Ausgabe 
21.6.1873
 
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Ärschrtn! täglich, mit ?x* nähme Sonntags.

Trpcdition: Eanzletbrr-, LU. B. Rr. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen.

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noch verschont, obglenh am. Mohn-.chnams --ws°^7°17der kath^iisch-n FchL welche ihn nach Morlborough Honse begleiteten Dort

auf Schleichwegen «ngedru 'gen waren und ° bie Polizei später speiste er mit dem Prinzen von Wales. Die Menge auf den Straßen war

St. Johanmskntche b«w°lMm. L. ,elbe> > u* Mts. er. trotz des regnerischen Wetters sehr groß und schrie in lautem Jubel.

^uLn°me?d-^mweis?°7TH°in li-g-Len Flößet. 8 Flisialen, denen ZiNMÜMM.

am 14. Morgens bereits 5 gestorben waren. Uebngcn nir es -l Bukarest, 19. Juni. Der Fürst ist heute Nachmittag in Begleitung

Bukarest, 19. Juni. Der Fürst ist heute Nachmittag in Begleitung

so weit als möglich Hülfe geleistet.

Spanien.

Hendaye, 16. Juni. Der Kampf der Freiwilligen in San Sebastian ist durch einen Vergleich beschwichtigt worden. Der Bürgermeister wird die Freiwilligen reorganisiren uud ihnen Gewehre geben. Drei Compagnieen sind nach Jrun geschickt worden. Man berichtet, General Nonvilas habe eine große Carlistenschaar bei Vitoria geschlagen und ihr einen Verlust von 300 Todten und Verwundeten und 700 Gefangenen zugefügt.

(EnijltuiÖ.

Frankreich.

Paris, 17. Juni. Wer zuletzt lacht, lacht am besten, wer am längsten lebt, hat Recht! Dies ist die Geschichtsphilosophie desUnivers" und in diesem Sinne argumentirt das ultramontane Blatt:Wo sind die Cavour, Mazzini, Rattazzi und die übrigen Anstifter der italienischen Einheit, die gegen das Papstthum conspirirt haben, wo ist der unglückselige Napoleon, der zugab, daß die Gemeinheit vollführt ward, wo sind die Minister, die zufällig mitge­wirkt haben an der Beraubung, die Billault, Thouvenel, Pcrsigny, wo sind sie? Pins IX. hat durch eine Erlaubniß-der Vorsehung sie überlebt als ein lebendiger Protest gegen ihr gottloses Unterfangen." Die Nutzanwendung für Broglie und dessen Partei liegt auf der Hand.

Es ist falsch, daß die Räumung Belforts am 25. d. Mts. beginnen soll- Ballier, der Bevollmächtigte beim deutschen Hauptquartier, kommt mor­gen nach Paris.

Graf Arnim ist gestern Abend abgereist.

Paris, 17. Juni. Die Räumung Clermonts (Argonue) findet am 8. Juli statt. Die dort ausziehenden Truppen gehen nach Verdun. Die Trup­pen, die nach der sonstigen Räumung die Garnison Verduns verstärken sollen, werden in dem Foubourg und in zwei Dörfern ^des Weichbildes, andere in den Kasernen und bei den Einwohnern Verduns einquartiert.

Favre verzichtet auf die Interpellation über das Rundschreiben Broglie's. Rane hat der Commission einen Brief zustellen lassen, in welchem er der Natio­nalversammlung das Recht abspricht, über einen Gewählten des allgemeinen Stimmrechts zu Gericht zu sitzeu. Baragnon wird morgen einen Bericht ver­lesen, worin vorgeschlagen wird, daß die Versammlung die gerichtliche Verfol­gung Ranc's genehmige. Man sagt, Thiers werde der Sitzung beiwohnen.

Paris, 18. Juni. Der Botschafter Corcettes hat heute dem Papste bei Gelegenheit des Jahrestages seiner Ernennung ein eigenhändiges Schreiben Mac Mahon's überreicht. Der Prinz Nopoleon soll noch acht Tage hier bleiben.

London, 17 Juni. Die vom Unterhause eingesetzte Kohlen-Commission verhörte gestern den Oberaufseher der Eisen- und Kohlenwerke von Lachgally in Fiseshire. Derselbe sagte aus, daß die Leute daselbst nur drei bis vier und einen halben Tag wöchentlich arbeiteten, eeit Jahren schon befolgten sie die Sitte, an dem Montage nach jedem Zahltage, d. h. alle 14 Tage, einmal zu feiern. In letzter Zeit haben sie einen weitern Feiertag angenommen, um die Kohlenvorräthe zu beschränken. Eine beträchtliche Anzahl von Leuten weigert sich überhaupt, mehr als drei Tage in der Woche zu arbeiten, und zwar sind dies etwa zwei Siebentel der Arbeiter.

Die Aussichten im Baugewerke werden immer düsterer. Versamm­lungen unter Ausschluß der Oeffentlichkeit werdeu abgehalten, und es sieht ganz so aus, als wenn es im August spätestens zu einem allgemeinen Strike kommen sollte, der dann ein recht zäher sein würde. Die Bauherren haben sich gewei­gert, mit den Arbeitern weiter zu conseriren, da sie einmal fest entschlossen seien, den Zuschuß von i/2 P- in diesem Jahre nicht zu bewilligen, ihn jedoch vom 1. März 1874 an zu gewähren bereit seien, wenn die Scala für Ueber- zeit geändert und an Samstagen bis 1 Uhr statt wie bisher^ nur bis 12 Uhr gearbeitet wird. Damit sind die Maurer, Zimmerleute, Schreiner rc. nicht zufrieden, und es ist bereits von den Maurern ein Strike für den 1. August anßC%onbon, 18. Juni. Der Schah ist um 6V4 Uhr am hiesigen Bahn­hofe angekommen und wurde empfangen durch dcu Prinzen von Wales, den Herzog von Cambridge, den Fürsten Teck und den Prinzen Christian von

lichkeiten zu, mit welchen der 25. Jahrestag meines Regierungsantritts gefeiert , worden ist. Stadt und Land haben sich wetteifernd bemüht, diesen Tag zu einem unvergeßlichen Freuden- und Ehrentag für Mich zu machen.

