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(Rheinischer Kurier.)

in der Lesewelt finoen.

Goldsorten

fl.

kr.

Pr. Friedrdor 9 58%59 %

Amerik.

Bonds

Pistolen

9 4042

SUmeau, Maire von

([gemeiner Anzeiger

, ALMM, Nltmrr vvu

Polijei-Präsect, dmn 1

Nächsten Dienstag den 30. Septbr- d. I.,

. . aro§ als St- Mittags 11 Uhr,

...hnrörbeni/ sell in dem vormals Kar l'schen Hofe dahier :iCil . . I eine vollständige Dampfbrennerei meist- iie ii'cltliu)e * bietend versteigert werden-

(4004)

Dreschmaschinen

(4361)

Bopp.

Pfiehlt

in dem Schuhgeschäft von

A. S>octei> am Kirchenplah.

Carl Deines, Schulstraße.

1881r 991/a

1882r 961/1

1885r 991/4

1887r 993/8

Ä '!"* die sBunbeä. Nationalrat^ aie,(n men fyenbm

jedoch unzweifelhaft der Fall. Anstatt von Seide und den Anordnungen deS leitenden Aero­nauten Professor Wise gemäß wurde der Ballon von Baumwolle und nach ganz anderer Zeich­nung angefertigt. Da die Füllung nicht gut von Statten gehen wollte, schnitt der Unfertiger, Donaldson, anscheinend im Zorne, den Ballon auf, und obgleich der Riß wieder zugenäht wurde, fand Professor Wise dennoch das Luftschiff nach diesem Vorfall und in Folge anderer Fehler doch zu unsicher. Die tollkühnen Yankees, deren Muth alle Welt bewundert bat, bleiben also ruhig zu Hause, für denDaily Graphic" ist tüchtig Reclame gemacht worden und weiter hat es keinen Zweck.

für Hand- und Pferdebetrieb in verschiedenen Arten sind bei uns aufgesteitt und können zu jeder Zeit in Betrieb angesehen werden.

Preise billigst.

Gießen, 24 Juli (873

4362) Ein Wohnhaus im Preise von fl 3000, gut erhalten, ist unter sehr vor- theilhaften Bedingungen durch das Ver­mittlungsgeschäft von Elias Meier zu verkaufen-

Werden.

Bellersheim, den 24- September 1873. Großh- Bürgermeisterei Bellersheim.

Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 60% östr s. Lombard 49% Livorneser 33% Tos caner 52% Elisabeth.-Prior.

Restauration Bramm

(4368) Heute, sowie jeden Tag:

Hasenbraten.

(3401

Flick Kröll.

unten; 2 Kucheitrrn; rchm DieMen nut

Börsenberichte.

Frankfurt a. M. 25. September. Die Börse eröffnete heute unter dem Einflüsse matterer, auswärtiger Nottrungen. Auch sonstige Nachrichten, welche von außen eintrafen, klangen nicht besonders erfreulich. In New-York forderte die Eisenbahnkrisis neue Opfer und in Berlin und Wien, wo sich namentlich Baubankenwerthe unverkäuflich zeigen, befürchtet man eine Baubankenkrisis. Die Unbegebbarkeit jener Papiere dürfte die Veranlassung sein, daß diese Institute schwerlich ihren Verbindlichkeiten nachkommen können. Als int Laufe des Geschäftes festere Course von Berlin kamen, gestaltete sich die Tendenz besser und schloß die Börse mit relativer Festigkeit. Creditactien, welche gestern Abend mit 227% schlossen, bewegten sich zwi­schen 225%57%6% 5%7, und waren die Umsätze darin sehr lebhaft. Auch Staats- bahnactien waren ziemlich animirt, sie gingen von 349%350%. Lombarden blieben 175%. Auf den übrigen Verkehrsgebieten war das Geschäft äußerst still. Oesterr. Bahnen zeigten sich offerirt. Banken erlitten durchgehenos Coursetnbußen. Oesterr. Nationalbank wichen 19 fl. Silber- und Papierrente matter. Amerikaner fest. Russische Pfandbriefe bester. Die neuen Gotthardsbahn-Prioritäten, welche heute von dem Bankhause Rothschild, dahier, an den Markt gebracht wurden, fanden bei dem Privatpublikum eine günstige Aufnahme. Fremde Wechsel durchgehends matter, besonders Wien.

