au&Uiarbettcn und dem ^‘nutc.n toar ba8 ganje Geräth wieder unten und fest gepackt an seinen Plätzen. Zum cksteu 9iabre abuibaltcn» es heißt auf ,einer schwindelnd hohen
Wechsel
k.. 8. 985/
Amsterdam
8. 100
k.
8. 93
k.
4
Pistolen
9 38—40
7.2
1864r
156
Spanier, Amerik.
Frank f. F rankf. Darmst.
Augsburg Berlin
Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien
ditto ditto
Disconto
k. 8 1 047/8 k. 8. 105i/8
3° o Oldenburg, ä 40Thir. — 4°, 0 bayr. Präm.-Anl. 112 *, 4% badische Locse — Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1851 92’,. 1858r Prioritätsloose 198 1860r Loose 92%,
Rheinische Hyp.-Bank 10t» Wien Bankactien 1022 Oest. Creditact. 253 Galizien 119
Prioritäten.
östr. Stsb. Prior. 60% östr s. Lombard 49% Livorneser 331 4
Toscaner 52
Elisabeth.-Prior. 87%
Aiilelieiesloose.
Darmstädter fl. 50Loose —
3°o 3% 3% 5° u 5° o
do. 11. Emiss. 85%
Speyer, 22. August. Herrn G. G. Schlotterer, Bautcchniker in Speyer, wurde bei der Preisverthcilung auf der Wiener Weltausstellung für seine dort vertretenen Leistungen in Construktiou verbesserter Kochhcerdc und Heizapparate mit Vcntilationsvorrichtung die „Verdienst-Medaille" zucrkannt.
Aclien«
5° o östr. F. St. E. B. 355 Lombard. Bahn 192% Ludwigsh. Bexbach 190%
Maxbahn 132
Bayer. Ostbahn 119% Rhein-Nahebahn-Act. —
Hess. Ludwigsb.-Act. 153%
Oberhessen „ 75%
Frankreich.
Paris, 28. August. Die Zeitungsnachricht, daß der Handelsminister Bouillerie den Grafen Chambord auf seiner Reise nach Wien besucht habe, wird dementirt. — Man glaubt, daß Verdun am 15. oder 16. September geräumt werden wird. — Wie die „Agence Havas" erfährt, liegt die Hauptschwierigkeit der Fusion nicht in der Fahnenfrage. Graf Chambord würde die Trico- lore für die Armee zulassen, wenn deren Chefs sie verlangen. Es handle sich vielmehr darum, ob Graf Chambord eine Charte octroyiren oder annehmen soll.
dlalieiL
Neapel, 24. August. Professor Palmieri veröffentlicht in neapolitanischen Blättern untern 20. d. Mts. die beunruhigende Nachricht, daß nach Beobachtungen am Vesuv neue Erderschütterungen zu erwarten sind. Nur kann nicht genau angegeben werden, wo dieselben stattfinden werden.
ijolIaiiD.
Antwerpen, 26. August. Eines der größten Waarenmagazine ist diese Nacht vom Blitz getroffen und dadurch in Brand gesetzt worden. Das Magazin, welches mit Maaren angefüllt ist, steht in vollen Flammen und das Feuer hat bis jetzt noch nicht bewältigt werden können.
Spanien.
