Ausgabe 
18.9.1873
 
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®ut gehalten.

sicher fein.

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mit finden, um seine Verwüstungen fortzusetzen.

Schweiz.

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Es ist schwer, in so wenigen Zeilen so viele thatsächliche Falsa zu

gut gut. gut.

die Nummern der Roulette setzen. Worüber beklagen sie sich übrigens? Die Roulette hat nur 36 und das Lotto hat 90 Nummern.

ehr gut auglich.

augljch.

gut. gut gut.

gut.

ehr gut.

nod) zu jung.

gut l'cbr gut 'ebr gut

gut gut. thr gut.

Zweiter Beitrag zu den Narretheien, welche die französische Presse täglich über Deutschland zum Besten gibt. DerFigaro" schreibt:

Man hätte Unrecht, die Aufhebung der Spielbanken in Deutschland auf ver- Rücksichten der Moralität zurückzuführen. Der Köniz von Preußen gab aller- ein- Vings, als er diese Maßregel gegen Homburg, Ems und Baden-Baden ver-

nig auf der Fahrt überall von jubelnden Volksmengen begrüßt. Cantelli übcr- . Viele Municipali-

Marseille; Letellier-Valazch Commandant in Ronen; Herzog d'Aumale, d'Aurelle des Palladines; Garnier, Commandant der 2. Division des 5. Corps; Chanzy (Algerien); Grenier; Bourbaki, gegenwärtig in Lyon, und Ducrot, gegen­wärtig in Bourges. Ladmirault, Gouverneur von Paris, behält seine Stellung. Mehrere nicht französische Officiere, darunter Oberst-Lieutenant Kodolitsch, hie-

Da Paris vollständig ruhig ist, so handelt es sich wahrscheinlich nur um Nachtmanöver der Cavallerie. Unter den Generalen, welche zu Comman- danten der Regional-Armeecorps ernannt werden sollen, befinden sich die zetzi- peu Corps-Commandanten der Paris-Versailler Armee, nämlich Bataille, Mon­

tauban, Douai und Clinchant; ferner Forgeot und Princeteau (von der Ar­tillerie), Espivent de la Villaboisnet, gegenwärtig Ober-Befehlshaber in

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Könnte besser ge­halten sein. DeSglelchm.

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* Bei bm NM ist eh ^tn Ochse unk Ml nvthwenbiz.

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Die Colouue des Generals Sanchez Bregua, jetzt von Santa Pau be- ' . Die des Ge-

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Nom, 16. September. Nach telegraphischen Meldungen wurde der-

Bern, 16. September. In Folge der von dem Appellationshof

fügten definitiven Absetzung der 69 renitenten Geistlichen herrscht im Jura v . ..

troffenen Nachrichten zufolge große Aufregung, doch seien ernstliche Nuhestörun- fügte, die Tugend, die Sittlichkeit, die Ehre als Motiv an; der wahre Grund

gen nicht zu befürchten. Daß eine Anzahl auswärtiger Geistlicher, welche in- aber, den man nicht eingestanden hat, ist ein höchst komischer. Es ist die alte

dessen nicht genügt, zur Besorgung der erledigten Pfarrämter bereit ist, wird Fabel von dem Löwenantheil. Zu den kleinen Privateinnahmen des Königs

officiös bestätigt. von Preußen gehört die im ganzen Umfange des norddeutschen Bundes auto-

Basel, 16. September. DieBasl. Nachr." melden: Die Regierung risirte königlich preußische Lotterie. So lange nun die Spielbanken bestanden, Ml St. Gallen hat den Kapnzinermönch Suter aus Appenzell, der zu Berneck gingen die Spieler mit ihren Ersparnissen (dieses Wort: Ersparnisse ist eine gegen die Protestanten und Mischehen predigte, wegen Verletzung des coufessio- Perle) lieber zu Herrn Blanc, als zur königlichen Lotterie, deren System ktt- nellen Friedens dem Strafrichter überwiesen und demselben die Ausübung reli- uerlei Anziehungskraft, keine Aufregung und kein Vergnügen bietet. Der König von Preußen hat daher die Kursäle geschlossen und die Spieler an sich gelockt, die nun in Ermangelung eines Besseren auf die Nummern des Lotto statt auf