Aetien.

5% östr. F. St. E. B. 351

Lombard. Bahn 175% Ludwigsh. Bexbach 187% Maxbahn

Bayer. Ostbahn 116 Rhein-Nahebahn-Act.

Hess. Ludwigsb.-Act. 147%

Oberhessen 73%

Weg gemacht.

Gießen, den 25. September 1873.

Fr. Müller, Ortsgerichtsmann.

Literarisches.

Freunoen einer unhaltenden Lektüre theilen wir mit, daß im Verlag von A. Kröner in Stuttgart eine neue, von F. W. Hackländer herausgegebene illustrirte Unterhaltungs-Biblio­thek erscheint. Dieselbe führt den TitelSorgenlose Stunden im Kreise beliebter Erzähler" und ist was wir als einen besonders glücklichen Gedanken des Verlegers bezeichnen muffen so eingerichtet, daß jedes Heft eine vollständige Erzählung vom Anfang bis zum Schluß enthält. Das störendeFortsetzung folgt" kommt bei diesem Unternehmen nicht vor und man kann eine angefangene Erzählung in einem und demselben Hefte derSor­genlosen Stunden" ohne Unterbrechung zu Ende lesen. Man hat hier also, da ein solches Heft nur 4 Sgr. im Abonnement kostet, den Vortheil, vollständige, hübsch illustrirte Erzählungen zu einem so billigen Preise zu erhalten, wie man ihn sonst nur an Journalen gewohnt ist. Sicher wird deshalb dieses neue, praktisch eingerichtete Unternehmen, an welchem sich die ersten und beliebtesten deutschen Schriftsteller betheiligt haben, eine ganz außerordentliche Verbreitung

Alten.

Teheran, 23. September. Der Schah traf gestern in Kand ein, wo­selbst er die Prinzen und Minister empfing und ihnen seine Absicht knndgab, ein besseres Regierungssystem in Persien einzuführen. Heute ist der Schah hier angekommen.

3%

3%

3% 50/0 5%

Frisch bäcker ja Gießen.

Sonntag den 28. September. Martin Lenz am Markt, Georg Busch Wittwe am Kreuz und Daniel Rühl am R ithhaus.

Z Herren-Wasche,

weiße und bunte Hemden, sowie Kragen und Manschetten unterhält stets großes Lager zu billigsten Preisen.H. Nübsamen.

"»Kntlicht ein,, L? » iiigefigt, daß er sich

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Hlerer in Tolosa m-1

von einet nicht «* tj Sinei einer «JR milich ter klein- 0* (inet

N Tanzen 272 Bela- Civil-Pefionen, unter * schwer Mchn: ln welchen Bonrbck

Desvin^ [ te die Reise nach dem darunter d'Andlan, 1 eiunts; 20 Majore j Soldaten; 1 Officier ch, L^uinean be rie^sMiniMn/nv; 3 Ratrose) und 1 nben sich Mnrväriiz ipiomaten, Wo, Sob ranzvsycher Gesandter I : (Sötmaiui, Pfarrer i 4 Polizei-Äzenten; 2 zeldhütern; 7 Wisv' |l rn (her eine ta bnen); 1 Advokam; u Siebener toaitun- n unter der Rezierung H (unter diesen befinden

doppelte 9 3638 Holl. fl. 10 St. 9 5254 Ducaten . . 5 3436 20 Frank enst. 9 2223 Engi. Sover. 11 4850 Russ. Imper. 9 4042 Dollar in Gold 3 25%26%

Vermischtes.

