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„iten; dann mag Hoferschrot genügen, falls die Suppe durch ein Sieb gelassen wird, um die Hülsen abzuscheiden. Die Suppe ist täglich frisch zu bereiten und nie kalt, sondern heiß aufjU- bewahren, sonst säuert dieselbe in wenigen Stunden.
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 26. April. Trotz zurückgelegtem Ultimo und flüssigem Geldstand verkehrt die Börse immer noch matt, ein Umstand, dec wohl der immer noch starken Contremine einerseits und andererseits l>em Umstande zuzuschreiben ist, daß noch viel Material in schwachen Händen ist Für Staatsbahn speciell bildet die gestern schon erwähnte abermalige Mindereinnahme daS Motiv de6 gesunkenen CourseS und sie konnten auch heute nicht mehr als 387% erreichen. Für Creditactien wurde heute 3473/., bezahlt, und später, auf bessere Wiener Notirungen, auch etwas mehr. Dagegen verkehrten Nationalbank nur in sehr beschränktem Umfang und bei lnlli- aerem Preis. Lombarden fest, aber ohne größere Umsätze, wie denn überhaupt der Umfang deS Geschäfts nur ein bescheidener war. Am meisten verkehrten heute einige Bahnpapiere und österreichische Silberrente. Von ersteren waren Nordwest, Elisabeth und böhmische Westbahn beliebt. Bayerische alte Ostbahn theilweise angeboten. Silberrente ward bei 635/8 gern gekauft und auch Papierrente war eine Nüance theurer. Von deutschen Staatspapieren 4%t)rijccntifle Nassauer und 5procentige Bayern in Umsatz. In Banken war heute wenig Verkehr, nur Oesterreichlsch- deutsche Bank wußte sich eine kleine Avance zu erobern. Auch Darmstädter etwas hoher. Loose total aeschäftsloö, nicht viel besser Amerikaner 1881er. StaatenboudS 99%—100. Von Prioritäten ward nur in Sprocentiger hessischer LudwtgSbahn ein kleiner Posten abgeschlossen, während im Uebrigen kein bemerkenswerther Umsatz stattfand.
Frankfurt a. M. — Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in - und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frankfurt a. M- erscheinende „Frankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. doinicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse überge- aangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden.
Börsennaclirichten.
27. April 1872.
Preuss. 41/3% ObHg. 1023/4
Frankf. 31/3% ObL 88
Nass. 41/3 o/o ObL 99'/?
Kurhess. 4% „ —
Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4 » n 4% , 983/.
, „ 31/3% » 92 V«
Bayer. 50/0 „ lOO3/0
n 41/3% 1jährige 99?/8 » 4O/o 1jährige 95
Würtemb. 4V2% Obi. 99%
Baden 41/2% Obi. 0. E. L. 100
Oesterr. Silberrente 631,2
„ Papierrente 57%
Spanier, neuest. 3% 28%
Amerik. Bonds 1881r 99%
, , 1882r 953/4
v n 1885r 97%
„ „ 1887r 97%
Aetien.
Frankf. Bank 143% Frankf. Vereins-Kasee 138 Darmst. Bankaot. 470 Wien Bankactien 875 Oest. Creditaot. 348 Galizien 267
Aktien.
5% östr. F. St. E. B. 386 Lombard. Bahn 208% Ludwlgsh.-Baxbaoh 204 MaxbaJin 146
Bayer. Ostbahn 149% Rhein-Nahebahn-A ot. 50 Hess. Ludwigsb.-Aet. 180% Oberhessen „ 84%
Prioritäten«
3O/o öster.Stsb.-Prior. 593/8 30/o öst. s. Lombard 503/s 30/0 Livorneser 40 50/0 Tosoaner 62% 5% Elisabeth.-Priot. 83% do. 11. Emiss. 82%________
Anfletienglooae«
Kurh. 40 Thlr. Loose 71% Nassau 25 fl. 423/4 Braunschweiger 21 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 39% 4O/o bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose 112% Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 v. 1854 84% 1858r Prioritätslooae 195% 1860r Loose 91% 1864r „ —
Stadt Florenz —
Wechsel.
