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wird. Das sind Preise, wie sie, bei der anerkannten Güte der hiesigen NahrungS- mittel, die Preise in anderen deutschen Universitäten keineswegs übersteigen.

Oesterreich.

Prag, 24. April. Der Landtag wurde heute eröffnet. Die tschechischen Abgeordneten sind nicht erschienen. Oberstlandmarschall Fürst Auersperg hebt in der deutsch und böhmisch gesprochenen Eröffnungsrede die bedeutungsvolle Aufgabe des Landtags hervor, das Banner der Gesetzlichkeit aufzupflanzen, den Frieden mit dem Reiche herzustellcn und die bisherige Unfruchtbarkeit der Landtags-Ver­handlungen zu bannen. Statthalter v. Koller drückte seine Befriedigung aus, daß die Landesoertretung in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung die Bürgschaft für eine streng gesetzliche, sowohl den LanveS-Zntereffen als dem Jntereffe des Reichs zusagende Thätigkeit biete. Der Landtag bringt hierauf ein dreimaliges stürmisches Hoch auf den Kaiser, die Kaiserin und das Brautpaar aus.

Olmütz, 24. April. Der Verein der Deutschen in Mähren richtete an sämmrliche deutsche Gemeinden Mährens die Aufforderung, Petitionen um Nicht, zulaffung fremder Jesuiten nach Oesterreich an das Ministerium zu richten.

Linz, 24. April. Der Gemetnderath beschloß unter den Augen des Bischofs Rudigier, eine Petition an das Gesamwt-Ministerium zu richten, dahingehend, daß den Jesuiten nicht gestattet werben wöge, in CiSleithanien bleibenden Auf­enthalt zu nehmen.

Belgien.

Brüssel, 27. April. In Folge von Mittheilungen des Commissionsmit­gliedes Saleutiny über Eröffnungen des Fürsten Bismarck, welche für den Fall eines Kriegs zwischen Frankreich und Deutschland die Gefahr für Luxemburg her- vorhoben, von dem jeweiligen Sieger annectirt zu werben, nahm die luxemburgische Regierung eine auf 40 Jahre abgeschloffene Eisenbahn-Convention und den Zoll-, Post- und Telegraphen-Verband mit Deutschland auf dieselbe Zeitdauer an. Für die betreffenden Eisenbahnlinien gelten jedoch die luxemburgischen Eisenbahn- gesetzt.

Frankreich.

Paris, 24. April. Die Stimmung der Franzosen gegen Deutschland wird neuerdings leider wieder sehr verschlimmert. Das Buch Victor Hugo'sLannäe terrible zumal dient als Brandfackel, die von den politischen und belletristischen Händen geschwungen wird, um die Gemüther von Neuem zu entzünden. Die Urtheile über dieses Buch zeigen so recht, wie tief das ästhetische Urtheil und der gute Geschmack in den politischen Kreisen von Paris gesunken ist. Die neueste Gedichtsammlung Victor Hugo's ist, wie z. B.Siecle" in seinem heutigen Leit­artikel zu beweisen sich bemüht,nicht blos ein großes poetisches Werk, es ist wehr und besser als das; es ist die in Flammenschrift geschriebene Geschichte, es ist der in bewunderungswürdige Verse übertragene Aufschrei des französischen Patriotismus." Auf die Einwendung:das Buch sei incorrect. gemacht, voll übertriebener Bilder und in einer ungeheuerlichen Sprache geschrieben," antwortet da« Siecle in trunkener Bewunderung:Auf dergleichen antwortet man nicht. Schlagt diesen Band auf und leset. Niemals, zu keiner Zeit, selbst in der schmerzlichen Epoche, in der wir durch die Vission derChatimentS" geblendet worden, hat die Liebe zum Vaterlande, die Hoffnung auf dessen unsterbliche Be- stimwung solche Laute hervorgezaubert." So die Aesthetik eine« der gelesensten Pariser Blätter, das im Verlaufe seiner Bewunderung sich zu dem Satze erhebt: Dieses Buch, zur Ehre unseres so grausam heiwgesuchten Frankreich beeilen wir uns, es zu sagen, ist eine That, weil aus ihr Ausströmungen des Glaubens, der Kraft und Fassung athmen. Man legt es nicht weg, ohne sich wohler zu fühlen, es gibt keine gesundere Lecture." Und nun schildert das Siecle den Jahalt, der von Wuth der Rache und schamlosen Drohungen gegen die deutschen Fürsten und Völker strotzt.

