und solle, und daß hiernach der Handel mit diesem Mittel an sich unbedenklich, da auch keinerlei fAotooici hrtflrr ttrtvftnAO I i « TI«II..__-1___-.II .1. . cw... ..'n . rr ' __ .
die landesherrliche Entscheidung eingeholt werden kann.
Es wird versichert, Graf Chambord habe das
französische Gebiet verlassen.
setz über die Berlängerung der
feierliches Seelenamt gehal-
Denkmals
nun vollendeten
Börsenberichte
B n m i f d) t h,
ein Dccret, Civil-Gou-
verursacht der Regierung übrigens die Frage, von wem und in welcher Weise die Civilstands - Register zu führen sein werden. Gegenwärtig werden die Trauungs- und Geburts-Register für Dissidenten und Juden von Richtern geführt. Es wird aber nach Einführung der Civilehe nicht blos unmöglich sein, daß die richterlichen Beamten noch nebenbei die Civilstands-Register führen, sondern die bisherigen Bearbeiter der letzteren würden auch bei Weitem nicht ausreichcn, wenn sie allen anderen Geschäften entsagten. Die Frage, ob die
verneurc in ihren Provinzen zu Jnspectoreu der Nationalgarde ernennt. Die gegenwärtig bestehenden Freiwilligen-Bataillone, welche auf gesetzlichem Wege organisirt worden, sollen bis zur Neubildung der Nationalzarde bestehen bleiben.
— Was die Angelegenheit des „Virginius" betrifft, so scheinen sich die Aussichten auf eine friedliche Lösung zu mehren Präsioent Grant hat die Spanien wegen der zu leistenden Genugthunng zugestandene Frist verlängert, indem er auf die Unmöglichkeit hinwies, in der sich Spanien befinde, zur rechten Zeit die Wahrheit über den Vorfall zu ermitteln. Eine Folge dieser Erklärung scheint zu sein, ^aß die Abreise des Herrn Figneras verschoben wurde. Der Colonial-Minister Soler ist in Havannah angekourmen.
39Zabrtb, 23. November. Zu Vertretern der Negierung sind bestimmt worden: Comyn für London, Nances für Berlin, Balart für Nom. — Die amerikanischen Nachrichten über hiesige Demonstrationen des Volkes gegen den amerikanischen Gesandten Sickles werden dementirt. Die Regierung ' meldet, daß eine gütliche Beilegung der Virginius Affaire in Aussicht stehe. Die Frage dürste dem schiedrichterlichen Spruche einer Großmacht, wahrscheinlich Deutschland, unterbreitet werden.
(Eingesandt.)
Alle Freunde eines heiteren und genußreichen Abends möchten wir zu einem Conccrt der Geschwister Klicbeschädel in die „Restauration Lahnstein" einladen. Namentlich Fräulein Kliebcschädel als Violin-Virtuosin entzückt die Zuhörer durch ihren feinen und präeisen Vortrag. Was die Leistungen der übrigen Mitglieder anbelangt, so harmoniren dieselben recht hübsch mit einander und wird jeder Besucher zufriedengestellt und vergnügt nach Hause gehen. —.
2812) Das Annoncen - Büreau von Nudolpl) Mosse, oertreten durch B. Heidingsfelder, Wallihorstrasie 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten reden Inhalts, als Empfehlungsanreigen, Kauf- und Verkaumesuche Stellengesuche, Familiennachrichten u. s. ip. als besonders zuverlässig zu empfehlen
Frankfurt a. M., 24. November. Ohne daß specielle günstige Nachrichten Vorlagen, eröffnete die Börse aueh diese Woche in fester, animirter Tendenz. Man folgt an unse- rem, schon an |id) zur Hausse gestimmten Platze willig der von auswärts, namentlich von Paris und Wien ausgehenden, steigenden Bewegung, welcher sich nun auch Berlin, wenn auch allem Anschein nach, mit Widerstreben angeschloffen hat. Bei reger Kauflust, die sich heute auf alle erstreckte, verkehrte man in guter Stimmung, die sich nach Notiz Creditactien bewegten sich zwischen 234</<—4 /4—5 ... Staatsbahn er- ..... -M.<v ichloffrN, nach 3411 ?, mit dem nämlichen Course. Lombarden schloffen — Oesterr. Bahnen waren beliebt. Bayr. Ostbahn besserten sich wieder um 2° 0 und 119. Banken zeigten wenig Belebung, aber im Ganzen eine feste Haltung. Prov.-Dis-
1 v°/o- — Deutsche Esseetenbank % besser. Bankverein 1 ,4o o matter. Engl. Wechsler-
neueflc Anleihe bei sehr fester Tendenz zu 93.15 gehandelt. — Das Gerücht, wonach Mac Mahon die Absicht gehabt hätte, morgen eine neue Botschaft erlassen, wird dementirt. — Es wird versichert, Graf Chambord habe das
