Wechsel.
Amsterdam
753/4
Oberhessen
4
Amerik. Bonds
1864r
157'/-
tu C fl e m e i n e r Anzeiger.
Homburger Eisenbohn.
3858)
in seinem Porzellan
Stoßschwellen
(1867)
(.5903)
Ieügebotenes.
Bestes Kindermehl
Backsteine, im Ofen
2818)
1882r 975/, 1885r 983/1 1887r 100-4
ZortesmajoritL Billigung aller stimmen. Dik zuff, um ihn ie $rtibeit bei, F bei Carlistm
6
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Ein Klavier zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts.
Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto
Disconto
iieubafyibrüfc cbroche» Gr in, erhob mr
Börsennachrichten.
25. August 1873.
Blumenampeln;
in lackirten Blechwaaren:
Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re<
lien als: Bettstellen von Holz, Feuerschippen, Feuerzangen und Kohlenlöffel von Eisen, Holzbeile und Lampen, Speisenäpfe, Trinkbecher und Waschschüsseln von Blech rc. sowie altes Eisen, gegen gleich baare Bezahlung meistbietend verkauft werden, wozu Kauflustige eingeladen werden.
Gießen, den 22. August 1873. Großherzogliche Garnison-Verwaltung.
k.. 8. 98% k. 8. 100 k. 8 104% k. 8. 105% k. 8. 93 k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118% k. 8. — k. 8. 92%
k. 8. 1053/8 m. 8. 105
1. 8. 1043/4 0/0
Lieber ,,
Exporlbier • • • Giessener Actlen
§ Neue boll. Bollharinge
empfiehlt Emil Fischbach.
Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe,
Submission auf Schwellenlieferung
Es soll die Lieferung von
5000 Stück eichenen Mittelschwellen und
Versteigerungen.
B e k a n n t m a ch u n g.
3811) Mittwoch den 27. d. Mts., von 9 Uhr Morgens an, sollen auf dem Hofe der Zeughaus-Kaserne verschiedene unbrauchbare Kasernen-Utensi-
im Wege der Submission vergeben werden.
Termin hierzu ist auf
Montag, den 8. September 1873, Vormittags 9 Uhr, in unserem Büreau auf hiesigem Bahnhofe anberaumt, bis zu welchem die Offerten frankirt und versiegelt, mit der Aufschrift:
„Submission zur Lieferung von Bahnschwellen" eingereicht sein müssen und in welchem auch die eingegangenen Offerten ui Gegenwart der etwa persönlich erschienenen Submittenten eröffnet werden.
Die Snbmissionsbedingungen liegen in unserem Büreau zur Einsicht aus und können daselbst auch Copien derselben gegen Erstattung des Betrages von 5 Sgr. in Empfang genommen werden.
Homburg v. d. H., den 23. August 1873.
Die Direef ion der Homburger
3460) Wir halten einfache Wagen-Drehscheiben für 400 Ctr. Belastung, sowie Weichen für Nebengeleise stets auf Lager.
WimlftofT, Deeters & Co.9
Eisengießerei und Maschinenfabrik,
Lingen a. d. Cms.________
Actieii,
Frankf. Bank 147 % Frankf. Vereins-Kasse 117 Darmst. Bankact. 428% Rheinische Hyp.-Bank 100 Wien Bankactien 1028 Oest. Creditact. 258 Galizien 122
'M Lchelm, len verschaffen, rtagen. Nch Pia Bilbao ju
Mts. den Brt en Olavv nist W, die Olav!
Berichtigung.
Gießen, 26. August. Die in dem gestrigen Anzcigeblatt enthaltene, die Confis?ation gefälschter Milch betreffende Notiz bedarf einer Berichtigung. — Die große Quantität Müch, welche confiscirt worden ist, weil sie gewässert war, wurde mcht ausgeschüttet, sondern an viele arme Einwohner verschenkt. t.
Der Tadel: daß die Polizei nicht in den Hausern der hiesigen Mtlchverkau- f er Visitation nach verfälschter Milch vornehme, ist ein unbegründeter. In die Hauser darf sie zu diesem Zweck nicht gehen, und wenn sie c5 doch thun und gefälschte Milch finden wurde, so könnte sich der Besitzer derselben mit allerlei Ausflüchten helfen.
Großh. Polizei-Verwaltung.
Nover.
von Giffey K Schiele in Rohrbach (Amt Eppingen, Baden), bestehend aus Milch, Waizenmehl undZucker, anerkannt billtg- steS und vorzüglichstes Nahrungsmittel für Säuglinge und kleine Kinder, vollkommener Er atz der Muttermilch , hat fortwährend frisch auf Lager Emil Fischbach
KM- Preis per % Pfund-Büchse 42 kr. Anwendung höchst einfach; Gebrauchsanweisung auf jeder Büchse. (3758)
Flaschenbiere.
pr. Flasche
Giessener Lagerbier 6 kr.
Bierkrüge,
Wirthschafts - Glaser und Flaschen;
in broncirten Thonwaaren:
3713) Aufruf.
Unser freundliches Gebirgsstädtchen wurde am 28. dieses Monats Abends durch ein furchtbares Unglück betroffen, indem der dasselbe durchfließende ^-teig-, bach durch ein sehr heftiges Gewitter finit Wolkenbruch zu einem reißenden Strome anschwoll und mit kaum zu beschreibender Wucht seine kolossalen Wassermassen, die überdieß noch viele zentnerschwere Steine und große Massen an Holz aus den Bergen mit sich führten, über einen großen Theil des Städtchens ergoß und die gräßlichsten Verheerungen anrichtete. „ _
Wild tosend riß er Brücken und Häuser spurlos hinweg (4 Hauser find vollständig weggeschwemmt, 80—100 großentheils baufällig) und eingeengt durch die sich stauenden Holzmassen durchfiuthett er mit aller Vehemenz die vorliegenden Stadtrheile, wodurch mehrere Menschenleben (bisher wurden 7 Leichen aufgefunden und manche Menschen werden noch vermißt) dem furchtbaren Ele- ;
Actien.
