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im Staatshaushalt erscheint Herrn Threrö als e F $ Qne untcr Beachtung des Gutachtens der Commission des Reichstages und der in-
Die Verwaltung darf nicht gelahmt werden, ^ ^u-gab nsi(. bemessen • fischen eingetretenen politischen Veränderungen einer neuen Prüfung unterzogen flenntet, ja auch ein Mik)» «TO «•*' UVÄ worden u«7 wird in der danach veränderten Gestalt Ihrer Beschlußfassung unter-
spruchen kann
und SchiffsahrtS-
Frankreich.
Folge dessen nur ungefähr 3500
anstatt wie früher 5- bis 6000. Die Bilder
Mi Kunnihistt.
Deutschland.
Neuerdings verlautet vielfach, die Regierung beab- wieder zu besetzen, und zwar sei der Superintendent
Darmstadt, 7. April, sichtige, die vacante Prälatur
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Verträge die gegenseitigen Verkehrsbeziehungen auf dem Fuße der meistbegünstigten Nationen erzielt und, wie zu hoffen, die Grundlage für die Anknüpfung intimerer ö. - t « • < ......- r -Z. . bnnrrxi A Al IMlOPti
diese gute Politik auf Erhaltung des Weltfriedens abzielt, dieselbe billiger haben, und Thiers könnte sich immerhin manche Abstriche an seinem Kriegsbudget gefallen lassen, ohne den Frieden, einen pax cum dignitate, den f"~
r S Ä und a^edehnterer Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Portugal bilden sauen iu||tn, vyuv vu. o•••"" r------- ° ' gYnnxfÖ h J „ durch wird Der Vertrag wird Ihnen zur Genehmigung vorgelegt werden. Eoenso
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Biichmesh2' lijglische Gmrralko! Vivaucni daiüber ilgrissen worden str Men und verfolg »«schaffen. Der ' England als eine solcher barbarische!
Paris, 4. April. Die deutschen Maler haben zur diesjährigen Pariser Gewälde-Ausstellung nichts gesandt. Sonst pflegten sie ein Contingent von 2000 Gemälden zu stellen. Die Zahl der Bilder, die ringesandt wurden, beträgt in
den Instinkten seines Volkes zu schmeicheln, und diesen Instinkten die Mittel zu ihrer Bethätigung zu bieten. Er vermag es nicht über sich zu gewinnen, den Geist der Nation mit FriebenSgevanken und Friedensliebe zu erfüllen, darin würde er eine Er iedrtgung des Nationalgeistes sehen. Ihm selbst traut Niemand eine Thorheit zu, und er persönlich genießt das Vertrauen der europäischen Mächte. Aber Frankreich in Wege zu lenken, die auch eine Bürgschaft für die Zukunft bieten, das vermag er nicht, das will er nicht. Ist es daher zu verwundern, wenn Italien trotz aller Resignation des Herrn Thiers in seinem Mißtrauen beharrt? Man weiß eben, baß die gute Politik des Herrn ThierS feinen Nachfolger nicht bindet, da Thiers ja selbst demselben die Mittel zu einer unsinnigen Politik zur Verfügung stellt.
Dr. Dimon zu Gießen zum Prälaten besignirt. Derselbe huldigt keiner extremen Richtung und zeichnet sich durch einen von allen Seiten anerkannten wissenschaftlichen Esser aus. (Fr. I.)
Berlin, 6. April. Die Rcichsgoldmünzen sind in der letzten Zeit in größerem Umfange in Umlauf gesetzt worben; namentlich wird uns berichtet, daß bei der Gehaltszahlung an die Staatsbeamten Zahlungen in Gold in bedeutendem Maße ei folgt sind.
Der Geburtstag des Kaisers wird in der Regel zu außerordentlichen Gesuchen um Begnadigungen und Unterstützungen benutzt, weil bas Publikum an diesem Tage voszugsweise Gewährung seiner Bitten hofft. Im Cabinet sind in diesem Jahre 2400 Begnadigungsgesuche in Militär- und Ctvilsachen und ca. 5000 Unterstützungsgesuche aus allen Theilen Preußens eingegangen. Man kann sich aljo einen Begriff von der Arbeit machen, welche die Beamten des Civil» und Militärcabinets in diesen Tagen zu bewältigen haben.
