Ausgabe 
18.9.1873
 
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Ordn.-Nr-

Namen

Namen

Bemerkungen.

Bemerkungen.

Race.

Race.

Q

er,

33 Reiskirchen

Vogelsb.

24

Leihgestern

2

Gut gehalten.

Lich

25

2

l3/4

2

Heinrich Fuchs

Gemeinde

26

Lollar

3

fi

gut,

Vogelsb.

5

Christian Rohrbach

2

gut. 1 Einer der beiden gut, recht! Ochsen dürfte gut gehal-/zuschaffen u. durch

27

Mainzlar

ii

ten.

sehr gut.

2

Vogelsb

in

32

Oppenrod

Wieseck

41

2

2Vr

2'

Vz

Holländ. Is

42

Winnerod

Winckler.

Wagenbach. Dr.

(gez) Brennemann Georgi. F. Gros. Ziehe

Bemerkungen

Befund.

aber noch zu jung.

noch etwas zu jung.

Schlecht gehalten.

hält keinen Eber. In den übrigen

Anmerkung.

Ober-Bessingen Ober-Hörgern

28

29

30

31

Beschreibung der Ochsen

4i/2 23/4 2'/-

3

2

4

Kaspar Müller II. Ludwig Krailing

des Halters.

4

4

gut. gut. gut.

sehr gut.

gut.

sehr gut. gut.

sehr gut. sehr gut.

gut. gut. sehr gut.

des Halters.

Beschreibung der Ochsen

Berner Bastard. Vogelsb. Bastard. Berner Bastard. Vogelsb.

Vogelsb. Bastard. Holländ. Vogelsb. Vogelsb. Bastard.

Vogelsb. Bastard. Vogelsb.

IV2 1

gut.

gut.

Zu jung,

sehr gut.

noch zu jung.

gut.

sehr gut.

sehr gut.

gut.

gut.

sehr gut.

gut. gut. gut.

31/, 3

2 Vs 3

gut. tauglich.

gut.

gut. sehr gut. tauglich.

tauglich.

Hartmann Albert Phil. Lutz II.

des Eigen- thümers.

Münster Rieder-Bessingen

der Gemeinden

der Gemeinden.

Derselbe

Derselbe

daher abzuschaffen und durch einen wenigstens 2 Jahre alten Ochsen zu er­setzen.

2 3.

2

1'

3

gut, gut. gut. sehr gut. tauglich.

güt, untaugl.

gut.

gut. tauglich.

gut.

gut.

sehr gut. gut­gut, gut.

11 Schorlen Bastard.

Berner Bastard. Vogelsb. Bastard. Berner Bastard.

11

Berner. Bastard. Vogelsb. Holländ.

des Eigen- thümers.

Gut­achten der Com­mission.

Gut­achten der Com­mission.

Derselbe Hans Georg Roth Johs. Alles IV.

Job. Georg Seip II. Jacob Balser

Philipp Balser I.

Ludwig Menzel

Heinrich Schmidt I. Wittwe

Dieselbe

Hon nicht allzu sanguinisch aufnehmen.

Constanz, 14. September. Heute war die zweite öffentliche Sitzung- Der Conciliumsfcml war überfüllt von Damen und Herren. Professor Weber (Breslau) bezeichnet anknüpfend an die gestern von Schweizer gehaltenen Nedei>, die religiöse Seite der Bewegung als die wichtigere. Sie sei das Fundament zur Verwerfung der politischen Consequenzen des Julidogmas. Es sei der Zweck der Bewegung, daß das Evangelium Allen, nicht bloß den Geistlichen wieder zugänglich und bekannt werde. Die Geistlichen hätten ihrerseits gründ­licheres Studium nöthig, also sei für sie der Altkatholicismus keine Ottomane der Trägheit, sondern ein Sporn zu angestrengter geistiger Arbeit. Das ser

»Sehr gute Hal­tung.

Schlecht gehalten.

Beide Halter sind viel zu schlecht be­zahlt. Bei dem Viehstand ist ein dritter Ochse unbe» dingt nothwendig.

Georg Dern IV. Georg Dern V. Johannes Dern II. Philipp Zimmermann Derselbe

Roch etwas zu jung, aber gut ge­halten.

Gut gehalten. Sehr gut gehalten.

Wird jetzt zu alt.