Berlin, 22. September. Ein junger Börsenspeculant war vor etwa drei Jahren ein­mal wieder seiner allbekannten Gewohnheit gefolgt und hattePleite" gemacht, aber schon nach kurzer Frist seinen Besuch der Börse wieder ausgenommen, weil er alle seine Gläubiger bereit gefunden, ihn mit 50 Proeent ihrer Forderungen herauszulassen und er Mittel genug sich zurückbehaltcn hatte, diese Zahlungen sofort zu leisten. Etwa sechs Monate später unternahm der Jüngling eine Vergnügungsreisk nach dem Rhein. Als er in einer der kleinen rheinischen Städte flanirte, sah er an einem Hause eine Firma, welche auch bei seiner letzten Pleite bethei­ligt war und dabei 1800 Thlr. verloren hatte. Den Kopf voll des eigenthümltchen Börsen­humors und die Brieftasche voll leichtverdienten Geldes, begab sich der Speeulant in das Comp­toir und verlangte die Rechnung für sich selbst, ohne sich zu erkennen zu geben. Man schlug die Handlungsbücher auf und erklärte, der Herr, dessen Rechnung verlangt werde, sei nichts mehr schuldig, lieber diese Antwort zeigte sich der Jüngling sehr erbost. Er selbst sei der Herr. Er sei gewohnt, seine Schulden voll zu bezahlen. Durch ihn dürfe Niemand etwas verlieren- Er verlange sofortige Aufstellung seiner vollen Rechnung mit allen Zinsen bis zum heutigen Tage. Der durch dieses Auftreten in Erstaunen gesetzte Chef des Hauses ordnete an, daß die Rechnung nach dem Verlangen des Herrn so aufgestellt werde, als wenn kein Aeeord stattgefunden. Dies geschah, der Fremde bezahlte die 1800 Thlr. nebst Zinsen, ohne einen weiteren Blick auf die Rechnung zu werfen als um die Gesammtsnmme anzusehen. Schon wollte er sich unter höflicher Verneigung entfernen, als der Principal ihn bat, ein kleines Früh­stück bei ihm einzunehmen. Ein Frühstück schlägt ein Berliner Börsianer nie aus. Aber dem­selben folgte auf dem Fuße ein Mittagessen und Einladung zu längerem Verweilen, und erst 14 Tage später verließ der Berliner Herr den schnell gefundenen und vollständig gewonnenen Gastfreund. Letzterer hatte derart Vertrauen zu dem jungen Speeulanten gefaßt, daß er ihm von dem Augenblicke an alle seine Geschäfte für Berlin übertrug. Vor Kurzem machte, wie die Ger.-Ztg. erzählt, der Börsianer wieder einmal Pleite, bei welcher diesmal der rheinische Kauf­mann mit 18,000 Thalern betheiligt ist. Man zweifelt stark daran, daß der Berliner eine Wiederholung der generösen Laune wird in Scene setzen können, selbst wenn er dazu den besten Willen hätte.

* lieber den Unternehmungsgeist der Eigenthümer desDaily Graphte" in New-York ist viel gesprochen und geschrieben worden, und nachdem die Auffahrt des von denselben gebau­ten Riesen-Luftschiffes definitiv auf den 10. September angekündigt und mittels pomphafter Aufrufe die Aufmerksamkeit des gefammten Weltalls auf das neue Wunder gelenkt wurde, mögen in manchem mitleidigen Gemüthe Befürchtungen aufgestiegen sein, daß die kühne Schiffsmann­schaft vielleicht in den Wellen ein Grab gefunden habe, da man gar nichts von ihr zu hören bekommen hat. Ganz im Gegentheil sitzen die designirtcn Reisenden wohlbehalten in New-York,- und wenn sie je noch nach Eurova fahren sollten, so werden sie auf dem gewöhnlichen Wege, j zu Wasser kommen. Daß der Ballon nur als Neclamemittel dienen sollte, ist längst bekannt-, \ daß er indessen niemals zum Fliegen bestimmt war, dürfte deutschen Lesern neu sein; das ist

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Obstversteigerung.

® Montag den 29. September b. I., von Morgens 10 Uhr an,

soll das Gemeinde-Obst, bestehend in Birnen linö >Zwetschen, versteigert werden.