Amsterdam k. 3. 98%
Augsburg k. S. 99%
Berlin k. S. 104%
Bremen k. 8. 96%
Brüssel k. 8. 93%
Hamburg k. 8. 87%
Leipzig k. S. 105
London k. S. 118%
Lyon k. 8. —
Paris k. 8. 93%
Wien k. 8. 104%
ditto m. 8. —
ditto 1. 8. 104%
Disconto 4 0/0
a>eld8ortcn. fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . 9 40—42
„ doppelte 9 40—42
Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenat. 9 21—22 Engi. Sover. 11 48—50 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26%-27%
Allgemeiner Anzeiger
3. A. Busch Söhne.
Georg Herbert.
neu, ferner sämmtliches Zimmerwerkzeug, bestehend in Flaschenzug, mehreren Gesetz-
~ . 2124) Gute Saatkartoffeln zu ver-
Schrauben und.vobeln, Spaltsagen, Schrot- l,.: a Klink el.
imh AnnhfÄrtprt 9f prlpn Onrfir
und Handsägen, Aexten, Brustbeilen, Loch
äxten und Bundäxten, Stechbeuteln uub'i^ 4 bit H f n v
Lochbeuteln, Bohrern und Hobelbänken 2c.,1 o ll ll U l rt l U l
sowie einen Karren, öffentlich an den pr. Buch 6 fr., Ries 1 fl. 48 fr., Ballen Meistbietenden versteigern. _ „ 117 fl. 30 fr.- in der Ferb er'schen Buch
handlung kl Gießen.
2095) Nächsten Freitag, den 3. Mai d. I.,' 2141) Frische CitvVNeN lasse Ich °uVmm°Fmm^pl°tz -in-Par- »nd Apfelsinen sind Wied- thie Zimmerholz und Stangen, welche sich eingetroffbll bei zu Baumstanzen und Gartenspalieren eig- - -- — - - - - -
Feilgebotenes.
An- und Verkauf eines ^-afelochfen.
2133) Der eine hiesiger Gemeinde gehörige Faselochse soll zum Schlachten verkauft werden. Kaufliebhaber werden eingeladen, sich auf den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, gefälligst hier einzufinden. Wegen Ankaufs eines jüngeren, 1 bis l%jährigen, sehen wir gleichzeitig gefälligen Offerten entgegen.
Beuern, am 27. April 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern.
1671) Neuen Laberdan empfehlen I. A. Busch Söhne.
64.3) Thür- und Grab- fchilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei
Wilh. Balser.
2037) Ein Wiener Fliigel steht verzugshalber zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.
Besondere Bekanntmachungen.
Oeffentliche Ladung.
1550) Auf Anttag der Johannes Z ech er's Wittwe dahier werden alle Gläubiger derselben, sowie die Gläubiger des verstorbenen Johannes Zecher und der verstorbenen Georg Zecher Eheleute von Grünberg zum Zwecke eines, Arrangements und zur Vermeidung des förmlichen Con- curses geladen auf ,
Montag den 6. Mai L I-, Vormittags 9 Uhr., vor unterzeichnetes Gericht. Von den nicht erscheinenden Gläubigern wird angenommen, daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beigetreten seien.
Grünberg, am 20- März 1872. ,
Großherzogliches Landgericht Grunberg.
Erdmann, Landrichter.
2134) Die Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg vom' 23. und 24. l. Mts. ist genehmigt.
Die Abgabe der Abfuhrscheine kann durch Großh- Rentamt Gießen vvm 7. n. Mts-
für Ueberlieferung des Holzes, sowie als erster Abfuhrtag ist Mittwoch der 8. n- Mts. bestimmt.
Gießen, den 29. April 1872.
Großherzogliche Oberforsterei Schtffenberg- Georgi.
Versteigerungen.
2130) Freitag den 3. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr,
sollen auf dem Büreau des Unterzeichneten die zur Umänderung von Chorstühlen in hiesiger Stadtkirche zu 133 fl. veranschlagten Schreiner- und Weißbinder-Arbeiten versteigert werden.
Gießen, den 29. April 1872.
In Auftrag des evang. Kirchen-Vorstandes: Stief, Stadtbaumeister.
Main - Weser - Bahn.
2132) 'Die Zimmer- und Anstreicher- Arbeiten zur Herstellung von 10 Stück Schiebebarrieren, für die Bahnstrecke Friedberg — Bockenheim, einschließlich Lieferung der Materialien, sollen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden.
Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift:
„Submission auf Ausführung von Schiebebarrieren,"
bis zum Submissions-Termine den 13. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs - Jnspection zu Frank
furt a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions- Formulare in Empfang genommen werden können.
Frankfurt a. M., den 23. April 1872. Königliche Vetriebs-Jnspection. __________________Heyl.____________
Holzversteigerung.
