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Meine Niederlage davon in dec Expedit ion des Gießener Anzeigers empfehle ich
Johann Maria Farina in Köln-
Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gie§-n.
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po/o östr. F. St. E. B. 32 Lombard. Bahn 158♦ /g Ludwigsh. Bexbach 180 Maxbahn 1283/4 Bayer. Ostbahn 1117/ö Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Act. 147
Bonds 1881r 1011/<
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„ 1885r 991/z
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) In Betreff der Bezugsquelle verweisen wir auf den Jnseratentheil dieser Zeitung.
D. Red.
Den 19. October. Dem Bürger und Buchdruckereibesitzer, Eduard Ottmann, Sohn, Karl Wilhelm Maximilian, geboren den 12. October.
Denselben. Dem Bürger und städtischen Polizeidiener, Johann Peter Egly, Sohn, Ludwig Karl Christian Maximilian, geboren den 29. September.
Beerdigte
Adam Jung aus Endbach, Kreis Biedenkopf, alt 21 I.
Ludwig Karl Magel, Bürger und Fuhrmann dahier, alt den 17. October.
Den 18. October, gestorben den 17. October.
Den 19. October.
43 I. 1 M. 5 T., gestorben Den 20. October.
Briefkasten.
Leise Anfrage Staufenberg. Für Ihre Großmuth bestens dankend, müssen wir Sie trotzdem ersuchen, Ihre Marken innerbalb 8 Tagen bei uns abzuholen, andernfalls wir den Betrag derselben einer hiesigen Waisenbüchse übermachen. Für den angedrohten anderweitigen Verlust werden wir uns zu trösten wissen.
der evangelischen Gemeinde zu Gießen.
Gottesdienst.
Sonntag den 26. October: Morgens: Pfarrer Dr. Seel.
(Der Vormittags-Gottesdienst fängt um V210 Uhr wieder an.) Nachmittags: Pfarrer Landmann.
(Künftigen Sonntag, den 2. November: Feier des heiligen Abendmahls.)
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 26. October bis 1. November 1873 besorgt Pfarrer Dr. Seel.
Auszug aus dm Kirchenbüchern der Stadt Gießen Evangelische Gemeinde.
Kopulirte.
Vermischtes.
— Zwischen Soldaten und Postillonen hat in Berlin am 13. Oct. Abends gegen i/211 Uhr in der Oranienburgerstraße ein arger Exceß Statt gefunden. Vier Artilleristen, unter ihnen ein Sergeant, waren nämlich die genannte Straße mit gezogenem Seitengewehr herabgekommen und hatten Vorübergehende insultirt. Von den vor dem Posthof stehenden Postillonen Köppcn und Runge auf das Ungebührliche ihres Benehmens aufmerksam gemacht, schlug der Sergeant den Koppen sofort über den Arm und dann über den Kopf, so daß der Geschlagene zusammenbrach. In Folge dessen entspann sich sofort eine furchtbare Prügelei zwischen den Soldaten und den Postillonen, die ihrem Kameraden mit Mistgabeln und Besenstielen bewaffnet, zu Hülfe eilten und drei Seitengewehre nebst Mütze als Siegestrophäe davontrugen. Die Soldaten ergriffen die Flucht und holten sich Succurs aus der Artillerie-Caserne, worauf die Schlägerei von Neuem anfing. Eine zahlreiche Polizeimacht so wie drei Patrouillen vom 2. Garde- Regiment zu Fuß mit scharf geladenem Gewehr vermochten erst gegen 1 Uhr den Scandal zu beenden. Verletzungen zum Theil erheblicher Art, sind auf beiden Seiten vorgekommen. Von den Artilleristen soll der eine, der N. Fr. Z. zufolge, bereits seinen Wunden erlegen sein.
