und der Mündung des Amu-Darja abgehen.'
Taschkent ansgerückt.
Amerika.
3tüfieiL
Rom, 23. April. Ueber die jüngste günstige Wendung im Befinden Sr. Heiligkeit wird der „Gazz. d'Italia" geschrieben: „Die Umschläge des Prof. Ccccarelli sind Sr. Heiligkeit sehr wohl bekommen. Es entstand ein reichlicher Abfluß von Eiter am Beine, worauf der Papst sich plötzlich wohler fühlte, ausstand und sitzend den General du Temple empfing, den zweiten Löwen der Versailler Versammlung nach dem nicht weniger berühmten Bel- castel. Der General, Creme der Ultramontanen und Legitimisten, kommt in einer ganz geheimen Mission von seiner Partei und Heinrich V. zum Papste, der ihn schon seit geraumer Zeit erwartete. Kaum hier angelangt, erbat er sich eine Audienz und wurde mit großer Vorsicht und in höchster Heimlichkeit zu Pius geführt. Der französische Gesandte beim heil Stuhl, Herr v Cor- celles, war allerdings von Rmnusat von jener Mission in Kenntniß gesetzt worden mit dem Auftrage, daß er dem General hinter die Schliche kommen möge. Aber im Vatican war man schlau genug, dem wißbegierigen Gesandten des Herrn Thiers eine Nase zu drehen. Tags darauf konnte der Papst bereits sich außerhalb des Bettes bewegen, höchst zufrieden mit den Umschlägen des Prof. Ceccarelli, mit der Eiterung, mit General du Temple und Heinrich V."
Spanien.
wiesenen Wirkungskreises eine seinen Fortbestand verbürgende Einrichtung zu' geben. Durch eine Reihe anderer Gesetze werden lang empfundene Bedürfnisie auf dem Gebiete der Rechtspflege befriedigt. In voller Würdigung der Bedeutung der Schulen für die Pflege der Wissenschaft haben Sie bei Einrichtung der Universitätsbehörden, sowie der Organisation der Hochschulen für Technik und Bodencultur ihre Zustimmung dazu ertheilt. Mit patriotischem Sinne haben Sie die Bedeutung der Wehrkraft der Monarchie, sowie die Ausbildung' und Entwickelung der Landwehr gefördert. Ein großer Theil Ihrer SL^ätißFeit j war der Pflege der volkswirthschaftlichen und Verkehrsinteressen gewidmet.! Insbesondere sind durch Ihre Mitwirkung Mittel und Wege geschaffen worden, um neue Schienenverbindungen herzustellen und alle Länder des Reiches der Wohlthat dieses Verkehrsmittels theilhaftig werden zu lassen. Durch eine Reihe internationaler Verträge hat der Post-, Telegraphen- und Handelsverkehr mit dem Auslande eine wesentliche Förderung erfahren. Der Aufschwung des volkswirthschaftlichen Lebens und die stetige Zunahme des Staatscredites geben gegründete Hoffnung auf die baldige und vollständige Regelung des Staatshaushalts. Die zur Verbesserling der pecuniären Lage des Beamtenstandes erforderlichen Mittel haben Sie im reichlichen Maaße gewährt und mit wiederholter Bereitwilligkeit für die Vermehrung der Einkünfte der niederen Geistlichkeit Sorge getragen. Mit dankbarem Herzen gedenke ich der Theilnahme, ' womit Sie in angestammter Treue und Anhänglichkeit die schmerzlichen und freudigen Ereigniffe in meinem Hause begleitet haben. — Nur wenige Tage trennen uns noch von dem großartigen Schauspiele der Entfaltung aller Kräfte und Bestrebungen der Industrie und Cultur. Ihrer Unterstützung ist es zu danken, daß Oesterreich im friedlichen Wettstreite aller Culturvölker der Erde eine würdige Stätte zu bereiten vermochte; unter günstigen Verhältnissen tritt das große Unternehmen in's Leben. Der Friede Europas ist ungetrübt und Oesterreich nach allen Richtungen hin in erfreulichem Aufschwung begriffen. : Mit dem frohen Ausblicke aus die gesicherte und gedeihliche Fortentwickelung unseres theuren Vaterlandes und mit dem erneuerten Ausdruck meines Kaiserlichen Dankes und, Wohlwollens erkläre ich die Session des Rcichsrathes ge- ' schlossen, und entlasse Sie in ihre Heimath.
