Wechsel
Amsterdam
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do. II. Emiss. —
1864r
145
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Kttqemeiller Anzeiger
Für Steinbrecher!
Arbeitsverweigerung
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Augsburg Berlin Bremen Brüssel
Hamburg Leipzig London
Lyon Paris Wien ditto ditto
Disconto
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eingeriebene Thürschwelle. Woraus das Pulver besteht, kann der Bischof nicht angeben, da die Zubereitung desselben ein Geheimniß der eingeborenen Medicinmänner ist, aber er nimmt an, daß es außer einigen Theilen der giftigen Schlangen auch einen Theil Pflanzenstoff enthält. Der Bischof, welcher die nach Christiania gesandte Quantität von einem Häuptling selbst empfangen hat, erklärt dieselbe für durchaus echt, und es sollen jetzt, nach Mittheilxng des Mor- genbladet, chemische Untersuchungen und später einige Proben damit vorgenommen werden.
* Die New-Jork Times enthält einen Bericht über eine Wettschwimmfahrt, die am 10. September im Flusse Harlem zwischen 10 jungen Damen Statt fand. Der Preis war ein seidenes Kleid im Werthe von 175 Dollars und die Distanz eine Meile. Miß Goboeß, welche die Strecke in 40 Minuten zurücklegte, trug den Preis davon und Miß Colton kam als Zweite am Ziele an. Miß Denan führte eine Zeit lang den Reigen, verzichtete aber auf ihre Aussicht auf den Preis, um einen jungen Mann, der ins Wasser gefallen war, zu retten. Die Zuschauer beschlossen, der jungen Dame als Belohnung für ihre Bravour eine goldene Uhr zum Geschenk zu machen.
Paris, 2. October. Der Proceß Bazaine's dürfte allerlei Zwischenfälle im Zeugenverhör bieten, welche eine raschere Erledigung desselben veranlassen könnten. — Der Proceß Nanc's wird in dessen Abwesenheit am 13. October verhandelt.
Actien,
Frankf. Bank 147
Frankf. Vereins-Kasse 102
Darmst. Bankact. 385
Rheinische Hyp.-Bank 107
Wien Bankactien 987
Oest. Creditact. 231
Galizien —
Kieler Fettbückinge, per Stück 3 kr., zuberettet wie die Sprotten, empfingen
I. A. Busch Söhne.
Prioritäten, östr. Stsb.-Prior. GO1/» östr s. Lombard 491/4 Livorneser 32J/j Toscaner 523/4 Elisabeth.-Prior. 85
Rmdslcderne Stiesel sind zu haben im Schuhgeschäft von (4532) A. D oct er am Kirchenplatz.
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 2. October. Die heutige Börse eröffnete in günstiger Stimmung, hauptsächlich in Folge der Nachricht, daß sich die Situation in Amerika wesentlich geklärt habe. Berlin hielt jedoch mit der hiesigen Vorwärtsbewegung nicht gleichen Schritt, indem dort der Ultimo mehrere Opfer gekostet hatte, und sandte bald niedere Course. Es wurde von dort die „Abschlachtung" mehrerer Haussiers gemeldet. Die Börse schloß daher mit schwankender Tendenz und mit matteren Coursen, als bei Eröffnung. Für Bahnen und Banken lagen zu den, durch die vorwöchigen Rückgänge noch niedrigen Notirungen Kaufaufträge vor und gingen dieselben deshalb fast durchgehends höher aus dem Verkehre hervor. Amerikanische Staatsfonds waren sehr fest. Oesterr. Renten etwas besser. Von österr. Bahnen sind Stuhlweißenburg- Raab-Grazer 5V2 ft. höher. Von Banken Prov.-Diskont gesucht. Höher blieben: Deutsche Effectenbank, Vereinsbank, Oesterr., Deutsche und Rheinische Effectenbank. Von Loospapicren Ungarische gesucht, 1860er etwas matter. Oregon 31/2°/0 besser. Von Wechseln Wien theurer
3% 3% 3O;o 5»/o 50/o
Actien.
5% östr. F. St. E. B. 3511/2 Lombard. Bahn 171 */2 Ludwigsh. Bexbach —
Maxbahn —
Bayer. Ostbahn 113 i/2 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 147% Oberhessen „ 72%
Vermischtes.
* Alexander Dumas liebte es, mit den enormen Honoraren zu prahlen, die ihm für seine Artikel gezahlt würden. „Nun, das kann ja nicht so schlimm sein", fragte ihn einst in Gesellschaft ein ihm unbekannter Herr; „wie viel war denn Ihr höchstes Honorar?" — „Zehn Francs für die Linie" (ligne = Linie, Zeile), antwortete Dumas. — „Pah," gab ihm der Andere zurück, „das ist ja gar nichts; ich bekomme für jede Linie, die ich arbeite, eine halbe Million Francs! — „So!" replicirte Dumas mit ungläubigem Lächeln über die scheinbar ungeheuerliche Prahlerei. „Wer sind Sie denn?" — „Ich bin — Eisenbahn-Unternehmer."