Perpignan, 28. August. Aus Barcelona wird vom 26. d. gemeldet, daß das Kriegsgericht von den dortigen aufständigen Artilleristen 12 zum Tode und 37 zu lebenslänglicher Galeere verurtheilt hat. — Eine Bekanntmachung der Carlisten verbietet bei.Todesstrafe den Verkehr der Eisenbahnzüge zwischen Frankreich und Spanien und bedroht die Wiederherstellung der Telegraphen-
Goldsortcn.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58%—59%
n 25 „ -
Kurh. 40 Thlr. Loose 69’, Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22%
k. 8. 105% k. 8. 105
k. 8. 118% k. 8. — k. 8. 92% k. 8. 105% m. 8. —
1. S. 105
0,0
Gemeinde Ordnung ist jetzt als Manuscript gedruckt und den einzelnen Gemeinden und Vereinen behufs Instruction ihrer nach Constauz zu sendenden Dcle- girten zugeschickt worden. Der Entwurf umfaßt 70 Paragraphen und besteht aus 6 Abschnitten, welche „Allgemeine Bestimmungen, der Bischof, die Synodal- Repräsentanz, die Synode, die Gemeinden, die Pfarrer und Hülssgeistlichen" überschrieben sind; ein Anhang enthält die „Ordnung der Bischofswahl." Bei den Conflicten der Staatsregierung mit den ultramontanen Bischöfen dürften in diesem Augenblicke diejenigen Bestimmungen des „Entwurfs" ein besonderes Interesse haben, aus welchen sich ergibt, welche Stellung die Altkatholiken den neuen kirchenpolilischen Gesetzen gegenüber einzunehmen gedenken. Eö sind folgende:
§51. Niemand darf zum Pfarrer oder Hülssgeistlichen ernannt werden, der nicht neben den im allgemeinen Kirchcnrechte enthaltenen Erforderniffen auch die durch die Staatsgesehe vorgeschriebenen Eigenschaften besitzt.
§ 52. Der Bischof wird Niemand zum Priester weihen, welcher nicht außer den durch allgemeine kirchliche Satzungen und durch die Würde des geistlichen Standes erheischten Eigenschaften auch die in den einzelnen Staaten durch Gesetze, in Preußen durch das Gesetz vom 11. Mai 1872, für die Anstellungsfähigkeit geforderten Eigenschaften besitzt und eine nach Zurücklegung des akademischen Trienniums abzuhaltende theologische Prüfung besteht.
§ 54. Die Pfarrer werden von den Gemeinden gewählt, vom Bischof unter Beobachtung der Vorschriften der Staatsgesetze bestätigt und eingesetzt.
Fulda, 28. August. Der Bischof Kött ist nach § 22 des Kirchengesetzes zu 400 Thalern Geldbuße, subsidiär 3 Monaten Gefangniß vom hiesigen Kreisgerichte verurtyeilt worden, weil er die Anstellnug eines Geistlichen ohne die Genehmigung der Negierung verfügt hat.
Metz, 2s. August. Bei der Eröffnung des Bezirkstages für Lothringen haben von 33 Mitgliedern nur 10 den Eid geleistet. Der Bezirkstag ist daher nicht beschlußfähig.
von der Wahlversammlung bestellte Synodal-Repräsentanz (bestehend aus den Casino's, welches vom Festungs-Gouvernement mit größter Zuvorkommenheit und in anerken- Professoren Knoodt, Rensch und v. Schulte, Dr. Hasenclever und Appell.-Ger nc-ndster Weise cingcraumt war, durch unsere Mainzer Feuerwehr. In wenigen Minuten waren Rath R°"«s als ordentliche,. den Professoren Cornelius Friedrich Gengler ."f) ’Än' StÄfi
und Mlchelts als außerordentlichen Mitgliedern) hat von jener Wahlvcrsamm-.dte Gesirnsböckc, der Rcttungssack crnporaezogcn , das Dach erklommen und die Schläuche auf" lung den Auftrag erhalten, mit dem Bischof eine „Synodal- und Gemeinde- gewunden, alles mit einer Sicherheit und Gewandtheit, die über alles Lob erhaben ist. In Ordnung für die Altkatholiken des deutschen Reiches" < bevorstehenden Congreß in Constanz, sowie einer im nächsten Jahre abzuhaltenden Synode zur Genehmigung vorzulegen. Der Entwurf dieser Synodal- und
„ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 21%—22% Engi. Sover. 11 46—48 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24%—25%
....... VI, iuiv I» yupk, aus einer icywmoemo yoycn schwankenden Abschicblcttcr frei in der Luft, brachte das turnerische dreimalige „Gut Heil" der Versammlung aus und wurde dann noch auf der in beweglich-r Unterlage stehenden Leiter in verschiedenen Richtungen hcrumgezogen, um den Zweck dieser kühn conftruirten Leiter deutlich vor Augen zu führen. — Der Zug forniirte sich sodann wieder und begab sich durch verschiedene Straßen in die Fruchthalle. Nach dein Fcstzuge, an welchem sich die hessischen Feuerwehren von Darmstadt, Mainz, Offenbach, Gießen, Beffungcn, Ober-Ingelheim, Wieseck, Dieburg, Worms, Eastel, Bretzenheim, Michelstadt, Nierstein, Gau-Algesbeim, Bensheim, Osthofen, Nievereschbach, Friedberg, Ober-Hilbersheim, das Darmstadtischc Corps und die als Gaste gekommenen Feuerwehren von Frankfurt, Ober- und Niedcrrad, Aschaffenburg, Homburg, Lud- wigsbasen, Eltville, Bocken heim, Heddernheim, Wiesbaden, Biebrich, Mosbach, Dürkheim :c. re. betheiligten, fand ein Bankett in der Fruchthalle statt, an welchem 700 Personen, Bürgermeister und Festungs-Gouverneur an der Spitze, Theil nahmen. Ersterer brachte einen Toast auf den Kaiser, letzterer auf den Großherzog von Hessen aus.
