Wechsel
Pistolen
9 42—44
1858r
1860r
1864r
— fl- - fl- - fl- - fl-
65
45
55
90
1670
1680
1690
1700
1710
1720
1730
Börsenuachrichten.
1. November 1873.
Actieiie
Frankf. Bank 1457/h
Franks. Vereins-Kasse 93
Darmst. Bankact. 380
Rheinische Hyp.-Bank 106
Wien Bankactien 990
Oest. Creditact. 223
Galizien —
fl. 250 v. 1854 — Prioritätsloose — Loose 873/^
„ 142
Certificat Nr. 65,715. Paris, 11. April 1866.
Mein Herr! Meine Tochter, die außerordentlich leidend war, konnte weder verdauen, noch schlafen; sie war von Schlaflosigkeit, Schwäche und nervöser Aufregung überwältigt. Sie befindet sich ganz wohl durch die Revalesciere, die sie ganz hergestellt hat, mit gutem Appetit, guter Verdauung, beruhigten Nerven, erfrischendem Schlaf und festem Fleisch, nebst einer Fröhlichkeit, der sie längst fremd war
H- de Montlouis. Certificat Nr. 73,716. Baden bei Wien, 14. Juli 1871.
Lange zögerte ich, meinen Namen als öffentliches Zeugniß hinzustellen; doch meine Dankbarkeit half endlich über diese Scrupel hinweg, und von vollem Herzen bezeuge ich zum Wohle aller Leidenden, daß, nachdem meine Frau sowohl als ich lange Zeit hindurch an Appetitlosigkeit, ich insbesondere an Erbrechen nach dem Essen und peinigender Schlaflosigkeit litten, wir endlich nach vergeblicher ärztlicher Hülfe zu Ihrer Revalesciere unsere Zuflucht nahmen und erst nach einmonatlichem Gebrauche wie neugeboren uns wohlbefinden und Ihrer recht dankbar erwähnen.
Hugo Baron v. Dunay, Gutsbesitzer.
verurtheilt wurde. ,
— Als einziges Werthobject wurde kürzlich in Berlin einem Schuldner ein Häuschen mit weißen Mäusen abgepfändet, welches vorschriftsmäßig in den Pfandstall des Stallmeisters Nicolai wanderte, es dauerte aber nicht lange, so meldete Herr Nicolai, daß die Mäuse ihre Behausung zu durchknabbern begonnen und er deshalb um Abnahme des werthvollen Objects bitten müsse, da ihm sonst die Insassen desselben entwischen würden. Daraufhin wurde dem Auctions-Kommissar der Auftrag crthcilt, die Thierchen zu verkaufen. dieser stellte jedoch das Ersuchen, ihn mit dem Ungeziefer zu verschonen. Seiner Bitte konnte jedoch vom Gericht selbstverständlich nicht willfahrt werden, und es blieb bei dem Berkaufsauftrag, da sich aber fein Käufer für die Mäuse fand, so sind, der G.-Ztg. zufolge, dieselben schließlich dem Verklagten auf Kosten des Klägers wieder zugesandt worden.
London, 24. Oct. Hiesigen Blättern wird aus dem benachbarten Woolwich von einer sonderbaren Erscheinung berichtet: „Der Vormittag war naß und düster, aber um 1 Uhr wurde es vlötzlich stockfinster. Es konnte diese Finsterniß nicht einem der Nebel zugeschrieben werden, wie sie so oft die Nachbarstadt London Heimsuchen. Es war vielmehr eine Mitternachtsfinstemiß, denn man sah in einer großen Entfernung den Glanz der Lichter in den Fenstern. Der Himmel war wie von einem großen Feuer rothlich gefärbt. Die Atmosphäre war schwer und drückend, her Regen hatte aufgehört und der Südostwind gänzlich nachgelassen. Der Eindruck auf alles Lebende war sehr bedeutend, sogar schrecklich. Nervöse Leute wußten vor Angst nicht, was an- zufangen; ruhigere griffen nach den Kalendern und glaubten da eine Sonnenfinsterniß angegeben zu finden, fanoen sich aber getäuscht. Tauben und Vögel hielten im Fluge an und kehrten schleunigst zum nächsten Obdach zurück, die Hühner suchten ihre Nachtquartiere u. s. w. Fünf Minuten dauerte die dichteste Finsternis dann schwand sie allmählich und machte einer glänzend strahlenden Sonne Platz." So die Beschreibnng, welche von Uebertreibung nicht frei zu sein
tioldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59
Anklagebank Platz zu nehmen. „Auf die Bank soll ich mich setzen, wo sonst immer Räuber und Mörder fitzen, nimmermehr!" schrie sie verzweifelt und versetzte sich in so hohe Aufregung, daß sie schließlich in Weinkrämpfe verfiel. Der als human in der höchsten Bedeutung des Wortes bekannte und verehrte Präsident des Schwurgerichts, Herr Stadtgerichtsrath Johl, ließ dem armen Mädchen Zeit, sich von seiner Aufregung zu erholen, worauf es tiefbeschämt auf der Anklagebank Platz nahm und unter Bewilligung mildernder Umstände zu einer Woche Gefangniß
scheint.
— Holzpreise der letzten 200 Jahre. Wie der Preis des Holzes gestiegen und zugleich der Werth des Geldes gesunken ist, ergiebt sich aus einer auf der Wiener Weltausstellung befindlichen Geschichte der Preise. Nach den sorgfältigen Ausschreibungen einer rationell bewirth- schafteten Domäne in Mittelböhmen kostete die Klafter Welligen Scheitholzes im Jahre
Allen kranken Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten.
