Einzelbild herunterladen

Deutschland.

NiMmd.

die

ürstliche Persönlichkeiten werden voraussichtlich das russische Hoflager besuchen. >

Darmstadt, 23. April. Nach einer, sämmtlichen zur Hauptstaatskasie lieferungspflich-

unterlassen.

ändert in der Fassung der Regierungs-Vorlage an.

Stuttgart, 29. April. Wie derSchwab. Merk." berichtet, sind dem Bundesrathe Vorschläge unterbreitet worden, welche darauf hinzielen, die Här­ten und Belästigungen des Wechselstempel-Gesches zu beseitigen; namentlich wurde beantragt, die Bezirks-Behörden zu ermächtigen, bei ganz geringen Versehen ohne betrügerische Absicht die Einleitung des Strafverfahrens zu

gendes Telegramm, d. d Bayonne, 27. April: Sieg der Carlisten bei Vera. Carlisten 700, Republikaner 1400 Mann stark. Dauer des Gefechts von 11 Uhr Morgens bis zur Nacht. Republikaner völlig geschlagen. 80 Todte Er- und Verwundete

einzustellen und die Bataillone auf ihrem bisherigen Stande zu belassen, dage­gen die hierdurch erzielten Ersparnisse zur Errichtung von achtzehn Escadronen zu verwenden seien. Hierdurch und durch noch einige andere Ersparungen würde es zudem möglich werden, eine Erhöhung des Honvedbudgets zu vermei­den und ein Normalbudget aufzustellen. Naplo tritt jedoch einem solchen Plane

entschieden entgegen. Was man bei der Cavallerie gewinnen würde, würde man bei der Infanterie wieder einbüßen; auch vermag er nicht einzusehen, wie durch diese Methode ein Normalbudget herzustellen sei

Zu Ehren der drei Kronprinzen von Deutschland, England und Däne­mark, welche in den nächsten Tagen in Wien eintreffen, werden großartige Militär-Paraden stattfinden, zu welchen die gesammte Wiener Garnison und

erhalten." r ,

Darmstadt, 29. April. Zuverlässiger Mittheilimg zufolge trifft Kaiserin von Rußland am 25. Mai in Jugenheim ein.

Darmstadt, 29. April. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr.

England.

London, 29. April. DieTimes" bespricht den Besuch des deutschen

manches Mitglied zusühren können und wenn endlich ein großer Theil der bisherigen Progression alljährlich vermehrt wird, während die gegenwärtige

Mitglieder aus Beamten, Geistlichen und Privaten besteht, welche lediglich des Finanzlage Ungarns eine entsprechende Vermehrung der Cavallerie nicht gestat-

allgemeinen Interesses wegen den Vereinen angehören, so dürften doch auch intet, so beabsichtigt die ungarische Regierung, wieReform" erfährt, im Reichs- diesen Kreisen noch manche Männer zu gewinnen sein, welche ein Herz für die,tage zu beantragen, daß im nächsten Jahre keine Recruten in die Infanterie

gute Sache haben und in dem Bewußtsein, die Landwirthschaft einen der... wichtigsten Zweige des öffentlichen Wohles mitgesördert zu haben, ihre schönste Belohnung finden. (Darmst. Ztg.)

Aus Oberheffen, 27. April. DerDeutsche Volksfreund" meldet: Nachdem bereits vor längerer Zeit die orthodox-lutherischen Geistlichen, gegen hundert an der Zahl, ein Promemoria bei dem großh. Ministerium und der Landessynode eingereicht, worin sie ihre Wünsche bezüglich der neuen Kirchen- verfassuna aussprechen, haben nun auch die Geistlichen der Nieder-Wöllstädter _

Conferenz, die bekanntlich auf dem Boden der Conföderation stehen und zwi- die in der Umgebung dislocirten Truppen ausrücken werden. Zur Theilnahme scheu der Rechten und Linken auf Grund der bisherigen kirchlichen Praxis ver- au der Suite wurden sämmtliche in Wien auf Urlaub befindliche und berittene Mitteln wollen, eine Denkschrift über die zu errichtende Verfassung der evange- Officiere aufgefordert.