Schweiz. 11
Basel, 25. April. Den „Basler Nachrichten" zufolge protestirt die Solothurner Negierung gegen die Amtshandlungen, die der sich als Bischofs der ganzen Diöcese gerirende Lachat vom Canton Luzern aus vollzogen, und ( verlangt das Einschreiten der Luzerner Regierung und nötigenfalls des t Bundesraths.
Perpignan, 24. April Meldungen aus Barcelona vom 22. d. zufolge hat Commandant Tejero, welcher die Jäger von Alcolea befehligt, gestern bei Tulleda die Carlistenbanden unter Cucula, Cargaüo und Garniccr, die zusammen 700 Mann stark waren, angegriffensie durch einen Bajonnetanariff delogwt und in die Flucht geschlagen.
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. s,Kejne Krankheit verlnaq der vorzüglichen Revalesciere du Barry zu widersteben MClbc A'e Medicin und ohne Kosten bei allen Magen- Nerven^ Biuft , jungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athcm-, Blasen- und Nierenleiden Mhrna, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung' Diarrhöen,' Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Slutaufs
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80,000 C-Uchcaien über Ä-n-sung-u. dir aller M-dicin mberHanben: 10
n. Düsseldorf, 9. November 1872.
. „ Tct5c master litt seit mehreren Jahren periodisch an sehr heftigen Kovfsckmerreu erfreM^sick^ Gebrauch Ihrer Revalesciere ließen beide liebel nach und
anderen Dome Tocyter erlher einer ganz beneidenSwerthcn Gesundheit. Bet einer mi gänzlicher Appetitlosigkeit litt, reichten einige gkfclc Revalesciere fann hab r h fr fei3Cn' Speise., zu genießm und zu verdauen. Ich
rann daher diese köstliche Nahrung nut bestem Gewissen empfehlen
.r, ^5".^lben Wilhelm Heinrich Emil Marx, des Bürgers und Schubmacker' Meisters Heinrich Marx ehelicher Sohn, alt 1 M. 15 T, gesto?ben den 19 . Ap?ib
D en sei ben- Margarethe Schmidt, geborene Feist, Wittwe des verstorbenen storÄn ^den^b 9^Apri^^^' in Darmstadt, Johannes Schmidt, alt 73 I. 6 M. ge- 4 r. ^Enselben. Marie Christine Wilhelmine Löber, geborene Sack des ver- 69 3e"6n^ sT 3af01’ $6e°bOr *ari Wiltmo, alt
. 22. April. Otto Georg Adolf Laubingcr, ehelicher Sohn des Apothekers
20 ^^.Engelapotheke dahier, vr Karl Laubinger, alt 9 M. 29 T., gestorben den ® Maria Koch, geborene Paul, Eheflau des Ortsbüraers in
Krofdorf und Arbeiters Georg Koch dahier, alt 53 I., gestorben den 20. April. WtÄTll (Sl£ib'rß u"b Di-nstmann
Madrid, 24. April Beim Beginn der gestrigen Sitzung der Permanenz-Commission rückten mehrere Bataillone der alten Nationalgarde in drohender Haltung vor den Sitzungssaal, zerstreuten sich aber, die Waffen zurück- laffend, auf die energische Aufforderung der herbeigeeilten republikanischen Freiwilligen und anderer bewaffneter Streitkräfte.
fly.. -Q QOO C. A Klemm, Wwe.
r . Mohäcs, 20. Deeember 1871.
iäbrio Ae-?*'" s!-n°ssm unb daburch mein oiel-
aeieM, A, Lr? ? ■ 6o,bal '.fieibm g-hcilt, hat mich veranlaht, dieses aus-
LL'ch mCmtt °U,Cn 5re,mbC' ^?M-Aleiblü zum
m,., ,al5 Peisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen unb Kindern 50
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Jhißltinö.
Aus Taschkent sind folgende Nachrichten vom 13. Marz eingcgangen: Die Dhisak'Colonne besteht aus 12 Jnfanterie- Compagmen, 550 Kosaken, 14 Geschützen und einer Raketen - Division: die Kasalinsk-Colonne aus 0 Infanterie-Compagnien, 150 Kosaken, Berg-Artillerie uiit) einer Raketen - Division. Die Colonucn vereinigen sich am 3., 15. April. Die Turkcstan^Abtheilung wird unterstützt durch 2 Dampfer und 2 Barkassen Ä tnv wiu^°SC'o'l'C^Vc? Eröffnung der Schifffahrt nach Kasalinsk "" -'Ö-V—• Die Turkestan - Abtheilung ist
mit einem Proviantvorrath für 30 Tage am 28. Februar alten Styls von
Der evangelischen Gemeinde z u Gießen.
