Gitßemr Anzeiger
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Anberg,
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen
18-3
Freitng den 16. Mai
Nr 111
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Grunde der Inkompetenz des Reichstages bemängelt wurde. Bei der zweiten
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Erscheint täglich, mit *■*» nähme Sonntag-.
Expedition: Lanzleti«,».
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fcvrtH virrteksährig 1 fi 12 kr. «it Brmgerlühn. Durch di« H»st boogto »tertetsährig 1 ft 29 k.
— Ein klerikales bayerisches Winkelbürgermeisterlein (von Pfaffenhofen) hat übrigens dem Kaiser kürzlich einen rechten Tort anzuthun gemeint, indem es eine ihm übersandte Verdienstmedaille zurückwies, „da es unter den gegenwärtigen Umständen kein Geschenk von ihm annchmcn könne."
Berlin, 14. Mai. Der Reichstag bat in der heutigen Sitzung in erster und zweiter Beralhung den Antrag Büsing und Genossen, betr. den Gesetzentwurf über tie Volksvertretung in den Bundesstaaten, bei namentlicher Abstimmung mit 174 gegen 62 Stimmen angenommen. Der mecklenburgische Minister v. Bülow bekämpfte den Antrag, welcher von den Antragstellern,
1 »Berlin^ Capiialisi« r lrene«,
wenig Bekenner in unseren Reihen zählen; — aber wir glauben an Gott, den allmächtigen Schöpfer, und an Jesum Christum, seinen eingeborenen Cohn,
im allgemeinen Interesse nothwendigen Bestimmungen getroffen. Regierung vermag daher das Vorhandensein einer dringenden
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Debatte des Herrenhauses i. ... - ,
den eutmuthigend ans das Heer und feine Energie einwnken,
ohne Verfassung sei, worauf der Lippe'sche Bnndescommissär v. Flottwell ihm Mangel an Muth vorwarf, weil er sich hinter den Antrag stecke, der auf Mecklenburg abziele. Präsident Simson: „Wenn ein Abgeordneter Das gesagt hatte, hätte ich ihn zur Ordnung gerufen." v. Flottwell: „Ich ziehe den Ausdruck zurück" Abg. v. Hoverbeck bemerkt, daß der Präsideut den Ordnungsruf hätte ertheilin sollen. Prästdcnt Simson: „Am Landtage ist das Dieciplinarrecht des Präsidenten über den Ministertisch unzweifelhaft, weil die Minister auch Abgeordnete sind und bei der Präsidentenwahl mitwirken können. Wo diese Wahltbeilmchme wegfällt, wie bei dem Reichstage, welchem Mitglieder des Bundrsrathes nicht angehören können, bleibt dem Prälidenten nur
selbst on die Stelle unseres Herrgottes setzen und an Stelle des Christenglaubens, den wir sreudig in unserem Herzen bi kennen, uns in „bescheidener De- mnth" den Glauben an ihre ganz absonderlichen göttlichen Eigcnschaftcn aufdrängen möchten. Der Soldat ist nach Krästin fromm; aber er denlt dock zu nüchtern, um nicht ein freudiges Hurrah zu rufen, wenn endlich btm Humbug, die Kirche mit den Theologen zu verwechseln, ein Ende g«macht, und die durch den Feldprobst Namszanowski bedrohte Disciplin in der Aimce aufrecht erhal-
MrsDpreise vorn 17. btd 23 SWoi IS73, nach eigener Erklärung der Bäcker: ~
2 Kilo gemischtes Brod 22 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 11 fr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 19 kr., zweite Sorte 16 kr.
Rothwendigkeit einer D--------- v . .. . , .
des Eisenbahn-Concessionswesens zur Zeit nicht zu erkennen und findet sich daher dermalen nicht veranlaßt, einen dahin zielenden Antrag bei dem Bundes^
Berlin, 15. Mai. Das Abgeordnetenhaus genehmigte in dritter De- rathung die Gesetzvorlage über die Revision der Normalpreise. Bei der sodann folgenden zweiten Berathung des Gesepentwuifes über die Eisenbahn Anleihe von 120 Millionen erklärte der Handelsminister Dr. Achenbach: Ein bindendes
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Der vierte Ausschuß der zweiten Kammer, dessen Bericht uns gegenwärtig vorliegt, lheilt die Ansicht der Regierung, daß der Antrag zu weit gehe und glaubt, daß kein Grund vorliege, dem Einzelstaat das Recht der Concelsioinrnug von Eisenbahnen ganz allgemein zu entziehen, und daß namentlich die Regierungen der größeren Staaten, insbesondere Preußens und Bayerns, sich nicht leicht ohne zwingende Gründe einer so weit gehenden Beschränkung emes Souve- ränetälSicchts unterwerfen werden. Jedoch ist der Ausschuß iugUid) der Ansicht, daß es im Interesse des allgemeinen Verkehrs, sowie aus Gründen des öffentlichen Wohls in hohem Grade wünschenswerth sei, wenn die Thatigkeit der Reicksqcwalt sich hinsichtlich der Eisenbahi.en noch eingreifender geltend mache, als dies aus Grund der Reichsveifassung seither gescheheni fei. In dieser Hinsicht besürwortet der Ausschuß die Errichtung einer Re.chs-Eisenbahn- Aufsichtsbehörde, die aus Rücksichten der Erhaltung von Leben und Gesundheit des Publikums, sowie zur Sicherung der in mancherlei Beziehung gefährdeten
in SHquei; porter aus dem formellen
ergeben, mit möglichst weit gehender Autorität cknschreiteii kann.