lischen Landeskirche erscheinen lassen. Namentlich wird Verpflichtung der Geist- Wien, 29. April Das deutsche Kronprinzen-Paar mit seinem ältesten lichen und Kirchen-Vorstände auf das betreffende Bekenntniß der Gemeinde, Sohne traf heute Abend hier ein und wurde von dem Kaiser, sämmtlichen Erz- Vermeidung der Nöthigung Solcher, die in einer Gemeinde anderer Coufessionen Herzogen, dem Prinzen von Wales und dem Prinzen Arthur auf dem Bahnhof wohnen, sich derselben anschließen zu müssen, ferner Bildung konfessionell geson- empfangen. Der Kaiser umarmte den Kronprinzen und am Arme des Kaisers derter Decauate und entsprechende Vertretung der drei evangelischen Confessio- verließ die Kronprinzessin den festlich geschmückten Bahnhof. Der Budget- nen in der obersten Kirchenbehörde als für Wahrung des Friedens unumgäng- Ausschuß der Reichsraths - Delegation genehmigte das Ordinarium der Kriegs- lich nothwendia verlangt. Ein Beitritt einzelner Gemeinden zur Union dürfte marine unter Abstrich von 98,000 fl. für die CorvetteDonau"; der Ausschuß stattfinden, wenn nach Ministerialerlaß vom 2. October 1822 nur die Zustim nahm auch zum größten Theil das Extra-Ordinarium an, in welchem die For­mung sämmtlicher Gemeindemitglieder vorliege. Die gläubige Minorität dürfte deruugen für die Casematt - SchiffeErzherzog Karl" undTegetthoff" ge- kirchenrechtlich niemals von der Majorität, die vom Bekenntniß abfalle, unter- strichen wurden.

drückt werden. Diese Kundgebung ist von 37 Geistlichen unterzeichnet.

Darmstadt, 28. April. Ueber die kurz erwähnten Ruhestörungen in Pfungstadt berichtet dieMain-Ztg." :Gestern Nachmittag wurde in Psung- ftabt eine Versammlung, meist von Auswärtigen in der Schulischen Brauerei Kaisers in Petersburg und sagt:Die außerordentlichen Ehrenbezeugungen gal- aehalten bei der die bekannten SchlagworteViel Lohn und verkürzte Arbeits- ten nicht nur dem blutsverwaiidten Monarchen, sondern dem Haupte der deut- reit" wieder einmal herhalten mußten. Abends kam's vor der Hiidebraud'schen schen Nation. Die imKrlege errungene Kaiserwürde fei unabhängig von Freun- Brauerei zu einigen Scenen, die mit der Verhaftung von drei Burschen endigte, den, ihre Anerkennung beruhe auf dem starken Arme Deutschlands selber. Wir sahen dieselben gestern Abend die Nheinstraße geschlossen mit Gensd'arinen- Deutschland biete Rußland die beste Garantie des Friedens im Westen gegcu- fcealeitunq durchschreiten. UebrigeNs ist für alle Fälle vorgesorgt, um vorkorn- über Rußlands Vorgehen irn Osten. Frankreichs ruhmrediger Ausspruch, daß menden Falls durch Dragoner die irgendwo bedrohte Ordnung aufrecht zu ohne seine Zustimmung keine Kanone in Europa abgefeuert werden dürfe, sei jetzt mit größerer Berechtigung auf Deutschland anwendbar."

die ' London, 29. April. Das hiesige Carlisten - Comitö veröffentlicht sol-

enthält: '

1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Hebung des Octrois in der Kreisstadt Offenbach betreffend.

2. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial-Direction Oberhessen on _ . . _ .

Aufbrinauna der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaft Petersburg, 29. April. Am Sonntag zeigten sich der deutsche und der Provinz Oberhessen für 1873 betreffend. russische Kaiser auf dem Balkon des Winterpalais dem Volke welches sie mit

3 Uebersicht der für das Jahr 1873 genehmigten Umlagen zur Besttci- Hochrufen begrüßte. Der deutsche Kaiser machte eine Umfahrt, spater war tun« der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Offenbach, bei demselben Familientasel. Fürst Bismarck besuchte den Fürsten Gortschakoff.