— (Ein theatralisches Intermezzo.) Der Schauspieler K., erster Held und Liebhaber unterhielt ein zärtliches Verhältniß mit der ersten Liebhaberin Fräulein M., Beide engagirt bei einem Provinzialtheater. K. war im Besitze eines Hundes, der ein kluges gelehrtes Thier war und seinem Herrn auf allen Wegen folgte. „Er konnte tanzen, Sckildwacht stehen, den Schubkarren ziehen, ins Waffer gehen, und Alles Dieses aus dem Grunde!" Dieser Hund, Mortimer benamset, war der stumme Zeuge von so manchem zärtlichen Stelldichein zwischen den beiden Liebenden. Da K. bei dem Theater, wo er engagirt war, die tüchtigste Kraft war, und so zu sagen die erste Geige spielte und der Director nicht leicht versuchte, seine Autorität gegen ihn geltend zu machen, so nahm K. seinen Mortimer mit zur Probe und Vorstellung, doch sei es zu Mortimers Ehre gesagt, daß sich das kluge Thier sehr anständig betrug; es nahm seinen Platz regelmäßig während der Dauer des Spiels zwischen der ersten und zweiten Conltsse ein, sah ruhig und unverwandt dem Spiele zu und hatte noch nie und nimmer durch Bellen, Knurren, oder gar durch unbefugtes Erscheinen auf der Bühne zu Klagen oder Störungen Veranlassung gegeben. Da wurde eines Tages die Jungfrau von Orleans gegeben, K. spielte den Dunois, Fräulein M. die Johanna! In der Anklagescene der Johanna rief Dunois pathetisch: „Hier werfe ich meinen Ritterhandschuh hin, wer wagt's, sie eine Schuldige zu nennen?!" Mortimer hatte bis dahin ruhig an seinem Platze gelegen, als aber sein Herr den Handschuh hinwarf und dabei zufällig sein Blick die Coulissc streifte, wo Mortimer saß, sprang dieser auf die Bühne, apportirtc zierlichst den Handschuh und stand nun, denselben im Maule haltend und auf den Hinterfüßen stehend, seinem Herrn gegenüber! Natürlich mußte der Vorhang fallen!
— Eine nicht üble Annecdote erzählt „Uestökös" vom Grafen Emanuel Andrassy. Als der Graf aus dem südlichen Asien zurückgekehrt war und seine Freunde ihn zu einer Jagd einluden, sagte er: „Bah, meine Freunde, ich bin jetzt so gewohnt, auf Tiger zu jagen, daß eine Jagd, die nicht lebensgefährlich, kein Interesse mehr für mich hat." „Nun, dann kannst Du getrost mit mir kommen," versetzte einer der Jäger, „denn ich habe gestern erst auf der Jagd meinen Schwager angeschossen."
— Das Deficit der Wiener Weltausstellung wird auf 12 — 14 Millionen Gulden geschätzt. Die Beschwerden der Wiener Aussteller aller Länder über das Verfahren der Jury bei der Entscheidung über die Prämien-Verleihungen haben in einer an den Erzherzog Rainer gerichteten Petition ihren Ausdruck gefunden. Die Petition führt u. A. 7 Firmen auf, die ausgezeichnet wurden, ohne ausgestellt zu haben, die Zahl der Verleihungen von Prämien an Nichtaussteller, ist aber ungleich größer. Fast in alle Länder kamen Diplome und Medaillen für Personen, die gar nicht ausgestellt hatten, von welchen allerdings die Wenigsten ehrlich und stolz genug waren, gegen die unverhoffte und unverdiente Ehre zu protestiren. An Drasiik mit diesen Erempeln wunderbarer Jury-Gerechtigkeit wetteifert aus der unzählbaren Fülle der anderen wohl vor Allem das folgende: Ein Aussteller stahl seinem Concurrenten das AuSstellungs- object und wies es der Jury als sein eigenes vor, doch noch selben Tages entdeckte die Polizei daS gestohlene Object, gab es dem Eigenthümer wieder, verhaftete den Dieb und setzte die Jury amtlich von dem Vorgcfallencn in Kenntniß, damit sie den Bestohlenen und nicht den Dieb als Aussteller betrachte. Doch das machte den hohen Areopag nicht irre, der Dieb erhielt eine Medaille, der Bestohlene aber, der Erzeuger und Aussteller des prämiirten Objects, ging leer aus.