Paris, 28. April. Aus guter Quelle wirb versichert, die Regierung bereite eine Verordnung in Betreff der Steuer auf ausländische Werthe vor. Sie werde ein neues Gesetz vorschlagen, welches die Steuer in beträchtlicher Weise reducire.

Versailles, 27. April. Die Nationalversammlung ging in ihrer heutigen Sitzung über die Interpellation Jaubert's, betreffend die Verpflichtung für Aus. länder, zum Aufenthalte in Frankreich Erlaubnißscheine nehmen zu müssen, zur Tagesordnung über. Millaud, der Deputirte von Lyon, interpellirte die Regie- rung über die dort stattgefundenen Verhaftungen. Der Minister des Innern ant­wortete, die Verhaftungen seien die Resultate der geregelten Thätigkeit der Justiz und würden dazu beitragen, die Gemüther zu beruhigen, da sie von dem wach­samen Auge der Behörden Zeugniß ablegten. Dieser Zwischenfall war hiermit beendigt. '

Italien.

Nom, 26. April. Die Kammer berieth über die Aufhebung der theologischen Facultät an den Universitäten. Lanza thetlt mit, daß der Ausbruch des Vesuvs zugenommen und die Gefahr sich vergrößert habe. Gegen 200 Personen wurden verschüttet. Die Bevölkerung von Torre del Greco hat sich geflüchtet.

Neapel, 25. April. Eine Anzahl Personen, welche den Vesuv besichtigten, wurden von plötzlich aus der Erde hervorbrechendem Feuer überrascht. Es geht das Gerücht, daß 60 Personen getödtet und verwundet wurden.

Neapel, 28. April. Seit heute früh fällt cm Aschenregen; der Himmel ist dunkel und das unterirdische Getöse weithin vernehmbar.

Türkei.

Konstantinopel, 26. April. Der Sultan empfing gestern den bulgarischen Exarchen und gab ihm die Versicherung, daß die Bulgaren stets auf dem­selben Fuße wie jede andere Nationalität des türkischen Reiches behandelt werden sollen.

Amerika.

Washington, 26. April. (Kabeltelegramm.) Das Repräsentantenhaus nahm eine Resolution an, wonach Grant aufgeforbert werden soll, die Freilassung des in Cuba verhafteten amerikanischen Bürgers Doctor Howard und die Zurück­erstattung des Eigenthums desselben von der spanischen Regierung zu verlangen.

Local-Notizerr.

Gießen, 27. April. Heute wurde dahier die vierte ordentliche Generalversammlung der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft abgehalten, worin die Abhandlung de« Jahresberichte« und des