* Einem der medicinischen Universitätslehrer an der Universität in Christiania ist vom Bischof Schreuder im Land der Kaffern eine Flasche, enthaltend ein von den Eingeborenen mit dem Namen „Jsabiba" belegtes Pulver zugeschickt worden, welches ein unfehlbares Mittel gegen den Biß giftiger Schlangen sein soll Der Bischof schreibt, daß er von dem großen Nutzen des Medicaments vollkommen überzeugt sei und erzählt, daß die Eingeborenen, welche sich mit dem Einfangen von Schlangen abgeben, etwas von dem Pulver einnehmen und sich an verschiedenen Stellen des Körpers die Haut ritzen und da- Pulver hineinreiben, wonach sie gegen jede giftige Einwirkung des Schlangenbisses geschützt sind. Bei diesen Leuten halten sich die Schlangen als eine Art Hausthiere auf und überschreiten niemals eine mit dem Pulver
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Darmstädter fl. 50Loose 213 25 _
Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 21% 30 g Oldenburg, ä 40ThIr. 37% 4O/o bayr. Präm.-Anl. 112 40/0 badische Locse 109 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 88% 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 89
Verkauf zum Abbruch.
Montag den 13. October 1873, Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Nathhause ein zweistöckiges Wohnhaus, 6,3 Meter lang, 5,5 Meter tief, zum Abbruch öffentlich meistbietend versteigert werden.
Lich, den 2. October 1873.
Großherzoglicke Bürgermeisterei Lich. (4531) Ihring.
. 808 fl. . 242 „ - 46 „
k.. S. 98
k. S. 100 k. S 1047/, k. 8. 1051/» k. 8. 93 k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. 8. 93 k. 8. 1031 „ m. 8. 1021/2 1. 8. —
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Frischst acker ?u Gießen.
Sonntag den 5. October. Hermann Spies in der Wallthorstraße, Carl Plank in der Wolkengasse und Wilhelm Hartmann in der Neustadt.
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Montag den 6. d. M., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Büreau der Bürgermeisterei Groß-Buseck nachfolgende Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden: Voranschlag-
1) Chaussirarbeit an der Straße nach dem Bahnhof . . • 808 fl. — kr.
2) Steinfuhr daselbst.......
3) Steinsetzen daselbst.......
4) Sanddecke daselbst.......
Groß-Buseck, den 1. September 1873.
Großherzoglich Bürgermeisterei Groß-Buseck.
I. A.:
L. Hahn, Bezirksbauaufseher.
tiolds orten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58’/2—59i/2 Pistolen . . 9 40—42
n doppelte 9 36—38 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenat. 9 20*/2—211/2 Engi. Sover. 11 48 — 50 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 25i/8—261/
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Schweiz.
Genf, 2. October. Wie es heißt, hatte Thiers sich vorgenommen, noch mehrere Tage im „Hotel Beaurivage" zuzubringen. Da aber, wie das „Journal de Genove" wissen will, am Dienstag Briefe aus Paris eintrafen, worin Thiers unter dem Hinweis auf gewiffe, ganz nahe bevorstehende Ereignisse zur unverzüglichen Rückkehr aufgefordert wurde, so änderte er seinen Entschluß und trat schon gestern die Rückreise an.
Frankreich.
Paris, 30. September. Von Frankreich aus sind schon mehrfach Versuche gemacht worden, den Wallfahrtenschwindel auch nach Elsaß-Lothringen zu importiren, bisher ohne besondern Erfolg. So fiel die vor Kurzem nach dem einige Meilen von Nancy liegenden Berge Sion veranstaltete Wallfahrt herzlich schlecht aus. In Salzburg sammelte sich der Zug, der aus etwa 200 Personen weiblichen Geschlechts jeden Alters bestand, entfaltete eine Fahne, auf welcher das Wort „ Esperance! “ eingestickt war, und schickte sich an, nach dem Bahnhofe zu gehen. Die Deutsche Polizei ordnete die Verhüllung der Fahne an, genirte aber im Uebrigen die frommen Damen und Kinder nicht, welche unter dem Gelächter der Umstehenden in die Waggons stiegen und Dann freilich genau an der Französischen Grenze die Hoffnungsfahne wieder flattern ließen. Wie versichert wird, betheiligt sich der Bischof Räs nicht an Diesen Demonstrationen, wogegen sein College in Nancy sich um so eifriger der annectirten Schäflein annimmt. Die Reichsländer haben überhaupt noch nie viel auf die Französischen Wallfahrtsorte gehalten, sintemal sie selbst reichlich damit versehen sind.