Ich danke mit gerührtem Herzen für alle die Beweise warmer Theünahme und treuer Anhänglichkeit, die Mir entgegengebracht worden sind. Ich danke dafür um so inniger, als Ich aus diesen Kundgebungen die frohe Ueberzeugung schöpfen konnte, daß Mein landesväterliches Bemühen, Mir die Liebe Meiner treuen Unterthanen zu gewinnen, nicht erfolglos geblieben ist. Das Wohl Meines Volkes war das unverrückte Ziel aller Meiner Regierungshandlungen in den verflossenen fünf und zwanzig Jahren. Dieses Bestreben anerkannt zu wissen, gibt Mir für die Zukunft neue Kraft und neuen Muth Auch in den Jahren, die Gott Meiner Regierung noch hinzufügen will, werde Ich nicht müde werden, mit Seiner Hilfe darnach zu trachten, daß das Glück Meines Landes wachse und die Zufriedenheit Meines Volkes sich mehre!

Darmstadt, den 19. Juni 1873.

Ludwig.

Berlin, 17. Juni. Wie bekannt, hat das Kriegsministerium sich schon seit längerer Zeit mit der Verwendung von beurlaubten Soldaten für die Erndte- Arbeiten einverstanden erklärt und nur eine Veröffentlichung der diesfälligen Auffordernngen nicht gewünscht, das Weitere überhaupt aber den einzelnen General-Commandos überlassen. Die Beurlaubung von Mannschaften kann bis ru einem bestimmten Termine vor Beginn des Negiments-Exercirens in so weit gestattet werden, als dies mit den militärischen Interessen und der Ausbildung der Einzelnen verträglich ist. Die Truppentheile werden demgemäß nut An­weisung versehen, und die die Hülfe der im Miliärdienste stehenden ländlichen Arbeiter Nachsuchenden werden sich an die betreffenden Truppentheile zil wenden haben, welchen letzteren es immer überlassen bleibt, die Zahl der Leute, sowie die weiteren Bedingungen, unter welchen dieselben beurlaubt werden können,

festzust^^in 1$. Ium. Wie man hört, wird der Breslauer Domherr v Richthofen seitens des Staats in allen seinen Rechten als Domherr geschützt werden. In erster Linie wird er also sein Gehalt, das den Domherren jetzt wieder direct vom Staate zugeht, fortbeziehen. Er wird nach wie vor seme eventuellen Wahlrechte u. s. w. ausüben dürfen. Da die Maßregeln des Fürst bischofs Förster gegen Nichthofen vor den Erlaß der Kirchengesetze fallen, so wird dieser Schütz sich nicht auf jene Gesetze, wohl aber aus den bisherigen

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gesagt, das Deutsche Reich wird sich nicht m die Papstwahl emnuschen, aber wenn sie geschehen ist, wird es seine Legitimität pruftn und nachsehen, ob der erwählte Papst die Rechte, welche einem legitimen Papste zustehen, frei unb unabhängig ausüben kann, ob er wirklich das Oberhaupt und der Ver reter der katholischen Kirche oder eine von den Jesuiten zu ihrem ausschließliche Bortbeile augevutzte Puppe ist. Das ist eine Sprache, die jenseits der Alpen gar nicht neu ist,an die wir in Italien' aber nicht gewöhnt sind. Der Augen- blick ist in der That für diese Erklärung ganz geeignet; und sie wird gewiß nicht nur in Deutschand, sondern in ganz Europa den Beifall aller Liberalen finden und wir zweifeln nicht im Geringsten, daß bte jbeeii Btsmarck s m ganz Europa getheilt werden. Wie man jetzt in Deutschland denkt, wird man bald ü^all urtlMen.^ M Märzkrawalls hatte bekanntlich

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fi Etats nicht thunlich erscheine. Dieser Antrag wurde je­

doch^allen gegen zwei Stinimeu abgelehnt, und im Princip die Anträge S.AL die eine totale Reorganisation bezwecken, angenommen.

d München . 17 J>'»i. Di- aus bei. Militär-Gerichtsverhandlungen «wSmeÜK« Hundes bekannten beiden Ofstnere, Hauptmann Karl wegen Entführung eil -> ~ Wnßnl) von Ehrenwiesen vom 12. Infanterie- Betz und Seconde-Lieutenanl. E^'gen Rev Y von ß Mts. mit Pension Regiment, sm "r ) 9^ b Standesverhältnissen entlassen worden,

aus den rnüitärrschen Dren^s Cholera unsere innere Stadt

nnA Tffit. obZeich am Frohnleichnamsfesttage Masten von Mrstchen

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Darmstadt 20 Juni. DieDarmst. Jtq." bringt folgenden Aller- Wien, 20. Juni. DieNeue freie Presse" meldetEine Deputation böckiteu Erlab ' J der französischen Jury besuchte gestern den Grafen Chambord und forderte den-

Aus allen Tbeilen des Landes gehen Mir die Nachrichten von den Fest-Gelben auf, den Sohn Napoleon's HL, Prinzen Napoleon, zum Thronfolger - - - - ' - ~ - -C :-L zu desiguiren. Graf Chambord autwortete:Die Throufolgefrage bildet lauge

eiueu Gegenstand meines Nachdenkens; Ihnen meine Ansichten hierüber mitzu- theilen, halte ich unter meiner Würde."