Berlin, 8. April, Nachmittags. Der Reichstag ist soeben mit folgender Thronrede eröffnet worben: Geehrte Herren! Ihre Thätigkeit wirb in der bevorstehenden Session in erster Linie durch die Fortführung der im Vorjahre begönne-
Heilung entgegen. Die Grundlagen für die deutsche Verwaltung sind gelegt, die Rechtspflege ist gesichert und die Universität in Straßburg soll am 1. Mai d. I. in's Leben treten. Für den außerordentlichen Aufwand, welchen die Einrichtung der damit zu verbindenden wissenschaftlichen Institute erheischt, wird auf die Hülfe des Reichs gerechnet werden dürfen. Eine Uebersicht der bisher erlassenen Gesetze und allgemeinen Anordnungen, sowie über den Gang der Verwaltung des Landes, wird, entsprechend der Vorschrift des Gesetzes vom 9. Juni v. I., Ihnen zugehen. Sie werben, geehrte Herren, die Befriedigung theilen, mit welcher die verbündeten Regierungen auf die Ergebnisse dieses ersten Jahres beS neu begründeten Deutschen Reiches zurückblicken und der ferneren staatlichen und nationalen Entwicklung unserer inneren Einrichtungen mit freudiger Zuversicht näher treten. Mit derselben Genugthuung werden Sie die Versicherung entgegcnnehmen, daß eS der Politik Se. Majestät des Kaisers und Königs gelungen ist, bei allen auswärtigen Regierungen das Vertrauen zu erhalten und zu befestigen, daß die Macht, welche Deutschland durch seine Einigung zum Reiche gewonnen hat, nicht nur dem Vaterlanbe eine sichere Schutzwehr, sondern auch dem Frieden Europas eine starke Bürgschaft gewährt.
Paderborn, 2. April. Man schreibt dem W. M.: „Gestern Abend wurden Hierselbst zwei Soldaten des hier garnisonirenden 53. Inf.-RegimevtS von einem Polizei - Sergeanten erstochen. Wie man sagt, sollen die beiden Soldaten denselben verfolgt und zuletzt bei der evangelischen Kirche angegriffen haben. Der Polizist ober zog, da er von seinem Degen keinen Gebrauch mehr machen konnte, einen Dolch hervor und stach mit demselben den Einen gleich derartig in die Gurgel, daß derselbe mit gellendem Geschrei todt zu Boden sank, den Anderen aber traf er mit zwei Stichen so, baß derselbe heute Morgen seinem Kameraden ins Jenseits nrchgefolgt ist."
München, 7. April. Prinz Leopold, zweitältester Sohn des Prinzen Luitpold, bat in Wien um die Hand der kaiserlichen Prinzefsin Gisela angehalten und eine zufagende Antwort erhalten.
Mühlhausen, 2. April. Herr Urbain-Lefevre, Lehrer an der hiesigen Handelsschule, ist, dcr allgemeinen Vcrmuthung nach, im Verdachte stehend, mit der Elsässer Liga zu verkehren, in Verhaft gebracht worden. Gleichzeitig mit der Verhaftung fand eine Hausdurchsuchung in zwei Druckereien statt.
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MvN, 8. U Antiochia (Tyr Aktövlet. Die Ha<
eine Reduktion der Heereslasten feinen friedlichen Absichten am
würde. Er schmiedet eine furchtbare Waffe: so lange er am Ruder ist, ist vaS ganz unbedenklich, denn er ist zu klug, um diese Waffe wie ein Toller zu gebrauchen. Aber wie lange wird er am Ruder bleiben, und wer wird auf ihn folgen? Die Möglichkeit ist immer vorhanden, daß sein Nachfolger, um seine Macht zu befestigen, den chauvinistischen Leidenschaften schmeicheln und von den Waffen, die ihm Herr ThierS im Interesse der..OrdyMa und M
liefert der ThierS'schen Politik: er will den Frieden auf
richtig, aber sein Naturell, seine Vorurtheile treiben ihn, gerade den abenteuern-
S hlNM, 6. oirbtU lMüht hüc a tMAssl man, in welcher dieselbe auf E darüber ju interpelfire, sillö auch in allen ar behölde einet Düricheu
Mehrere Barb in der Thai nach All erfahren, wie ti kam eignen Skeußerung, ni iinfelben eben ju beiäs
W.r wallen ni [!««lnsellig qehandel h|tn Gegenstände die versehen, t
? 'n bettel > beÄö<t' R? 8.