enthalte, und solche schon darum nicht unter den Begriff von s. g. „Geheimmitteln" im Sinne des Art. 342 des Polizeistrafgesetzes falle. ;
Von der Nahe, 10. November. In Münster a. St., berichtet die „Coblenzer Zta. " »st iwlschen Pfarrer und Lehrer ein im Prineip nicht unerheblicher Confliet entstanden, der eine solche Dimension angenommen, daß die höhere Behördeninstanz genöthigt ist, sich ins Mittel zu legen Der dortige Lehrer ist, wie in den meisten Landgemeinden, zugleich Küster und hat sich geweigert, den Amtsrock des Pfarrers bei Gelegenheit von Kindtaufen re. in Person an Ort und Stelle zu tragen. Ein hartnäckiges Bestehen darauf von Seiten des Pfarrers und die gleicherweise Versagung von Seiten des Lehrers hat das Moderamen der hiesigen Kreissynode veranlaßt, dem letzteren eine Rüge zu Theil werden zu lassen. Im allgemeinen Interesse wäre demnach zu wünschen, daß der Streit principaliter ausgefochten wird. Eine allgemein gültige sogenannte Küsterordnung scheint nicht vorzuliegen, .sonst wäre die Sache unter Bezugnahme eines zureichenden Paragraphen abgethan. Hierbei ntacht sich der alte, schon seit Jahrzehenden geführte Kampf neuerdings geltend, gegen die Vereinigung des Küsteramts mit dem des Lehrers. So lange die erledigten Schulftellen noch mit jenem verbunden zur Meldung ausgeschrieben werden, sind Controversen nicht zu vermeiven; wohl aber ist es im Sinne einer friedlichen Ausgleichung angemessen, auch hierin die Schule von der Kirche zu trennen, damit die letztere behalte und dirigire, was ihr eigen, erstere, was ihre Stellung als solche involvtrt. Die heutigen Lehrer wollen nun einmal nicht die persönlichen Diener des Pfarrers sein.
Emmerich, 18. November. Der Anzeiger für Emmerich schreibt: Nack Keddam (eine halbe Stunde hinter 'sHeerenberg gelegen) wurde der Notar T. aus T. berufen, um das Testament eines schwer erkrankten Mannes aufzunehmen. Da der Notar denselben in bewußtlosem Zustande fand, kehrte er unverrichteter Sache zurück. Bald darauf wurde ein anderer Notar, Herr Baron van St. aus 'sH., nach Zeddam citirt, um dem letzten Willen eines Sterbenden Kraft zu geben. Der Hauderer B. brachte ihn an das Krankenbett und sollte als Zeuge bei der Testamentsaufnahme nebst einem aus der Nachbarschaft herbeigeholten Manne fungiren. Kaum hatte aus eine Frage des Notars der Testamentirende ein vernehmliches „Ja" geantwortet, als der zweite Zeuge ausdrücklich erklärte, das sei Bernhard nicht, sondern ein Bruder. Als der Zeuge auf die Aufforderung des Notars seine Behauptung festhielt, trat letzterer an das Bett des vermeintlichen Kranken, fragte ihn barsch, ob er Bernh. T. wäre und als er zur Antwort erhielt, nein, ich bin I. T., nß er ihm das Schweißtuch ab, denn dazu war das um den Kopf gebundene Tuck geworden, und nun erkannten beide Zeugen denselben als den Bruder desjenigen, der sein Testament machen sollte. Entrüstet fuhr der Notar davon und es stellte sich nun auf gerichtliches Nachforschen Folgendes als Inhalt des Dramas heraus: Die in Zeddam wohnenden Geschwister Tervoort, drei Brüder und eine Schwester, hatten, um den Mann der letzteren, die vor etwa 40 Jahren denselben nach einem kurzen Zusammenleben verlassen hatte und wieder zu den Brüdern zurückgekehrt war, zu enterben, das große Vermögen von zwei Tonnen Goldes auf den jüngsten Bruder vermacht, der indessen nicht jung, sondern etwa 75 Jahre alt war, jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach die übrigen Geschwister, die über 80 Jahre alt sind, überleben würde. Aber o Schicksal, dieser jüngste Bruder wurde plötzlich schwer krank und starb, nachdem, wie wir gehört, der Notar T. aus T. ihn im bewußtlosen Zustande zurückgelaffen hatte. Der Gelvteufel aber weiß Rath. Die sauberen Geschwister schaffen die Leiche in den Keller und nun muß der Bruder die Komödie spielen, deren Ausgang wir bereits kennen. Wenn nicht der Nachbar den Pseudobernhard an der Stimme erkannt hätte, wäre sicherlich die Leiche wieder ins Bett geschafft worden und wäre bann erst sicherlich gestorben, nachdem ein gültiges Testament vorlag.