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Dem (Srnfen von Landsberg - Velen, der in der bejahen, noch z» verneinen; die öffentliche Meinung neige zum Staatsbahnbau über die Kiichenaesetze geäußeri hatte, dieselben wür-aber der Staat sei nicht „nmer in einer so glücklichen stnan ellen Lag wie • — aittwoiten die gegenwärtig und werde küiiftig nickt unnur m einer solchen (ein. (Beifall.)
An der Ausarbeitung der gegenwärtigen Vorlage unbetheiligt, übernehme er
W ein dreifach re Freunde.
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lt von 4 Comp.
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t guten Zeug- nach Lam- 3. Zurbuch.
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DculfcfifanÖ. ....... ...
Darmstadt, .4. Mab Ans den Antrag des Ab, 8^«^ Ä Ä «K
die Uebenre.snng des Elsenbah.uCoi "ssioitswestnsan das Rbe.itifle ©lieber gehören, ebensowenig mit der Geistlichkeit, wie es unsere
Großh. Staatsrrg.erung olg"'d«n>°hen geauh ert In Gewa» tt d» L fllg tallfE|lb Jahren gethan haben. Wenn die strenzzeitung m
stimmuugen in Abschnitt Vll, Art. 41—47 verfassung des^Tei s ) J a? ' ™rTnce fast alle Anhänger verloren hat, so ist dies nur dem Umstand zu-
stehen der Reichsgewalt in Bezug auf -Inttresse der Vtt->!chreibeu, daß sie seit mehreren Jahren das Christenihum mit den lutherischen
Befugnisse zu. Es könne» msbefondere durch Reichsgesetz im J II Geistl cken verwechselt, welche letztere bei aller individueller Anerkennung in der
cheivigung oder des gemeinsamen Berkes für u°thwend.g erachtete Bahnlu wn Gnsttch “ J Das Vorgehen des katholischen
gegen den Widerspruch der Bunde güeder entwede^ f». Rech >ung des Re chö , der sich Drnge anmaßte, welche bisher bei einem
angelegt oder an Private zur Ausführung con“ ^nlILT. . " < . 'gjitet- Mitgliede der Armee unerhört waren, hat in allen Kreisen derselben dre tiefste wegen Verpflichtung zur Zulassung ueuer Auschlusse. Dchurgu g Entrüstung hervorgerusen, und wenn man sich über irgend etwas in der Armee
sprnchsrechis gegen Anlage von Coueurrenzbahnen Emsul ung .»es Aw'E m.e darüber, daß der „Bischof in den .mglSr.bigen Lan-
Betriebs- unb Bahn - Polizeireglements und Controle über das Tarrnveftn d,e 'n fc(r gianali(te M katholischer Feldprobst fignrirte. Wie
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„Militär Blätter golßenbcö . Nekürcktung beruhigen zu kön- doch die volle Verantwortlichkeit dafür vor dem Lande, dieselbe sei seiner Ueber-
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(2354) \
RiichUde'sich nach der Ansicht des,Lesung berührte der Abg. Hausman» de» Umstand, daß das Furstenthnm Leppe AnösäMes auch bei d« C°u^si°nirung aller derjenige» Eisenbahnen rechtfer- der L.vve'rche Bundescomm.sfar v. Flottwell .hm
tiqen lassen, welche die Grenze» de« einzelnen Staates überschreiten. Der Antrag des Ausschusses lautet : 1) den Antrag des Abg. Frhrn. v. Rabenau, so wie er gest-llt ist, abzulehne»; 2) tie Greßh. Regierung zu ersuchen, snr Errichtung einer Reichs-Eisenbahn-Aufsichtsbehörde und für Gewährung emes Einwiikungsrechts für tie R-ichSgewalt bet Loucessionirimg von Eiseubahnen, welche die Grenze des Einzelstaates überschreite», in dem obe» angebeutete« ^' '^Bad^Nauhcim. Es dürfte gewiß den Lesern JhreS Blattes nicht unwillkoinmen sein, über die neu dahier besteheiide «..rtaM ^etwas^"t^peltcr’goVm auszusprechen wie ich es that Uebtü baäSl^beK t Preise von 6 Ma,k = 2 Thlr. m.sgegebem gens lasse ich mir nicht in mein Amt hineinreben unb wurde eventuell meiner SfcSwS ei'SU‘'n. M«. M «-W. m M»
unb Gesellschafts-Zrmmer, der Eomerte des O.ch ster ' Programm einer Eisenbahnpolitik kann unb will ich vor Ve,öffe»tlichu>ig bes
der Bälle, ^bann werden chnch T-g'^u^m^ der Special U..tersuch....gs-C°mmissi°.. nicht abgeben, ich werde dann
ausgegebkii. Von allen ^bstabeii b-f 1 i(Soncerte. Am nickt mit Worten, sondern mit bestimmt sormulirten Gesetzvorlagen vor das
tions Localitäten und der Besnel> d r m F cTitt unb 71oär VOn 5 Land trete»» Schon jetzt könne er ater sagen, daß er kein Freund der Idee J1' ^itd- Ede zum crsten A a 6 Wetter zjetzt immer sei, das Eisenbahn-Coneessionswesen in einer Hand zu concentriren. (Beifall.)
bis 7 Uhr. Wie wir vernehmen, soll dies del ,cho»em J । ^taatsbahnban ober Privatbalmbau? sei weber e.nfad) zu
geschehen. , „ ... hie. srn.immA neiae rum Staatebalmbau.
Berlin, 13. Mai


