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I. Ergänzungs-Geschworene:
1. Dr. Ludwig Noack, Professor,
2. Gustav Patz, Corsettenfabrikant,
3. Ludwig Köhler, Schneidnrüllcr,
4. Dr. Wilhelm Oncken, Professor,
5. Karl Diery, HofgerichtS-Advocat,
6. Friedrich Ciemm, Kanzleirath,
7. Heinrich Kaeß, Ellenwaarenhändler,
8. Nathan Rosenthal, Fruchthändler,
9. Friedrich Kraft, Hofgerichts-Advocat,
10. He.nricd Hombcrger, Zeugfabrikänt,
11. Dr. Alexander Naumann, Professor,
12. Wilhelm Mosler, Gastwirt!); sämmtlich in Gießen.
II. Haupt-Geschworene:
1. Friedrich Schwaab, Ellenwaarenhändler in Gießen.
2. Georg Caspar Volkmar, Garnhändler in Lauterbach.
3. Conrad Glock L, Rechner in Schotten.
4. Franz Doit, Fabrikant in Grünberg.
5. Karl Haberkorn, Kaufmann von da.
6. Johann Walther Kratz II , Müller in Ober-Ohmen.
7. Sebastian Schmidt, Bürgermeister in Bermuthshain.
8. Moses Rosenthal, Fruchthändler in Gießen.
9. Heinrich Müller VII., Landwirth in Berstadt.
10. Louis Hornberger, Zeugfabrikant in Gießen.
11. Karl Ferdinand Schwarz, Kaufmann in Echzell.
12. Eduard Thorwart, Hofgerichts-Advocat in Gießen.
13. Heinrich Zöckler, Metzger in Grünberg.
14. Friedrich Textor, Bierbrauer in Gießen.
15. Heinrich Velten III., Scbildwirth in Groß-Linden.
16. Heinrich Semmler I, Fabrikant in Grünberg.
17. Wilhelm Möser, Occonom in Nieder-Erlenbach.
18. Karl Funk, Occonom in Groß-Karben.
19. Hartmann Wagner, Landwirth in Laubach.
20. Berthold Diehm, Branntweinhändler in Lauterbach.
21. Anton Finger, Ellenwaarenhändler von da.
22. August Stammler, Fabrikant in Grünberg.
23. Siegmund Bock, Cigarrenfabrikant in Gießen.
24. Siegmund Heichelheim, Mäkler daselbst.
25. Georg Puth, Occonom in Okarben.
26. Isaac Strauß, Fruchthändler in Gießen.
27. Wilhelm Fertsch, Kaufmann in Frieoberg.
28. Friedrich Maurer, Rentner in Gießen.
29. Friedrich Renker II., Fabrikant in Lauterbach.
30. Georg Mlhelm Ferber, Buchhändler in Gießen.
Vermischtes.
Dem „Züricher Tageblatt" wird von Zug geschrieben: Die im Jahr 1866 in Cham durch die Gebrüder Page aus Nordamerika gegründete Gesellschaft zur Fabrikation kondenstrter Milch, Anglo-Swiss Codensed Milk Co., macht vortreffliche Geschäfte. Im Jahre 1872 hat sie für nahezu 2«,2 Mill. Fr. von ihrem Fabrikat abgesetzt, davon sind circa 75 Procent nach England, 15 Procent auf dem europäischen Continent und 10 Procent nach überseeischen Landern verkauft worden. Im Laufe dcS gleichen Jahres hat die Gesellschaft ihr Actiencapital von Fr. 300,000 auf 1 Mill, erhöht, in Goßau (St. Gallen) und Düdingen (Freiburg) bestehende Fabriken angekauft, eine vierte in England neu gegründet. Die letzte Gemralversammlung hat beschlossen, den Aktionären 15 Procent Dividende zu entrichten und 10,000 Franken zur Stiftung eines Liebiqfonds am eidgcn. Polvtechnikum zu verwenden.
In Darmstadt werden gegenwärtig täglich 50 Büchsen dieser Milch verbraucht und zwar ausschließlich für kleine Kinder, ein Beweis ihrer Vortrefflichkcit. Da sie die einzige ist, welche sich zu allen Zeiten bewährt hat, wurde sie auch allein von Hrn. Professor von Liebig empfohlen. Auf allen Ausstellungen wurden ihr außerdem die höchsten Auszeichnungen zu Theil.
LandwirthfchaftlicheS
(Mitgetheilt von der höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms.)