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gut. gut

nossa gehen wir nicht!" Die Ultramontanen läugnen ihre Feindseligkeit gegen das Reich, aber Thaten beweisen dieselbe. Allerdings seien selbst unter dem Clerus viele gute Patrioten, wenn es gilt, das zeige sich immer im Augenblicke der Gefahr, trotz der augenblicklichen Liebäugelei mit Frankreich und dessen religiösem Wahnsinn. (Hyacinthe, Pressenss und Andere verlassen den Saal.) . . , . , ,, ,

Die Versöhnung mit Rum sei unmöglich, darum los davon! Jetzt sei Deutsch- siger österreichischer Militärbevollmächtigter, und Fürst Johann Trubetzkoi (von land politisch einig. Mögen die ernst in Constanz gesprochenen Worte vom der russischen Gesandtschaft), begeben sich zu den Feldmanövern nach Lyon. Frühling in Deutschland sich auch religiös verwirklichen. Schulte tadelt scharf, Unter den Pilgern, welche die Wallfahrt nach Notre-Dame de Syon bei aber ohne Namen zu neunen, das Benehmen der Franzosen. Dann polemisirt Nancy mitgemacht, befand sich auch Herr Buffet, der Präsident der National­er gegen Bischof Ketteler. Dieser und alle romanischen Bischöfe seien abge- Versammlung. In Paris, wo dieses heute Abend bekannt wurde, erregte es lhan. Wir haben einen katholischen nationalen Bischof, der trotz mangelnder Aufsehen, obgleich es nicht überraschen kann.

päpstlicher Anerkennung Jurisdiction und Autorität besitzt, nicht aber, wie die Paris, 15. September.Paris Journal" gibt folgende Liebens­römischen Bischöfe, die Besugniß, den Himmel für Geld aufzuschließen und Würdigkeiten zum Besten:

gegen das Vaterland zu agitireu. Weiter spricht der Redner gegen die Accre- Das deutsche Reich sucht die Verluste auszufüllen, welche es im letzten ditirung Gesandter beim Papst und den Empfang von Nuncien. Alle diese Kriege erlitten hat. Soeben hat es 69 Galeerensträflinge eingefordert, welche Ansprüche feien mittelalterliche Erfindung. In der Unabhängigkeit der Bischöfe für die deutsche Nationalität optirt haben. Man fragt sich, welches Interesse von Nom, in ihrer Freiheit, sich den nationalen Interessen anzuschließen, liege diese Missethäter haben, ihre Strafe in Deutschland statt in Frankreich abzu- der Werth der altkatholischen Bewegung. Ein echter Hohenzoller gehe nicht büßen. Vom Standpunkte Preußens begreift sich aber die Sache recht gut: nach Canossa, halte nicht einmal dem Papst den Steigbügel, wie auf einem es hat da 69 Spione gefunden, die das Land gründlich kennen, welches Bilde im Saale zu sehen. Schulte spricht nach einer drastischen Einleitung sie nun auszuforchen haben werden.

davon, daß aus Rom der göttliche Geist geschwunden, weil die Kirche allmäh- Paris, 16. September. Man liest imConstitutionnel" :

lich eine juristische Organisation erhalten habe. Bis in's 5. Jahrhundert fiu- In der Regel glaubt man, daß Alles sich in Deutschland ändern würde,