und ein mit Frankreich abgeschlossener Postvertrag, welcher d,° gegenseitigen posta- lisch-n B-zl-hung-n unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des in ft-'-m Wach«. ,hum begriffenen Corrcspondenzverkehr« regelt. Dl- Neuordnung und Befestigung der Verhältnisse von Elsaß - Lothringen schreitet in erwünschter Weise vor. Die bp<x ^rieaeS neben mit her llntprftiibunn. nach dem Gesetze
Schaven de^,, Voll aus Nnchsmitteln gewährt werden darf, allmählich der
worden und wird in der danach veranoerren ^yrcr ^qmiuBlunun0
breitet werden. Die einheitliche Regelung der Bierbesteuerung innerhalb der Gc- biete, welchen die Abgabe von Bier gemeinschaftlich ist, hat Ihre Thatigleit schon mehrfach in Anspruch genommen, ohne daß es bi« dahin gelungen wäre, die der- eiben entgegenstehenden Schwierigkeiten ju überwinden- Eine Ihnen zugrhcnde Gesetzvorlage wegen Erhebung der Brausteuer im Deutschen Reich hat den Zweck, diese Ausgabe zu losen und zugleich durch die Milbesteueiung de, Malzsurrogate eine den Interessen der Finanzen sowohl wie de« Verbrauch« entsprechende Reform der Braumalzsteuer durcdzusühren. Die erfreuliche Steigerung de« V-r- kehrs und Verbrauchs hat die Möglichkeit geboten, in dem Ihnen vorzulegen- den Reich«haushalt«elat für das Jahr 1873 di- Entnahme aus den gemein- schaftlichen Verbrauchsabgaben und die U-berfchüss- der Postverwaltunz unter Beachtung der bewährten Grundsätze vorsichtiger Veranschlagung hoher auSzu- bringen, so daß trotz des in verschiedenen Zweigen der AusgabcverwaUung hervor- getretenen Mehrbedarfs eine Verminderung der Matricularbeiträge in Aussicht zu nehmen ist. Ein Nachtrag zum Reichshaushaltsetat für da« Jahr 1872 ist be- nimmt, neben der Befriedigung einiger anderer nachträglich hervorgelrcten-r Be. 1 .. , ei' ftnh'ftifrhpn Amt?« aiihubrinoen. wel-
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ches im ^Stande sein würde, durch einheitliche wissenschaftliche Bearbeitung der Ergebnisse der statistischen Erhebungen im Reiche der Gesetzgebung und Verwaltung, sowie der wissenschaftlichen Erkenntniß der ständigen und gesellsLaft ichen Zustände wesentliche Dienste zu leisten. Die Verwaltung des Jahres 1871 hat erheblich: finanzielle Ueberschüsse sowohl bei den Steuern als auch bet der Post- verwaltung ergeben. ILber die Verwendung derselben wtrv Ihnen tbenjo tote über die gesetzliche Regelung der Verwendung und Verkeilung der französischen Kriegsentschädigung eine Vorlage zugehen. Heber die durch den Krieg mit Frankreich veranlaßten Ausgaben der Noten des vormaligen norddeutschen Bundes wird Ihnen, den Bestimmungen der in den Jahren 1870 und 1871 erlajfe». nen Creditgesetze entsprechend, ein Rechenschaftsbericht erstattet werden. Die mit
neu ges.tztich.n Regelung und Ausbildung der gemeinschaftlichen Einrichtungen des Reiches in Anspruch genommen werden. Durch ein Gesetz über die Einrichtung und die Befugnisse des Rechnungshofes soll die Controle der Erhebung und der Verwendung der Eii.nahmen des Reiches definitiv geordnet und die Behörde, welche öuigt vqpu ..«» , uiqiuu wie 11Uytr u- vlD ww. yilVci
mit der Handhabung dieser Eontrole, sowie mit der Vorbereitung der durch den!von Courbet, dem bekannten Mitgliede der Commune, wurden von der AuSstellungS- Bundesrath und den Reichstag auszusprechenden Entlassung zu betrauen ist, midCommission zurückgewiesen. — Eines der ältesten CasöS von Paris, das „Cafä den duzu eiforderlichen Befugniss-n ausgestaltet werden. D.. T.„___‘ ......