Die Accordzeit des Halters läuft zu Michaeli I. I. ab. Von dem neuen Accordanten ist be­reits ein Ochse an­geschafft worden, welcher aber noch zu jung befunden wurde.

ben sein.

Berlin, 15. September. Die WienerPreffe" veröffentlicht ein ver­trauliches Schreiben eines Abgeordneten ans dem Ceutrum an einen national­liberalen Collegen, worin die schärfste Mißbilligung ausgesprochen wird gegen diejenigen, die den ordnungsmäßig zu Stande gekommenen Gesetzen den Gehor­sam verweigern, also in erster Linie gegen die Bischöfe. Die Opposition sei Recht und Pflicht gewesen, so lange die Kirchengesetze in der Entstehung be-'

34 Rödgen

Die Race ist we­niger geeignet für hiesige Verhältnisse.

2Vr

H/4

Die Versöhnung lanb Mch e znihlwg m D« ibn »hm er ygen W ifaii. Wir h-l W*' Mchen $11*1 gegen das Vater ttimlng Gesandt Lchrüche seien r von Nom, i» ihr ter Werih der nach Canossa, fy Me m Saad davon, dah ans I ich eine jnristis t et sich feine S Seit das Chris aus kaiserliche Ei Andererseits wur sieter Stand. 5 i:iib Bestätigung »worben war, sc it noch im letzter Mr gekomn MW religiös kindlich sein, w Wtniß von S mit stürmischem schließt fnrj vor

Einbau, N* * fine Rundfahrt b Mtags 1 Uhr Böllerschüssen unb

gegen das hessische Schulgesetz dauert fort, wird aber bald zu Ende sein. Die ultramontanen Blättchen erklären bereits die dringender als je gewordene Re­form des Volksschulwesens fürso gut wie begraben." Von den 125 katho­lischen Pfarrern des Landes mögen in dieser Adressen-Fabrikation die wenigsten mit ihrem Anhang zurückgeblieben sein ; die Mehrheit der katholischen Bevölkerung aber ist gleichwohl deut Treiben fern geblieben; ebenso steht die doppelt so große Anzahl der evangelischen Pfarreien des Landes mit kaum nennenswerther Annahme auf der Seite der Reform. Die ultramontanen Wühlereien sind nach der bekannten Wahrheit:wer zu viel beweisen will, beweist gar nichts", gerade ein Beleg für die Unabweisbarkeit der Umgestaltung des Schulwesens. Denn wenn es in der verhältnißmäßig kurzen Zeit von 20 Jahren in den katholischen Gemeinden so weit kommen konnte, daß im angeblichen Jntereffe derReligion" das übertriebenste Phrasengeklingel gegen gesetzliche Maßregeln blindlings unterzeichnet werden kann, so ist cs Zeit, daß wieder mehrLicht und Luft" geschaffen wird, soll das Interesse des Staates nicht dem Spiel ein­zelner Faiseurs, welche angeblichGott mehr als den Menschen", in Wahr­heit aber nur ihren eigenen Vortheilen gehorchen, fortwährend Preis gege-

2

l'/4

einen jüngeren zu ersetzen sein.

(gez.) Brennemann. Georgi. F. Gros

Bern, 1 desinitiver

In Hausen, Klein-Linden, Nieder- und Ober-Bessingen und Treis wurde der nicht genannten Gemeinden werden nur während der Zeit von November bis April

35 Ruttershausen Der bereits im vo- 36 Staufenberg Tigen Jahr deside- rirte briete Ochse 37 Steinbach fehlt nock.

aber seines Alters

wegen jetzt abzu- 38 Treis a. d. Lda. lschaffen.

Christoph Schmidt

Johannes Häuser IV. in Stein­berg

Jacob Philipp III. in Watzen­born

Gemeinde (Johs. Brückel | Watzenborn

Heinrich Sommerlad. Johannes Schäfer VII. Kaspar Schmidt Johs. Deubel VI.

Pachter Brennemann

Rehe. Wagenbach. Dr. Winckler

i.

39 Trohe

40 Watzenborn -Stein­berg

Ludwig Kraft II. Johannes Roth III.

Derselbe

Gemeinde Konrad Kehr

Hch. Berghöfer III.

Paris.

i fl.blr provif Ä' d°s i »in te.» sÄA.