Ausschußberichtes über die Betriebsrechnung von 1871, welche einen kleinen Ueberschuß (ca. 9000 fl.) über die Betriebskosten ergeben hat, sodann die Neuwahl deS Rechnungsprüfungsausschusses statt­fand, und als Hauptgegenstand der Beschluß gefaßt wurde, die projectirten neuen Bahnstrecken Gelnhausen-Partenstein und Alsfeld HerSfeld auszuführen. Der VerwaltungSrath wurde ermächtigt, die Concessionen hierüber nachzusuchen, und behufs Ausführung deS Baues alle nöthigen Maß­regeln zu ergreifen. Die Geldmittel sollen bestmöglichst durch Ausgabe neuer Oberhessischer Eisen- bahnactien (Lit. B) beschafft werden, welche den Ertrag der alten Strecke und an der Staats­garantie für die ursprünglich emittirten Actien nicht participiren, dagegen den Ertrag der neuen Strecken ausschließlich zu genießen haben, und wovon ein Theil höchsten« bis zur Hälfte als PrioritätSactien emittirt werden kann, lieber die Wichtigkeit der neuen Strecken für den Ver- kehrSaufschwung der Oberhessischen Bahnen verbreitete sich in seinem Vortrag der Vorsitzende, Herr Baron v. Erlanger, und theilte interessante Notizen über den zu erwartenden Zuwachs an Transporten mit, die ebenso die Rentabilität der neuen Strecken begründen, wie auf die Ein­nahmesteigerung der bestehenden Bahnlinien sehr günstig wirken müssen.

Gießen, 29. April. Der gestrige Sonntag wurde von Jung und Alt zu Ausflügen der verschiedensten Arten benutzt. Ueberall auf allen Chausseen wimmelte es von Spaziergängern. Die Hitze war ziemlich groß und machte sich deS Abends in Gestalt eines Gewitters auf verschie­denen Studenten- und anderen Köpfen Luft. Auch scheint sie unsern Thürmer belästigt zu haben, welcher heute Morgen um 5 statt um 6 Uhr kleppte.

Vermischtes.

DerAllgemeine Oberschlesische Anzeiger" gibt seinen Lesern folgenden amtlichen Bericht über ein Ereigniß so eigenthümlicher und trauriger Natur, daß sich dabei allerlei Gedanken auf­drangen, denen man zur Zeit noch nicht Ausdruck geben kann, weil sich die Angelegenheit im Stadium gerichtlicher Voruntersuchung befindet:Ratibor, 16. Februar 1872. Als ich heute Nachmittags in Folge einer Requisition de« königlichen KreiSamtS mich nach Thröm begab, um den GemüthSzustand der circa 32 Jahre alten Theresia Kreisel zu untersuchen, fand ich dieselbe in einem Zustande, welcher die übertriebensten Vorstellungen von menschlichem Elend und Unflath übersteigt. Nachdem die Unglückliche im vorigen Jahre viele Monate im Zustande deS Blöd­sinns im Spritzenhause verbracht hatte, ist sie vor 9 Monaten in ein Zimmer de« Gemeinde­hauses gebracht worden und hat dasselbe seitdem noch nicht wieder verlassen. Hier liegt sie nun auf einem Düngerhaufen, der aus dem seit Weihnachten noch nicht erneuten Stroh dadurch ent­standen ist, daß die Kranke ihre Nothdurft in liegender Stellung stets auf einer und derselben Stelle verrichtete, so daß sie buchstäblich in ihren eigenen Unrath gebettet ist, während Urin in Strömen durch das Zimmer stießt. Seit 9 Monaten ist diese Lagerstätte erst einmal, und zwar vor 7 Wochen, erneuert worden; ein halb verfaultes Hemd und ein mit Koth bedeckte« Ober­bett sind die einzigen Schutzmittel gegen die Kälte; denn das Zimmer ist noch nicht ein einziges Mal geheizt worden. Die Kranke selbst ist völlig stumpfsinnig und in entsetzlicher Weise abge­magert, mit Ungeziefer und Schmutz bedeckt und dermaßen entkräftet, daß sie sich nicht aufrichten fann. Und für diese Unglückliche, deren Haut von den ätzenden Feuchtigkeiten, die ihr Lager Monate lang aufgesogen hat, an hundert Stellen wund ist, die bei jeder Bewegung vor Schmerzen stöhnt, die vor Kälte mit den Zähnen klappert, findet sich in der reichen Gemeinde keine helfende Hand. Jedermann wendet sich von dem entsetzlichen Bilde mit Ekel ab und so weit geht die Vernachlässigung, daß nach dem Zeugniß der emeritirten Hebamme Escher und ihrer Tochter der Unglücklichen stet« nur einmal am Tage eine ganz unzureichende schlechte Mahlzeit gereicht wird, und daß oft zwei volle Tage »ergehen, ohne daß ihr die geringste Nahrung gewährt wird. Der furchtbare Grad der Abmagerung bei dem ganz guten Stande der Verdauung ist ein genügender Beweis für die Richtigkeit dieser Angabe. Sie wurde durch den Ausdruck des Heißhungers be­stätigt, mit dem die Kranke in meiner Gegenwart ein ihr gereichtes Stück Brod verzehrte. Oft genug ist mir das menschliche Elend in furchtbaren Formen begegnet, aber hier liegt ein Maß von unmenschlicher Verwahrlosung vor, welches alle mir bekannten Beispiele übertrifft. Um dem augenblicklichen Glend einigermaßen zu steuern, habe ich die Hebamme Escher mit Instructionen und Geldmitteln versehen; allein es steht nicht zu erwarten, daß sich in der Gemeinde Jemand finden wird, die Selbstverleugnung genug besitzt, hier Hand anzulegen, weil der furchtbare Gestank und der Anblick der Unglücklichen einen unüberwindlichen Ekel einflößen. Gleichwohl muß hier Rath geschafft werden und deshalb bitte ich ein königliches Landrathöamt, die Gemeinde Thröm zur Erfüllung ihrer in ruchloser und unmenschlicher Weise vernachlässigten Pflicht anzuhalten. So geschehen im Jahre deS Heils 1872."

