Gießener Anzeiger
Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kressen.
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Samstag den 26. Inti
W. 172
Varis. 23. Juli. Die deutsch- Cav-illerie hat g-st-ru N-ufchateau wurde aestern ae-
Madrid, 24. Juli. Die deutsche Fregatte „Friedrich Karl" hat sich
Madrid, 22. Juli. Neulich hieß es, bei dem Carlisten-General Elio
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Deulschtand.
vtertrlsährig 1 fL 13 ft. rat Bringerlohn. Durch di« öe-ozen vterteljähriq 1 £ 2$ fr.
Erscheint tägl^h, mit 918* nahm« SonntagL.
Expedition: Eanzletder^
SIL B. Rr. 1.
ratioueu, sie aus \ und Frauen aus ihnen zu machen."
Das ist republikauisch, so äußern sich republikamsche Amerikaner, unter denen ehrliche Leute sei« mögen, aber auch viele uuehrliche Rowdies, un solche, die statt mit Gründen, mit dem Revolver ihre Gegner widerlegen, gegen unsere deutschen Landsleute, und wenn man bedenkt, wie obendrein die Deutschen noch in Lob über amerikanische Verhältnisse überfließen, wenn sie nach Deutschland kommen, so möchte man versucht sein, anjunehmen, M ™ besseres Loos nicht verdienen. Oder gehören dleiemgen, welche nach Deutschla ^ zmückkommen, sobald sie ihr Schäschen im Trockenen haben, zu den „German . Schöne republikanische Gleichheit das.
-------- " J beim bischöflichen General-Vicariate erboten Haben , den P^cssvrcn der htcs» German und Dntchman. Lc» philosophisch-theologischen Lehr-Anstalt das ihnen von Seiten dcs St s
D>. >«>."“s“."”' "TT S" 1,18" “* c" *
Kosten ihres Geburtslandes in de» Himmel zu erheben, eme deutsche Mgen-Haven w heutigen Bürgerschafts-Versammlung wur-
tlümlichkit die zu Biindestagszeiteu einigermaßen begreiflich gewesen fern mag, Hubeä, 21 .J- J » ’« 9 juterpellirt, ob der Senat die Absicht L7 K-'nicht mehr. Man'sieht auf dieser Seite di.S»lttter M deu ch»- -d.SenaReichsmünze demnächst zur Aus- Auae, aber nicht die Balken im amerikanischen, von der Cor» Pt,o», von der have, ca^prei^sg , S B ständigen Senats - Commiffar erwidert wurde, LestechUchkeit, von der Spitzbüb-r-i in der Verwaltung hort man von barü6et 5u besten, W
Deutsch-Amerikanern kein Wort. w sy?n^barftantcn in dieser Sache Vorgehen werden, und daß bis dahin ein
Wie gerechtfertigt aber das Lob der ^roamerikmiischen R P IsnpffMnfc dt>s Senates nickt füglich erfolgen könne, nahm die Bürgerschaft einen Munde der Deutschen ist, thut ^die „Mainzer Ztg. durch^-hst-hmdesdar^Li-nau, gestellten Antrag an, daß der indem sie vorausschickt, daß Die Form eines Staates > vch mcht das Wesen der vom chr SV y @inffl()Iung der Reichsmüuze als obligatorische Zah-
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mU6 Höreikwtt'nun"wst"es'in Nordamerika moch heute damit g-g°nüb-r den " ' Schweiz.
Deutscken bestellt ist, die im Secessionkriege ebenfalls Gut und Btut aus oem . 94 H ^er Sckab ist heute Morgen nach Turin abgereist,
Mar des Vaterlands freudig geopferst Der Mckwauckeer deutsch^b I , 24 Jul» Victor'Emanuel erhalten hatte.
»ÄS&Sä XÄ-Ä tem Unterschiede derber meistbegünstigten Nation, unterzeichnet.
Frankreich.
polemisirt gegen die in v . , in ihrer Muth gegen die Deutschen setze opponiren, keine Grenze kennt- Blattes die Stellen der „Chicago-Times", worin von . . ,
„Germans und Dutchmen" die Rede ist- ES heißt dort: „Unter den Ersteren versteht die Times" das geringe Procent der Deutschen von Bildung und! Anstand, welche sich selbst „Amerikaner" nennen, welche pro nun eilte, üe^lQ^^eyaTcT/ae^ue^^^l^^%lie Jnfaitterie" ab. Charleville wurde gestern ge-
-omm-rci-lle Stellungen einnehmen und welche nut ihrenü^ig-n«andsl^ten verlast Abmärsche der Deutschen wurden die Häuser geschmückt und
nicht mehr Sympathie haben, wie em Jagdhund nut euwr St • I häutet. Bar le-Duc wurde heute vollständig geräumt.