Während sich die Gäste des Nachmittags dem Vergnügen Hingaben, tagten die Vertreter der hessischen Feuerwehren in dem Germania-Saale. Die Tagesordnung der Delegirtcnver- sammlung beanspruchte die Zeit von 5—8 Uhr. Bcrathungsgegenstände: Normalgcwinde, Statistik und Unterstützungskassen. Zur Einführung der ersteren 'und letzteren bedarf cs eines Gesetzes und soll das Ministerium, event. die Kammer, energisch um Vorlage eines solchen Gesetzes angegangen werden. Heber Statistik der Feuerwehr unseres engeren Vaterlandes berichtete der Adjutant der Mainzer Feuerwehr in sehr ausführlicher Weise. Es ging aus bi es em Berichte hervor, daß sich die Feuerwehr in Hessen in gutem Gedeihen befindet, daß aber n och viel zu thun übrig sei. Mit Erstaunen vernahm die Versammlung, daß in einigen Kreisen unseres Landes die Feuerwehr in mangelhafter Weise besteht. So sollen in dem Kreise Erbach und Lauterbach circa 20 Gemeinden ohne Einrichtung, ja ohne Spritzen sein. (Es darf wohl hier behauptet werden, daß der Grund dieser scheinbar mangelhaften Einrichtung der eigenthüm- lichen Lage, namentlich aber dem zerstreuten Gehöftwesen der dortigen Gemeinden zuzuschreiben ist.) Den nächsten Vorort wird wahrscheinlich, wenn nickt Butzbach oder Friedberg, Gießen übernehmen. Auf Wunsch übernimmt Darmstadt die vorläufige Zusage der Abhaltung bcS aüg. deutschen Feuerwehrtags.
9lm Abende fand unter Mitwirkung der Mainzer Gesangvereine ein höchst gelungenes Voeal- und Jnstrumental-Coneert statt. Das Fest währte bis lange nach Mitternacht. Wie man nach solchen Feststrapazen heute nochmals Feste feiern kann, wäre schier unbegreiflich, wenn man nicht wüßte, daß unsere Feuerwehren der Strapazen gewohnt sind. So fand denn heute Morgen die Kaffeegesellschaft in der Neuen Anlage statt, und es ist sicher zu erwarten, daß der Ausflug in das Rheingau heute Mittag in rosig angeheiterter Laune stattfinden wird, zumal heute der Himmel dasselbe günstige Gesicht zeigt, wie gestern. (Ist auch nach obigem Wunsch prächtig erfüllt worden. T>. Red )
Borsennachrichten.
