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England.
tfÄtet ben'nM bemE3”i,iifleTrabc5 «uswärNgen Bereits eine die/- Ganz besonders er. an "er sichalf'ein-g?oßeAnsw.chin Toiletten-Käst- tet worden "°rdamer,kanrschen G-fandten, General Sickles, gerich- d)en, Etuis und Körbchen mit bester Füllung zu bevorstehenden Festen
Die weiteren Verhandlungen, welche theilweise interessant waren, wenn auch nur kurz debattirt wurde, füllten den Schluß der Sitzung aus.
Von wichtigen Beschlüssen erwähnen wir noch, daß die Kammer mit 16 gegen 13 Stimmen die obligatorische Fortbildungsschule genehmigte, dagegen dem Beschluß der zweiten Kammer: geistliche Ordensleute aus Prwatanstalten und öffentlichen Schulen auszuschließen, obwohl die Negierung lebhaft für den Beschluß der zweiten Kammer sich aussprach, mit 18 gegen 11 Stimmen nicht beitrat, und die Annahme des ganzen Gesetzes von der Annahme dieses Beschlusses abhängig machte. Ebenso wurde mit 19 gegen 10 Stimmen beschlossen, daß in der Kreisschul-Commission je ein Geistlicher der evangelischen und katholischen Kirche Sitz und Stimme habe, obwohl Ministerialrath Knorr die Regierungsvorlage warm befürwortete.
Birstein , Löwenstein - Wertheim . Moufang , Solms-Lich, v. Riedesel.
Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, für die Vorzüglichkeit ihrer Fabrikate: Brust Bonbons, Chocoladen und Zuckerwaaren zu Thoil, welcher höchsten Auszeichnung zahlreiche frühere Prämiirungen vorangingen.
aufmerksam zu machen, und bittet, unter Zusicherung reeller Bedienung, um geneigten Zuspruch. (5510)
Wiener Meit-llusstMmg LS73. Die Fortschritts-Medaille
wurde bet' Firma
Bei der Schlußabstimmuug fand das Gesetz, wie es in dieser Sitzung berathen wurde, mit 18 gegen 11 Stimmen seine Annahme.
Darmstadt, 19. Decbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 49 enthält:
1. Allerhöchste Verordnung, die Abhaltung der Forstgerichte betreffend.
2. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Am 10. August d. I. ge- rieth Fräulein Franziska Aoung zu London in Gefahr, zu verbrennen, indem ihre Kleider, als sie sich allein im Zimmer befand, Feuer fingen. Der in demselben Hause wohnende Kaufmann Karl Delp aus Darmstadt eilte auf ihr Hülfegeschrei herbei und erstickte durch rasche Hülfe das Feuer, indem er die Flamme mit seinen Händen ausschlug, wobei er sich bedeutende Brandwunden zuzog.
Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Karl Delp für diese menschenfreundliche, mit Muth und eigener Lebensgefahr ausgeführte That das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" Allergnädigst zu verleihen geruht.
3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die zur Ausfertigung und zur Erledigung von Uebergangsscheinen ermächtigten Stellen betreffend.
fjollaiiö.
Haag, 19. December. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer die Regierung wegen des Atschin - Krieges energisch angegriffen, indeß wurde das Colomeu-Budget mit 46 gegen 17 Stimmen angenommen. ’
Türkei.
ff18‘ december Die Suez-Canal-Commission hat ihre Sitzungen geschlossen.
Amerika.
4. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Erhebung und Controlirung der Uebergangsabgabe von Bier und die Steuervergütung bei der Ausfuhr von inländischem Bier betreffend.
2. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Erhebung nnd Controlirung der Uebergangsabgabe von Branntwein, und die Steuervergütung bei der Ausfuhr von inländischem Branntwein betreffend.
6. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste evang. Pfarrstelle zu Alzey, im Dekanate Alzey, mit einem jährlichen Gehalt von 1291 fl. 19 fr.; bü erste kath. Schulstelle zu Ober-Ingelheim, im Kreise Bingen, mit einem jährlichen Gehalt von 800 fl.; die erste evang. Schulstelle zu Walldorf, im Kreise Groß-Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.; die evang. Schulstelle zu Büßfeld, im Kreise Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.
Darmstadt, 20. December. Heute Nachmittag 2 Uhr wurde hier und im Odenwalde eine heftige Erderschütterung, begleitet von unterirdischem Rollen, in der Richtung von Westen nach Osten, beobachtet.
Berlin, 20. December. Das Abgeordnetenhaus hat heute die resti- renden Paragraphen des Civilehe-Gesetzes mit unerheblichen Modificationen angenommen. Die an die Bundes-Commission verwiesenen §§ 4 und 12 wurden nach den Anträgen derselben angenommen mit Unter-Anträgen Miquel's, wonach der Minister des Innern über Beschwerden betreffs des Entschädigungssatzes entscheidet und der Staat die Register den Gemeinden kostenfrei liefert, sowie Hammacher's, wonach die Gebühr für die Verlegung der Standesregister auf gewisse Sätze in maximo herabgesetzt wird. Nachdem "noch die Wahl Mau- teuffel's (im 9. Frankfurter Wahlbezirk) ngch dem Antrag der betr. Abtheilung ungültig erklärt ist, vertagt sich das Haus bis zum 12. Januar k. I.
