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Schweiz.

w°rd«> fein und feine Strafe berät, seit einiger Zeit m.g= ZÄÄ

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Posen, 24. September.

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Aufgebot aller Mittel die Agitation gegen das Schulgesetz in Gang gebracht. Haufenweise kommen dem Gesetzgebungs - Ausschuß der Ersten Kammer die be­kannten Adresten zu, deren Unterschriften gleich viel bedeuten, ob sie gezählt oder gewogen werden. Domcapitular Moufang wird, wenn er seinen Sitz in dem hohen Hause einuimmt, einen ähnlichen BergMaculatur" vorfinden, wie seiner Zett bei Gelegenheit des Iesuitengesetzes im deutschen Reichstage. Kein Mittel ivtrb gescheut, um der heiligen Sache willen. Da der Haß der Väter gegen dieTyrannei der Tyranneien" offenbar nicht ausreichend rege ist, wer­den dieMütter" maffenwcisc znm Unterschreiben aufgeboten, und da cs ein Gesetz gegen Mißbrauch der Kanzel gibt, ist jüngst ein Geistlicher auf den sinn­reichen Einfall gekommen, nach einem stark besuchten Gottesdienst alle Ausgänge der Kirche bis aus einen zu sperren und dann die ganze Gemeinde zum Dnrch- gang dtlrch einen einzigeit Hausfiur zu nöthigcn, wo jedein einzelnen Passanten seine Unterschrift abverlangt wurde, um die tödtlich bedrohte Kirche zu retten Wenn unser Volk in seinen verständigen Theilen nicht wüßte, was es an seiner neuen Aera besitzt, die Clericalen würden es ihm klar machen. Wie lange diese Agitation dauern wird, hängt wesentlich von dem Votum der Ersten Kammer ab. Verwirft sie das Schulgesetz, wie die Ultramontanen und leider auch viele Orthodoxe verlangen, so wird sie seinen Sieg doch nicht hindern, wohl aber eine Agitation verlängern, der jeder Verständige ein rasches Ende wünschen muß.

..... , ,, -------------. ~-u--o ------ Der Courier hat den

Lrefeyl, Chlwa so schnell als möglich und auf dem kürzesten Wege zu erreichen

' "'4''b fetter meldet der Korrespondent derMoskauer Zeitung" vom Kaspischen Meere, daß die nach Kinderly aus der Chiwesischen'Gefangenschaft ...... neue Nachrichten über die letzten Kampfe der ... Es zeigt sich, daß diesmal an der Seite der Turkomanen auch die kriegerischen Tekkes gekämpft haben, und daß vom Süd-

Beel in, 22- mal wieder seiner all kurzer Frist einen Be «sunden, ihn mit . mückbchalicn hatte, ter Jüngling eine Vc 6täbte flanirtr, sah c hot war und dabei Humors und die Brie! ioit und verlangte d bit handinngSbücher rrehr * flttt. Er sei gemi chrlieren- Er verlar heutigen Tage. Der drß die Rechnung n siattgefundcn. Dies »eiteren Blick auf t tollte er sich unter h stück bei ihm einzuneh, stlben folgte auf dem 14 Tage später verli< Kastsrcund. Letzterer ten dem Augenblicke < Ger.-.Ztg. erzählt, der Hitmn mit 18,000 T Wiednbvlunz der gei Willen hätte.

* lieber den isst viel gesprochen m :«en Nieskii'Luftschlffe! Aufrufe bieSüifmerfj mi mw^ein mitleibig adi aft tntütity in bet tarnen bat. ©mit ud ii'fnn sie je nod> i Wasser kommen. 2 14 er indessen niema

Leipzig, 24. September. Der Rittmeister v. Schwanewede, welcher bekanntlich die vielbesprochenen Lausigkcr Vorgänge provocirte, soll denLeipz. J äuslflge zu 7 Monaten Festung und zehnjährigem Avancementsverlnst bCYLTrhl'tlr iMnvhfif fn«»» .«..k C-.1..- r. ... . ... ..

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Deulschtand.