4 Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern geueh- Am Montag empfing der deutsche Kaiser den Fürsten Banatin-ski und die Or- miaten Umlaaen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions- donanz-Officiere seines Regiments, fuhr Mittags nach der Paulscitadelle und Gemeinden des Kreises Alsfeld pro 1873. besuchte die dortigen Gräber. Bei dem Großfürsten-^hronfolger mar gaunlicm

5 biner. Fürst Bismarck empfing den Besuch des Fürsten Gortschakoff. Ersterer

6. Ordensverleihung $ und Gras Moltke speisten bei dem deutschen Botschafter.

7. Namensveränderung. £Ül*6ci.

9 bei Großherzog haben aller- Konstantinopel, 29 April. Wegen eines Kirchendurchgangs in Bet-

gnädst geruht am 21. März den Unteradjuranten Dorfeld vom 1. Infanterie- lehem, worauf d.e Latenter Eigenthnmsrechte erheben und welcher von der fLeibgarde-) Reginient Nr 115 zum Bibliothekdiener bei der Universitätsbiblio-Regierung als Ergenthum der Griechen erklärt wurde, drangen abwechselnd chek zu ernennen; am 15. April den Hauptsteneramts - Assistenten 1. Classe bei Lateiner ut,d Griechen ,,>d,e Kirche und zerstörten gegenseitig ihre Symbole, dem Hauptsteneramte Worms, Wilhelm Dornseiff, in gleicher Di-nsteigenschaft Fünf Lateiner und fünf Griechen sind gefährlich verwundet worden. an das Hauptsteueramt Mainz zu versetzen; an demselben Tage den Finanz- Vermischtes

aspiranten Johannes Müller aus Bingenheim zum Hauptsteneramts - Assistenten Darmstadt. Dem benachbarten Jugenheim sieht dieses Jahr eine besonders glänzende 2. Classe bei dem Hauptsteueramte Worms zu ernennen. Saison bevor. Die Kaiserin von Rußland wird am 20. Mai daselbst mit großem Gefolge von

10 Versekunaen in den Ruhestand. Sorrento cintreffen und wird ihr am I.Juli der Kaiser folgen, um ebenfalls einen dreiwöchent-

11' (Soncurreiueroffnuna. Erlediat ist: die 2. evangelische Schulstelle zu lichen Aufenthalt hier zu nehmen. Es werden deßhalb auf dem Heiligenberg einige Neubauten c ' ^oncurrenzerossiiung I ... ... «P-V a namentlich ein großer Speisesalon errichtet. Die etwa 200 Personen zahlende Drcneychaft

Pfungstadt, irn Kreise Darmstadt, mit einem jährlichen Gehalt von DDU Jl. im Drte untergebracht. Die Logis für dieselbe sind auf 2 Monate gemiethct. Außer dein 12. Sterbfälle. Gestorben sind: am 6. Februar der Kreisvetennararzt vuf^d)en Kaiserpaar werden aber noch andere fürstliche Persönlichkeiten in Jugenheim längerer Dr föermann Supv zu Darmstadt; am 15. Februar feer pensionirte Kreis- Aufenthalt nehmen und ist bereits für die Prinzessinnen Carl und Alice die Villa Eppeneter und fcAHAHFFpfcpr Wmpnhf m nm 9 Märr der vensionirte Schullehrer für die Königin Olga von Württemberg die Billa van der Hoop gemiethct. SKH. der Groß'

bauaufseher Arnendt in Groß Gerau, am V. OCT peniwmue f wird während der Dauer des Aufenthalts der russischen Majestäten in Seehci.n rcsidwen.

Philipp Franz Braubiirger zu Herbstein; am 19. Marz der Pros. AJr. ^rayi fürstliche Persönlichkeiten werden voraussichtlich das russische Hoflago ' ' zu Gießen; am 25. März der pensionirte Ortseiunehmer Leo zu Neu-V,enburg; ......v C ,T 1 .. r . - . .

am 28. März der Steuerpfandmeifter Schupp zu Groß-Umstadt; am 29. März tigcn, Gropherzoglich Hessischen Kassen zugegangenen Benachrrchtlgung, sollen außer dem Großh. der Geh. Obermcdicinalrath Dr. Heinrich Küchler zu Darmstadt; am 30 März M» »» »

der Realschuldirector Theodor Hofmann zu Darmstadt, am i 0. April der Kreis. Scheine ä 50 fl., 10 p. und 2 fl. Königl Preuß. Kassen-Anwersungen, Noten

arzt des Kreismedicinalamts Mainz II Dr. Hermann Birnbaum. ver Köuigl. Preuß Bank, König!. Sächsische Kasse-Billcts, Noten der Bank für Süddeutschland