München, 20. December. Die Abgeordnetenkammer berieth heute über den von Diendorfer und Genossen eiugebrachten Antrag, die Regierung aufzufordern, daß sie eine Frist festsetze, innerhalb welcher die 'königlichen Caffen gehalten wären, holländische und österreichische Gulden und Füuf-Fraukeuthaler anzuuehmen und einzulösen. Der Finanzminister erklärte, daß für die Entscheidung solcher Fragen nur der Vundesrath compekent sei. Die Frage, ob österreichische Thaler gegenwärtig noch als gesetzliches Zahlungsmittel betrachtet werden, bejaht der Fiuanzminister. Die zweite Frage, ob' dies auch für die Zukunft der Fall sein wird, verweist der Minister an den Vundesrath. Er persönlich würde auch diese Frage bejahen. Diendörfer zieht hierauf seine» An- trag zurück. Auf eine Anfrage des Abg. Carl Barth, ob noch diesem Landtage das versprochene neue Wahlgesetz, gebaut auf directe geheime Abstimmung, vorgelegt werden solle, erwidert der Minister des Innern, daß das neue Wahlgesetz noch dem versammelten Landtage vorgelegt werden wird.
Wolfenbüttel, 16. December. Wie die „Magd. Ztg." von aut unterrichteter Seite hört, ist an maßgebender Stelle in Berlin die Frage erwogen worden, ob es nicht rathsam sei, nach dem Abgänge des bisherigen Commandeurs des Braunschweigischen Contiugeuts das Commando des letzter» von Braunschweig in eine preußische Stadt zu verlegen. Sicherlich ist diese Eveutualltat in Folge der schwierigen Stellung in's Äuge gefaßt, welche ein preutztscher General gegenüber einem kleinen Fürsten einu'mmt, in diesem Falle emem Fürsten, der hartnäckig eine Militärconvention mit dem ftarfen Nachbar a eh it, weil er nicht weniger denn ein Regiment Infanterie und ein Regiment Cavallerre zum deutschen Reichsheer stellt!
Paris, 20. December. Pater Hyacinthe (Loyson) tritt in einem
Landwirthschaftliches
(Mitgethellt von der höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms.) e, o Kartoffel- und Nübenfüttcrung. kann nicht bezweifelt werden, daß
die Kartoffeln und Ruben als Productiousfutter insofern dabei an Milch- und Futterzeuqunq
J fe£r werthvoll sind und in diesem Falle in ziemlich beträchtlicher Quantität verabreicht werden können. Eben so gewiß ist es, daß man Arbeitsthieren nur in geringen Mengen damit kommen darf daß man ihnen vielmehr Kraftfutter (Kleie, Schrot, Heu re.) verabreichen muß. Das Alles sind bekannte Punkte, die auch im Allgemeinen gewürdigt werden; dagegen wird mit den Kartoffeln und Ruben insofern Mißbrauch getrieben, als man sie, namentlich in den kleineren Wirthschaften, m zu großen Mengen dem Jungvieh verabreicht. Am nachtheiligsten /ur Fohlen. Wegen ihrem geringen Gehalte an Mineralsubstanzen vermögen sie das Knochensystem ocr jungen Thicre nicht vollkommen auszubilden; daher denn stark mit Knollen- und Wurzelwerk ernährte Fohlen schwammige, poröse Knochen bekommen, später zum wenig taugen und frühzeitig unbrauchbar werden. Ebenso nachtheiliq wirken diese Futterstoffe, in zu reichem Maße gegeben, auf, Kälber. Die geringe Menge von Gewebe bildenden Stoffen macht es nothwendig, daß die jungen Thiere den Magen immer allzusehr anfüllen; in Folge dessen werden sie frühzeitig wanst,g, verlieren also ihre schöne Form und erlangen so einen wesentlich geringeren Verkaufspreis als wenn man ihnen in der Jugend mehr Kraftfutter und weniger Knollen- und Wurzclwerk verabreicht. ö
December. Der Senat bewilligte die Retabliffe- ments-Gelder für die Marine. Das Repräsentantenhaus beschloß, die Gebüh- renbezuge der Repräsentanten herabzusetzen. — Der „Virginius" ist auf Tortugas (jnfel mt Norden Cubas) angekominen, die Bemannung wurde in Santiago ausgeltefert.
December. Gonzales Salvador ist an Stelle des Generals Gnardia zum Präsidenten der Republik Costa-Rica erwählt worden.
»cew- Nork, 20. December. Dem Dampfer „Santiago" ist es ae- ^Expedition Flibustiers in Cuba zu landen. Die Insurgenten überraschten 500 Spanier, tödteten deren 200 und nahmen 200 gefangen.
