Stehenden konnten wegen
nervus rerums finden.
gende 11 Geldsorten geben:
I. aus Gold:
— 2000 Pf.
— 100.)
Gr.
5-Markstück = 1 Thlr. 20
2-Markstück =
n
= 10 Pf.
5
1
1
1
Wechsel
75
Ob erliessen
9 36—38
Pistolen
157'/«
1864r
von
Lokal-Notiz.
Aecht toluisMes Sßaffer
1
1
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10
5
2
1
1
1
1
1
Börsennachrichten.
16 August 1873.
' ii
Pf.
V
Pf-
— 500 = 200 — 100 — 50 = 20
von Jean Maria Karina.
Meine Niederla c davon in der Expedition des Gietzener Anzeigers empfehle tck
r^nDifitatote" ineidjnet diese ie Klarstellung
3% 3% 3% 5°/o 5°/o
Goldsorteii. ti. kr. Pr. Friedrdor 9 59—59
partistischen Parteirath
— Der Teheraner Corresponbent der „Morning Post" berichtet von gutem Fortgang der Vorarbeiten der Reuter'schen Bahn. In Persien wundert man sich über die Lage der Bahn, welche Persien Rußland gegenüber völlig bloßlegt.
(Siujlauö.
London, 14. August. Zahlreiche Bonapartisten trafen in Chiselhurst
20-Markstück — 6 Thlr. 20 Gr. 10-Markstück = 3 „ 10 „
II. aus Silber:
Actieih
Frankf. Bank 146Vz
Frankf. Vereins-Kasse 1153/<
Darnist. Bankact. 419
Rheinische Hyp.-Bank 99’/6
Wien Bankactien 1025
Oest. Creditact. 247 */a
Galizien 121
Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 60 /2 östr s. Lombard 50 Livorneser 33 */2 Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. 833, b
Vermischte-.
Nach dem nun publicirten Reichsmünzgesetze wird es künftig im Deutschen Reiche foL
(Amt Dillenburg.)
Dasselbe erscheint wöchentlich 2mal in einer Auslage von 650 Exemplaren ; die Einrückungsgebühr für die Zeile beträgt 1 Sgr., wovon wir bei 3- und mehrmaliger Einrückung einer Anzeige entsprechenden Rabatt gewähren.
Dillenburg. Die Redaction.
Zum Anzeigen
gutem Erfolge empfehlen wir
das Kmsblatt für dcn DillkrclS
r hie weiteren iet die Bediu- Dbeitslohues
9««*, ann>enbuna W
Actien.
5°/o östr. F. St. E. B. 351
Lombard. Bahn 195 Hz
Ludwigsh. Bexbach 187 i/2
Maxbahn 132s 8
Bayer. Ostbahn 1133 4 Rhein-Nahebahn-Act.
liess. Ludwigsb.-Act. -
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Sil ■sfi*
n doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankens!. 9 19*/,—2OJ/W Engi. Sover. 11 46—48 Russ. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26
l?abc' Leiplia, 14. August. Der „K. H.-Z." schreibt man von hier: „Das Befinden des greisen Königs von Sacksen erregt noch immer allgemeine Besorg- niß Die Abnahme derKräste ist eine so bedeutende, daß bei dem Hohen Alter des Patienten jeder geringfügige Umschlag den Lcbensfaden zerreißen und dem Lande die befürchtete Landestr auer bringen kann. Außer den Theatern, die bei dem eiutretenden Todesfälle eine unfreiwillige Unterbrechung ihrer Vorstellungen erleiden würben , sind es besonders die zahlreichen Musikchöre Sach- ens, die den Trauerfall fürchten. Schon jetzt sind in Dresden und Umgegend Die Tanzmusiken, die ergiebigsten Quellen des Erwerbs für diese Musiker, wegen der Cholera verboten worden; wenn sich dieser Quarantäne nun noch eine Landestrauer anschlösse, so würden Hunderte von Familien durch den unfreiwilligen Strike in Mangel gestürzt werden. Die Musikchore Leipzigs haben schon jetzt eine Petition an das Ministerium gerichtet, vorkommenden Falls die Landestrauer für die musikalischen Executionen nur aus drei Tage auszudeh. en, oder aber die Betroffenen angemessen zu entschädigen. Man^ darf auf die Beantwortung dieses ganz gerechtfertigten Gesuches gespannt sein.‘
Fulda, 17. August. In der Anklage-Sache gegen den hiesigen Bischof ist Verhandlungs-Termin auf den 26. d. Mts. anberaumt.
