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«unbein Kellnerlehrt in- 8t die tiitbiliin diese»

igarrensabrik in Curhesien 'bet per 1. Mär- c. gegen n einen tüchtigen Ausieher, :ale srlbstständi- vorstehen Zeugnisse auszuweisen hak. gt die Expedition dieses

'.a Höfchen ist jetzt auch Kilch |u haben.

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Gic^ener Anzeiger.

*n*euu tiiflli* , mit An» nähme öenntAf».

»ebititn : öjlctbtr ». Ar. ». «r 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen.

Donnerstag den 30. Januar 11

Amtlicher T h e L !.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Die Trichinen betreffend.

W*ten4»SjÄ5 gilbeneinigt Geschäftsleute Specksetten aus Amerika (über Antwerpen -der Frankfurt) bezöge,., ohne dafür zu sorgen, daß sie ernte UE'uchm'g unterworfen wurdtn.^^,, eprfltnommenen Untersuchung hat der Fleifchbeschauer in derartiger Maare verschiedener Geschäftsleute Trichinen ge. *"= --- ** "*5 7 «eichs-Strafgesep BucheS behandelt werden wird.

^''.Mtt Geldstrafe'bis z,, 50 Thaler -der mit Haft wird bestraft, wer verfälschte oder -erdorbene Getränke oder Eßwaaren, insbesondere trichinen- haltiges Fleisch feil hält oder verkauft" Eroßherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.

Gießen, den 27. Januar 1873. p' ö ö Nover.

Der Parlamentarismus in Frankreich.

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Alicenstraße.^

^^tel bet 3- a 3. I. f n Meld, J krauße

pufft, fonOern len energischen Mitteln, mit welchen bei ten Wahlen die scharf ceoiralisiete Verwaltungtmaschine für sie eintrat. Wir pnlen also hier ger«r vtr Umkehrung des parlamentarischen Systems, wie es E»glai,d besteht, nicht tfe Partei hielt durch ihren Einfluß auf da» Land den Miiister aufrecht, so»- dcrn ver Minister erhielt die Partei am Lebe, durch de» zu ltinfr v'fugung ?rh,7'-kq Organismus der Administration, wofür sie natürlich ihm x® Parla­mente im unbedingter Ergebenheit verpflichtet »ar.

Zum wirklichen parlamentarischen Regime hat es also die Ialmonarchie , niemale gebracht. Die Republik von 1848 wollte parlamentarisch fttn, aber die Zerrüttung de» Parteiwesen» trat in ihr noch greller hervor, al» in der gefalle. > ntn Monarchie. Sie muhte dem persönlichen Regimrnte Rapoleon» den Platz > räumen. Napoleon'» bewußte» und ausgesprochene» Streben war r», tm par- i la»entarifd)cn System ein für alle Mal ein Gnte zu machen, in meinem Ceflre. , bin er sich auch durch da« ihm ausgenbthigte Minister!,,» Ollier n,cht irre

51b Ci« lest hat Thier« mit Aufbietung aller Schaukelkünste ein »temlitb pre­käre« persönliche« «eg,ment gisührt, da« sich »edr und mehr -bgenußt hatt Wird ihn ein, sei e« repubttkauische«, sei e. monarchisch-«,rlam n,,df* Regiment, »blöstn? Vielleicht »orübergehend, aus die Daner gewiß nicht. Di« Zerklüftung »er Parteien wird immer wieder einem Diktator tie gunPigien Manien bieten. Denn eine Ration, die, sobald sie sich selbst uberlaffeu ist, »o »en schrosisten, einander unversohnlrch au«,chli.ßen°tn »egernaßen zerrrff-u wird, kann nur durch ein P«rte« persönliche« Regiment zusammengehalten Jtrttn.

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2 <5.

"^'"«ach Napoleon'« Fall und Gambetta'« Dktatnr ging die höchste Gemalt wiederum auf eine parlamentarische Versammlung über, der aber in Thier« al«- »alb da« Prlneip »-« persönlichen Regiment« gegenüber trat. Sofort enteidelte sich daher auch ein parlamentarischer, unentschieden bin und he, sedwankend-r Kampf zwischen dem parlawentarischeu und dem persönlichen ReglerungSpriacip; die conservativen Parteien traten, da sie sich in der Mehrheit befanden auch für die Herrschaft der parlamentarischen Majorität ein, die Linke unterstützte Thier» en seiner persönlichen Politik, weil sie sich in d-r Minorität befand

au» dem parlamentarischen Sp-em sur den Alltzenblick keiv^ Nutzen ziehen ^unte. Ader zur wirklichen Handhabung de» parlamentarischen Regime» ist die Rechte,

. ganz abgesehen Canon, daß ihre Majorität sehr schwankend und gwetfe haft ge- . morden ist, schon »eahalb unfähig, weil sie gar leine geschloffene 5>arteUlbet . und nnr in der Opposition ihre Einigkeit einigermaßen aufrecht zu erhalten Im i Stande ist. Die gemäßigtenconferoatiBen'* Republikaner aber, deren Ideal eine v«nfer».ti»e- parlamentarische Republik ist, jagen eb'nsall« einem Traumbild nach. Denn wenn e« auch gelingt, au« den Wahlen zur nächsten Rational«», sammlnng eine eonseroati» - republikanische Majorität zu gewinnen, wenn e« ge- hngt, mit Hilfe tiefer Majorität diedestnittve" R'publik zu begründen une mit parlamentarisch.n Institutionen anijnpatten, s. liegt doch nicht Cer mmeeje »runb zu Cer Hoffnung vor, daß Diele Majvrttat ihre parlamentarische Probe btffer bestehen wird, al« alle früheren Majoritäten.