Alten.
19, December. Die Holländer haben das Land links des Atschlnflusies mit einer Moschee in Besitz genommen und marschiren südwärts Das Land ist unwegsam, die Atschinesen leisten lebhaften Widerstand.
. . Ueber die Härtegrade des Wassers wird von Hugo Lehnert mitgetheilt: „Es wird vielfach tn bet Lanvw.rthschaft von Nutzen sein, die Härtegrade des Wassers zu wissen
fTC’naV8r ?nit einem weichen oder harten Wasser zu tbun hat und dürfte eS deßhalb auch von Interesse sein , em einfaches Verfahren zu kennen, das uns hier ohne große Muhe schnell belehrt. Ich schicke vorailS daß der Gehalt an Kalk rcsp. Magnesia in 100,000 Theilen Wasser den Hartegrad des Masters bezeichnet. 1 Härtegrad —' 1 Tbeil Ka k in 100,000 Theilen Wasser, 2 Härtegrade = 2 Thcile Kalk in genannte Wassermenqe.
Um nun zu untersuchen, verdünnt man 1 Quentchen SeifcnspirituS äusser Avotbeke mit 9 ... Loth Spiritus von 5?o/o. Dann wiegt man U Loth des zu untersuchenden Wassers ab, und setzt 6 Quentchen von dem verdünnten Spiritus hinzu, schüttelt dies Gemisch eine Minute ang tüchtig hin und her und sieht zu, ob sich Schaum bildet, der nach 5 Minuten noch Men geblieben ist. Hat sich solch ein Schaum gebildet, so kann man sicher sein, daß das Nasser nicht über 3,j Härtegrade bat. Je stärker der Schaum um so besser ist das Master und diese Wasser die nicht mehr Kalk enthalten, sind Wasser 1. Klasse und z. B. vorzüglich zur L>chafwasche. Entsteht kein Schaum so setzt man noch 3</4 Quentchen Seifenspiritus hinzu und zeigt sich nun nach dem Sckutteln Schaum, so ist die Kalkmenge nicht über 6 Härtegrade und gehört das Wasser zur 2 Klaffe. Hat sich aber noch kein Schaum gebildet, so setzen wir noch 23/j Quentchen Seifcnspiritus hinzu, schütteln tüchtig und finden zeigt sich nun Schaum ein Wasser 3. Klasse, das nicht mehr als 8 Härtegrade enthält. Müssen wir, um Schaum zu erlangen noch 2'/z Quentchen Seifenspiritus hinzusetzen, so finden wir ein Wasser 4. Klasse mit b's 10 Hartegraden und bei einem weiteren Zusatz von 2'/, Quentchen Seifenspiritus ein Wasser 4. Klasse mit bis 12 Härtegraden.
Gypsen der Kleefelder vor nnd im Winter. Auf Grund früher gegebener Anregungen sind viele vergleichende Versuche über den Unterschied des im Herbste oder vor Winter und des im Frühjahre auf Kleefeldern gebrachten Gypses angestellt worden. Mehrere verehrliche Leser waren so freundlich, uns über den Erfolg Mittheilung zukommen zu lasten. Alle berichten, daß der früh gegypste Klec im Frühjahre ein üppigeres Wachsthum entfaltet und höheren Ertrag geliefert habe, als der spät gegypste Klee. Bei dreien imserer
Berichterstatter hat der Mehrertrag im Kleebcu pro Morgen im Durchschnitte 15* 2 Gentner betragen, ein Gewinn, der bei den heutigen hohen Futterpreisen wohl verlockend genug ist, um auch diejenigen, die gar zu gerne im Gleise des althergebrachten Schlendrians wandeln, für die bessere Vcrfahrungsweise zu ii.teressiren.
/red| Schulstraße 17
empfiehlt fein reichhaltiges Lager in Parfümerien aller Art, sowie in Kämmen und Haar-, Zahn-, Nagel- und Taschenbürsten :c. rc.
Paris, 20 December. Die „Agence Havas" erfährt aus Madrid^---------------
Dom heutigcu Tage, die spanische Regierung habe vom nordamerikauischen Con- _
eine Mttthetlung erhalten, worin erklärt sei, daß der „Virginius" nicht 17
baS Recht gehabt habe, die amerikanische Flagge aufzuhissen. Der Ministerrath hatte darauf entschieden, die Rückgabe des „Virginius" und der Besatzung rii rerlnrntrpn imh Vs.«. v„ .. , . . 1 . . °
Gegen das Gesch : Graf Fürstenau, Graf Görtz, Erbach-Erbach, Erbach- ch^scher Äbhänaiqkeit w dem Bischof Neinkms ffeben" w ?°^chung oder hlerar- Schönberg, v. Dalwigk, o. Wambold, Prinz ©olm^ 9^6be^^eim, 8ien6utg= bte baft . ’S Unb ?ro ^irt Se3en
............ — "SÄ SÄ’: , den unterthämg seien.