litärstrafgesstzl'uches für das Deutsche Reich wird Ihnen vorgelegt werden
Der Entwurf eines Mi- Procope", daS zur Zeit Voltaire, Rousseau, Diderot und Andere besuchten und
•ü '-’ü—|M« v..o uvvum »vuv jyiim vorgelegt werden, um,mo Gambetta lange Zeit sein Hauptquartier aufgeschlagen, ist eingegaugen. Die
die Elnhritllchkeit der Heercs-Einrichtungen auf dem Gebiete des Strafrechts zumjGeräthschaften desselben wurden gestern öffentlich versteigert.
?-7ch?n d«° v°7hand°n-n Einüahm°n nlch. au-, um d-n h°h-u Ausgaben das Gl-lchg-wicht zu hallen, so sind neu- HilsSquell-n zu eröffnen. Da nun aber Thier/in der B-dürsnistsiag- sehr weitgehenden Anschauungen huldigt und sich in dieser Beziehung von Napoleon wenig unterscheidet, so muffen unter seiner V-r. waltung die Ausgaben in« Ungemessene steigen und dre Aufgabe, neue Emnahme- auellen^auszusuchcn, wirb immer schwieriger. Mahnt dann ei» nüchtern denkender Volksvertreter einmal schüchtern zur Sparsamkeit, so ^rtigt er ,hn m.t to j merkung ab, daß ernsthafte Ersparnisse immer nur bi-Folge einer „guten PEck ftin konnten. Aber diese gute Politik des Herrn Thiers ist an sich so kostspielig, daß, wenn sie ein Menschenalter hindurch durchgefuhrt werden sollte, st- in binvung mit den verkehrten volkswirthschaftlichen und finanziellen Ansichten des Präsidenten, die Kräfte VcS Landes so erschöpfen wurde, daß man schließlich noth- gedrungen dahin kommen müßte, die Einnahmen herabzusetzen und alsdann die Ausgaben nach d-n Einnahmen zu bemesse».
8 Bei der Feststellung der Ausgaben geht nun Herr Thier« Allem von dem Grundsätze aus, daß Frankreich die stärkste Arm-- und da« höchste Armee, budge, haben müsse. In dieser Beziehung stellt: « dü!schisse,'dft MiMl^ür B-gründän^-ineS statistischen Amte« -ufzubringen, wel
Darau« möge aber Niemand den Schluß ziehen, daßl H h r„-„ „ti,h. hurrfi cinbeitlicke wissenschaftliche Bearbeitung de,
vorbereiten will. Dies- Armee soll nur der inneren Ordnung und d- Erhaltung de« Weltsriedens dienen. Di-S erscheint, da die von ThicrS beabstchttgte Armee- reorganifatlon einen durchaus aggressiven Character tragt, seltsam, ist aber ganz aufr?ch'ig gemein,; -in starke«, jederzeit disponible« Angriffsheer ist eben «n noth- w-nbig-s Element von Herrn Thiers' „guter Politik", die in ihrem Wesen, wenn wir ihr auf d-n Grund gehen, immer noch auf der Voraussetzung beruht, daß die Machtverhältnisse Europas gegenwärtig dieselben sind, die sie vor^zwanzig oder dreißig Jahren waren, da« heißt, daß Frankreich, allerdings ntil M> m Krieg, sondern durch die gute Politik sich wieder zu der Hohe d-s sch edSrlchü,r.
lichen Berufes erheben muß, den es nach Thi-r« Ansichten mit Recht bean-