5c/o östr. F. St. E. B. 355%
Lombard. Bahn 193
Ludwigsh. Bexbach 190%
Maxbahn 132%
Bayer. Ostbahn 119% Rhein-Nahebahn-Act. —
Hess. Ludwigsb.-Act. —
Wen w ta Ulltf] O'Wajn, 9» von iuoo DKr grch 9 ^ngadierj lllc Casanova Ue ich niitj w siist chts näher bk- Uebtr Bery.
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mente zum Opfer fielen und viele Inwohner theils ihr ganzes Hab und Gut verloren, theils in ihren Vermögensverhältnissen so sehr erschüttert wurden, daß sie ohne Hilfe ihrer Mitmenschen einer trostlosen Zukunft entgegensehen, da der Schaden sich auf viele hundert Tausende belaufen dürfte.
In Anbetracht dieses namenlosen Elendes fühlt sich daher das unterzeichnete Hilfs-Comitö verpflichtet, an die bekannte Wohlthätigkeit der Einwohner unseres gemeinsamen Vaterlandes die dringende Bitte zu richten unser schwer heimgesuchtes Städtchen durch milde Gaben unterstützen zu wollen.
Jmmenstadt, den 30. Juli 1873.
Das Hilfs-Comitv.
B e ch t e l er, Buchbinder. Dr. Brug, kgl. Bezirksarzt. F l e s ch h u t Frz. I., Kaufmann. Fleschhut I. M-, Privatier. Freiherr von Gise. HagenauerMax, Kaufmann. Haggenmüller, k Notar- Herz Fr- I. in Firma Gebrüder Herz. Hiebet er, Goldarbeiter. Ho eß I., Brauerei- und Gutsbesitzer. Huber, k. Rentbeamte. Joch am Jos., Schuhmacher. Lederle, Stadtpfarrer. Markhart P. P., Bürgermeister. Mayer, Uhrmacher. Pölcher, Kaufmann. Probst Ed., Fabrikbesitzer. Sch edler L., Kaufmann. Spindler, Maler. Wald hör, Metzgermeister.
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Wilhelm Balser, Fiquren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handlung, Lindenplatz Lit. A. dtr. 14=2,
<*ol<lsorten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 38—40 n doppelte 9 36—38
Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 20%—21% Engi. Sover. 11 46—48 Russ. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24%—25’2
hie bW in viele an"
gfllaftcmd« r
Preuss. 41/3°/o Oblig. 104% Frankf. 3%°/o Oblig. 87%
Nass. 4%°/q Obi. 96%
Kurhess. 4°,° „ 96%
Gr. Hess. 5% Obi. 101
n „ 4°/o » 99
„ n 3%°/o » 953 ö
Bayer. 5% „ —
„ 4%v, o 1jährige 101%
„ 40 0 1jährige —
Würtemb. 4%% Obi. 101 Baden 4,/2°/o ObL c. E. L. — Oesterr. Silberrente — n Papierrente 63%
MLjn sind zum größten Theil, besonders die kleineren, sehr abgenutzt und abgegriffen, ®1StÄ sachlich an Werth verloren; aber auch ohne dies sind sie als Silber- münren weaen des gesunkenen Silberpreijes, am Weltmärkte eine billige Waare. Trotzdem aber sind ^ie^ werthvoller als die österreichischen Silbergulden, dte uns die Bankiers für unser Silberaeld einqeführt haben. Auf jeder deutschen Sllbermunze ruht em Goldagio, auf den Gulden aber istcbt? Die deutsche Regierung löst nach und nach alles Sübergeld em und zahlt dafür neues Reichsgold, dadurch giebt sie den alten abgegriffenen Silbermunzen nicht nur rhren vollen Ncnnwerth sondern indem wir Gold dafür erhalten, bekommen wir auch zug ech em kttines Aqü^mit, indem, wie erwähnt, Gold im Vcrhältniß zuml Sckber bedeutend gestiegen tst i' daher um so größer, je höher der Preis des Goldes zu dem des Silbers steigt und beträgt schon jetzt beim Thaler ungefähr 8 Pfennige). Natürlich einen Silbergulden bekommen wir an keiner Reichskasse gegen Gold 111^(^11, wenn W ©utoen md)t bald gänzlich verbannt werden, so wird man schließlich genothigt sein, sie bet derselben Bankiers, welche sie uns aufgedrängt haben, mit so und so viel Procent Verlust umzuwechseln, um nur Sangbarc^Munse zu ^ekomm n staunen über die Abgefeimtheit der Speculatiom welche erfunden und in's Werk gesetzt worden von cngli^eii, axxä)23anher8
(Rothschild), deren Ausführung aber nur deutsche (auch eme Leipziger) Firmen besorgen, m dem sie die Gulden gegen hübsche Provision in Umlauf setzen und deutscyes Gew'versenken. Die Regierungen hätten schon längst ein positives Guldenverbot emtreten laßen sollen. Das Reich büßt bei Einwechselung der deutschen Silbermunzen zunt vollen Nennwert!) gegen neue Goldstücke ungefähr 20 Mill Thaler ein, und diese 20 Mill. Thaler fließen zum größten Theil als feiner Profit für die gelungene Speculation der Guldeneinfuhrung in die Taschen der Bankiers. (Daheim.)
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