Darmstadt, 23. September. Der Gesetzgebungs-Ausschuß der zweiten Kammer wird den 30. d. Mts. znsammentreten, nm auf Grund des von dem Abg. Dumont erstatteteil Berichts über den Antrag des Abg. Landmann aus Einführung der obligatorischen Civilehe und gleichmäßiger Civilstaudes - Buch- führung Beschluß zu fassen. Ein weiterer Gegenstand der Berathung ist das von der Negierung für Rheinhessen vorgclegte Gesetz in Betreff der Vertretung der Notare in Verhinderungsfällen der Letzteren, wodurch einem schon lange gefühlten Mangel der französischen Gesetzgebung abgeholfen werden soll.

Berlin, 24 September. DieProv.-Corresp." hebt bei einer Be­sprechung des Besuchs des Königs von Italien hervor, daß, wenn die ernste und entschlossene Friedenspolitik, welche der Deutsche Kaiser auf das Reichs banner geschrieben habe, zu einer neuen und festen Gemeinschaft zwischen Ruß land und Oesterreich führte, das Vertralien zu dem Ernst und der Kraft jener gemcinsanlen Politik auch eiu neues festes Band zwischen Oesterreich und Ita­lien geknüpft habe. Das Blatt erblickt in dem Besuche des Königs von Ita­lien eine neue, sehr freudig zu begrüßende Bürgschaft einer entschiedenen wirk­samen Friedenspolitik. Zu bestimmteren diplomatischen Vereinbarungen würde nur Anlaß vorliegen, wenn von irgend einer Seite der Friede bereits thatsäch- lich bedroht erschiene. Das sei zunächst glücklicher Weise nicht der Fall, und wenn hier und da Besorgnisse betreffs gewisser politischer Strömungen und Entwickelungen in anderen Staaten und deren etwaiger Folgen für den Frieden Europas aufgetaucht seien, so werde die Bedeutung der neuen Fürstenbesnche ln. Wlen und Berlin voraussichtlich überall klar erkannt und ernst genug ge- wurdigt werden, um jeden Keim neuer Beunruhigung sofort zu ersticken.

Berlin, 25. September. Der König von Italien, der Kaiser und die Prinzen des königlichen Hauses begaben sich heute Morgen 8 Uhr mir einem k enteren Gefolge nach Hubertnsftock. Fürst Bismarck, welcher von Varzin hier entgetroffen tst, nimmt nicht an der Hofjagd Thcil. Derselbe empfing heute Mittag den italienischen Minister-Präsidenten Minghetti zu längerem

Bern, 25. September. Heute Morgen halb 10 Uhr ist die Bundes- Versammlnng geschlossen worden. Der Präsident des Nationalraths Ziegler widmete dem hiersclbst verstorbenen Altbundcsrath Frcy-Heross einen ehrenden Nachruf.

ai c >25, . ®c^tcm6cr- DasGenfer Journal" veröffentlicht einen Bries Baknnin s, in welchem derselbe gegen eine ihm von Marx zugefügte öffentliche Verlciimdung protestirt und zugleich bestiinmt erklärt, daß er sich von dem politischen Leben und von dem Kampfe ziirückziehen wird.

Jranftretd).