Annoncen-Expkdition an alle Zeitungen des In- uud Auslandes,
Centralbüreau: Frankfurt a. M., beehren sich hiermit anzuzeigen, daß sie ihre Haupt-Agentur für Gießen nunmehr dem Herrn
1j. Halberstadt In den Neuen-Bäuen übertragen haben und daß derselbe Inserate jeder Art für alle Zeitungen der Welt, Fachzeitschriften, Kalender, Coursbücher ic. unter denselben Bedingungen wie das Centralbüreau entgegennimmt und prompt befördert, sowie Zeitungskataloge, Jnsertionstarife und jede
Actieu,
Frankf. Bank 146
Frankf. Vereins-Kasse 873/8
Darmst. Bankact. 3691 2
Rheinische Hyp.-Bank 100
Wien Bankactien 960
Oest. Creditact. 214
Galizien —
Anleliensloose»
Darmstädter fl. 50Loose 213
n n 25 „ -
Kurh. 40 Thlr. Loose 69*/g Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21 3« 0 Oldenburg, ä 40Thlr. 371/, 4°/0 bayr Präin.-Anl. — 4°/q badische Loose 109 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsloose 188 1860r Loose 89 Vz I1864r „ 143'/z__________
Aecht kölnisches Wasser
von Jean Maria Farina.
Getaufte.
Den 18. Oct ob er. Dem Bergmeister Alexander Schultz aus Lünen bet Dortmund, eine Tochter, Marie, geboren den 8. September.
Christiane Johannette Marx, geborene Berg, des Bürgers und Zimmermeisters, Konrad Marx, Ehefrau, alt 32 I 10 M. 14 T., gestorben den
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ten machten gestern einen Ausfall aus Cartagena, wurden aber zurückge-mann zu Laubtngen, Provinz Sachsen, ehelicher Sohn; und Mathilde Karoline Louise drängt. Wie verlautet, wird das Regierungs-Geschwader heute vor Cartagena -u Wittenburg in Mecklenburg-
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Denselben. Dem Bürger und Weißbinder, Christian Löber, ein Sohn, August, geboren den 3- October.
Denselben. Dem Bürger und Gerbermeister, Ludwig Lotz, ein Sohn, Karl Martin Justus Theodor, geboren den 6. September.
Denselben. Dem Bahnarbeiter an der Main-Weser-Bahn dahier, Konrad Günther, eine Tochter, Anna Louise Christiane Georgine, geboren den 22 September. Denselben. Dem Bürger und Flurschützen, Philipp Dörr, ein Sohn, Georg Adam Martin, geboren den 21. September.
Denselben. Dem Zugführer an der Cöln-Gießener - Bahn dahier, Peter Rörig ans Hüttenhofen, Kreis Altenkirchen, eine Tochter, Emma Wilhelmine Katharine, geboren den 30. September.
Den 23. October. Dem Bürger und Gastwirth im Einhorn, Justus Müller, ein Sohn, Justus Karl Stephan Theodor Ludwig, geboren den 7. September.
Den 24- October. Dem Bremser an der Main-Weser-Bahn, Karl Hempel, ein Sohn, Robert Ludwig Karl, geboren den 7. October.
Denselben. Dem Lademeister an der Main-Weser-Bahn dahier, Theodor Wächtler aus Jülich, eine Tochter, Pauline, geboren den 13. October.
19. October.
Den 21. October. Johannette Katharine Beppler, geborene Frech, hinterlassene Wittwe des Bürgers und Metzgermeisters, Georg Beppler, alt 80 I. 3 M. 2 T°, gestorben den 19. Oktober.
