für die Feier des 2. September
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gleichzeitig ein schönes, kräftiges
3856) Erne Wirtschaft wird au pach- trn gesucht. Näheres bei der Exped d- Dl
wozu ergebenst einladet
Karl Bender.
Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt.
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Mein Schüler Peter Nucken stot-
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am mündlichen Unterrichte theilnehmen
(Hierzu eine Beilage.)
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Heinrich Bloß, im Hause des Herrn W. Wallenfels hier.
Für Stotternde!
3946) Montag Abend Einlünten des Festes; Dienstag Morgen Reveille durch die Knaben- Tambours, 7 Uhr Festgelüute, 8 Uhr Feier in
den verschiedenen Schulen, 9 Uhr Festgottesdienst; Nachmittags Jugendfest im Philosophenwalde.
Das stomils.
sage hierdurch öffentlich meinen Gießen, 26. August 1873.
Für Schafhirten.
3944) Die Oberschäfereigesellschaft von Steinbach sucht von Michaelitag l.Z» einen tüchtigen Schäfer, welcher gute Zeugnisse beibringen kann, und können sich solcke binnen acht Tagen bei dem;
vt . Bemerkt wird,
riger Dienstzeit abgelehnt hat, und von der Gesellschaft mit Dank entlasten
2812) Das Annoncen - Bureau von Rudolph Masse, vertreten durch B. Heidingsfelder, Wallchorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Emofehlungsanzeiaen, Kani- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. f. rv. als besonders zuverlässig zu empfehlen.
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| Danksagung.
1 3927) Allen Denen, die meinen M unvergeßlichen Mann zur letzten A Ruhestätte geleiteten und denselben M während seiner Krankheitunterstützten, M sage ich hiermit herzlichsten Dank.
M Wittwe Neidet.
1) 3947) Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß W es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Gatten M und Vater,
1 Georg Busch- Bäckermeister,
W nach kurzem Krankenlager, im Alter von 54 Jahren, in ein W besseres Jenseits abzurufen.
W Die Beerdigung findet morgen, Sonntag-Nachmittag U um 5 Uhr statt.
Ml Gießen, am 30. August 1873.
M Die trauernden Hinterbliebenen.
Der Herr Beigeordnete Felsing hat nicht auf Grund der Zeugenvernehmung, sondern in Folge mehrfach an ihn herangetretener freund-. schaftlicher Aufforderungen und weil er der Ueberzeugung lebte, daß die in die Oeffentlichkeit hereingetragene Polemik, seinen Charakter um so weniger ver-, dächtigen könne, als die Inserate seiner Gegner keine Namensunterschrift führte«, — und zwar zu einer Zeit, wo mir und ihm die Acten zur Einsicht noch nicht Vorlagen — die erhobene Verläumdungsklage zurückgenommen. Ob auch noch die Thatsache bestimmend einwirkte, daß er einen Drohbrief empfing, will ich dahin gestellt sein lassen.
In Folge der Erklärung in Nummer 186 des Gießener Anzeigers, Ins.-Nr. 3662, habe ich im Auftrage des Herrn Felsing am 15. August um Gestattung der Acteneinsicht bei Großherzoglichem Stadtgericht gebeten und kann nunmehr mit Hinweglassung der vollständig irrelevanten, schwankenden und sich gegenseitig widersprechenden Depofltionen einzelner Zeugen die nachstehende wahrheitsgetreue Mittheilung machen.
Ein Zeuge, der die fragliche Adresse mit unterzeichnet hatte, also in gewisser Beziehung betheiligt ist, gleichwohl die offenbar von ihm mißverstandene Unterhaltung in der Weidig'schen Wirthschaft nicht auf sich bezog, hat deponirt, Felsing habe geäußert, die fragliche Adresse könne nur von Proletariern unterzeichnet worden sein.
Daß dieser Zeuge die ganze Unterhaltung mißverstanden hat, geht aus der Deposition des Gemeinderalhs Haustein hervor, der, als auf die fragliche Adresse die Rede kam, die behauptete Anzahl der Unterschriften bestritt und wörtlich Folgendes aussagte:
„Darauf bemerkte Jemand, daß nicht allein die Bewohner der „Wallthorstraße, sondern auch aus and er en S tad tth eile n „und auch Auslader und solche Leute sich unterzeichnet „hätten. Ankläger bemerkte: so, da ist die Adresse (von Prole- „tariern, oder) — auch von Proletariern unterzeichnet. Da kann „man sehen, was man von solchen Unterschriften zu halten hat."
Es bedarf gewiß keiner Erläuterung, daß die oben referirte Deposition das vollständig Unrichtige des in der sogen. „Abwehr" gemachten Vorwurfs klar legt, so wie es nicht zweifelhaft sein kann, daß Herr Felsing gerade durch die Bemerkung, es hätten auch Auflader und ähnliche Leute die Adresse unterzeichnet, zu der fraglichen Aeußerung veranlaßt wurde, daß er nur sagen wollte und nur sagen konnte, es hätten die Adresse einzelne Proletarier unterschrieben und daß er in der That die vermöge ihrer socialen Stellung hierzu berufenen Unterzeichner der Adresse nicht beschimpfte. Der gebrauchte Ausdruck bezog sich nur auf solche^ Unterzeichner, welche in öffentlichen Angelegenheiten in Folge ihrer äußeren Situation nicht mitzureden befugt sind, Unterstützungen aus der Armenkasse erhalten, keine Steuer entrichten und dergleichen.