bet sich feine Spur einer Jurisdiction der römischen Bischöfe über alle Bischöfe, namentlich was den Katholicismus betrifft, wenn Herr v. Bismarck fiele. Das Seit das Christeuthum Staatsreligion geworden, fing die Centralisation an, ist ein Jrrthum. Herr v. Bismarck geht mit dem Kaiser Wilhelm durchaus auf kaiserliche Edicte, Legenden und Pseudoisidorische Deceutralen sich stützend. Hand in Hand. Wenn der Kaiser Wilhelm als Oberhaupt der Kirche auf- Andererseits wurde seit dem 4. Jahrhundert der Clerus ein besonders privile- tritt, wenn er, wie wir in den letzten Kriegen gesehen haben, die Plünderungen girier Stand. Nur dem Kaiser wurden Rechte gelassen, wie das der Berufung und Mordthaten seiner Arnreen und den Kronenraub, den er selbst so leichten und Bestätigung von Coucilien. Weil die Kirche eine juristische Organisation Gemüths ausführte, auf Rechnung der Vorsehung setzt, so geschieht das nur geworden war, schlugen alle mittelalterlichen Reformversuche fehl. Roms Macht zur öffentlichen Schautragung. In Wahrheit und- nach seiner inneren Ueber- ist noch im letzten Jahrhundert gewachsen. Jetzt ist die Idee der Freiheit zur zeugting bekennt sich der Kaiser zu keiner offenbarten, sondern zu der Natur- Geltung gekommen und daher die altkatholische Bewegung möglich. Sie sei religion. Das ist für Niemand ein Geheimniß, der ihm näher getreten ist und specifisch religiöser, nicht politischer Natur. Kein deutscher Staat könne ihr gegen den er sich offen ausgesprochen hat (wie z. B- Herr Eduard Simon feindlich sein, weil der Altkatholicismus die wahren Grundsätze über das Ver- vomConstitutionnel.") So lange also der Kaiser Wilhelm leben wird, dürfen hältniß von Staat und Kirche durchführe. Dann sprach Bischof Neinkens, die Katholiken weder eine Linderung ihrer Lage, nock Gerechtigkeit erwarten, mit stürmischem Jubel empfangen. Schulte fügt wenige Worte hinzu und Der Kronprinz und seine Gemahlin, die Tochter der Königin Victoria, theilen schließt kurz vor 7 Uhr. die Gesinnungen; nur die Königin Augusta ist wahrhaft gläubig und bejam-

Lindau, 15. September. Nachdem in voriger Nacht ein furchtbarer inert die gegenwärtigen Vorgänge, kann sie aber nicht ändern. Der herrschende Regensturm gehaust, haben die Mitglieder des Altkatholiken -Congresses heute Strom ist zu stark und würde, selbst wenn man Herrn v. Bismarck nach Var- etiie Rundfahrt bei herrlichstem Wetter auf dem Bodensee gemacht und sind zin oder anderwärts verbannte, in Berlin noch immer treibende Kraft genug Mittags 1 Uhr hier angelangt. Von Bregenz aus wurde das Schiff Böllerschüssen und Tücherschwenken begrüßt.

die Ursache, weßhalb es so wenige altkatholische Geistliche gebe. Die zweite ten auf mehreren Punkten längere Zeit an. Diese Patrouillen zeigten sich cm."- - > besonders in den excentrischen Vierteln von Paris, wie in Termes, Batignolles, jder Bastille, Belleville und Montmartre. In der Umgegend von Paris, wie in

Aufgabe sei, aus dieser christlichen Erkenntniß die Bildung des Willens und

wahre Geistesfreiheit hervorgehcn zu lassen, um durch Zerstörung der falschen^

Autorität die wahre wieder herzustellen. Niemals habe der Einzelne so viel^Pateaux, Nenilly, Levallois und Courbevoie wurden sie gleichfalls gesehen, der Kirche nützen können, wie jetzt. Darauf betont Völk (Augsburg) die staat->Da Varis hnnftanbta rubia ift. fn bandelt fiifi «irr

liche Seite der Bewegung. Es sei der alte Kampf zwischen Deutschland und Welschthum. Derselbe sei durch die Gründtmg des Deutschen Reiches neu entbrannt. Die staatliche Unterstützung bedinge nicht den Erfolg, sei aber nothwendig. Mit den römischen Theorien könne kein Staat seiner Existenz

Der Redner erinnert hier an Bismarck's Aeußerung:Nach Ca-

Paris, 14. September. Starke Reiter - Patrouillen durchstricheu die . ~cfr -- ,

Mje Nacht über bis heute Morgen 9 Uhr die Straßen von Paris und hiel- fehligt, ist gestern und vorgestern vollständig geschlagen worden.