Mac

griffen waren; seit sie im Gesetzblatt verkündigt worden, habe Jeder, der nicht DClltJuJlüniL jber Anarchie in die Hände arbeiten wolle, einfach zu gehorchen. Und dies, so

Mainr, 15. September. Die Adressen-Comödie der Ultramontanenjdeutet der Briefschreiber an, sei die Ansicht der Majorität der Ceutrumsfrac- *-3 <--rr.-r.c. _r.£. £x toi« <T\;o Hon. Sie sehen, uueter einmal eine recht interessanteEnthüllung. Gegen

eine so loyale Opposition wäre nickt das Geringste einzuweuden. Der Brief wird voraussichtlich ein ziemliches Aufsehen in der Preffe erregen; dieNordd. Allg. Ztg." reproducirt ihn heute als Leitartikel und fordert den Schreiber aus, mit seinem Namen vor die Oeffentlichkeit zu treten. Die ultramontauen Blätt ter werden sich beeilen, das Schriftstück als apogryph zurückzuweisen, und ich fürchte fast, sie werden damit Recht haben. Ich will gar nicht bezweifeln, daß einem oder dem andern Mitglieds des Centrums das tolle Gebühren der Bischöfe nachgerade zu stark wird; daß aber die Majorität des Centrums von solcher staatskatholischen Loyalität angefressen sei, können wir leider nicht für sehr glaubwürdig halten. Zu schroff und entschieden hat sich diese Partei durch ihre Wortführer ausgesprochen, und nirgends ist aus ihrem Schooße bisher ein Einspruch dagegen erhoben worden. Man darf solche angebliche Symptome von einlenkenden und versöhnlichen Regungen innerhalb der clericalen Oppost-

Gcmcinde Ludwig Moos Heinrich Grölz IV.

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JBafd,

Ct" Et. Sulfo, i di-Protest»

I Men Hichmz b.

Faffeleber nicht im Stall angetroffen. Die Gemeinde Trohe " Zuchteber gehalten.

Eraebniß der Besichtigung der Gemeinde-Zuchteber im Kreise Gießen in 1873

2/4 sehr gut

2'/r

3

Ordn.-Nr. \

£T

tarn

e n

der Eber

der Gemeinden.

des Eigen- thümers.

des Halters.

Race.

Älter (Sabre).

Befund.

Bemerkungen.

16

Holzheim

Gemeinde

Jakob Jung VII.

Landrace

1V.

gut.

17

Lang-Göns

Johs. Wenzel VII.

11

2

gut.

Derselbe

11

1

gut.

18

Leihgestern

Johs. Becker

ti

3/4

gut.

19

Lich

Philipp Zimmermann

11

?

gut.

20

Lollar

Georg Schwalm

11

V2

gut.

21

Münster

Hartmann Albert

11

3A 3A

gut.

22

Ober-Hörgern

Joh. Georg Müller

11

gut.

23

Oppenrod

Will). Arnold

ii

V4

untaugl.

Schlecht gehalten.

24

Steinbach

Jakob Krämer V.

11

3A

gut.

25

Watzenborn-Stein­berg

Melchior Häuser II. in Steinberg

f

3A

gut.

Könnte besser ge­halten sein.

Johs. Dern II. in Watzenborn.

ti

3A

gut.

Desgleichen.

26

Wieseck

Heinrich Balser I.

ir

IV2

gut.

j=

Q

Nam

e n

der Eber

der Gemeinden

des Eigen- thümers.

deS Halters.

Race.

1

Albach

Johs. Gerhard

Landrace

V3

2

Allendorf a. d. Lda.

Ludwig Rein I.

n

J Ii

3

Alt-Buseck

Konrad Fiedler

n

1

4

Annerod

Ludwig Schäfer III.

ff

*/r

5

Beuern

Kaspar Stein III.

II

IV2

6

Burkbardsfelden

Johs. Becker III.

N

3

7

Dorf-Gill

Heinrich Grieb

II

J/2

8

Eberstadt

Fürstliche Gutsverwaltung

1V2

9

Ettingshausen

Wilhelm Wolf

II

1

10

Garbenteich

Melchior Kissel

II

l3/4

11

Groß-Buseck

Konrad Müller I.

ff

t xk

12

Groß-Linden

Johs. Magnus

3/<

Ludwig Keßler

ff

2

13

Grüningen

Heinrich Ernst Fay

ff

l1/«

14

Hattenrod

Christian

Simon I.

II

1V4

15

Heuchelheim

Ludwig Krock VIII.

II

3/ 4