^'«8 vierteljährig 1 ff. 12 ft. «!t Drivgerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ff. 29 fr.
Erscheint täglich, <niL Au-' nähme Sonntags.
Expedition: Lanzleiberg, _ Lu. B- Nr. 1.
Mzeige- und Wmtsttatt für den Kreis Hiessen.
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Amtlicher T!> ei l.
Gießen, den 4. December 1873.
Röder.
v.
Betreffend- Die Herstellung der katholischen Kirche in Neu,Bamberg, hier Bitte des katholischen Kirchenvorstandes daselbst, um Gestattung einer Collecte. 5 r
Das Gratzhrr>a8l>che Krelsamt <*>irßrn
an dir <6nljhtrwalid|ni $ürgmnri|lfmtil.
herzogthums gestaltet worden ist.
Röder.
d.
Nr. 30 des Reichsqeseyblattes, ausgegeben den 23. November 1873, enthält:
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Polizeiliche Bekanntmachung.
Das Fahren auf Fußwegen betreffend.
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oder Haft bis zu 14 Tagen verboren. CT , r . .
Ks ist gleichgültig, ob die Fußwege gepflastert sind oder nicht.
W ÄÄ ffSntiÄÄM dem Mster in der Stadt und auf
ben MW Z TSÄS' Wllb' ()a6en Wlt Un8 eeranIa6t E PrLzialhanptstadt Gießen.
Ausschnhslhung des tandw. Vereins von Dberhessen.
Die verehelichen Mitglieder des Ausschusfes K b; Mts, Vormittags 9 Uhr,
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“Ä &'m ®.. P,°std» d,- -OK.:
' Adalbert, Freiherr von Nordeck zur Rabenau.
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Politischer Theis.
Iles stelle ich Sie hiermit vor das Forum, welches allein vollgültige Competenz besitzt, wissenschaftliche ethische Fragen zu beurtheilen. Vor Gott, vor Ihrem
Deutschland.
Aus Posen verlautet in der
Berlin, 6. December.
, der bekanntlich eine
„Germania", daß
im Seminar bubenmoral.
1)
2)
3)
Groß Winternheim, am 3. December 1873.
Lic. Dr. Krn m m, evang. Pfarrer.
Gewissen, vor der deutschen Nation, vor dem reinen, heiligen Geiste des Chri- stenthums wiederhole ich: Die Jesuitenmoral, wie sie in ihren natürlichen Consequenzen selbst von Päpsten verurtheilt, und mit ihren Principien und Ausführungen, wenn auch noch so klug und vorsichtig verdeckt, in dem von Ihnen benutzten Lehrbuche von Gury gelehrt wird, ist eine wahre Spitz- Zur Erhärtung dieses Ausspruches vertrete ich drei Thesen:
die Jesuitenmoral widerstreitet allen wirklichen, gesunden Moral-
Principien;
die Jesuitenmoral widerstreitet diametral der Lehre Jesu Christ^; die Jesuitenmoral widerstreitet diametral dem auf die Parität und das 'Rechtsbewußtsein seiner Bürger gegründeten Staate.
Ich lade Sie ein, diese unsere ^L-ache, in Schrift und Gegenschrift, dreien, auf Grund eines Kompromisses von uns zu erwählenden, philosophischen Fakultäten deutscher Universitäten, denen nach Recht und Herkommen allein die volle Competenz der Entscheidung zusteht, zu unterbreiten. Weigern Sie sich desien, so fordere ich Sie hiermit zu einer, nach aller Form Rechtens zu veranstaltenden öffentlichen Disputation auf, damit das ganze Volk in diese unsere Zeit so mächtig bewegenden Fragen volle Einsicht gewinne, die ein bloßer Schriftenwechsel nicht zu gewähren vermag. Unterliege ich, so verpflichte ich mich, von meiner Kanzel und in der Presse einen feierlichen Widerruf zu erlassen; unterliegen Sie, so verzichten Sie darauf, sich fernerhin eines Buches zu bedienen, das, welchen Ursprunges, eine Schmach ist des christlichen Geistes und deut-
Ober-Ingelheim, 6. December. Der „Rheinhessische Beobachter" veröffentlicht folgende öffentliche Aufforderung an Herrn Dr. Moufang, Dom- capitular und Regens des bischöflichen Seminars in Mainz:
„Ew. Hochwürden haben die Gewogenheit gehabt, niich, wegen angeblicher Beleidigung, durch die Staatsbehörde vor das Mainzer Bezirksgericht stellen zu lassen; obgleich Sie so gut, wie Jeder, der meine angefochtenen Artikel mit Aufmerksamkeit gelesen hatte, wissen mußten, daß mir nichts ferner lag, als die Absicht, Ihre respectable Person oder selbst die Institutionen Ihres Seminars, so verderblich und verwerflich mir auch die letztere hinsichtlich der Interessen des Vaterlandes, wie der hohen Ziele einer gesunden, theologischen Wissenschaft erscheint, zu verunglimpfen. Es galt Ihnen auch nur, die Niederlage, welche das Gaukelspiel des „Rheinischen Volksboten" mit den neu aufgewärmten famosen 1000 fl. des Pater Roh Ihrer Partei gebracht hatte, durch einen geschickten Fechterstreich zu verdecken;. Sie glaubten, das Schicksal der Jesuitenmoral Gury's werde besser den Händen des Mainzer Bezirksgerichts, als der voraussetzungslosen, unerbittlichen Kritik der Heidelberger Juristenfakultät anvertraut. Ihre Voraussicht hat Sie insofern nicht getäuscht, als dieser Gerichtshof in seinem mir endlich vorliegenden compendiösen Urtheil vom 7. November d I. zwar erklärt, daß „für ihn keine Veranlassung vorliege, von Amtswegen in eine weitere Prüfung der Gury'schen Lehren einzugehcn", nichtsdestoweniger aber nach einer Gegenüberstellung der widerstreitenden An- uuo, lucm;CH schauungen über Gury's Moraltheologie zu dem Resultate kommt, der „emjei- Wissenschaft! tige Vortrag des Beschuldigten in öffentlicher Sitzung vermöge den erbotenen! Wahrheitsbeweis nicht zu 'liefern." Ihre Parteipresse bat allen Grund, überden materiellen Ausgang unseres Prozesses zu triumphiren, und die Entschei-!
düng des Mainzer Bezirksgerichts dem Votum des deutschen Reichstages und, ..... - , .• ....
dem Vorgehen der Reichsr?gierung entgegenzuhalten. Durch Freisprechn.g sor nach erfolgter gewaltsamer S.Mrung des Erzbischofs d-.W chb-sch°f Jano wski melier Injurie ist mir die Verfechtung meiner Sache vor einer höheren rich die Verwaltung der Erzdwcese Gnesen-Pose», weiterfuhren werde. Aehnlich terlichen Instanz abgeschnitten. Im Namen der Wahrheit und des Volkswoh-Ischeint der Posener Correspondent des Krakan-r „Czas ,