S« läßt sich mit Sicherheit vorauaseheu, daß die nächste Versammlung tu etwa« anderen Mi,chungsverhältniffen dieselben Elemente, wie fr«"fr«' Versammlung enthalten wird. Denn e, fehlen ja eben grofee nnb feste Parteien in der Station, Cie den parlamentarischen graetionen eine bestimmte Direktion

irtlntr gesucht von _______Adolf Hoß.

nntflfl Morgen wurde ail in Wenjü's Garten ttr.t ommtn. Dn wohlbekaiM

, solche umgebend an zrbrn, als sonst Weitttt

Eo ost und so lange i» Krankrrich parlamentarische Institutionen geherrscht haben, ist auch stet« der «nfpruch erhaben worden, die Regierungagewalt an«, schtt,blich ion tu E.ufluß der porlameutarifchcn Mn,°rität abhängig zu machen. Äg li£ ä'^St*N.ba;L^u71oaZaeX-« "«ufgefaSt, und

Efr*Ä-ÄTSÄ

^ständig um die mm axwÄ«. fit ÜA ab-r immer »ur in «Dealiger geschichtlicher Entwickelung ; in Sraukretch koun. ..... sir sich um so weniger bilden, da in diesem Laude feit der großen Re-°lutivu Sebingungen iu «rl*ue stetige Entwickelung eiemal« geherrscht Hut, »a vielmehr Cer regelmi g gt _____19 ®Qna ttr Di-ge m verhällnitma^i- kurze» Zwischenräume» immer durch revo

frfrÄ no.iue eP.f,C,n .nter».»,. worCen Ist. von einem Eifr '» Parlament . hldttö iU ivvllj« , ,uf ti, yell(|»ili,nng ,m Volke, »on einer lebendigen weehsel-

* __* . «__. . . k/.li,r nur in ff hr bf l CDIdFlt J ID

7 siit D->M"w u ug i" ch . Na. . und Parlament ko.ute »ah.r nur n sehr beschränktem . !6a" , *ern fi- 1S" ,.ßr '»I Re»e sein. Di. parlamentarischen Parteien schwebten in »er L-^t sie aruWirten sich nicht nach .ererbten, in'. Volk.biwußtsttn i-bergegangeu-n «rund. f'äten [entern nach Doktrinen, oft auch lediglich nach den augenblicklichen 6«- »ulfniff.n einiger hervorragender Parttifützr.r. Feste parlamentnrifche Parteien konnten sich nicht Hilde», weil r» im La»-e keine festen Parteien gab.

Im ersten Jahrzehnt der Julimonarchie entwickelte sich daher »er Par>a- »entanemu« »ut vollständigen Garriratur. E« war strenger »rundsaß, da. M - nlst.rium au« Cer Majorität ter Atgeordntteukammer zu entnehmen. Die Schwte ri.krit war nur, eine solche Majorität ju bilden, uud wenn fu geHWet »«- Jhalten Zum Sturz eine« Ministerium: ließ sich ferner leicht etne Mehrhe ülamm ndrinaVu Uebe nähme, nun aber die Führer dieser Mehrheit selbst die »er Reattiuna ,0 hatten sie .om ersten Tage ihre« Regiment« an gegen L°Zertt .ng'!hrer eigene. Partei an,ukämpsen. E. loste sich eine Mtttelpartet reichten^ h"n^ um"»1e Ämmer'^in 'ein"wüst'!'ö"ao« -^'Parttigruppe/auszulösen, bemächtig, halte, sie fofort wieder dem unvermeidlichen Zersegnug.prortß anheim-

Ä*Ä. '7,-fV^.L visor um nicht heran«. Da, Problem ^^m.rlamen nult« sich

trwie« sich eben al. nnlölbar. Da« Kvu'gthu» und da« fr"

in Jntrigaeu und künstlichen Gombinationen ab ; die !»»»< «r« t Cer St « ,ststopft, sich in »erg.blicheu Versuchen, den äußeren Mechaui«mu» de« par lamentarischen S»»em«Hn ®ang ^u balten. ein Wendepunkt

Mit Guiiot'» Miorstenum 1840 trat m vie,cr ccjni? s .

' ein «u .oi .erstanC e«, unter parlamentarischer Form ein ntn

Parteigruppen, au« denen sie zufammengeschmolzeu war. Denn stt »» ? 2^ lang al« Majorität erhielt, so verdankt sie da« ke.ne.weg« ihrem "8-»-° »'->

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