ießener Alynger
Herrn
1873.
Donnerstag dm 20. Februar
Mr» »3
ir- sanft
He Diöctfantcnfmnj verfährt
'halb such' » d«- «Xb« h »« »«««, ••V« «»*« •» Spaltung hbrofet,
kirchenfeindlich »aijustkll.n. Ui h i 8 aber auch in Deuischland di- prinechi-lt- Scharfe
, M,Verlage», »« ' ° >$«', te< .UB(^eB mu*, wenn die Bischöfe d-n Borgen, nachdem sie ®e-
Drrnbk« fltfd lütitn , |O y v“'1 . 4 5... _____K.-kia« QTO.h.'vftnnh entaeaenitken, laut
Deutschland.
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Mchen 12-25
Preii vierteljährig 1 st- 12 ft. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr.
i Eteinbrülhe. Wx i Hand--
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Erscheint täglich, mit VluS. n«hme ®onnt*g6.
Ervedition: Canzleiberg, Lit. v. Nr. 1.
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Kattas,'-7,'.;. haben wetten den anged.ohttn Widerstand rn.gegens-tz-n, lässt sich nicht bezweifeln.
81,4,1 Lm Bemüfenngrn^di-fi Grundsätze der absoluten kirchlichen Autonomie überall bnrAiufübrtn »trö iever Staat, der sich seiner Pflichte» bewußt ist, entschie dmm Widerstand entgegenstellen. 6» ist daher -in- abgeschmacktev-uch-l", wenn der UltramontaniSmuS vorgiebt, ia dk« Verfahren ver preußts^ n g 8 etwas g«»z Unerhörtes, Außerordentliches zu sehen.
Die Führer ver Partei können darüber g«r ~. . .
»„»Kisch, Regierung, indem st- durch S-s-h- Snai-n »er Küche u umschr i hen bemüht ist, von der wohlwollenden Absicht geleitet wird, Conflilten z b ug w. ch- di! Staatsgewalt zu strengen und druckenden Mag.-g- n e-g n sL ttWÄ WÄ i SäSc &?ä* •"*> t"“». Kt?tn und Leitartikeln paradirt, ist in Preußen nicht eine Spur >"*»»-»- Ulitaoonianiemuä ahnt aber di- entscheidend- *rttu,M"8» di- > °„a«e in Preußen für ihn haben wurde, und nur deshalb sucht er da. , ten ter preutzi,«ea R-girrun, al« besonder« hart »°d ।
Siegt er in Preußen. s° kann er im.er "Och hoffen, so
auver-vo erleidet, wieder gut zu machen i wird r P ® unteraeorv- find die Siege, die er etwa ander-r». davniragi, für thre nur »°u untergeoe
Bekanntmachung. kKkl
Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 3t. Deeember d. 3- bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß di- nächsten
Prüfungen in folgender Weife dorgeiwnmren^erd-tn Samstag d-n 8. Mär; d. I.,
für diejenigen Angehörigen des Großherzogthum^ welche im Jahret»S3 geboren sind; _
für di-s-nigen welch- im Jahre 1854 geboren find" Ute für die* Angehörigen eines anderen Staates, welche nach § 20 der Militär-Ersatz-Jnstructwn un
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in Weinern die in so gering r.
tiuen billige^ aus der Hand .. es, jabrilirtt-
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r tß uns zur affigen und
Kieken 17. Fcbr. Im Dekanat Oietze« wurden heute-zur Lande«-Synode aewählt: He^rr Pfarrer Lic. theoL Strack zu Groß-Buseck mit 21 Stimmen qq’ iiöUmtnifni unfe Herr Hotgrr. Advocat Dornftifl Wit 37 Dtimmen.
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V* geb,. Man albt b « bl. H.ff..b, .«» .W ““!< »-6 lM
Die Schweiz im Kampfe mit dem Ultramontanismus.
E« ist ein alter Kunstgriff der Ultramontanen, jeden Eonfliet, in den fie mit der Staatsgewalt gerathe», al, ausgezwungenen Art der Rottzwehr gegen eine ganz ueeerhoete, Verfassung«. und recht«widrige Brrgewaliigung b°n Selten ke« Sian!« darzustellen. Die B wet-sührnug für diese Beh°nptunz machen st: fich sehr leicht. Menn fie sich auf ein p°stti«e-, ihnen »er- Staate 8"8^«ntene6 Richt nicht berufen können, so stellen fie fich sofort «nf -in- srlbstg-schast R-chl-öast«, indem st- für die Kirche to< »on jeder staatlichen Jt>iufennun0 ganj unabhängige Privilegium einer mrbrgrenjte» «ut°v°wie in «lispru» <"H«'°, und nun lern Staate verlangen, daß er alle «o»fegue»ien, »tidje die st ■ iij, em Prineip der Bulonvmie zieht, «U rtcht-befiandig gelten lafe. » n ®vr ten nach beansprucht die Kirche diese Butouvmie zwar nur ur t^re inmren «n aeleaenbeite«, C« st- stlbst aber das alleinige Recht zur Snlscheidung, wa« kirch^ liehe^ Interna seien, zu besitzen behauptet und diesem Prine,p gemäß beständig den Umfang ihrer Kompetenz dem Staate gegenüber erweitern kann nn wirtli* zu erweitern jeder Zeit bemüht gewesen ist, so gewählt d s sch Beschränkung der kirchlichm «omp-t-nz aus Lehre, D^plni uud Et B- - sassuiig dem Staate nicht die mindeste Sarrnti- gegen die tägliche WieSerlehr kirchlicher Uebergriffe aus sein Gebiet, zumal nach der Proelamation de« Unfebl- bTkeitSdogm'« Indem ei jetzt nur -'ne. Winke« ou« Rom bedarf, uw den Bischöfen 3»it Pflicht aus,verlegen, die äußersten hierarchischen Ansprüche , » etwa in Bonisaciu« VIII. Bulle Unam sanctam niederg'Iegt find, a.l« kirchlich'«
Hinblick auf welche e« thöricht ist, von einem besonder« harten und schroff.n Aus- treten «er preußischen Rig'ernng zu sprrchrn. Die Diokesanevnsertii, vrrsahtt „am ütnas noch den Grundsätzen, welche sie in ihrem bereit« von ur.« btsxroche.