G o t t e S d i e n st.
Am 2 7. April. ' S?oJ0e"?; Pfarrassistent Walz. I Nachmittags: Pfarrer Landmann (Kunftrgen Sonntag, den 4. Mai: Feier des heiligen Abendmahls.)
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 27. April bis 3. Mai 1873 besorat Pfarrer Dr. Seel.
Auszug aus den Kirchenbüchrrn der Stadt Eichen.
Evangelische Gemeinde.
K o p u l i r t e.
(arn6 April. Johannes Seht, Heizer au der Oberh. Bahn dahier aus
' des daftgen Ortsbürgers und Zimmermanns Johann Kaspar Gebt npn ^fir^°an ’ ^nnn Margarethe Johanna Hörster, des verstotbenen biest-
gen Bürger^ und-Lchuhmacherluetsters Karl Friedrich Höriter, eheliche Tochter.
, ®cMclbcn. Philipp Wilhelm Bob, Schreiner dahier, aus Beuern des nev- Örtsburgers und Bäckermeisters Wendelin Bob, ehelicher Sohn und SU" >«-""»» ™ «»,«!
r «ä“ SMS» wjatiusfo'e»«
Getaufte.
& Dem Ortsbürger in Ruttershausen und Arbeiter babtrr
Konrad Roth, eul Sohn, Karl Heinrich Martin, geboren den 27. März. $ Denselben. Dem Vicefeldwebel in dem Großherroglichen zweiten ^nfanferir- ben'^Mär// ba6tcr’ ^emticü Mellor, ein Sohn, H-inrich Kar?Wilhelm, geboren
1 b.6"' Dem Orlsbürger in Uffel, Kreis Korbach, unb Fuhrmann bahier, nt bl" Sohn, Heinrich Karl Martin Christian, geboren den 16. März.
Beerdigte.
? mV11 ^"SUst Hermann Wilhelm Karl Friedrich Heinrich Fiscker cheltcher Sohn des Burgers zu Blofeld, Kreis Nidda und Lademeisters a. d. M -W B dahier Peter Fischer, alt 4 M. 14 gestorben 16. April.
^dwig Karl Wilhelm August Wolff, ehelicher Sohn des ®Ä°bÄ ®pTQn™°“i bl,6iCr' ernft Qlt 2 4 D- ßeftorben b™
. Den 21. April. Karl Wilhelm Becker, ehelicher Sohn des Bürgers-zu ^>om- 19^Apri?^ Unb 'blspiranten dahier, Theodor Becker, alt 2 I. 5 M-,
- 24. April. Nachrichten aus Mexico zufolge herrscht dort
große Verwirrung. Oaxaco ist in vollem Aufstand begriffen, Lozado proclamirt förmlich den Racekrieg. 0 |
Landwirthen von großem llkrtl).
Unter allen bis jetzt bekannten Dreschmaschinen sollen jene der Firma
8*11. Mayfartli *$? toanp,
L o k a l - N o t L r ;iu Frankfurt a. M. die besten sein. Nicht nur, daß dieselben viel leichter
, Gießen < 26. April. Gutem Vernehme» nach Hal der bekannte arme Man» weither rein ha^'äi^ gebaut sind als alle anderen, sie dreschen auch so
ein beoemendes Milchpeschäft besitzt, im Laufe dieser Woche eine Mil»r"i" ,«» ben3'daß Nicht em Körnchen IM Stroh bleibt, noch zerschlagen wird. Ferner gemacht, um die Milchliefcrantcn für hiesige Stadt zu bestimmen, den Schoppen sehr billig und fangt schon mit Thlr. 60 an.
folaen Öl sein? gerade das Doppelte des früheren Preises) zu vcrab-' Der beste Beweis für Obiges ist der stete AufschiMina, welchen diese
teÄ ^brik hat, denn es werden monatlich über 8»Vi®ert »reff
sam machen auf die bla ue, getaufte Milch, welche daS Publikum consumiren muß.und ‘V1 U,U Üellefert, welche sowohl für Handbetrieb als auch für ein und bltichwie in Offenbach und Darn.stadt, die gefälschte Milch ^Vel Zngthlere eingerichtet sind.
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