Dortmund, 18. November. Die Rohheiten, Morde und Todtschläge scheinen in der hiesigen Gegend in wahrhaft erschreckender Weise fast überhand zu nehmen. In der Messingfeld'- jchen Wirthschaft in Barop ereignete sich, dem Hörder Volksblatt zufolge, vorgestern das entsetzliche Verbrechen, daß ein Italiener, Antionelli soll sein Name sein, ohne jede Veranlassung von einem Manne, der in die Wirthschaft trat, mit einem Messer derart in den Leib gestochen wurde, daß die Eingeweide sofort hervordrangen. Der Gestockene lebte nur noch eine Stunde. Der Mörder, der die That mit der größten Kaltblütigkeit vollführte, entfernte sick eben so ruhig wieder wie er gekommen, und ist noch nicht von der Polizei entdeckt. Name und Nationalität desselben ist noch nicht einmal bekannt. — Der Tanzlehrer Rademacher, so meldet dasselbe Blatt in derselben Nummer, der in der G Blumenthallchen Wirthschaft einen Tanzeursus eröffnet hat und auch an demselben Abend Tanzstunden daselbst gab, wurde von einem seiner Schüler, dem Bergmann Hölscher, welchen er wegen ungebührlichen Betragens zurechtgewiescn, mit einem sogenannten Kugelstock derart auf den Kopf geschlagen, daß er zu Boden fiel. Rademacher ergriff sofort den Revolver, den er bei sich führte, und schoß auf Hölsckfer, der von einer Kugel durchbohrt, zusammensank. Obschon letzterer schwer verwundet, so ist immerhin nach Aussage des Arztes, welcher dem Verwundeten heute die Kugel, die ihm durck die Brust geschossen, aus dem Rücken geschnitten, eine Wiedergenesung möglich.
Schwerte, 15. November. Gestern ist hier ein niederträchtiges Verbrechen entdeckt worden, m Folge dessen unsere ganze Stadt sich in großer Aufregung befindet. Man hatte sich schon seit längerer Zeit erzählt, daß die Frau eines hiesigen Fabrikarbeiters, welche dieser, Wittwer und Vater eines Sohnes, als Wittwe und Mutter mehrerer Kinder geheiratet hatte, ihren Stiefsohn, der ungefähr 7 Jahre alt ist, sehr schleckt behandle, denselben namentlich auf das Grausamste peinige und ihm die absolut nothwendige Nahrung vorenthalte. Gestern nun wurde von Nachbarn das Jammern des beklagenswerthen Knaben gehört und hierauf drangen einige handfeste Männer in das betreffende Haus, und was mußten'dieselben dort finden? In einer finstern Ecke auf dem Boden fanden sie das arme Kind, wie dasselbe, Kopf und Knie aneinander gezwängt, mit Lumpen bedeckt, von widrigem Unrath umgeben, voll Ungeziefer mit hohlen Augen, eingefallenen Wangen und geschundenem Rücken 'in eine Kiste gepreßt war Das unglückliche Geschöpf flehte seine Retter in fast unverständlichen Lauten um Essen und Trinken an. Dasselbe wurde nun bald ins Krankenhaus gebracht, die unmenschliche Stiefmutter aber ins Gefängniß abgeführt. Welches Verhältniß der Vater zu dieser Sache einnimmt ist nock nicht festgestellt. Der Haß der Stiefmutter kam daher, daß dem Kinde von seiner verstorbenen Mutter einiges Vermögen zugefallen war!
obligatorische oder die facultative Civilehe eingeführt werden soll, ist bis jetzt noch nicht endgültig entschieden.
Berlin, 23. November. Die Zustimmung des Handels-Ministeriums zur Erhöhung der Eiscnbahn-Personen-Tarife steht nunmehr ebenfalls fest. Als Einheits-Sätze sind bis jetzt für die vier Wagenklassen bezw. 7, 5, 31/2 und 2 Sgr. auf die Meile, ausschließlich des Aufschlags für Schnellzüge, vorgeschlagen.
Köln, 23. November. Die gegen die Oberin des Neußer Carmeliterinnen- Klosters und gegen die Schwester O eiugeleitete Untersuchung ist, weil Neuß der locus delicti ist, dem Landgerichte zu Düsseldorf überwiesen und die hier verhaftete Schwester O- nach dem dortigen Gefängniß gebracht worden.
