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j-reiS vierteljährig 1 st. 12 fr Bitt Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig i fL 29 fr.
Gicßmer Anzeiger.
Erscheint täglich, mit nähme SonntagS.
Expedition: Lanzleibrr* Lit. B. Nr. 1.
Anzeige- und Wntsölalt für den Kreis Kressen.
Montag den 23. Juni
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Vorsitz des Bezirksraths"bildet; Dumont beantragt, daß der Vorsitzende vom «eziiksralh felbft gewählt wirdAbg. Gebhardt,,daß, wen» d-r^sitz^-m
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schon im Sinn des Fortschritts gewirkt hätten; die Gesetzgebung müsse gerade [beit social-demokratischen Strömungen gegenüber alle nnnothigen Schr°nkm d Selbstverwaltung vermeiden. Die erste Kammer werde auf die gestellten Amendements nicht eingehen, er werde, da er das Gesetz nicht fallen wissen r o , für den Regiernngs-Entwurf stimmen, obwohl er nut den Bestimmungen des^ , selben nicht ganz einverstanden sei, wenn die Regierung erkläre, sie werde das , Gesek im andern Fall zurückziehen. Der Ausschußreferent fuhrt aus, daß
Entwurf aroße Verbesserungen gegen seither enthalte, der Kreistag habe eine i ^oße Competenz; es dürfte daher nicht ein Artikel zum Schaden des Ganzen abaeandert werden. Es handle sich nicht um eine politische Wahl, sondern um eine Kreis- und staatliche Aufsichtsbehörde. Die Höchstbesteuerten hatten p . nnr i/q AU wählen: dieser Vorzug gebühre ihnen. Die Häufung der Wahlen : (ei allerdings auch bedenklich. Das Gesetz könne an ^ Ablehnung des Art- ielö scheitern, was er als eine Calamitat betrachte. Schaub für die Regle rnngsvorlage, wenn die Regierung darauf eingehe, daß sur die Gemeinderaths, wählen keinerlei Beschränkungen stattfänden. Edmg er besmwortet nochmals seinen Antrag, obwohl er glaubt, daß die entscheidende Erklärung der Regie- runq das Hans für Annahme der Vorlage stimmen werde. Könige! glaubt, es könne überhaupt kein absolut-richtiger Wahlmodus gefuuden werden, er «erde also für die Negierung stimmen. Büchner sagt, wenn die Regierung bei jedem wichtigen Artikel sofort erkläre, sie nehme keine Aenderung an, o höre jede Discufsiou auf. Edinger zieht seinen Antrag zuruck. «»chmals gegen die Benachthciligung der Landbevölkerung. Oechsuer glaubt, das Gesetz wolle die seitherige Unliebsamkeit der Kreisräthe auf andere Organe uberwalzen. Er kritisirt die einzelnen Amendements und kann sich keinem derselben anschl,eßen. Nachdem der Referent noch bemerkt hat, daß gerade aus den Höchst -steten die freisinnigsten Wahlen hervorgiugen, wird die ^8'e«in96voihge mit 83 gegen 12 Stimmen (Demokraten, Ultramontane und einzelne derFortschrts- varteij angenommen. Zu dem Art. 17 beantragt Metz den Strich des Pasfus, daß standesherrliche Familien und außer dem Kreise wohnende Wahlberechtigte ; durch bevollmächtigte Vertreter au den Wahlen Theil nehmen »»««,, wachem
Antrag sich die Kammer anschließt. Die folgenden aus die Wahl des Kreis- ' tages bezüglichen Artikel werden ohne Debatte angenommen. Zu Art. 25 be- auttagt der Ausschuß nebst den Regieruugsbeamteu auch die Angestellten des Kreises von der Wählbarkeit in den Bundesrath auszuschließen. Goldmann gegen die letztere Beschränkung; Dumont hält es für Mißstand,g, wenn Bedienstete des Kreises wahlfähig sind; Ellenberger wünscht Auskunft ob außer Wahl durry den Regierungsbeamten auch gewisse Kategorien von anderen Staats- und> Krr- nrry5^ «sä SW«’'ssu-m* * »-. -•» **-»*■. ...tt. ... hi? Dioriaae fdieitern könne. Die Vorsitz des Bezirks
Darmstadt, 18. Juni- (Kammerverhandlung.) Der Präsident ver- - liest eine da7k'nde Antwort des Groß-erzogs auf die Adresse der »weiteii fi«n- mer Ein Antrag der Abgg. Schenk nub Stüber aus Erhohnng der Unter- oinc-er-Pkusioneu wird au den zweiten Ausschuß verwiesen. Die Berathuug
CfftabS'wM eim GeMftsorämig ersor- WMLZWUDM liche Berichterstattungen einführen was doch bed, l ch Nac^d m Küchle und Georg sür den Antrag gesprochen, wird der Artikel mit dem Zusatz tA g angenommen. Der Art. '3 wird dahin angenommen, daß si r,dnMg^st-
DMtA v7n den Bevollmächtigten der Gemeinden gewählt haben. Es werden zwei Anträge eingebracht, die Wahl nur durch die Gemeindebevollmachtigten vornebmeu zu lassen. Abg Frank erklärt sich gegen die md'recte Wahl ub r- bauvt insbesondere aber gegen die Wahl durch die Hochbesteuerten. Gold- '[Bridit für die Regierungsvorlage; auf Grund seiner Erfahrung glaubt
” h„6 bi, Md,ft6eftaie® ten, ati die am meisten am Wohl des Kreises In-
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tisch- Körperschaft werden. fd)citcrn könne. ...
ht-r um einen principiellen Punkt, ^an dem^v^^ Qnbt.imn -
gewählt werden, wie es auch anderwärts fast überall der Fall sei. D b f*lbAiten foti/ nicht ein Mann, der gar nicht stimmberechtigt stn. Es wider - Gemeindewahle-.i vollkommen frei seieii, muffei auf den.B st • , be Lrecße fceu Grundsätzen der Selbstverwaltung. wenn man bem ^ernnten,
Wurfs bestanden werden, der große Vorzüge vor den sei l g Z st . Anträge dura-zus.tzen habe, einen so großen Einfluß eiuräume. Die An
da r den Kreis der Höchstbesteuerteii erweitern und d e s herStellung des Kreisraths werde jetzt vollständig geährt er werde tuug des Grundbesitzes anfhebe. Eö lasse sich eben em besser r »«d spaterer, ichr^.o ^^hümlicher Beamter, sei eine Illusion. Die Mitglieder des B - Modus der Wahl nicht wohl gesetzlich sirren. uw zrrksrathes repräfentirten ja Intelligenz, und Besitz, sie,
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