Flatow, 12. August. Die auf Sonntag, 17. d. M., in Flatow ange- setzte Ablaßfeier ist', der „Br. Ztg." zufolge, auf Anordnung der k. Regierung zu Marienwerder wegen der Cholera aufgehoben.
8chmeiz.
Bern, 14. August. Gegen die der Schweiz immer näher rückende Cholera werden Seitens des Bundesrathes allgemeine Schutzmaßregeln angeordnet werden. Bereits hat eine von Abgeordneten der Grenzcantone in Bern abgehaltene Confercnz stattgcfunden, zu welcher auch die Postdirectoren von Bellinzona, Chur und Lausanne eingeladen waren, auf welchen Wegen ein Einschleppen der Seuche zunächst befürchtet wird. Hauptsächlich handelt es sich um Feststellung von Bestimmungen über Desinfection der Eisenbahn-Waggons und der Postwagen und schnelle Mittheiluug etwa vorkommender einzelnen Fälle an das eidgenössische Departement des Innern Behufs Anordnung wei- ikier Smutzmaßregeln.
^sb Reinkene n. U-Autzusl Deventer eint neugewählten Altkatholiken dem Bischt/ sende UM fiten Tage bn nannten Kich M Hermann ©eneralüitat nei/gewählten den Deutschen väblten Herrn in feierlicher schösliche Son- chen Mathochwichtige und: 1 für Deutsch- zugieich dem v\ Dank dasiik t Dienst erck t von Hollüi^ ]?n ben beittt unb erneuern' ebenen SW s Versprechen hnen vergönnt zu sein. Die tbtten worden der Wohnuoz en ist, mit V o unseres Hem eutfchen öln medergelegi;
" der großen "Menschenmasse fast nichts sehen. Herrn Wenzel gebührt für das Arrangement die« ‘ ses Concerts alle Anerkennung und möchte er bei seinen großen Auslagen die gebührenden
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1-Markstück = — „ 1 ,-Markstück = — „ i/5-Markstück = — „ III. aus Nickel: i/t -Markstück — — Thlr. 1 Gr. Vrv'Markstück — — „ Vr »
IV. aus Kupfer: t, 50-Markstück = — Thlr. Vs Gr — 2 i V'vv'Markstück — — „ Vio n — 1 »
* (Eine Dorfgeschichte.) Aus Temesvar: Dieser Tage kam eine Affaire zur gerichtlichen Austragung, die ein seltenes psychologisches Interesse gewährt. In einem deutschen Dorfe unserer Unigeqend, so erzählen Temesi Lapot, lebte ein Ehepaar seit 30 Jahren in ungetrübter Harmonie Freuoen und Leiden des Lebens getreulich mit einander theilen. Dieses Muster von einem Ehepaar erfreute sich wohlgerathener Kinder und Enkel, in denen es die Freuden seiner Tugend wieder aufieben sah. Eines Abends, als das Pärchen so recht traulich be'sammen saß und von vergangenen Zeiten plauderte, ertönten plötzlich Pistolenschüsse, mit welchem nach altem Volksaebrauch irgend ein Bauernbursche sein Liebchen begrüßte. Diese Pistolenschüsse erweckten in dem Geiste deS Alten manche schöne Erinnerung und plötzlich wendete er sich an seine Gattin mit der Frage, ob sie auch in ihrer Mädchenzeit mit Pistolenschüssen begrüßt worden. D e Frau wollte erst nicht mit der Sprache heraus, aber schließlich gestand sie, daß ein Bursche, mit dem sie ein Verhältniß gehabt habe, auch vor ihrem Fenster geschossen habe. Der Alte wollte nun den Namen des vor dreißig Jahren begünstigten Burschen kennen und die Frau dachte arglos sie dürfe jetzt wohl den Namen des Don Juan nennen, der jetzt ebenfalls cm alter Mann war Derselbe war ein biederer Landmann im nämlichen Dorfe, welcher mit ihrem Gatten in befreundetem Verhältnisse lebte. Das freimüthige Geständniß brachte jedoch eine Wirkung hervor welche die Frau nicht erwartete. Der Alte wurde sehr böse, beschimpfte die Frau und prügelte sie auf ganz exemplarische Weise. Das aber war ihm noch nicht genug; am anderen Moraen suchte er den bereits sechzigjährigen Don Juan auf und prügelte ihn für das Abenteuer vor dreißig Jahren ebenfalls. Der gekränkte Gatte war plötzlich so eifersüchtig geworden, daß er sein Weib als die verworfenste Person betrachtete, und selbst seine Kinder, die er sehr liebte nickt mehr ansehen mochte, da er Mißtrauen in Betreff ihrer Herkunft hegte. Der geprügelte Don Juan aber