Landwirthfch aftliches.

Der landwirthschaftliche Anbau von Gemüsearten und HandelSge- wächsen. Die Preise, welche auf nicht wenigen städtischen Märkten, namentlich denen größerer Städte, für den Bedarf der Küche an den verschiedenen Gemüsearten gezahlt werden muffen, sind theilweise sehr hoch, und eS braucht beispielsweise nur erwähnt zu werden, daß auf den Märkten mehrerer mittlerer oder größerer Städte Norddeutschlands für ein Mandel Mohrrüben mittlerer Größe zu bezahlen sind 1V22 Silbergroschen., für eine Kohlrübe mittlerer Größe 9 Pfennige bis 1 Silbergroschen, für die Metze Zwiebeln 8 Silbergroschen rc. Nun bietet aber die landwirthschaftliche (Kultur mehrere dieser Wurzelgewächse und Gemüsearten, also der Anbau im Großen, keinerlei Schwierigkeiten oder vielmehr er wird schon vielfach betrieben, und bleibt nur eigenthümljch, weshalb nicht noch weit mehr, als ei geschieht, Landwirthe in der Nähe von Städten in der genannten Beziehung sich mit dem Bedarf der Städte ebenso direct in Rapport setzen, al« eS mit den Producten der Viehhaltung ober mit Getreide geschieht. E« find beispiels­weise innerhalb oder außerhalb der Concurrenzculturen in der Provinz Sachsen pro Morgen erzielt worden 474 (Eentner Mohrrüben, 298 Gentner Kohlrüben. Welche Rechnung sich nun aber auch schon bei Annahme der Hälfte dieser Erträge gegenüber den genannten Marktpreisen ergibt, bedarf keiner weiteren Ausführung. Namentlich die Kleinbesitzer in der Nähe größerer Städte sollten in größerer Zahl, als es thatsächlich an vielen Orten der Fall, ihr Augenmerk auf daS richten, was auf dem genannten Wege zu erreiche« ist.