Paris, 21. September. Gegen Bazaine sind im Ganzen 272 Bela­stungszeugen vorgeladen worden, 129 Militär- und 143 Civil-Personen, unter letzteren 9 Frauen. Die Militär-Personen vertheilen sich folgender Maßen: 2 Marschälle, Caiirobert und Leboeufs 17 Getteräle, unter welchen Bourbaki, de Ladmtrault, Jarras, Coffiniüres de Nordeck, Lebrun, Soleille, Desvaur, Frossard, Changarnier, Palikao und Boyer (dieser machte die Reise nach dein deutschen Hauptquartier in Versailles), 12 Obersten, darunter d'Andlau, Stoffel, d'Absac, Merlin und Magnan; 12 Obcrstlieutenants; 20 Majore; 23 Hauptleute; 3 Lieutenants; 5 Unterlieutenants; 3 Soldaten; 1 Officier von den Mobilen; 14 Intendanten, darunter Wolff, Uhrich, Löquineau de Pr6- val, de Cevllly, Friant und Gayard; 3 Beamte des Kriegs-Miuisteriums; 3 Seeleute (1 Schiffslieutenant, 1 Obcrbootsmann und 1 Matrose) und 1 Zög­ling der polytechnischen Schule. 6 dieser Militärs befinden sich gegenwärtig in Algerien. Die 143 Civil-Personen bestehen aus 2 Diplomaten, Leflü, Bot­schafter in Petersburg, und Tachard, während des Krieges französischer Gesandter in Brussel; 1 Präfect, 2 Untcr-Präfecten, 1 Priester (Bötmann, Pfarrer in Turnhout bei Antwerpen); 3 gerichtlichen Personen; 4 Polizei-Agenten; 2 Ingenieurs; 2 Telegraphisten; 7 Eisenbahnbeamten; 2 Feldhütern; 7 Wild­schützen ; 7 Zollwächtern; 1 Bildhauer; 2 Schriftstellern (der eine ist der Director des Courricr de la Meurthe und Moselle in Nancy); 1 Advokaten; 1 Notar; 18 Kaufleuten und Fabrikanten; Beamten verschiedener Verwaltun­gen; 31 Arbeitern; 30 Deputirtcn, ehemaligen Beamten unter der Negierung der National-Versammlnng und Leuten ohne Profession (unter diesen befinden sich die Depntirten Jules Favre, Gambctta und Combier, Ramean, Maire von Versailles, und Graf de Keatry, letzterer zuerst Pariser Polizei-Präfect, daun General und unter Thiers Präfect in Marseille); 5 Bedienten; 2 Kunstreitern; 3 Arbeiterinnen; 4 Frauen ohne Profession; 1 weiblichen Dienstboten und 1 Kunstreiterin.

Paris, 25. September. Eine officiell Depesche aus Spanien bestätigt, daß alle carlistischen Banden, welche Tolosa belagerten, bei der Annäherung des Generals Morones die Flucht ergriffen haben und Letzterer in Tolosa ein- gezogeu ist.

Rom. Am 18. September empfing Pius IX. von einer nicht unbe­deutenden Anzahl Nömerinnen das schriftliche Gelübde des Baues einer großen Kircheznm heiligen Herzen Jesu." Kürzlich war bekanntlich der kleine Gene­ral du Temple in Nom, derselbe hatte wohl den Bau einer solchen Kirche in Anregung gebracht. Der Plan ist, die Kirche mindestens so groß als St. Peter herzustellen, die ganze katholische Christenheit zu Beiträgen aufzufordern, den Bau der Kirche aber nur erst dann zu beginnen, wenn die weltliche Macht des Papstes wieder hergestellt jein wird. Die Unterzeichnerinnen des Gelüb­des werden sich sobald weiter nicht um ihr Gelübde zu kümmern haben.

ilußlhnö.

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"Seien Shinben" ot 4, im Ab°n filier wirb deShalv enb beliebte^« bcutli in bei ßcjewelt finoe.

Petersburg. Die Russischen Blätter bringen wieder einige neue Nachrichten aus Chtwa.^ Die intereffanteste davon ist wohl die, daß Kaiser sr ..VAk.lw ..... den Capitain von der Flit, nach

Chlwa als Eouner mit Weisungen an den General Kauffmann abgeschickt

- - V 'N' d. h. also,^ sich vom

trat die außerordentliche evangelische ©enerälfynobtieiner Seitenlinie'"seines Hauses,"'bie"diwch^dic^Ur"°ch°des^Väml^Wilbelm itestautlsche Kucke Selsens eine neue Nerlallnna n.Ut Hcsscn-Philippschal-Barchseld mit der jüngst«, Tochter des Knr üch'u a^ sichert zu sein schien, durch diese Eheschließung in der bedenklichsten Weise rcr- rüttet worden. Denn der Prinz Wilhelm hat sich von seiner Gemahlin schei- w * a[Lcn 0^' 1S72) und ist seitdem zu einer neuen Ehe mit einer

Prinzessin Bentheim geschritten. Man kann sich vorstellen, daß seitdem alle Verbindung mit dem kurfürstlichen Hause abgebrochen ist.