suchte Genugthuung und brachte die Affaire vor Gericht. Der Alte gestand weinend ein, und auch seine Gattin leugnete nicht; nicht so aber der sechzigjahrige „Buriche/ der von gar nichts wissen wollte. Schließlich gelang es dem Richter, die in dieser seltsamen Affaire handelnden Personen auszusöhnen. Der Alte versprach, sich nicht mehr um die Abenteuer welche seine Frau vor ihrer Hochzeit hatte, zu kümmern, die Frau wird keine „alten Geschickten" mehr erzählen und auch der geprügelte Don Juan willigte ein, die Sache auf sich beruhen zu lassen und, da er die Prügel schon einmal hatte, keine weitere Untersuchungen über die Rechtmäßigkeit oder Unrechtmäßigkeit derselben zu veranlassen.
jninlireid).
Paris, 16. August. Der gestrige Tag (der Napoleonstag) verlief überall ruhig; nirgends hat eine bonapartistische Kundgebung staitgefuudeu. - Aus Bilbao wird von gestern gemeldet, daß die Carlisten an diese Stadt die Aufforderung ergehen ließen, binnen zwei Tagen zu capituliren.
Paris, 16. August Einer Meldung der „Agence Havas" zufolge hätte der kaiserliche Kronprinz bei einem Empfange der jetzt in Chislehurst versammelten bonapartistischen Notabilitäten erklärt, daß er dem Principe der Volks-Souveränetät treu bleibe. Die Devise seiner Dynastie sei: „Alles für das Volk, durch das Volk." — Thiers wurde in Mühlhausen auf seiner Durchreise nach Basel mit lebhaften Zurufen empfangen.
Spanien.
Madrid, 14. August Die Cortes haben eine Vorlage der Regierung angenommen, welcher zufolge 80,000 Mann Reserven einberufen werden. — Der bei Fuenterrabia genommene englische Dampfer führte 1700 Flinten. An Bord war ferner der schottische Oberst Stewart, welcher den Auftrag hatte, das Erträgniß der bei den englischen Katholiken für die Carlisten abge- balteilen Collecte zu überbringen.
Gießen, 18. August 1873. Zur Vervollständigung unserer Local-Notizen vom 16. theilen wir dieselbe nachstehend ausführlicher mit: Den Butterhändlcrn der Umgegend scheint die Butter noch nicht theuer genug zu sein, denn heute wurde eine Frau aus Groß-Buscck auf hiesigem Wochenmarkt polizeilich angehalten, die einen mit Rinds fett vermischten Butterweck verkaufen wollte und die am vorigen Markte einen solchen verkauft hatte, der so übel geschmeckt, daß die Käufer, die davon genossen, das Erbrechen bekamen- Die Verkäuferin versicherte auf dem Polizei-Bureau, daß sie selbst die Butter nickt verfälscht, sondern solche von (ihr bezeichneten) Bauersleuten in Groß-Buseck gekauft habe: Hoffentlich erhalten die Verkäufer eine Strafe, die sie vor abermaligen Verfälschungen abschreckt. — i
---Am 16. d. M. gegen Mittag wurde in dem, vor dem Friedhöfe stehenden Ge-i dusche die Leiche des Soldaten Joh. Gebauer von Großcneichen gefunden. Derselbe hatte, sich vor 5 Tagen - am Montag — aus der Kaserne entfernt und sich mit einer (anscheinend^ ^criuc vhcuchu i vuw». ... — --------------------
mit Wasser geladenen) Pistole erschossen. Der Schuß hat ihm fast vas ganze Gesicht wcgge 8 « yCl Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst rissen. Ein Hund, der die halbverweste Leiche gerochen, blieb vor dem Gebüsche stehen und zeigte 6 ' Johann Marla J-arina in Köln,
mit seinem Gebelle den Vorübergehenden an, was sich hier zugetragen habe. -----—------—— -----------------—----—---—r -
--Das gestrige Conccrt in Wenzels Garten war eines ver brillantesten, was wohl - nnn hpr .n„ln swiss-Condensed-Milk-Comp. in Cham in diesen Räumen gegeben wurde. Unsere Regimentsmusik hatte sich sozusagen selbst übertroffen. 2 isgNgtNtillt f&thmeiO nr Buckle ÄV kr. empfiehlt
Den Glanzpunkt biloetc das militärische Tongemälde in allen seinen Piecen. Die Einlage des 3 Q.UHUUl|lUl (Schweiz), pr. Buchse n.,. e npr epu
Prllotons und der Kanonenschläge machte einen großartigen Effect. Daß das ganze Tambour-
do. II. Emies. 84
Anleliensloose.