Sorte Deutsch-Amerikaner finden vor den Augen der „Tim I oauf Francais" werden Handelsverträge mit England und Belgien
andMG-^vvn ®«ao'(Ä, fo 6«^» bann bie „»"Leute unterjei«^. Di- Regierung will sie noch vor den Vacanzen von der ihren Bruder Jonathan, besteht aus deu bekanuteu. im 8ua»tni®tn««l (^atclincau ist »n, -in Commando in
leben mit dem Namen „Dutchman bezeichneten 1'1 f ulLer fraurösiscken Armee eiugekommen. Die Regierung hat ihm die Bitte abge-
nichts als -lend- Holzhacker und Waff-r.rag-r sie waren m- g-w nt der französischen Armee e^g^^ Seite befürchtete.
irgend Jemand, der em reuies Hemd an hatte, ohne mtt dem H s - 9 j ß(tt'r6 krank; man zweifelt an seinem Auskommen.
Hand zu sprechen, ihr alleiniger Aufenthalt war die W 1 ' H SfcaviS, 24. Juli. Die Regierung erhielt, der „Agence Havas zufolge,
zwölf Stunden den Tag für eine Bagatelle arbeiteten, ) ' I Wndundit daß die Internationale von England aus befohlen habe, wah-
sie ihr Bischen Verstand mit Bier und Tabak W jod eten. ben rend der Vertagung der Nationalversammlung Strikebewegungen in Frankreich
ihrer eigenen Heimath bloßes Vieh, von der Peitsche und ^abeI ß j nrlfln;nren unb Agenten zu diesem Zwecke hinüberkommen wurden. Der zum Dienst gezogen, hinausgetrieben, erschossen, expatrnrt, .ohne jede g z e\ \ ^ll den Präfetten die strengste Ueberwackung der internationalen Gedanken und Willen. vicke Umtriebe zur Pflicht gemacht und der Kriegsminister befohlen haben, die Be-
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„Dutchmen", erzählt bie „Times' 'hr-n ^^°"'Ed-^brev Ur Großeltern wesen sei um dort den Cunton zu proclamiren, genommen habe. Der Depu- ÄÄ8.1.ÄÄ ftÄÄ ?ä<. J«. W d-- » ------ "> ” 9"b
ein halb Dutzend Generationen auf sie vererbt worden ist." SpailieU.
„Sie verdienen hier in einer Woche so viel, tote draußen m einem Jahr Madrid, 24. Juli. Die deutsche Fregatte „Friedrich Karl" hat sich
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schauderhafte Sp.rache sprecheu, welche m allen Bierlocalen eüoiit unP Pie ineb nch P ) ) Prussieuü nur den Zweck haben könnten, das franzosisch-
pens nach Bier ruft. Die ersten Früchte der Emigration - so Meßt die daß dw e verflucht^ ^r " - ja, wahrscheinlich um bei späterer
„Times" — aus Deutschland sind stets eine s^upSe, unsewasch , st ^.^/'legeuhett von Deutschland her auf dem wenn auch noch ungewohnten fenPe nuisance", und es nimmt unter allen Umstanden eine bt z ^der^ Vurenäen in das verrathene Frankreich einzubrechen. Bei Moltke
~ der Dummheit und dem Schmutz herauszugraben und auf die abgefeimtesten Listen gefaßt sein sie wären
unritterlich genug, dem Gegner in den Rücken zu fallen. Nun, Nachforschun- aen haben die tröstliche Gewißheit gegeben — wenigstens lesen wir so im Jm- ^nrcin[ — , daß sich bei den Carlisten nur ein Preuße befindet, „em nassauischer Baron Ricardo Dunghen de Jreimsfeld, der, weil er einen bayerischen Officier im Zweikampfe getödtet, zu 15 Jahren Gefaugnlß verurtheilt worden und nach Frankreich geflohen war." Ob dieser nassauische Baron, über den wegen Zweikampfs eine so unerhörte Strafe verhängt fern soll, Mit der in Nassau ansässigen freiherrlichen Familie von Düngern in Beziehui^ steht, ist nns nicht bekannt; jedenfalls wäre es erfreulich, daß sich dem Prätendenten Carlos nach obiger Darstellung, nur Ein preußischer Ofsicier, und dieser em flüchtiger, angeschlosien hätte. Hierhin paßt die Mittheilung ewiger Blätter, Lr. bekannte Mina Pulcinella, eine ausländische Bürgerin, welche in ; ' , f 6 .. 28 aeaen 10 mäunlicker Tracht die größeren Städte Spaniens bereiste und Anhänger fui
Darmstadt, 25. Juli. Die Kammer beschloß mit 28 ” warb", in einem Hause zu Barcelona verhaftet toorden sei
Stimmen die religiösen Orden vom Unterricht in en P i fi ist dies wohl dieselbe junge Dame, welche unlängst in Valencia öffentliche
zuschließeu. . “ aus sicherster'Reden hielt und sich als eine Art Jungfrau von Orleans gegen die Carlisten
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