Ich durfte mich als Anwalt des Herrn Felsing dieser Auseinandersetzung nicht entziehen und bin bereit, Jedem, der dieß wünschen sollte, die in meinen Acten befindlichen Abschriften sämmtlicher Zeugenaussagen vorzulegen.
Gießen, den 26. August 1873. Ur. Eckstein.
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3934) Sonntag den 31. August und Dienstag den 2. September ZiirchmeihM zu Cmtnslpadj, wozu ergebenst einladet.
Balthasar Winter.
wird.
Steinbach am 29. August 1873. Johs. Keßler IL Peter Gerbard I._
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3903) Ein brams Dienstmädchen, mit konnte. Herr Spracharzt A. E-Gerdts guten Zeugnissen versehen, das etwas kochen ih« vollständig geheilt und ihm und alle Hausarbeiten verrichten kann, wird - -.....- " - * -
auf Michaeli gesucht. Näheres in der Ex
frankfurter $)ferhc-illarkt-fütterie
mit Genehmigung hoher Negierung.
--- Ziehung am 21. October d. I. ---
3930) Bei dieser Lotterie kommen 9 elegante Equipagen mit 4 und 2 Pferden bespannt, 1 feiner Schlitten mit 2 Pferden, 60 der schönsten Reit- und Wagenpferde nebst vielen Hunderten von anderen sehr werthvollen Gewinne zur Vertheilung. Zu dieser allgemein so beliebten Lotterie versendet der Unterzeichnete Loose incl. Porto und Spesen bei Uebersendung der resp. Gewinne:
1 Loos für 1 Thlr. 5 Sgr. oder fl. 2. 3 fr.,
6 Loose „7 „ — „ ,, „ 12. 15 „
gegen Einsendung des Betrages oder per Postvorschuß Jeder Theilhaber erhält nach der Ziehung eine Gewinnliste franco und gratis übersandt durch das Handlungshaus von
•So/t. <*eyer in Frankfurt a. M.
NB. Da in der Regel die Betheiligung bei dieser Lotterie eine ungemein starke ist, so wolle man Bestellungen baldigst machen, um allen Wünschen genügen zu können.
3915) Ein des Kochens kundiges Dienstmädchen gegen guten Lohn in eine Heilte Familie auf Michaeli gesucht. Näheres Lit. A. 104, im dritten Stock.___________i
3909) Brave Mädchen zum Arbeite auf Strickmaschinen gegen guten
zum baldigen Eintritt gesucht.
I. A- Busch Söhne.
pedition dieses Blattes._____________________
3932) Der unterzeichnete Großherzogliche Kreisarzt für das Medicinal amt Mainz I bescheinigt hierdurch, daß Herr A. E- Gerdts eine Anzahl notorisch Stotternder vollständig geheilt habe.
Mainz, im August 1870.
Dr. Helwig.
Für Stotternde!
Hierdurch attestire ich, daß der Spracharzt Herr 21 E- Gerdts hier- selbst mich vollständig geheilt, und mir eine natürliche, gute Sprache verschafft hat. Die bisher angewandten Kuren waren ohne Grsolg.
Gießen.
. G- von G a y l,
s. Z. im Hotel Einhorn wohnend. Mein Sohn Georg litt seit Kindheit am Stottern und fast täglichen nervösen Kopfschmerzen. Er vermochte ohne Anstoß nicht zu lesen, noch zu sprechen.
Jetzt, nach einer 6wöchentlichen Behandlung durch den Spracharzt Herrn Gerdts, liest er vorzüglich und^ hat die Fähigkeiten, ohne im Geringsten zu stottern, sprechen zu können. । Gleichzeitig bezeuge ich mit großer Freude, daß er nicht mehr an Kopfschmerzen leidet.
Gießen.
G- H- Balser, Wittwe. ,
Für Stotternde!
Seit meiner Jugend litt ich, von t einem steten Angstgefühl begleitet, sehr stark am Stottern und Lispeln, und hatte bereits jede Hoffnung
auf Heilung aufgegeben.
Herr Spracharzt A. E- Gerdts hier hat mich vollständig geheilt und mir eine natürliche Sprache verschafft.!' ' . „elden
Das Angstgefühl ist fort. Ich 5^«, nach 26jäh-
n / . c ’ x. 3887) Mehrere Schreinergesetten werden
terte so stark, daß er weder lesen, noch auj dauernde Beschäftigung gesucht von
' am mündlichen Unterrichte theilnehmen C. Stückrath, Sandgasse.
Organ verschafft.
Saarbrücken.
Mörschbacher, Lehrer. !
Für Stotterer!
Obgleich aus der Kur des hiesigen Spracharztes Herrn A- E- Gerdts noch nicht entlasten, glaube ich doö nach vergeblichem Gebrauch und Stu- dium anderer Heilmethoden diejenigt des Herrn Gerdts schon jetzt all die allein naturgemäße bezeichnen zu können. Es steht bei mir außer Zweifel, daß durch dies Heilverfahren jeder energische und folgsame Mensch eint natürliche Sprache wieder erlangm kann.
Gießen.____Eduard Peters.
3922) Ein Eanarienvogel entflogen Dem Wiederbringer eine Belohnung.
Assessor Bramm.
Bad-Rauheim.
Sonntag den 31. August:
Großes Nachmittags-Concert der Kur-Kapelle ( mit freiem Zutritt) von 4 bis * Uhr auf der Terrasse des (.3206)_______________neuen Kurhauses. ___________
3940) Sonntag den 31. August unv Montag den 1. Septembers
MchmeihM zu llobrjetm,