,n Betreff di« Bischof« Lacha! stch für ihr fernere« Seriellen «»rge- 7chno hut Da- D°mr.pitil ist aufgesordert worben, die Wahl b<« »W«- Verweser- «n Stelle »e« abgesetzttn Bischof« Wch-' zu °°l>z''h'«' *ot ‘ Aoffvidlrung, wie sich trsarien liefe, abgelehnt. Runwehr beschloßt -ii T. «re sciiieonferenzb die Wahl selbst zu vollziehen, unt forteit "
auf eine geeignete PerföuUchkeit ,n bezeichnen und bdldixst die Sonsereuz w.erer eiuMrufen Dem Domrapiie. wird e.kläit, daß -m. '.rg-s-tzi- R-n."i, e ne Fvrieaurr in Frage stellen könne. Der Rerur« de« Bifcho - " ben B>.ndiSralh soll durch eine Replik beaniWcrtet werden. Und um etn für alle mal da« Brr- hallnife zwischen der weltlichen Obrigkeit und der kireilichen vehorde klar »n stellen, wurde die Eruudlage zu -Am» neuen Bi-ihum-derlrrig- rorfleltgt unt n » Grundzügtn bereit* durchberalhtn. Also genau da« Verfahren, wie -« m ttn früheren Beschlüffen in Aussicht gestellt war. entlckikden
Man sieht, dss Birfahrrn der Diocefanconfertuz ist scharf und entschtrven, es Iaht dem Mdkrtreter gegenübtr tie ganze Strenge de« «'KV* walten und Ifetzt in der Ai'frechterhaltung der staotlich'N Autorität, j>d<^Rucksich^ Hcbfeiten bei Seite. Und dabei folgen tte angedrohtkn Maßregkln schlag auf Schlag, der Zug des Gegners wird sofort durch den den Verhaltklssen ^Seweffe- neu Gegenzug erwidert. Und ganz in gleich-- Sinn-gehen
; runaen vor, wie die Solothurner, die der Pfarrgeistlichkrit b-fofehn Hut, alle amtlichen Beziehungen mit um abgesetzttn Bischof Lachat einzustellen.
Ds«it ist denn der Cosflict rasch auf dem Höhepunkt <-n-slangt. Denn die Wadl eines BisthumSverwrserS wird von der Curie natürlich für einen Akt XS inifiaft eX” »«Del, so daß der Bruch unvermeidlich ist. D.e ganze Bedeutung dieses Vorgehen- aber wi.d uns erst klar, wenn wir uns erinnern, d°ß wesentlich die Frage de« JnsallibilitätSdogma« den «"g^Sspunki> de« T,«. '• •< O X, . r ■ hi, flirte« bildet/ indem da« Verfahren de« Herrn Lachst gegen einige n cht infalli-
nicht 'M 3-eifel !«"' b«h btt ßifche Priester die Ursache de« ersten Einschreiten« der Dlöcesancouferenz war. Die Staatsgewalt tritt also feier offen al« Gegnerin der Uus-felbaik-ftskthre au , der die Eonseren, auSvrückliev jede die Gläubigen biudeude Kraft °bü'spr°ch-» bat Der Streit »wischen Staat und Kirch- wild demnach feier i“w
Kampfe der Rechfoerbindlichkett der oaisranischen Derreie für die fetfeolifäe S>rd)e gin Sieg der Staatsautorität würde also zugleich em Sieg deijen gen Partei innerhalb der Kirche fein, welch- di- raiicanlsch-n Dekret- nicht ane.fennt
^n der That bat also der Conflict in der Sä wetz pnncipirll ernt weit fetärfere Gestalt angmou-w-n, «U in Deutschland, wo ein.r(eit« »en P-rfonen gegenüber mit schonnng«voller Rücksicht vorgegangen wird, ontemfeil« «ine Dav 6S,\ « toeldie die Kirche mit Spaltung bedroht,


