitän
Verkitt, 5. Januar. Der Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten wurde gerettet. Ebciidaselbsi scheiterte ein mit Mehl beladenes andere» anstra» hat in seiner heutigen Sitzung gegen den Bischof Martin von Paderborn, der lisches Sckiff; die Mannschaft wurde gerettet.
nicht erschicneii war, dem Anträge des Ober-Staatsanwalts eiitsprechend, die
Aintoeimetzung ausgesprochen. (Vieren, 6. Ian Der zu Btjnnn deeieS Semesters vev Viesitn nach Ü,langen ad^egai'^ene
Verkitt, 5. Janilar. *Lie Bankcommiffion nahm Ul ihrer heutigen Zeofesfor tex $Valb<mattf Paul Octtan türfr dort in tic Stellung des an caß Münchener
Sitzung § 14 der Vorlage nach den Anträgen Harnier's, § 9 nach längerer Polntecdnikum für den verstorbenen Hesse bernfenen Professor- Klein.
Debatte mit 12 gegen 9 Stimmen an. Lasker will die unverzinslichen Tepo- ■ — - - ---------- - ------ ------
fiten von der Summe der DeckungSmittel abziehen. Sonnemann, Kardorff iLclcynipljilajc ücpehHen.
und MoSle sind gegen die Iprocentige Steuer Der Regiernngs» Commiffär Paris, 5. Jan. Die Dreißiger Commission bat beschloffen, morgen m MichaeliS bestreitet, daß der Steuer em fiScalisches Interesse zu Grunde liege, der Nationalversammlung den Antrag zu stellen, daß die Beratbung über den dieselbe sei eine Abgabe der Banken für die Befugniß, zinslose Geldzeichen Gesetzentwurf zur Errichtung eine- Senat- unmittelbar nach Berathung deS zu schaffen. Die Steuer werde eine Erhöhung deS DiScontos nicht her» Armee-Cadres-GesetzeS auf die Tagesordnung gestellt werde. Zugleich beschloß beiführen, dieselbe, in das Lenatsgesetz die (Slaufel aufznnehmen, daß daffelbe erst nach
dem Bundes-Präsidenten die Erhebung deS Prinzen AlphonS auf den spanischen Thron und die Bildung des neuen Ministerium- officiell uolificirt.
«franfircicO.
Paris, 4. Januar. Der ^Rappel" bat erfahren, daß die Freimaurer Frankreich» beabsichtigt batten, ein großes Centralorgan heranSzugcben, daß die Regierung aber die nötblge Erlaubniß verweigert habe.
— Die Ateliers der Seine arbeiten in diesem Augenblicke an der Fertig»
Algier, nachdem Varnier und Jules Favre dagegen und der Minister de- Jnncrn dafür gesprochen hatten.
iXpm, 5. Jan Aus dem jetzt veröffentlichten Urtheilsspruch in dem Proceß gegen die in der Villa Ruffi Verhafteten ist zu ersehen, daß zahlreiche revolutionäre Gesellschaften e^istlren und die Regierung entsprechende Maßnahmen traf, um eine Wiederholung von Unordnungen Hintanzubalten.
^tew-OrlrattS, 4. Januar. In der gesetzgebenden Versammlung von Lulsiaua ist ei» Cenflict zwischen den Republikanern und de« Conservativen,