Augsburg, 23. November. Die „Augsb. Allg. Ztg." bringt folgendes Telegramm aus München: Dem Vernehmen nach wird die unter dem 8. April 1852 erlassene Ministerial-Entschließung, den Vollzug des Concordats betr., mit Genehmigung des Königs außer Wirksamkeit gesetzt werden.
Uesteicetch.
Pesth, 23. November. Das Unterhaus nahm nach zweistündiger Debatte mit allen gegen die Stimmen der äußersten Linken den Antrag der Rechten an, den Kaiser anläßlich seines Negierungs-Jubiläums durch eine Deputation zu beglückwünschen. Das Oberhaus beschloß aus dem gleichen Anlasse, corporativ mit dem Präsidenten als Sprecher an der Spitze zu erscheinen.
drmifireid).
Paris, 23. November, halb 6 Uhr Abends. Am Boulevard wurde
Paris, 23. November. Das „Journal officiell" veröffentlicht das Ge- L' e ™ ,n _ w ‘ : Gewalten Mac Mahon's.
Paris, 23. November. Am 2. December, dem Jahrestage der Schlacht von Champigny, wird auf dem Schlachtfelde ein ' ' " ' ~ '
ten werden und hierauf zur Einweihung des geschritten.
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9?ew-Nork, 22. November. Die Jngenieur-Officiere der Küsten- und Hafen - Verthcidigung haben den Befehl erhalten, alle Vorbereitungen zur Abweisung eines eventuellen Angriffs von der Seeseite her zu treffen. Die Artillerie-Conimission ist bereit, einen vollständigen Vorrath an Kriegsmaterial an die Armee zu liefern.
Singapore, 20. November. Eine holländische Expedition ist von Batavia nach Atschiu gesegelt.
Es soll zunächst der Versuch gemacht werden, diese Angelegenheit, bevor sie!und das Großherzogliche Hofgericht hatte dieser Appellation statt gegeben und denselben unter etwa der Erledigung durch die Neichsgesetzgebung entgegengeführt wird, ill SIbanberung des Unheils Großherzoglichen Landgerichts Gernsheim von Strafe und Kosten Pr-uß-n auf d-m W-g- b« Land-sgchtzg-b.mg zu b-hand-ln Ein Entwurf ist »Ä
bereits ausgearbeitet worden und liegt gegenwärtig dem StaatsMiUlsteriUM vor. im engeren Sinne nicht angesehen werden könne, sondern daß derselbe als ein diätetisches Haus- Doch ist man hier bis jetzt noch keineswegs über das Stadium erster Bespre-.mittel zu betrachten wäre, welches auch als Nahrungs. und Genußmittel oder auch zur Vor- chungen binausgekommen. Es sind noch manche Stadien zu durchlaufen, bevor beugung gegen Gesundheitsstörungen, also demnach auch von Gesunden genossen werden könne 8. «"■*»”» ”?*» »"dm«m m*
HerurfArht- SV^AtPTHHA Ilfcrt.lPIlÄ hlP htrnflP . DOH wem 11110 IN iTIP HlPT glNp.sp ..... 0 ' II o . 1 T 1 1
Spanien.
Madrid, 22. November. Die amtliche Zeitung enthält welches den Minister des Innern zum General-Jnspector und die
(Arzneimittel oder Hausmittel?) Ueber diese namentlich von
i^othekern und in allen pharmaeeutischen Zeitungen so oft ventilirte Frage ist Aiffchetn nacy, mit 2Uiderstre 18 S vtember b \ M$°feerid)tS in Darmstadt'vom drei Haupts?eculationseffeettn .
18. September b. I. verhandelt worden und betraf es den früher in Neuwied, in den letzten noch weiter befestigte C " ÄLin.-±,n^fHrp,rtIn "^'Nischm Trauben-BrustHonig." Ein Verkäufer dieses Saftes öffneten'mit 342 uni schloffen
v Apotheker denuneirt worden, daß er ohne polizeiliche Erlaubniß „Arznei" ver- 176'- — Oesterr. Bahnen w
, nb raVar,< bnt? bcr Denuneiat vom Großherzoglichen Landgericht in blieben 110
bc^। a-(?nb Ctnra PiUlad)onL bcr Ober-Medicinal-Direktion in Darmstadt, wonach conto ' Form nach dem 23er”dd)nifjc A?bc?”falleindfenUvvm^E^Märr ^n-F. Juf 32 °fferirL Silberrenten und Amerikaner preishaltend. Von^Looseffetten
loffe, - zu einer Geldstrafe verurtheilt wurde. Gegen diesesburtheil^appeMrte der^eschuldigt" Wün^höhn^^ UnD ®ärIctta Hollänv. Communalloose niedriger. Von Wechseln