„Revalesciere Du Barry von London.“
Die vorzügliche Heilnahrung Revalesciere du Barry bewahrt sich bei allen Krankheiten, die der Meoicin widerstehen: nämlich Mägen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberculose, Diarrhöen, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst in der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin getrotzt:
Certificat Nr. 73,621. Wien, 1. Februar 1871.
Unendliche Dankbarkeit gegen Sie veranlaßt mich, Ihnen diese Zeilen zu schreiben. Ich war seit vier Monaten von einem furchtbaren Asthma geplagt; Niemand konnte mir Erleichterung verschaffen, bis ich auf den Rath eines Freundes Ihre ausgezeichnete Revalesciere nahm, die mich von dem Uebel gründlich befreite.
Felix Baron v. Clarow.
; Nahrhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen.
In Blechbüchsen von Vr Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 Thlr. — Revalesciere Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr-, — Revalesciere Chocolatee in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr-, 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr-, 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., 576 Tassen 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr-, 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr. — Zu beziehen durch Barry du Barry & Eomp. in Berlin, 178 Friedrichsstraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenbändlern. In Gießen bei Müller <L Schwager. (2036)
fr. fr. fr. fr.
Badische fl. 35 Loose 661/. Oestr. "
— fl. 34 fr.
— fl. 45 fr.
— fl. 45 fr.
Preuss. 4i/z0 o Oblig. — Frankf. 4y8% Oblig. 86V< Nass. 3‘/2o/o Ohl. 92 Kurhess. 4°/° „ — Gr. Hess. 5°/0 Obi. — n » 40,0 995/,
n „ 3'/-O/o n 97
Bayer. 5°/0 n — n 4»/s°/o 1jährige —
„ 40 0 1jährige 94’/2
Wörternb. 4'/zO,o Obi. 100 Baden 41/2°/o Obi. c. E. L. 100
Oesterr. Silberrente 643/8
„ Papierrente 595,e Spanier, neuest. 3°/o I6V2 Amerik. Bonds 1881r 1003/e
n n 1882r 98
„ „ 1885r 99
„ n 1887r 100
„ doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 23—24 Engi. Sover. 11 50—52 Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 26—27
Actien.
5% östr. F. St. E. B. 3281/2 Lombard. Bahn 158i/2 Ludwigsh. Bexbach 1823/8 Maxbahn 128
Bayer. Ostbahn 1103/8 Rhein-Nahebahn-Act. 30 Hess. Ludwigsb.-Act. 146Hz Oberhessen „ 71 !/2
Prioritäten.
3% östr. Stsb.-Prior. 59% 3% östr s. Lombard 81 3°/0 Livomeser 30*/4 5% Toscaner —
5°/q Elisabeth.-Prior. 883/4 do. II. Emiss. —
Anleliensloose»
Darmstädter fl. 50Loose 213
» n 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 69 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21i/2 3° 0 Oldenburg. ä40Thlr. 37i/z 40/g bayr. Präm.-Anl. 1lOi/4 4% badische Loose 1083/,
Amsterdam
k. 8. 983/8
Augsburg
k. 8. 100
Berlin
k. 8 1047/9
Bremen
k. 8. 1051,
Brüssel
k. 8. 93Vg
Hamburg
k. 8. 1051,8
Leipzig
k. 8. 105
London
k. 8. 1185.&
Lyon*
k. 8. —
Paris
k. 8. 93i'2
Wien
k. 8. 1031/2
ditto
m. 8. —
ditto
Disconto 4
1. 8. 1031/s °/o
kostete die Klafter Welligen Sckeitholzes im Jahre
1740 — fl. 90 kr. 1810 3 fl. 48 fr.
1750 1 fl. 55 kr. 1820 3 fl. 36 fr.
1760 2 fl. 5 fr. 1830 2 fl. 94 fr.
1770 1 fl. 10 fr. 1810 3 fl. 32 fr.
1780 1 fl. 32 kr. 1850 4 fl. 90 kr.
1790 2 fl. 20 fr. 1860 7 fl. — kr.
1800 3 fl. 28 fr. 1870 8 fl. — fr.
Allgemeiner Anzeiger.
Besondere Bekanntmachung Bekanntmachung.
5040) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts sind heute folgende Einträge vollzogen worden:
Am 23. l. M.:
1) Die Firma: „C. Berger" zu Gießen ist in Folge Aufgebens des Handelsgeschäfts des Carl Berger gelöscht worden.
Am 31. I. M.:
2) Heinrich Schmall II. zu Gießen betreibt daselbst seit October 1869 unter der Firma: „Hch. Schmall" eine Wein-, Bier- und Obstwein-Handlung en gros und hat seinem Sohne Emil Sch mall Procura erthettt-
Gießen, den 31. October 1873.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen- Bötticher.
Versteigerungen.
Mittwoch den 5. l. Mts-, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden:
Chausfir- u. Pfläste
rerarbeit, veranschl.zu496fl.48 kr-
Fuhrlohn, „ „ 140 „ — „
Gießen, den 1. November 1873.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- (5008) Vogt.
Ieil'gebotenes.
Mauersteine (Prima-Qualität) auö dem Hardt- Bruche von Haubach L Blitz sind fortwährend zu haben. (4583)
und
Pastillen, Svda-und Selterwaffer
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HD eo
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