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Wechsel.

1860r Loose 92 Vs

I6OV2

1864r

Stadt Florenz

k. 8. 985/8

k. 8. 993/4

k. k. k.

k.

8. 1047/g

8. 963/g

8, 93V2

8. 873/4

Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Dis conto

fl. 250 v. 1854 85

Priori tätslooae

Oestr. 1858r

Aetlen.

Frankf. Bank 144

Frankf. Vereins-Kasse 143Vs

Darmst. Bankact. 4851/2

Wien Bankaotien 881

Oest. Creditaot. 361V2

GaUzien 272 </2_____________

k. 8. 105 k. 8. 118V. k. 8. - k. 8. 93V8 k. 8. 1057/s m. 8. 1053/4

1. 8. 1053/4 4O/o

Geldsorten.

fl. kr.

Pr. Friedrdor 9 57 Vz58Vs Pistolen . . 9 4042

doppelte 9 4042 Holl. fl. 108t. 9 5355 Ducaten . . 5 3335 20 Frankenst. 9 20 */221V2 Engi. Sover. 11 4749 Bues. Imper. 9 40 42 Dollar in Gold 2 25Vr26Vr

Börsenberichte.

Rrnnfhirt a M., 8. April. Die heute beginnende Börsenwoche fing noch schlechter an, feie »orberaet),nbe aufgehört hatte, und namentlich für SpeculationSeffecten machte sich große Xwt »ÄTf. M M« «o«f« °b--m°I- SinbuB« «Ntt-n vnd die Versuch-, de- selben wenigstens tu firiren, total mißlangen. Staatsbahn sank bis 40dV4, Eredttactien biS 3591/2 3/? Lombarden relativ fest bei 2133/4, Wiener Bankactien fanden bei 881 keme Käufer. Aehnlich war eS mit den beiden österreichischen Renten; für Srlberrente waren zwar Käufer da aber dieselben wollten nicht mehr als 63Vis bewilligen, und Papierrente ,n°Irrte58 V-, A « auch bei den Anlaqepapieren sah eS nicht besser aus, daS Angebot war weitaus starker als die Nachfrage und wenn sich auch die hiesigen Bankwerthe noch verhältnißmaßrg °m besten halten, gingen doch die Preise auswärtiger Papiere dieser Kategorie weiter zuruck. Bayerische Wechsler­bank die bei 1103/.1/2 j" haben war, ging noch am besten. Dahnpaprere blreben total ge- frfinrHind unb fclöft Prioritäten fanden heute keine Käufer. Kurz, die Mattigkeit war allge­mein und so blieben denn auch Loose nicht davon ausgeschlossen. Nur in o^rrelchlschen 1860er ging 'm 913/4 und Köln-Mindener zu 98V4 etwas um. Amerikaner gleichfalls unbelebt.

Nttdiarest 24. März. Wie der9t Fr. Pr." geschrieben wird, .nolii^^(Ä!e alconsul im Auftrage Lord Granville's dem Premierminister (e n Äauern v^ U bis jetzt noch keine geeigneten Maßregeln

rrariffen worden sind, um den im rumänischen Bessarabien so unmenschlich behau- untl verfolgten jüdischen Einwohnern Gerechtigkeit und Genugthuung zu L Der Generalconsul schloß die Unterredung mit der Mittheilung, daß

EngUnd als eine der garantirenden Schutzmächte entschlossen sei, die Wiederholung solcher barbarischer Scenen nicht mehr zu dulden.

Türkei.

Börsennachrichten.

8. April 1872.

Preusß. 41/2 0/0 Oblig. 1031/2 Frankf. 3Vso/o Obi. 89 Nass. 4V2% Obi. 991/2 Kurhess. 4% n 941/4 Gr. Hess. 50/g Obi. 1033/4

n n 4O/o 973/4

: 31/2% n 92

Bayer. 5% n IOOV2

41/2% 1jährige IOOV4 40/0 1jährige 95 Vs Würtemb. 41/2% Obi. 993/4 Baden 41/2% Obi. 0. E. L. IOOV4 Oesterr. Silberrente 63 V2

n Papierrente 58V2 Spanier, neuest. 3% 30 Vs Amerik. Bonds 1881r 1005/8

_ 1882r 957/9

1885r 971/4

« 1887r 971/2

Aetlen.