Darmstädter fl. 50Loose 208 n „ 25 „ —
Kurh. 40 Thlr. Loose 70 /b Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22% 3° q Oldenburg. ä40Thlr. — 40 o bayr. Präm.-Anl. 111% 4% badische Loose 110*/ß Badische fl. 35 Loose 69*/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 93‘/4 1858r Prioritätsloose lOS’/z 1860r Loose 92?/6
, < m rr hz.6 den Kädtilcken Be-jund Pfeiferchor zum Schluß spielend anmarschirte und mit der Regimentsmusik noch großen
Kirchengesetzen stehen. Die Prefle hebt hervor, baß dies den fr scy . ^Zapfenstreich spielte, war ein famoser Schluß. Was die Illumination des Gartens anlangte, so
Hörden Veranlaffung geben muß, endlich höheren Orts die Besetttgung der war dieselbe vorzüglich, namentlich während der bengalischen Beleuchtung. Es war ein Stück
t f’äPtftlifhpn dlä Revisoren und Zuspectoren der hiesigen städtischen aus Tausend und einer Nacht. Herr und Frau Wenzel legten auch Ehre mit Speise und Trank
katho i chen Gtlsttlchen a s Revnor Schu- ein, so daß die Gäste in jeder Hinsicht befriedigt nach Hause gehen konnten. Was das Feuer-
kathollschen Elementarschulen zu becuit a9 • ' < Qpßreni von ibren werk anlangte, so war es leider zu niedrig placirt und die entfernter Stehenden konnten wegen
tat patriotische Staat-bürgn erzog«, werden, wen» dm Lehrern vou chren. . s„, ......--— ------------
Vorgesetzten Verweise ertheilt werden, well fte erklären, die Staatsgesetze Hal ten zu wolloi^ August. Die „Kreuzzeitung" berichtigt ihre frühere Demen- tirunq betreffs der Anwesenheit Manteuffel's in Belfort dahin, daß derselbe allerdings früher in Belfort gewesen sei, dort aber nie eine Rede gehalten
Preuse. 41;3°/q Oblig. 104 , Frankf. 3l/8°/o Oblig. 87 »/s Nass. 4Vsu-0 Obi. 9 3 s Kurhess. 4°,0 n 961 4 Gr. Hess. 5°/q Obi. 101 n » 40/(, „ 991/4
„ n 31/gO/o „ 95d/b
Bayer. 5°,0 n — n 4’,,°,o 1jährige 1015,f.
40 o 1jährige 967/s Würtemb. 41/2U/o Obi. 1003 4 Baden 41/2°/ü ObL c. E. L. Oesterr. Silberrente 661/4
n Papierrente 62' - Spanier, neuest. 3% 177 - Amerik. Bonds 1881r 1OO1; j _ n 1882r 97-2 _ „ 1885r 99
B n 1887r 1001 6
ein, darunter Rouher und Haußmann. Morgen kommen noch mehr, um der Messe um 9*/, Uhr früh beizuwohnen; Nachmittags hält Eugenie einen bona-
Amsterdam
k.. S. 98V8
Augsburg
k. 8. 100
Berlin
k. S 1047/,
Bremen
k. S. 105‘zi
Brüssel
k. s. 9374
Hamburg
k. S. 1051/,
Leipzig
k. 8. 105
London
k. 8. 118
Lyon
k. S. —
Paris
k. S. 92' 4
Wien
k. 8. 1056/«
ditto
m. 8. —
ditto
1. 8. 105%
Disconto 4
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