Paris. Die aus Monarchisten und Ultramontanen bestehende Negie­

rung der provisorischen Französischen Republik führt eigeuthümliche Zustände , , , , _ ,

herbei. Augenblicklich verfolgt die von Jesuiten geleitete Partei auf dem Lande vereinigen.

den Plan, das Bauernvolk glauben zu machen, daß die Republik todt und der Paris, 17. September. Der Kriegsminister hat die schleunigste Auf- M Ä Ioy" schon wirklich an der Spitze Frankreichs stehe, wenn er auch noch nicht Hebung aller von Thiers eingerichteten Militär-Barackenlager angeordnet. Die - habe 3efeer' jo -nach Paris zurückgekommen sei. Nur zu diesem Zwecke haben sie es durchge- Truppen sollen kasernirt werden.

i * r M, daß in vielen Departements die für die Landbevölkerung bestimmten Hendaye (Frankreich, Arr. Bayonne), 16. September. Die republi- rcr Ceiirr I -Steuerzettel nicht mehr den Stempel der Republik tragen, sondern den der kanische Verwaltungsbehörde von Pampeluna verordnete, daß die Geistlichkeit . ßüchüllE. Löniglichen Krone mit drei Lilien, wie er unter der Restauration Mode war. und eine Anzahl des Carlismus verdächtiger Familien innerhalb 24 Stunden

11 $OIbt DerNational" veröffentlicht in seiner heutigen Nummer zwei Quittungen 100,000 Duros bezahlen sollten und außerdem Niemand die Stadt ver- 'let M Steuerverwaltung, die ihm aus dem Meurthe- und Mosel-Departement lassen dürfe.

M zuzesandt wurden, und auf welchen sich die Krone zu den Lilien befindet. Zu-

- u;i:awohtati ^ich kündigt derselbe an, daß in fast allen Departements die Geistlichen seit L rüfouU-'e^en'' (i da! dem 24. Mai das Domine salvum fac Rempublicam unterlassen und daß in

J)t tcRc t,: vielen Gegenden schon jetzt geglaubt wird, die Republik sei auch officiell besei- nig auf der Fahrt überall von jubelnden Volksmengen bea

cüc N- Da die Bauern Frankreichs im Durchschnitt in politischen Dingen Kin- nahm interimistisch das Aeußere, Finali die Finanzen.

-. t£ä ßentE stnd und, seit man alle freisinnigen Blätter in der Provinz so ziemlich täten senden dem Ministerium die besten Glückwünsche anläßlich der Reise des

, l MNschädlich gemacht hat, wenig von dem erfahren, was sich außerhalb ihres Königs. r f L m

il-A rieh' $flT 6 Ortes zuträgt, so sind solche Jesuitenstreiche leicht zu begreifen. Von den Mailand, 16. September. Der König Victor Emanuel ist heute Vor- . v D Zesuitenblättern wurde bestritten, daß der Minister de la Bouillerie mit dem mittag 11 Uhr hier angekommen und von einer großen Bevölkerungsmenge be^

'"bliebe Grafen Chambord zusammengekommen sei; daß aber eine solche Conferenz grüßt worden. Die Behörden nnd viele angesehene Privatleute Venedigs gehen

- Lpp frntirrpfimhpn RoXxt hom cYmirn h? VSnbrp/Z nnllkommen feit. Bei beiii Könia bis Mestre rur Bearüssuna entgegen.

'*, .,..n typ' QfMiurll - fnne CL «

Wenigstens

giöser Functionen verboten.

Frankreich.

, eilten inttitet etufletcti unb bcbTo[)lii^etcu ( , , -

....... Es ist bekanntlich die Absicht der Jesuiten, das beweist ja ihre Madrid. 16. September. Wahrend gestern die Ilgence e.-avas eine

8.schichte seit drei Jahrhunderten, die Protestanten und den Protestantismus Madrider Depesche veröffentlichte, nach welcher Do» Carlos von den republl- ; ,, «qlichst auszurotten. Der Zeitpunkt dazu "ist ihnen in Frankreich überaus kanische» Ge»eralcn Santa Pau und Loma bei Tolosa vollständig geschlagen

si- ff," -unstig. Daher gehen sie auch mit aller Energie au dieses gegcnrcsormatorische sei» soll, meldet heute der Telegraph aus carlistischer Quelle über Hendeye (0 , Werk. untenn 13» d. Mts. Folgeudes :

ftttgefuuden hat, steht' nach demJourn. de Havre" vollkommen fest. Btt dem König bis Mestre zur Begrüßung entgegen, beut zur Zeit herrschender Regime nehmen die Protestantenverfolgunge^n, ^vor- ...W Sj? ' tiupg auf literarischem Gebiete. (' ' ~ c < .....

V# Charakter an.

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