SparaeldünaungSversuche. In Verfolg früherer Verhandlungen in der Section für Gartenbau des landw. Centralvereins des Herzogthums Braunschweig über Spargelkultur und Krankheiten, welche dem Spargel Vernichtung drohen, wurde laut den von der Section herausgegebenen Mittheilungen beschlossen, in diesem Jahre mit verschiedenen Dungmitteln komparative Versuche anzustellen. Herr Dr. Hugo Schulze, Dirigent der Versuchsstation, hat, die hier übliche Jauchendüngung zu Grunde legend, verschiedene Düngungsarten zusammengestellt,
welche nun unter ganz gleichen Bedingungen dem Boden zugeführt werden sollen. Die Kunst- und Handelsgärtner Herren A. Bültcmann und Th. Grabbe haben jeder eine genügende Fläche junger Spargelbeete zur Disposition gestellt, auf denen diese Düngungsversuchc unter genauer Controle des Herrn Dr. Schulze vorgenommen werden sollen. Spätere Mittheilungen werden jedenfalls interessante Resultate über diese Versuche geben und wesentlich zur rationellen Cultur des Spargels beitragen. Es sind dieS die ersten derartigen umfassenden Versuche über Düngung des Spargels und werden gewiß ein allgemeines Interesse in Anspruch nehmen, besonders da hierorts die gewissenhafteste Genauigkeit bei Zuführung der bestimmten Mafien des Düngers und bei Abwägung des daraus hervorgehenden Produktes stattfinden wird.
Futterknochenmehl. Ueber die vortreffliche Wirkung des Futterknochenmehls wird uns berichtet, daß eine trächtige Kuh, welche schon wochenlang vor dem Kalben nicht mehr aufstehen konnte, durch tägliche Gaben von fein präparirtem Futtermehl so gekräftigt wurde, dich sie in der letzten Zeit der Hochtracht sich wieder selbst erheben konnte.
Literarisches.
Von Seiten der Mainzer Central-Preßstelle der Ultramontanen, sowie auch von Freiburg aus (Alban Stolz) ist Deutschland und die Schweiz mit einer Fluth von Broschüren zu Gunsten der Jesuiten, der Unfehlbarkeit rc. überschwemmt worden, deren agitatorische Sprache mehrfach zu Confiskationen Veranlassung gegeben hat. Namentlich sind davon die von Mainz aus unter dem Pseudonym „Conrad von Bolanden" verbreiteten Schriften betroffen worden.
Ein wirksames Gegengift scheint jedoch in einer kleinen Novelle enthalten zu sein, welche unter dem Titel „Kreuz und Kelle, eine Erzählung für das Volk von Curt von Polanten, Wesel bei C. Kühler, Preis 3 Sgr." in Mittel - und Süddeutschland große Verbreitung gefunden und uns bereits in zehnter Auflage vorliegt. Ihre einfache, schlichte, namentlich der Auffassung der ländlichen Bevölkerung zusagende Sprache dürfte ihrem Zweck vollkommen entsprechen, der in dem Motto: „Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht" verständlich angcdeutet ist und hat die kleine Schrift daher bereits in alle Gesellschaftskreise Eingang gefunden. Den jesuitischen Umtrieben und Agitationen, wie sie namentlich auf dem Lande vor und nach Verkündigung des Reichsgesetzes geübt worden sind, wird darin schonungslos die Hülle abgerissen. — In dem letzten Kapitel „Der Landesherr" empfängt ihr agitatorisches Treiben auch von der höchsten, ihnen bis dahin nicht abgeneigten Stelle die gebührende Verurtheilung.
In einem Augenblicke, wo Deutschland, Oesterreich, Ungarn und die Schwei von den kirchlichen Fragen so lebhaft bewegt werden, dürfte die kleine Novelle doppelt z Beachtung verdienen. e
Börsennachrichten.
26. Mai 1873.
Actien.
50,0 östr. F. St. E. B. 34O’/2 Lombard. Bahn 193y2 Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn 129
Bayer. Ostbahn 120(4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ 73
Prioritäten«
30 g östr. Stsb.-Prior. 59 3% östr s. Lombard 49>/z ZO/o Livorneser 35
50,0 Toscaner 553/g 5v/o Elisabeth.-Prior. 85 do. II. Emiss. —
Anleliensloose.
Darmstädter fl. 50Loose — , n 25 „ -
Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 237/u 30, q Oldenburg. K40Thlr. 383/fc 4% bayr. Präm.-Anl. — 40/0 badische Locse 109V< Badische fl. 35 Loose 69^ Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 92*/g 1864r „ 170
Wechsel.
Amsterdam k.. S. 973/a
Augsburg k. 8. 100
Berlin k. S 1047/e
Bremen k. S. 105^/g
Brüssel k. 8. 927/q
Hamburg k. 8. 105Vg
Leipzig k. 8. 105
London k. 8. 117l/g
Lyon k. 8. —
Paris k. 8. 92
Wien k. 8. 1043/8
ditto m. 8. 1041/«
ditto 1. 8. 1035/tz
Disconto 6 °/°
Goldsorten. fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 56—57 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40
Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankens. 9 18—19 Engi. Sover. 11 44—46 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 25—26
Preuss. 4(3°,0 Oblig. 104
Frankf. 31/.4°, o Oblig. 86 ’/2 Nass. 41/2° o Obi. 100 */b Kurhess. 40,0 „ 957/s Gr. Hess. 5° 0 Obi. — n „ 4% „ 99
n „ 3V2O/o „ 96
Bayer. 5<>/0 „ —
r 4(^0 o 1jährige 100
„ 4° o 1jährige 91'«/4
Würtemb. q Obi. 100
Baden 4V2°/o ObL c. E. L. 100*/b Oesterr. Silberrente 643/4 „ Papierrente 6O3/b
Spanier, neuest. 3% 191/!. Amerik. Bonds 1881r 98 _ _ 1882r 955/f»
„ „ 1885r 965/s
„ „ 1887r 963 4
Actien.