50/0 östr. F. St. E. B. 4071/2

Lombard. Bahn 214

Ludwigsh.-Baxbaoh 203

MFixbahn 1491/2

Bayer. Ostbahn 151

Rhein-Nahebahn-Aot. 491/4

Hess. Ludwigsb.-Aot. 1861/2

Oberhessen 86

Prioritäten.

30/0 öster. Stsb.-Prior. 60

30/0 öst. s. Lombard 511/4

30/0 Livorneser 4O3/a

5% Toscaner 62

5% Elisabeth.-Prior. 83 V2

do. II. Emiss.____

Anlel»en«ioo«e.

Kurh. 40 Thlr. Loose

Nassau 25 fl. 431/3

Braunschweiger 21

30/g Oldenburg, ä 40Thlr.397/8

40/0 bayr. Präm.-Anl. 113 V2

Ansbacher 7 fl.

40/0 badische Loose 113

Badische fl. 35 Loose 701/4

daselbst aufhielten, wollen auch nicht weiter verfolgen, wie eS kommt, daß gerade in Dilllnge» und nicht auch an anderen Orten diese Maßregel veranlaßt worden ist, können aber doch nicht umhin, die Frage aufzuwerfen: Wie kommt eS, daß in einem klemen Dörfchen plötzlich so strenge das Paßwesen gehandhabt wird? Und wie ist es möglich, nur dort in dieser strammen Wesse? Sind die Gesetze und Verordnungen oder Polizeihandhabungen in Hessen nicht aller Orten gleich r Sollte es möglich sein, daß man eS in das Belieben einer Lokalbehoide gestellt hat, daß sie an einem Ort- die Paßvorschriften ic. einer strengeren Behandlung unterziehen kann, als dies im Allgemeinen, von Seiten der höheren Polizeibehörden größerer Städte geschieht ? - Entweder hat durch solche Vorgänge die allgemein emgefuhrte Paßfrethett aufgehort, in unserem ^anve ferner Geltung zu haben, oder kann der specifische Werth derselbenvon i-der beliebigen unteren L^kalbehörde alterirt werden. Der Staat gewährt uns die Paßfreiheit die Lokalbehorde des kleinsten Dörfchens kann dieselbe aber wie eS der Fall in Villmgen zeigt auf iede Weise überhaupt illusorisch machen. Unmöglich aber kann eS in den Intentionen der Negierung liegen, daß daS Paßwesen ohne gegründete Ursache in einem kleinen Dörfchen anders gehandhabt wird, als dies in größeren Städten auf so tolerante Weise von Seiten der betreffenden Behorven ae|d,ie!,®ao ist nun eben eine Frage, welche man unserer »weiten Kammer -ur uaheren Prüfung in der nächsten Session vorzulegen beabsichtigt, auf welche man die Aufmerksamkeck der Herren Abgeordneten überhaupt zu lenken gedenkt, da eS nicht eine Angelegenheit ist, welche uns allein beschäftigt sondern welche, von dem allgemeinen, rechtlichen Standpunkte aus betrachtet, auch em

,d"!L^d^7'u-ÄL"^ diese Cache »« weiteren Drache gebracht wird damit wir wissen, in wie weit eine Lokalbehörde solche einseitigen, eben deshalb ein. seitige weil sie an anderen Orten nicht stattfinden Maßregeln überhaupt veranlassen kann. Entweder ist ein solches einseitige Vorgehen wenn eS, wie bereits bemerkt, nicht besonders begründet ist - ungerechtfertigt, oder wir besitzen in unserem Lande eine verschiedene Handhabung der polizeilichen Vorschriften oder diesbezüglichen Gesetze.

Immerhin aber wäre eS höchst traurig, wenn wir zu diesem Vorfall schweigen wollten. Was gestern Dem geschah, fann morgen jedem Andern passiren, wenn nicht Alle für den Emen einstehen!

