Ausgabe 
5.2.1873
 
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1873

Mittwoch den 5. Februar

Bestellungen auf den Gießener Anzeiger

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Gießen, am 1. Februar 1873.

Betreffend: Wahl der Vertreter der Forensen.

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Lx-editian: Tanz leib er?, Lit. B. Nr. 1.

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tc des Winter» t Mitzlieder zu nitlaa2 Uhr in

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Nr.. 30

Ädsnnenten weiche den Anzeiger bei der Expedition, adhole» Kischi, erbalten denselben für die Monate Februar und Marz zu 40 fr.

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twfben noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzletberg B. 1, als auch bei allen Post- Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen.

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an die Gros?I)cr;ogUchen Bürgermeistcrtikn des Kreises.

Wir benachrichtigen Sie. daß die Großherzoglichen Kreisämter beauftragt worden sind, die Großh. Chaussee» und Flußbaukasse zu Darmstadt in den Fällen in welchen diese als Forense einer Gemeinde in Betracht kommt, bei den Wahlen der Vertreter der Forensen zu vertreten. Die für bie Großherz. Chausi'ee- und Flußbaukasse bestimmten Einladungen zu solchen Wahlen sind daher dem betreffenden Kreisamt zuzusenden.

' 11 v. Röder.

B e k a n ri t m a ch u n g.

cs. Kolae mehrfach MI uns gelangten Anfragen fordern wir diejenigen unverheiratheten und theilweise arbeitsfähigen Invaliden t,.m Kica von 1t-70/71, welche geneigt und befähigt sind, Dienststellen als Portiers, Diener, Hausburschen -c. in hiesiger Stadt anznnehmen, hiermit auf, unteT Belage ihrer Zeugnisse persönlich lder schriftlich bei dem unterzeichneten Großherzoglichen Hofgerichtsrath Hahn dahier anziuneldkn. L)en sich veriönlich vorstellenden Bewerbern wird der Vorzug gegebeu werden. , .....

P Die Herren Geistlichen und Bürgermeister werden ergebenst ersucht, diese Bekanntmachung zur Kennrniß der m ihren Gemeinden wohnenden tauglichen Invaliden zu bringen. $

Tarmst^t, »^^"s^Hülfsvereins im Großherzogthum Heffen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde.

Weber. Hahn.

i, Kirschen, i spalten, i-Pflaumen mb

Zwetschen. !

klohnen- und nmchl.

naubeln, rofinen, üffe.EittoneN/ n, Oliven, anonS und uffeln.

Deutschland. Mit bfm Ableben des Vorstandes des hiesigen Polizeibureaus, Polizeirath Petsch,

Gießen, 4. Febr. DieNachr." in München veröffentlichen über die t)k 5rage naä) (iner Reform unserer hiesigen Polizeivernalrung neuerdings

bavrrischeu V rhältuiffe einen bcachtcnswerthen Artikel, welcher den Beweis litfm, aufgetaucht. Dah eine gründliche Aenverung in dieser Richtung noth thut, daß man in Bayern fflost die fdifome Rolle, welche die Regierung gegenüber darüber herrscht hier nur eine Stimme, ob aber die Reform gerade in Dtr Cm» Deutschland nnv dem Reiche spielt, nicht versteht. ES werden alle die Wider- sctzung eines Polizeirirectors nach einem bereits früher bestandenen Plane gipfeln spräche und Unbegreiflichkeiten von der Kaiserkrone und dem Luh'schen Kanzel- ^uffe, mag dahin ß'strllt bleiben. Unsere Stadt wird wird er einmal von der Paragraphen bi- zu den blauen Hosen, dem Jesuiten.fler und der bayr. m Polytechnikums bewegt. Nachdem erst jüngst die statt 2 , fi- Gesankischask beim Datican ausZezahlt und schließlich folgendes Fant gezogen: |ür Cüffelbe drwilligt und eine weitere ähnliche Anforderung m Auestcht grstellt Diese Undeareifl-chkeiten, daS Hin. or.d Herschwanken zwischen pa,ticu ar'.st'schen tje grOge nad) Errichtung eines eig'nen GrbaudeS eine immer brennen.

Anwandlungen und Reichstreue, dsS zeitweilige Liebäugeln mit dem Ultramom gür eincH derartigen mit einem Kostenauswande m£brrnn £un trt' tanismus, die vielversprechenden Winke an Führer der liberalen Partei, kurz die tauftnb ®uU(n zu errichtenden Neubau re-chen aber offenbar V'e Kraf.e der

ganjr 3»<tteuti8(eit unc Unflarbeit dir buperischrn Politik tfl,..|lntl2'.e ,?'* Start, welche con allen ©eiten in ein,« fiel« *,'fßent£" n® ,5

8 Ufl(t er irnm.r wieder auftaudienCen und geglaubten Gerüchte über Minister. $ 110,000 st. für ein neue- Schulhau« bewilligt) in Anspruch ge-

Nisi" Der gesunde M-nschrnv.rstand, der weder °°n Huflusi inficir, ist, noch Zanten werden, nicht au.. Den Vorschlag, dah die Stadt die für den Neubau

die Dinge durch die von Hochmuth verdunkelten Glaser angedlich.r S'aat-Niam ,iner Realschule in Au-stcht genommene Summe °°° ^0H00 fl , untre Ruck

«er und Diplomaten betrachtet, kann nun einmal nicht »erstehen, wie Man"" Übernahme de« jetzigen Gebäude- de- Polplechnikumr, dem Staat d-hul«Er ich »en der Einsicht, dem Csaratter und der Baterland-lirbe, wie unsere Herren . entsprechenden Aula für die letztere Anstalt zur V.rsugung st , fi Mmifl" , in solchen trüber, Virhältnissen so lange verweilen »im-*- d.hhalb allseits Billigung Hossintl.ch werden auch die Stande einem .n schönster

Fern im Süd da- schone Spanten" wird täglich '»iereffan .. begriffenen Institute gegenüber Nicht kargen.

Während in der Residenz dir Geburt eine- Prinzen gefeiert wird, stellen t- Darmstadt, 2. Febr. Der .rnläaast in de, gelten Kammer ^Ngkbrach e Einndahnen den Dienst ein, weil die üarlrsten ore Bahnto.pe^rstoreu, °'-^a°ukte fluj Jfl,0emS6e e,b6buna der Pensionen der W"'w-n nnd Waisen der

sprengen, aus die Züge feuern, krr, den Betrieb unmöglich "«»en. D,e Cwilbeamien hat, obgleich der Staat bereits jetzt schon der betr. Hasse lahrlich

osiichrn Bahnen, welche den Wüteriraneport von und nach Spantenju»eemnt g3000 p ^schießt, dennoch begründete Au«sicht auf Realisirung. B ' de- t In haben leien sich in Folge dessen genoth gi, die Annahme aller sur SpaNi Realschulen de« Lunde- bat sich die nicht mehr langer nussch ebdare Noth.

bestimmten Güter u verweigern. - Die Aushebung der Scla.erei auf Eu - 'st 6rtid)tung tc Purallel-Etassen herausgestellt und di. wegen der

eigenen Eomm.jfion unter Bo.sitz »i« Ob-rrechnung-rath. Heh Übertrag

G e k a n ü t m a ch u n g.

Am 23. Januar l. I. wurde ein dem Mchgermeister Schmidt zu Gießen angehöriger Hnnd in der Veterinäranstalt gHöbtet, well er wurhuerdächtige Erscheinn^en zeigte mahnenden Fall bringen wir zitr Kemitniß des Publikums.

Wietzen den 1. Februar 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen.

p ' v. Röder.