Frankf. Bank —
Franks. Vereins-Kasse 126l/^
Darmst. Bankact. 430
Wien Bankactien 1003
Oest. Creditact. 297
Galizien 137
flflflcmetner dnjetfler.
Wffl 1. 3*15
Iroiectbe»*’ eatn, v>ird z»
4 Die ruf-
, der W-g btt-ht gj , fi* nun oit) ■ye*
besondere Bekanntmachung Bekanntmachung.
2535) Das unter der Firma „Franz Peppler * Comp." zu Gießen seither geführte Geschäft besteht, nachdem Carl Ludwig Pepoler zu Gießen verstorben, zwischen dessen Wittwe und Erben und dem noch verbliebenen Gesellschafter Ferdinand Burk zu Gießen fort, letzterem verbleibt aber die Geschäftsführung und Zeichnung der Firma allein.
Gießen, am 24. Mai 1873.
GroßherzoglicheS Stadtgericht Gießen.
Dr. Muhl.
Versteigerungen.
2538) Donnerstag den 27. Mai, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich die diesjährige Graserndte von:
Klftr.
165 Wiese an der Marburger Chaussee, 234 daselbst,
327 bet dem Fürstenbrunnen, versteigern.
Gießen, den 25. Mai 1873.
______Jughard
Bekanntmachung.
2523) Noch ganz neue Möbeln, in Darmstadt gekauft, werden abreise- halber billig verkauft, nämlich: 1 vergoldeter Spiegel mit Spiegeltisch, 1 Glasschrank, 1 Waschcomode mit Marmoraufsatz, 1 Nachttisch, 6 Wiener Rohrftuhlc,
2 Wiener Rohrstuhl-Sessel, 1 Pfeilerschrank und mehrere Oelgemälde. Die Verkaufsstelle ist in Alt-Buseck bei Schreiner PH. Müller.
2504) Mittwoch den 28. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dem Büreau Großherzoglichen Ortsgerichts Gießen nachfolgende, den Erben des Carl Ebel I. gehörigen Grundstücke einer nochmaligen letzten Versteigerung ausgesetzt und mit dem Zuschlag die Genehmigung sofort ertheilt werden: Flur Nr. lUKlftr.
25/gi 148
62 148 Acker vor dem Weiher.
63 290
«-> W Wi-s- daselbst.
65 ÜUu
27/i« 260 Acker in der Stephansmark,
neben dem Seilerhäuschen.
to/6» (
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40/168
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179
180
21/16
Gießen,
S
386
396 Wiese am Heegstrauch, auf
408 das Bruch.
173
< «ja Hofraithe, Wiese u. Garten ldU im Gartfeld, neben der non Euler'sch en Holzschneiderei.
380 Wiese in der Speck, in Gemarkung Wieseck.
den 23. Mai 1873.
In Auftrag:
em ml er, Ortsgerichtsmann.
Arbeitsversteigerung.
Freitag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Mainzlar nachfolgende Arbeiten öffentlich an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden:
1) Maurerarbeit an der Lumdabrücke, veranschl. zu 90 fl. 18
2) Zimmerarbeit daselbst, „ „ 134 „ 40
3) Holzfuhr „ „ „ 70 „ —
4) Schlosserarbeit „ „ „ 8 „ —
5) Weißbinderarbeit daselbst, „ „ 46 „ 24
6) Steinfahren, Steinsetzen, Steinschlagen zur Unter
haltung der Ortsstraßen und Wege, „ „ 291 „ 30
7) Weißbinderarbeit am Schulhaus, „ „ 10 „ 30
Mainzlar, den 25. Mai 1873.
Großh. Bürgermeisterei Mainzlar.
I. A.:
L. Hahn, Bezirksbauaufseher.
kr.
,/
V
M
Jeilgebotenes.
Zur gefl. Beachtung!
2598) Aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler <fc Co. empfehlen wir in bester Dualität:
Feinstes Blnthenmehl,
„ Waizenmehl Nr. A,
,, •• n 2,
und sieben wir solches zu denselben Preisen, wie in der Mühle, ab.
I. A. Busch Söhne.
1602) Geräucherten Speck, per Pfund 24 fr., reinschmeckendes Schweineschmalz, per Pfund 22 fr., im Fast genommen billiger, empfehlen
I. A. Busch Söhne.
2450) Mein Lager in Herren-, Damen- und Kindcrschuhwaaren in empfehlende Erinnerung bringend, mache ich besonders auf eine große Auswahl in Herren- und Knabenstiefeln aufmerksam, welche ich unter Garantie zu billigen Preisen verkaufe.
Daniel Sckmall, vormals D- Moog, Schloßgasse B. 2-