Konstantinopel, 30. Mär, Der Sultan ist plötzlich -rsrantt.was hier sehr beunruhigt-____

Mittheilungen aus der Provinz.

Q 6 Avril Die in Villingen stattgefundeneHeimathscheiN.-Angelegenhelt"

.8 Hungen, 6 /puU ^le 3 So viel wir Horen,

wirbelt sowohl hier als ui rm,ere ti \ » » an unsere zweite Kammer zu richten, in

beabficW man, in biefet 6a($e f.3- 4* flebekn werden soll, die Regierung

welcher dieselbe «' Grund der näher n ^aren p Einseitige Maßregel, ohne daß dieselbe gleich- >»»»LÄ. SSfäf » - >-

SsÄutet s

ms isr»

.... 3ÄS,*' ifÄS

England.

Ponbotl Die wiederholten FriedenSderslcherungen de« Herrn ThierS er- regen auch in'England ein gewisse« Aufsehen. Die .Time«" «-'fall: bei einet Bttrachtung der jüngsten Aeuherungen de« Peasidenten anscheinend halb abflcht«. w« in de7T°n der Ironie. Sie sagt:Trotz all' dieser harmlosen Erk ar ngen aestedt Hr. Thier« doch, daß die Armee fein erster Gedanke ist. ^i- Armee re oraanistrcn heißt bei ihm Arankreich reorgamstren. Wie gewöhnlich hat " keine G-dnlv mit den kindischen Menschen, die nach Rache schreien. Seme einzigRache b,siebt in der Reorganisation der nationaien Streitkräfte b,S zu dem Punkte,^ daß Krankreich in die Lage kommt, di- Stellung einzunehwen, die es stets behaupten sollte. Es ist nicht immer sehr l.icht, die wirklichen Absichten de« Herrn Thier« cr(,,ünten. Meint er etwa, wenn er sagt, er wünsche nur den Frieden, er füble sich nicht stark genug, Krieg anzufangen? Und wenn er diesenigen seiner LandSieute, welche na» Rache schreien, zurechtweist, tadelt er dann etwal nur ihre ilnaeduld weil sie heute Etwa« sordern , wa« nur allmählich zu erlangen ist f H rr Thie'r«^ sp i» von feinen vor erück.en Jahren. Er glaub, am Ende seiner kaü babn an -langt .u fein. Mittlerweile aber gibt er Frankreich e,n Heer, we>. 17?maa e« in seiner Hand auch noch so un.ha.ig sein, doch in der Hand seine« Nachfolaer« da« Werkzeug werden kann, mit welchem Frankreich sein frühere« UeLw'cht wieo^ änstrkbt. Wenn aber Alle«, wa« F-ankreich no.b thu. nur Ruhe ist, um seine Verluste wieder einzubringen, wenn di- Rache ausg-schob-n Wird bis sie erreichbar, dann sagen die Deutschen uorlgens mit Recht, cs wur Deutschland schlecht anst-hen, st» in eine zweifelhafte, gefährliche Ruhe einwi-g-n >u lassen so kommt e«, daß Alle«, wa« Frankreich unternimmt, um seine nat o- nalen Rüstungen auezudehnen, nur Deut chland zu äbnlichen ooer größeren An- Krengungen an^spornen kann. Niemand kann Herrn Thier« tadrIn, weil er Fran. ,os- Üt und al« solcher die Gedanken und Bestrebungen ,heil», welche seinen Land«- l-uten eigen sind. Wa» aber in der Thai schwer zu begreifen sein durste, ist der Umstand, daß er sich so offen au«fpricht, daß es ihm so sehr darum zu thun sthklnt seine Karten zu zeigen, da er dcch zur Genüge weiß, wie gefährlich das Epi-l ist und wie stark, klug und entschlossen der Gegner ist,

"S? ä7i'?"Ein'Telegramm derTimes- meldet, daß am 3. April

in Antiochia (Syrien) ein Erdbeben siattfand. Gegen 1500 Menschen wurden getödtet. Die Hälfte der Stadt wurde zerstört.

Rumänien.

der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen in lassen.

