Ausgabe 
25.9.1873
 
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Deputation.

Gestern veranlaßten etwa 5000 Personen vor

Rom, 23. September.

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allgemeiner anjetger

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Rom, 23. September. Die hiesigen Blätter fahren fort, der Freude über den Empfang des Königs in Wien und Berlin Ausdruck zu geben. Dem Könige werden fortwährend Glückwünsche enthaltende Telegramme übersendet. Die Municipaljunta von Rom hat dem Obeibürgermeister von Berlin telegra­phisch den Dank der Bürger Noms für den freundlichen Empfang des Königs ausgedrückt.

Florenz, 22. September, Abends. Nachdem die Mehrzahl der Börsen» sensale ihre Entlassung gegeben hatte, ist von dem Präsidenten der Handels­kammer die vorläufige Schließung der Börse angeordnet worden.

Spanien,

Madrid, 22. September. Man versichert, daß eine zwischen Castelar, Serrano und Topete abgehaltene Conferenz die besten Resultate ergeben habe; alles Mißtrauen sei geschwunden und die Hoffnung vorhanden, daß die Ver­einigung aller liberalen Parteien sich in Kürze verwirklichen werde. Gerücht­weise verlautet, daß die Unterhandlungen wegen der Couponszahlnng bereits weit vorgeschritten sind; man verhandelt außerdem, gestützt auf die neulich durch die Cortes ertheilte Ermächtigung, über neue finanzielle Operationen, welche die zur Kriegführung erforderlichen Mittel liefern sollen.

Madrid, 22. September. In seiner Rede sagte Castelar: Ohne Maß und ohne Klugheit kann man die Republik nicht retten. Er erklärte, er werde die conservativen Generale verwenden. Krieg lasse sich nicht mit Enthu­siasmus allein führen, es müsse auch die Wissenschaft angewendet werden. Der Staatsmann müsse zu vermitteln wissen zwischen seiner und anderen Parteien. Castelar schätzt die Stärke der Carlisten auf höchstens 50,000 Mann. Der Antrag auf Vertagung der Sitzungen wird mit 124 Stimmen gegen 68 genehmigt.

aufs Reichhaltigste fortirt, empfehle ich hiermit angelegentlichst.

Ludwig Lang,

Marklstratze (Wettergasse) Nr. 25. £

England.

London, 23. September. DieDaily News", den Besuch des Königs von Italien in Berlin besprechend, sagt: Das Einverständniß zwischen Preu-

Frankreich.

Paris, 22. September. Am 6. October beginnt der Prozeß Bazaine's im großen Trianon; alle Vorkehrungen sind getroffen. Am 30. September oder am 1. October wird Bazaine nach Trianon-sous-Bas gebracht. Die

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herabdrücken."

Paris, 24. September. DemJournal officiell" zufolge wurde St. Ballier in Anerkennung seiner während der Occupation geleisteten Dienste zum Range eines Gesandten erster Classe erhoben.

DerAgence Havas" zufolge beabsichtigen die republikanischen Mit­glieder der Permanenz-Commission, die Minister bezüglich ihres eventuellen Verhaltens hinsichtlich der Fusion zu interpelliren.

Jiüiien.

Rom, 20. September. Der Papst hat heute eine römische Deputa­tion empfangen, die ihm den Wunsch ausgesprochen hat, in Rom eine Kirche zu Ehren des heiligen Herzens Jesu zu errichten. Der Papst segnete die

öchweiz.

Bern, 23. September. Laut eines officiellen Berichts der Genfer Re­gierung an den Bundesrath war der Vorfall in Genf bei der Ankunft der Wallfahrer von Allinges, welcher eine französische Reclamation veranlaßt hat, ein Gassenbubenstrcich.

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REINIGUNGS-SALZ

abtheilung des Schatzamtes treffen in den nächsten Stunden 20 Millionen dem deutschen und vor dem österreichischen Gesandtschafts - Palais sympathische ^Dollars ein. Der Ankauf der Regierung von ^er Bonds erreicht bereits die Demonstrationen. Auf die Intervention der Polizei gingen die Demonstriren-.Höhe von 3i/2 Millionen. Die Handelskammer vertagte ihre Sitzungen bis den auseinander. Izum Mittwoch.

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'Neichen Contrabenten. ottes Fügung" werden

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Rew-Aork, 22. September, Spätabend. Die sämmtlichen Banken haben ihre gegenseitigen Conti geregelt. Die neuen Anleihe-Certificate sind nur von drei Banken benutzt worden. Die Trust-Company zu Pittsburg hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Bundesankäufe der Regierung belaufen sich bereits auf 2i/z Millionen. Die allgemeine Stimmung sängt an, sich wieder zu bessern.

Rew-Uork, 22. September, Nachts. Das thätige Eingreifen der Negierung hat zur Folge gehabt, daß das Bestürmen der Banken um Auszah­lungen aufhörte. Das Vertrauen befestigt sich mehr. Für die hiesige Zweig-

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Presse ist bereits eifrig beschäftigt, zu dem großen Gerichtsdrama die Ouver- lure zu spielen, besonders die ministerielle. Wenn demjenigen Theile der fran­zösischen Regierung ein Genüge geschieht, welcher in der Assemblee Nationale vertreten ist, so soll der Prozeß Bazaine's zu ähnlichen Zwecken dienen, wie die Wallfahrten und Wunder, er soll Bismarck bloßstellen und Deutschland in der öffentlichen Meinung zu Grunde richten. DieAssemblee Nationale" entwickelt dies ganz ungenirr, und führt als Grund an:Als Metz einge­schlossen und zu Frankreichs Unglück Marschall Bazaine den Oberbefehl über die heldenmüthige Armee erhielt, die unter seinen Mauern lagerte, da setzte Herr v. Bismarck eine Welt voll Ränken, Lügen und Treulosigkeiten in Be­wegung, um den Marschall zu bewegen, zu unterhandeln statt zu kämpfen, um Zeit zu gewinnen, daß unsere Truppen ihre Lebensmittel erschöpften und in einer im Voraus genau berechneten Frist durch den Hunger gezwungen würden, sich zu ergeben. Alle diese Missethaten werden im Prozesse erwiesen werden und, was das Unglaublichste, die Chefs der feindlichen Armee haben die Pläne des Herrn Bismarck unterstützt und eine Rolle gespielt, welche die Welt in Staunen setzen wird. Wir wollen für jetzt nichts mehr darüber sagen; aber es schien uns von unbestreitbarer Wichtigkeit, heute schon diese Seite des Pro­zesses anzudeuten. Dies alles erschwert die Belastung, die auf den Marschall Bazaine fällt, aber zugleich werden solche Handlungen, wenn sie an den hellen Tag gelangen, in Europas Augen bedeutend das Verdienst der deutschen Armee ßen und Italien, welches allen Plänen der Kreuzfahrer des 19. Jahrhunderts " ein Ende mache, wäre ein Segen nicht nur für Preußen und Italien, sondern

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