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Lidochowski hat ein Schreibcu"a d«iLeb"ei d/?aeist cken Semi .ar^Ä^ hab«, die wahrscheinlich auf die leßtcu Vorgänge in Chiwa , namentlich auf der g richtet Ivegen defse'n angebüche7uLiLuu?V^^Ldrch°"d« LL Der Courier Hai bei

katholiken, duich welche Schröder der großen Excommunication verfallen sein zu suchen.

wurde. Der Erzb.scho fragt nn. ob Schröder jnr Sühne des gegebenen Kaevstche.. uaK Dle llnr U"girnlffeo bereit sei. In seiner Antwort legt Schröder Verwahrung dagegen gekommenen Persischen Sclaven verdienten haben^" 5fird)c gefehlt und eine kirchliche Censur Tnrkomane.l mitgebracht haben.

die Familien? Beziehungen stn HMcheu Mrstekbaüse LC", be,1r «5.» flcJ°"'Lne" si-'d- Die Perser heißt es, haben bei der

Kurfürst mit aller Welt in Unfrieden lebte so stand'cr"anck mit icinni V' r Gelegenheit bitt Minigen der Tekkes genommen und geschleift. Die in Kim wandten, den Agnaten des Hauses Brabant auf acsvannwin Rufe u anlangendcn Perser, bisher etwa in der Gesammtzahl von 1200 Köpfen,

bbfr Verbältnlß, das nur durch einige Lichtblicke dann und wann ein Regierung einstweilen verpflegt und bann partien-

lickeres Antliß gewann, schien sich bnrth di. Ereianisie von 1866 ' ± Kaspischen Meere auf Russischen Schiffen nach ihrer Heimath

Art gebeffcrt zu haben. Wie bekannt, spielte ber^p äs,iintivc Tlnonlo, e? der s"'d größtenlhetls alte, hinfällige Leute, Frauen unb Kinber sind

Erbprinz Friedrich von Hessen - Rumpe,.HUni ans feiner !X ßbe ">»'«. i""ge Männer gar feine. Die Chn-esen halten

des Kaisers von Rnßlaiid und ans zweiter Cbt @dnni, L"-.f... L« fp "ger die Ptisischeu «claveu versteckt, und es können nur Diejenigen befreit werden, ßnrl von Preußen, damals eine merkwürdige Rolle. Von Berlin zurückgekebrt,' vor^holt "werden aeMbc"e" Leidensgenoffen aus dem Versteck her-

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wurde unzweideutig ausgesprochen, ihre Einführung durch Beschluß der Bekennt- wo man ihn zu bestimmen gesucht hatte, bei dem Einmarsch her t,.

nißgemeiuden geregelt, eine Ruckverwandlung in confessionelle gemäß der Vor-Heffen die Regentschaft zu übernehmen, hatte er sich statt deffen^irett nach l«g° ','icht zugelassen Dagegen wurde von einer sofortigen zwangsweisei, Ver-Kassel begeben unb sich dem Haupte seiner Familie zur Verfügung gestellt Er wandlimg aller confessionellen Schulen ,u gemeinsame abgesehen, nachdem der war von diesem zum Oberbefehlshaber der hessischen Trnvven belle It.l Director des Ministeriums des Innern Freiherr v Starck, in einer glänzen- dann nach 24 Stunden diese/ Charge wieder^ enthoben w ?b n. 8s' hat den Rede diesen Punkt znr Cabinetsfrage geniacht hatte. Geistliche Orden den Prinzen aber nicht verhindert, sich nach wie vor auf Seiten des Runde« wurden von jeder Unterrichtsth t gkelt, auch in Privatschnlen misgeschloffen, tages zu stellen. Seitdem sind andere Mten gekomm i b der Er p . was auf Seiten der Mat.izer Ultramontanen alsbald einen heftigen Streit er-,fand es gerathe», den Frieden mit Preußen -n macken d b also N» nl»

yiuiuin vv luyiii iviu , Uut viv iiupuvivviumyi ivHiiyni|u;t v-wiii i auyiiuut zusammen, um für die protestantische Kirche Hessens eine neue Verfassung zu berathcn. So weit die Verhandlungen bis jetzt gediehen sind, ist ihr Gesammt- ertrag ein höchst erfreulicher zu nennen. Die lutherische Orthodoxie, allerdings nur durch wenige Heißsporne vertreten, erfährt eine Niederlage nach der an­dern die Kreuzzeitung führt getrerilich Buch darüber und spricht alles aus,

waS sich in der Versammlung selbst nicht gut sagen läßt und der Sache der Union, der Gewissensfreiheit und des gesunden Menschenverstandes bleibt regelmäßig der wohlverdiente Sieg. Inzwischen haben die Ultramontanen mit