Gießen, den 8. April 1872.

Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

1 Holzversteiqerunq im Gießener Stadtwalde.

rich Weber dahier gehörige

87

Versteigerungen.

rung

sium dahier im

Gießen, den 9. April 1872.

Schmidt.

2

12

26

4

7

83,7

0,50

4,60

11,20

0,40

Brennholz-Lieferung.

1745) Dienstag den 16. April d. I-, Vormittags 10 Uhr,

soll in der Universitäts-Canzlei die Liefe-

1763) Freitag den 12. April d. I-, Nachmittags 2 Uhr,

120 Cubikmeter schönes Kiefern- und Flch- ten-Stamm- und Stangenholz werden aus der Hand verkauft.

Kcsselbach, am 8. April 1872.

Die Freiherrlich von Rabenamsche Oberförsterei Rabenau.

Hopps.

Holzverfteigerunq

in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms.

1746) Montag den 15. April 1872, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwalde, District Faulerboden, Abth. Stoppelfeld, nachver- »eichnetes Holz öffentlich versteigert wer­den, als:

I. Brennholz:

217

5080 Wellen oergi.

39 Gichen-Stamme von 20 bis 70 Cent:-

1747) Künftigen Montag, den 15. d. Mts., Morgens 9 Uhr,

soll in dem DistrictHelfholz", in dem Dachsboden anfangend, nachstehendes Ge­hölz versteigert werden:

296 R.-Meter Buchen-Scheidholz, l- Claffe, u. Eichen-Prugelholz, dergl- Stockholz, dergl. Reisholz,

5 R.-Meter Buchen-Sckeidholz, Prügelholz,

II. Bau-, Werk- und Nutzholz:

35 Eichen-Stämme mit 10,53 Cub.-Meter,

232 Nadel- 168,10

30 Eichen-Stangen 2,00

9 Nadel- 1,12

Die Zusammenkunft ist am Lumpenmanns­brunnen. p, .

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 13.ilufl. 1872 geftattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien

Meter Durckmesser und 5 bis 17 Me­ter Länge, mit 26,41 Festmeter, wobei 1 Stamm zu einer Mühlwelle tauglich. Bemerkt wird noch, daß das Stamm­holz erst den Nachmittag gegen 1 Uhr zur Versteigerung kommt.

Hohensolms, am 8. April 1872.

Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster.

Eichen-

Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen-

Nadel-

Buchen-Neisholz, Eichen-

Nadel-

Dornen-

Flur Nr. lüKlftr.

y/i47,21 g Hofraithe in der Scheppecke, 17/147,4 t

/i47,g I 8 Grabland daselbst, 17/147,8 '

meistbietend versteigert werden.

Die Hofraithe würde sich wegen ihrer directen Lage an dem Bahndamm und der Nähe des Bahnhofs für einen Eisenbahn- Bediensteten eignen.

Gießen, den 9. April 1872.

In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann.

1764) Donnerstag den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, werden im HütelSandner" dahier ver­schiedene entbehrlich gewordene Gegenstände, n der UntversltatS-^anziel vic ^k|c-. nämlich eebrette/,

des für das Großherzogliche Gymna- können, Schusseln , Teller , Kaffeevi , lium dahier im Winter 18^3 erforderlichen 93ier= i; ^Waffeebwnneh 'XSnnn bC" $ßeniflft,Orbernben DCC= 1 ÄiÄi 6 Gießen den 8 April 1872. >1 neue Strohmatratze mit Kissen und son-

6 Großherzogliche Gymnasialkasse. »stiger Hausrath freiwillig versteigert.

1 Gießen, den 9. April 18/z.

®cfonbcrc 33cf nnntinQd)uni}. ^cacymmugb, um,

1748) DI- in bet Fr-ih-rrlich von Ra- soll «us.dffhiesitzem REaus di- d-m H-In- benauischen Oberförsterei Rabenau am 3.

April l. I. abgehaltene Bau-, Werk- und Nutzholz-DersteigerunL ist genehmigt, dahingegen hat die Versteigerung vom 4. April die höhere Genehmigung nicht