28 August 1873.
Preuss. 4%0 o Oblig. 104% Frankf. 3%% Oblig. 87% Nass. 4%v o Obi. 9*% Kurhess. 40/0 „ 97% Gr. Hess. 5<% Obi. 161% n n 4% „ 99%
n n 3%% „ 95%
Bayer. 5% „ —
n 4’ /' o 1jährige 101
n 40 g 1jährige 97%
Würtemb. 4%°, 0 Obi. — Baden 4%% ObL e. E. L. — Oesterr. Silberrente 66
„ Papierrente 633 g
neuest. 3% 17%
Bonds 1881r 100%
n 1882r 97% '
„ 1885r 99’/
„ 1887r 100%
Actieii«
Bank 148
Vereins-Kasse 116 %
Bankact. 427'
Leitungen mit derselben Strafe.
Dänemark.
Kopenhagen, 28. August. Dem „Dagbl.-Telcgmphen" zufolge reist der König Anfangs September nach Deutschland und trifft in Rumpenhcim mit der Königin zusammen.
VerinifchreS.
Mainz, 25. August. (Der 6. Hessische Feuerwehr-Tag.) Es herrscht nur eine Stimme über den Verlauf dieser Festlichkeit: sie war im Ganzen als eine in jeder Beziehung gelungene zu bezeichnen. Der Fackelzug, mit obligater Musikbegleitung, welcher das Fest einweihte, die geschmackvoll deeorirte Fruchthalle war gleich am ersten Tage eine günstige Einleitung zu Dem, was nachsolgte. Als nun am Sonntag früh die verschiedenen Feuerwehren der Umgegend aus Frankfurt, Offenbach, Gießen auf der einen Seite, Dürkheim, Worms re. auf der andern Seite mit klingendem Spiel herbei zogen, im Ganzen wohl über 3000 Mann, da entwickelte sick ein farbenreiches Bild von höchster Wirkung. Alle diese wackeren Männer, deren gebräuntem Antlitz man ansah, daß schwere Arbeit des Tages ihr Loos ist, die aber trotzdem die Nachtruhe der Sicherheit ihrer Mitbürger opfern, machten in ihren verschiedenen, oft sehr geschmackvollen Trachten, — Uniform biS zu einem gewissen Grade den erhebendsten Eindruck. „Viele Farben können ein harmonisches Ganze geben, und viele Wege führen zu einem und demselben Ziele — Einigkeit in der Mannigfaltigkeit und Harmonie in anscheinenden Gegensätzen" muß sick ein Jeder bei diesem Anblick sagen, der ein Ganzes bot, wie das malerische Mittelalter und namentlich das Genie der germanischen Naeen cs anstrebt. Da waren Feuerwehren in grau, braun, bräunlich, bell- und dunkelblau, in tiefgrün und grau, einige mit reich betreßten Chargen, andere, wo sich keiner vom Nebenmanne unterschied, und dock konnte man im Geiste sie alle, mit gleicher Opferbereitschaft bei eigener Lebensgefahr, helfen, löschen, retten sehen. — Nach dem Empfange und der Begrüßung der Gäste laut Programm und dem Frühstück h der Fruckt- hallc begaben sich die gelammten Feuerwehren in festlichem und wohlgeordnetem Zuge nack dem Schloßplatze, wo Herr Bürgermeister Wallau und Herr General v. Medern den Exereitien zu Fuß beiwohnten. Die Feuerwehren hatten sich im Viereck um den Platz formirt und unsere Mainzer vollführten mit größter Genauigkeit und Sicherheit ihre Schwenkungen und Wendungen mit den Spritzen und Gerätschaften.
Das anziehendste Schauspiel aber war die Ersteigung des ehemaligen österreichische»
' Rüdoll flösse in Frankfurt a. fl.
\ Ferner dornicilirt:
* Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich.
Bslicikller Agent s Amtlicher Zeitungen des In- und Auslandes.
AI le i niger Inseraten - Pächter
des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden BlÄtter“, des „Figaro“
in Wien.
Alleinige Annoncen - Regie
des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, „Revue financiere allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“
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co von der Anglo -Swiss - Condensed - Milk - Comp. in Chai
m \AvUvlH|lliL (Schweiz), pr. Büchse 35 kr., empfiehlt
Frischdäcker ju Gießen.
Sonntag den 31. August. Georg Weidig auf dem Lindenplatz, Christian Lampus auf dem Seltersmeg und Heinrich Noll in der Neustadt.