Marfchall Vazaine ist aus Versailles nach seiner neuen Residenz in Trianon gebracht. Als der Oberst Luccioni, der von da zurückkam, ihm gegen sieben Ubr mittheilte, daß Alles zur Uebersiedelung bereit sei, konnte der Marschall seine Bewegung nicht verbergen. Er ordnete seine Papiere, ertheilte die uöthigen Weisungen wegen seiner Effecten und bestieg hierauf mit seinem Ad-i jutanten, Obersten Billette, und Oberst Luccioni ein seiner am Gartenthorj harrendes Coupe. Ein zweiter Wagen mit dem Gepäck und dem Dienstpersonal des Marschalls solgte. Während der fünfzig Mann starke Wachtposten, der nun seines Amtes enthoben war, nach Versailles zurückkehrte, fuhr der Marschall, durch die Dunkelheit gegen die Neugier der Vorübergehenden geschützt, seiner neu.en Residenz entgegen. Der Wagen hielt vor dem Perron des einstigen Lieblingssitzes von Marie Antoinette, dessen erstes Stockwerk dem Gefangenen, seinem Adjutanten und einem Gefängnißbrigadier angewiesen ist, während der Oberst Luccioni, der Hauptmann Mandhuy und zwei Unter- officiere das Erdgeschoß inne haben. Fünfzig Mann sind zur Bewachung aller Ausgänge, des Gartens und Parks bestellt. Der Marschall nahm sogleich von seinen Gemächern Besitz; er schien sehr niedergeschlagen zu seiu und begab sich spät zur Ruhe.
Paris, 1. October. Der „Gaulois" desavouirt die Anstifter einer Allianz zwischen Republikanern und Bonapartistcn, beantragt aber selber eine solche Allianz auf dem Boden einer sofortigen Berufung ans Volk.
Paris, 2. October. Thiers ist heute Früh hier angekommen.
Paris, 2. October. Der die Functionen des Maires von Perigueux - ausübende Beigeordnete Bourdeillette ist mit einer zweimonatlichen Amtssuspen- fion bestraft worden, weil er Gambetta die gemeldete Tischrede ohne Widerspruch halten ließ.
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Bkranüqen, und es soll ihm namentlich die Jagd in dem bergigen Harz-Ter-! rai» sehr viel- Freude machen. Einen Gegensatz bilden die Anstrengungen der Harz-Bevölkerung, die Nachtheile zu bekämpfen, welche ihr aus der zu großen Fürsorge für die Pflege der Wildbahn erwachsen. Erst vor drei Tagen haben Vertreter aus sämmtlichen Harz-Gemeinden mit ihrem Rechtsbeistande eine Versammlung abgehalten, um sich über die Schritte zu berathen, welche bei den anhaltischen Gerichten gegen de» herzoglichen Privat-Wald-Besitzer zu thun sind. Der Rechtsbeistand hat dabei den Inhalt von drei Klagen für drei arme Wittwen eines Dorfes unweit Ballenstedt mitgetheilt, deren Recht, in den aus dem Besitze des Landes in das Eigenthum des herzoglichen Hauses übcrqegangenen Waldungen nach wie vor dürres Holz zu sammeln, bestritten wird. Die Klage habe gegen die Person des Herzogs gerichtet werden müssen, welchem demnächst die gerichtliche Vorladung zugehen werde. Die Zustände sind nett"
München, 2. October. Vom 30. Septbr. auf den 1. Octbr. ist in München fein Cholera-Erkrankungs- oder Todesfall mehr vorgekommen. Von vier ärztlichen Vesuchstationen sind drei aufgehoben. Die Verpflichtung der Apotheker, Eis zu halten, ist sistirt.
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Wir beabsichtigen, das Brechen von wöchentlich 3200 bis 6000 Ctr. Kalksteinen aus unferm Steinbruche bei Nirch- Göns vom 1. Decbr. d. I bis 1. Decbr. 1874 meterweise zu vergeben. Die- enigen, welche diese Arbeit übernehmen wollen, ersuchen wir, die von uns gestellten Bedingungen vom 28 d. Mts. an bei Gast- wirth Rübsamen in Butzbach cinzusehen und ihre Forderungen innerhalb 14 Tagen versiegelt an unser Büreau einzuscnden. Wir bemerken jedoch, daß nur ein solcher Uebernehmer Berücksichtigung finden wird, von dessen bekannter Zuverlässigkeit pünktliche Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeit zu erwarten steht.
Bockenheim, den 28. September 1873.
C. Schultheis Cie.
4378) Unterjacken, Unterhosen und wollene Hemden empfiehlt
Aug. Haubach, Mäusburg.
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Börsennachrichteu.
2. October 1873.
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