Verwerthung der Quecken. Im Herzogthum Gotha ist ein Gesetz publicirt wor­den, wonach die auf den Feldern ausgeackerten und ausgerodeten Quecken auf dem freien Felde nicht mehr, wie seither öfters geschehen, verbrannt werden sotten, und ist bei Nichtbeachtung dieser Vorschrift eine Strafe von 5 Thalern angedroht worden. In der Versammlung deS LandeS- vereinS zu Gotha kam dies zur Sprache und wurde von mehreren Seiten bemerkt, daß die Quecken sowohl grün als getrocknet ein vortreffliches, nahrhaftes Viehfutter abgeben, vorzüglich wenn selbe geschnitten dem Futter beigemengt werden. Es ist dem hinzuzufügen, daß Queckenthee für Brust- Iciden beim Menschen einen wohlthätigen Einfluß übt. Die Schwierigkeit, die Queckeuwurzeln für da« Vieh zu benutzen, liegt aber in deren Reinigung von Erde; denn zum Waschen der Quecken gehört eine nickt überall zu findende Lokalität, auch ist daS Trocknen nicht ganz leicht. Vortbeilhafter soll daS AuSdreschen derselben in den Scheuern fern,, wozu aber vorher ein voll­ständiges Abtrocknen der an den Wurzeln hängenden Erde nothwendig ist. Der Gegenstand scheint immerhin einige Berücksichtigung zu verdienen, weil gleichzeitig mit bet Vermehrung eine« gesunden und kräftigen FutterS bad AuSroden eines sehr schäblicken Unkrautes bezweckt wird; er dürfte deshalb zur Besprechung in lanbwirthschaftlichen Kreisen sich eignen.

Thee von Heu als Kälber futter. In neuerer Zeit ist wiederholt bte Aufmerksam­keit auf das Verfahren aelenft, gemäß welchem den Kälbern al« Ersatz für entzogene Muttermilch ein Aufguß von Heu gereicht wird. Dieses ist nichts Neue«, sondern eine längst bekannte Sache. Man glaubt, durch da« Verfahren ganz gute Resultate erlangt zu haben, hat sich aber doch später überzeugt, daß die guten Wirkungen, wenn sie überhaupt nicht nur scheinbare waren, sich keineswegs auf die Dauer bewährten. Ganz besonders fehlt diesem Thee daS Fett neben unge­nügendem Gehalt einiger anderen Stoffe. Zum Theil wäre diesem Mangcl durch Zusatz bet fehlenden Stoffe abzuhelfen, aber immerhin bleibt daS Verfahren umständlich, wenn die Stoffe des Heu'S vollständig ertrafiirt werden sotten, wa« zu unterlassen nicht wirthschaftlich fein würde; autfj ist bei Mangel an sorgfältiger Reinlichkeit Veranlassung zu Säuerung gegeben. Unter ge­wöhnlichen WirthschaftSverhältniffen ist cd niemals rathfam, den jungen Thieren die Muttermilch zu entziehen. In den wenigen Fällen, in denen eS Vortheilhaft fein kann, entgegengesetzt zu ver­fahren, gebe man dann wenigstens eine Nahrung, welche sich in ihrer Zusammensetzung der Milch nähert. Sott die Milck vollständig ersetzt werden, so ist eine Suppe zu empfehlen, welche au« 3 Pfund Hafermehl, l'/r Pfund Leinkuchenmehl, 10 Loth Leinöl und 8 Quart Wasser bereitet wird, worin ungefähr dieselben Bestandtheile wie in 10 Quart guter Milch enthalten find, dem- jenigen Quantum, welches da« Kalb in den ersten Mocken zu sich nimmt. Diese Zuthaten wer­den auf etwa 4 Silbergroschen zu stehen fomnun. ES ist also, wenn ein Quart Milch zu 1 Sil- bergroschen verwerthet wird, der Gewinn bedeutend. Sott dagegen nur die Butter gewonnen werden, die abgerahmte Milch zu Futter bleiben, so kann dieselbe, aber stets frisch und wenig gesäuert, zur Suppe verwendet werden und ist in diesem Falle das Leinkuckenmehl wegzulassen. Hafermehl, wozu der schwerste Hafer genommen werden muß, verstehen nicht alle Müller zu be-

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