Den 22. October. Adam Amend, Cigarrenarbetter in Reichelsheim, Kreis Friedberg, aus Krofdorf, alt 37 I., gestorben den 19. October.
Denselben. Anna Elisabeth« Baum geborene Speier, hinterlassene Wittwe des Criminalgerichtsdieners, Heinrich Baum, alt 74 I. 21 T., gestorben den 20. Octbr.
Denselben N. Benner, ungetauft verstorbener Sohn des Ortsbürgers in Alt-Buseck und Arbeiters dahier, Philipp Benner des Dritten, alt 3 Stunden, gestorben den 21. October.
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$en 23. October. Karl Martin Christian Johann Matthäus Konrad Weidig, Bürger und Bierbrauer dahier, des hiesigen Bürgers und Bierbrauereibesitzers und Mitglieds des Schulvorstands, Andreas Weidig 111., ehelicher Sohn; und Auguste Christine Katharine Burckhardt, des hiesigen Bürgers und Schlossermetsters, Karl Burckhardt, eheliche Tochter
Denselben. Karl Bräuer, heimathsberecktigt in Mandeln, Kreis Dillenburg und Bahnarbeiter dahier, des Ackermanns in Mandeln, Gottfried Bräuer 11, ehelicher! Sohn; und Anna Gertrude Sauer, des Ortsbürgers und Weißbinders in Untersimtshausen, Amtsgerichts Wetter, Peter Sauer, eheliche Tochter. ...................... ... _OT.________v.„ _____ —
Den 24. October. Karl Andreas Bachmann, Bremser-Diätar an der Main- zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst Weser-Bahn dahier, des Bürgers und Tischlers, Christian Friedrich Fürchtegott Bach- Johann Maria Farina in Köln.
*** Ein vereideter Chemiker, der Director des polytechnischen Instituts und chemischen Laboratoriums zu Breslau, Dr. Th. Werner, giebt ein für die Wissenschaft büchst wichtiges Urthcil über Dr. Tiedemann s chinesische Pen-tsrw-Präparate für Geschwächte (Ne- dactionsartikel d. Brcsl. Jnt.^Bl.) dahin ab: „Wohl selten hat ein Heilmittel in Verhältnis mäßig kurzer Zeit einen so großen Ruf erlangt, wie „Dr. L. Tiedemann's Elixir und Balsam." — Die Eombination ist tief durchdacht; Zusammensetzung und Zubereitung zeugen von großer Fackkenntniß. Der Preis muß als mäßig bezeichnet werden. — Die von mir persönlich aus- geführte chemische Analyse bestätigt, was hervorragende Männer der Wiffenschaft und Autoritäten der Medicin bereits durch ihren übereinstimmenden Ausspruch in Bezug auf die Wirkung fest- gestellt: „Wir haben ein rationelleres, besseres und sicherer wirkendes Mittel nicht kennen gelernt." Es bedarf meinerseits wohl nur dieses Hinweises, um alle Hülfesuchenden auf die Tragweite und Bedeutung der Dr. Tiedemann'schen Heilmittel aufmerksam zu machen und solche tn den weitesten Kreisen zu empfehlen." — Die von allen Seiten so entschieden günstig ausge-
zvihor. | sprochenen Urtheile^ sowohl der Presse, wie auch seitens Autoritäten der Medicin dürften wohl ---- I in der That eine Bürgschaft dafür sein, daß wir es bter mit keinem modernen Sclnvindelprodukt, Dirß ZU l sondern mit einem rationellen Heilmittel zu thun haben und möchten wir dem Erfinder dieser 185- 1 vorzüglichen Mittel *) nur wünschen, daß sein Mühen und Streben für die Wissenschaft auch
j segensreich für ihn selber und für alle Kreise der leidenden und hülfesuchenden Menschheit rm em er |--------
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24. October 1873.
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Brüssel
k. 8. 933/g
Hamburg
k. 8. 1051/8
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Ducaten
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Engi. Sover.
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Russ. Imper.
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