Mainr, 28. April. DerMainz. Auz." schreibt:Wie wir hören, und Noten der Frankfurter Bank. ,

h«, $;«..»<*, m-

Militärischen Schutz im Falle eines nothweudlg werdenden Vrodausschlags. Einrichtungen und insbesondere von der täglichen Möglichkeit von Justizmorden trotz aller Sorg- Berlin, 28. April. Das Herrenhaus nahm in der Special Discussion f(llt liefert. Wie manche Ihrer Leser wohl noch erinnern, stand die Ehefrau des Franz die Vorlaae über die kirchliche Strafgewalt in sämmtlichen Paragraphen unver- Neininger von Schneppenhausen vor dem hiesigen Schwurgerichtshof des vorigen Quartals weil ° «v. , ' w sie ihr neugeborenes Kind sofort nach der Geburt m verabfchcuungswurdlgster Art zerstückelt-

hatte, und wurde schließlich, da sie sowohl als deren Ehemann das Kind alseheliches" bezeich­neten, und sich sonach das Verbrechen als das desMordes" darstcllte, zumTode" verurtheilt, ein Erkenntniß, welches damals auch trotz versuchter Nichtigkeitsbeschwerde vom Cassationshof bestätigt, im Wege der Gnade jedoch vom Landcsherrn insofern gemildert wurde, als dieser die Todesstrafe in lebenslängliches Zuchthaus umwandelte. Mittlerweile hat nun die Verurtheilte angegeben, daß das von ihr getödtete Kind keineheliches," sondern die Frucht eines verbreche­rischen Verhältnisses mit dem Förster B- von Wiesenthal bei Schneppenhausen gewesen sei, waS denn auch dadurch besonders bestätigt wurde, daß B. nach Zustellung einer gerichtlichen Ladung _ . . behufs Vernehmung über diesen Punkt sich erhängte. Auf Grund der veränderten Verhältnisse

Uelleireicg. hatte nun der Anwalt der Angeklagten wiederholt Cassation des früheren Erkenntnisies beantragt,

_ ... c c , Ä c n... .-und diese Cassation erfolgte denn auch wirklich am 22. d. Mts., so daß die Angeklagte demnächst

28len, 26. April. Einer der Hauptubelstanoe des ^onved-Jnstltuts untcr bei veränderten Anklage desKindesmordS" wiederholt vor das Schwurgericht kommt, besteht in dem Mißverhältniß zwischen Infanterie und Cavallerie. Da nun Wäre seiner Zeit das rechtskräftige Todesurtheilt vollstreckt worden, so hätte ohne jede Schuld dieses Mißverhältniß immer greller werden müßte, wenn die Infanterie in der der Geschworen und Richter ein Justizmord vorgelegen.

Die §

Ut rfj k-in»d- nicht ein un stübzcillg 6C iu bleiben- 5« ffff. sich, d-n» f" in er(t« N winnunc- - als Brennol darf- ^ie.! ,das man tc ohne ein« 1

Der Arrndmi^ groß geb all Schafe, w Futtermaste Gelbsucht, mit Mehl i Gramm den 4^15 Gran

JmL Neujahr die W. H-Uhlc desPractst^ dazu beftimi alle wichtige! eingehend w Art und ein veröffentlicht nur zu hohi schnitte erlci scheint die Z per Semeste,

Fran jedoch nach in tionen wucvc Hälfte dn B ten war bat 204, blieben sich Spcculat Vie Thatsache

Vcsonde

Oeffei 1854) Di storbenenB Katharin gestern habe Mutter uni ihre 1852 di rine, Par nachstehende Leihgestern " 18

.'"' 71

mindestens haben, vtri nicht urkuni nannten Gr noch auf d ledig versto zu Leihgest besten j» bi verstör Martini EDiejeni an eines l Grundstücke Ader uni Mattern Katharin fWorbert fflt dahj die src fl? ^°l Grund V, Mons^ weise bet M den Erkauf be lltels jin g ben wirb.

ließen, Großh, Dr. Stat