2139) Mittwoch den 8. und Freitag den 10. Mai 1872 sollen in der Oberförsterei Rabenau, Districten Sicklergeheg, Kahleberg, Rinnwege, Abth. 1, 2 und 3, Dietrichswald und Rabeukopf:
8 R.-Meter Eichen-Scheidholz,
56 „ Kiefern- „
18 „ Buchen-Prügelholz,
10 „ Eichen- „
250 „ Kiefern- „
4 „ Eichen-Stockholz,
89 „ Kiefern- „
1730 „ Buchen-Reisholz,
46 „ Eichen- „
386 „ Kiefern- „
38 „ Aspen- „
4,07 Festmeter Eichen-Stammholz,
0,87 „ Kiefern- „
an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden.
Der Zusammenkunftsort ist Mittwochs der District Sicklergeheg auf dem Wer- mertshäuser Fußpfade und kommen an diesem Tage die Buchen- und Eichen-Holzsor- timente (das Vuchen-Durchforstungsreisholz in Schichthaufen) zur Versteigerung. Freitags ist die Zusammenkunft im District Holzapfeltrusch auf dem sogenannten krummen Weg und werden an diesem Tage meistens Nadelholz-Sortimente versteigert.
Kesselbach, am 28. April 1872.
Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförsterei Rabenau.
_______________Hopps.__________
Arbeitsversteigerung.
2138) Donnerstag den 2. Mai l. I., Nachmittags 4 Uhr,
soll im ersten Schulsaal dahier Planirarbeit am Vicinalweg nach Daubringen, veranschlagt zu 1159 fl., in Accord gegeben werden- Alt-Buseck, am 27. April 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. _________Wagenbach.__________ 2097*) Donnerstag den 2. Mai,
Morgen? 9 Uhr, sollen in der Wohnung des Heinrich Erb BI. in Wieseck Haus- und Küchenge- räthschaften aller Art, als: Kleiderschränke, Tische, Stühle, Sopha rc., sowie auch circa 40 Gebund Flachs erster Qualität, versteig ert werden.,
2107) Mittwoch den 1. Mai und die folgenden Tage, jedesmal um 2 Uhr Nachmittags beginnend, werden im Hause des Herrn Gastwirths Vramm in der Neustadt dahier nachstehend verzeichnete gut erhaltene Mobilien öffentlich versteigert, nämlich :
mehre Sopha, Kleider- und Küchenschränke, Tische, wobei 1 runder von Nußbaum, Spiegel mit Goldrahmen, dabei 1 Ovalspiegel, Nähtische, Nacht- und Waschtische, Bettstellen, darunter 1 von Nußbaumholz mit Sprungfedereinlage, eiserne Bettstellen, Bettwerk und rothe wollene Colter, 1 Clavier, 1 Nähmaschine, goldene Damenuhren, silberne Eß- und Kaffee-Löffel, Tafeltücher und Servietten, 1 Doppelflinte mit Jagdgeräthschaften, 1 Partie ungebrauchte leinene Herrenkragen und Manschetten, Hemden, 1 Partie Herrnmützen, 1 Partie Portwein in Flaschen und verschiedene andere Hausgerärhschaften.
Gießen, den 27. April 1872. Max Pilger.
ß Würfi’lnidxcr
von feinster Raffinade, circa 90 egal geschnittene Stückchen auf's Pfund ä 20 fr. Größere Quantums billiger. Probesendung von 25 Pfund an.
Friedrich Bender, Colonialhandlung in Frankfurt a. M.
i85i) Grbsenreiser
werden verkauft bei
Th. Rautenstrauch, an der Schoor.______
2143) Täglich frich gestochener Spargel, I. Qualität per Pfd. 18 fr., II. Qualität per Pfd. 12 fr., bei Gärtner Schaum.
21ZL6) Sehr gute Dick- 2142) Borsdorfer Aepfel- mi l ch ist wieder stets zu^wein in bekannter Güte bei haben bei j I. Sl. Busch Söhne.
Dienstmann PH. Müller/ 21«) Lattigs«iat bei
Löwengasie. !_____________(gärtner 3. Schaum.
1670) 81ouxl»t»n 8 Ma 1668) Feinsten Rahmkäse genbitter in i/i< u. 1/4«§Iaf$enjin Stanniol empfehlen bei I. A. Busch Söhne.. | I. A. Busch Söhne.
„Ausverkauf"
wegen Aufgabe -es Geschäfts.
Sluö GeslmdhcitsMücksichtm babe ich mich ent-1 schlossen, mein Geschäft austugeben und soll dies vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe Idie Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs Kreusem am GieStlciu
Der Verkauf findet nur gegen Baarzahllinq statt. Alle Steilheiten für die koinniende Saison, die bereits eingetroffen sind und noch eintreffcn, sind selbstverständlich damit einbegriffen. c=n) S. Hirsch Sohn.