Grüningen, am 22. September 1873.

Großh. Bürgermeisterei Grüningen.

L e i d i ch-

Versteigerungen.

4365) Montag den 29. d. Mts-, ! Nachmittags 2 Uhr,

soll die Kartoffel- und Dickwurz - Erndtej von 5 Ackern, der Fran WilhelmPlank! Wittwe gehörend, meistbietend versteigern werden.

Der Anfang wird am Schiffenberger l

Aetien,

Frankf. Bank 147

Frankf. Vereins-Kasse 104

Darmst. Bankact. 385

Rheinische Hyp.-Bank 99

Wien Bankactien 980

Oest. Creditact. 227% gtializien

Condenfirte Milch

der Auglo-Swiss-Coudensed-Milk-Co.

Cham (Schweiz)

Auszeichnung in Wien 1873:

Das fahren eliiifoui.

Höchster Preis der Weltausstellung..

Per Büchse 35 kr.

bei Emil Fischbach

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bietend versteigert werden-

Bemerkt wird, daß sich dieselbe in gutem Zustande befindet und wenn im Ganzen fein annehmbares Gebot eingelegt, sollen die verschiedenen Gegenstände einzeln verkauft

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do. II. Emiss. 82/2 Aiiieiieiisloose* Darmstädter fl. SOLoose

Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. Braunschweiger 3° Q Oldenburg, ä 40Thlr. 4% bayr. Präm.-Anl. 112% 4% badische Locse Badische fl. 35 Loose 67% Oestr. fl. 250 v. 1854 89% 1858r Prioritätsloose 200 1860r Loose 89% 1864r _ 146

IBorseiinachrichteii.

25 September 1873.

Preuss. 4%% Oblig. 101 Frankf. 3%% Oblig. 88 Nass. 41/2°,o Obi. 97% Kurhess. 40/0 95% Gr. Hess. 50/0 Obi. , 4% » 99%

n 3/2% 96

Bayer. 5%

n 4%oo 1jährige

n 40 0 1jährige

Würtemb. 4%% Obi. 1005/b Baden 4%°/o Obi. e. E. L. 100% Oesterr. Silberrente 64%

Papierrente 615 8 Spanier, neuest. 3%

Frische & Dick-Milch ist täglich zu haben kleine Sandgasse (Bachgasse), Herrn Messerschmied Schwan gegenüber.

4089) Panirmehl

zum Backen von Cotteletten, Fischen rc. cin- fiehlt Emil Fischbach.

4'204) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Hyazinthen, Tulpen, Tazetten,CrocuS, dtarciffen in den schönsten Farben em-

4339) Laudkalender pro 1874 bei I 4341) Ein Clavier ist wegen Wegzugs Aug- Balser, 'zu verkaufen- Lowengasse Lit- C- Nr- lb7-

J. LeieMu?eiss.

Bür st ettmacher, Sonrtenftrase 59, empfiehlt alle in sein Fach einschlagende Artikel zu billigen Preisen bei reeller Bedienung._____________________________________________________ (4251)

4354) Die erwarteten Morgenfch ibe mit Gummtzufl, mit und ohne Absatz, sowie Madehen-HauSfchuhe, sind einsp-troffen

Jeilgeöotenes.

Feinste Gothaer Cervelat­wurst und Blasenschinken D0) empfiehlt Emil Fischbach.

2818) Backsteine, im Ofen gebrannt, empfiehlt

W. Delgehausen Nachfolger L. WolShofer

auS Weilburg a. d. Lahn.

Weciisel.

Amsterdam

k.. 8. 98%

Augsburg

k. 8. 100

Berlin

k. 8 104%

Bremen

k. 8. 105%

Brüssel

k. 8. 93%

Hamburg

k. 8. 105%

Leipzig

k. 8. 105

London

k. 8. 118%

Lyon

k. 8.

Paris

k. 8. 93

Wien

k. 8. 102%

ditto

m. 8. 103%

ditto

1. 8. 102%

Disconto 4

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