Ausgabe 
30.12.1871
 
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5543) Ein reinliches erfahrenes Küchenmädchen für Crefeld gesucht. Lohn achtzig bis hundert und fünf­zig Gulden je nach Leistung. Nähere Auskunft ettheiltFrau E. Müller- Peill, Seltersberg._____________

5561) Ein -weiter Hausknecht gesucht von___________Georg Unverzagt.

5560) Ein williger Junge für leichte Hausarbeit kann sogleich eintrcten bei __________________________Ph. Uhl.

Für Taxatoren.

5538) Vom 1. Januar^ 1872 erfolgt Gleichstellung aller Feuer -^Versicherungs- Gesellschaften im Großherzogthum; eine feine deutsche Gesellschaft stellt in allen Kreisen Agenten an, unter besten Bedin» (Hingen. Franco - Offerten unter U. S. 739 richte man an die Annoncen-Expedition von Haasenstein «<? Vogler in Frank­furt a. M.

Frischbscker ? u Gießen.

Sonntag den 31. December. Carl Plank in der Wolkengasse, Christian Noll Wittwe in der Neustadt und Louis Keil in den Ncuenbäuen.

. - WH'BEJf.»niwuLMn CKS3

Kirchliche Anzeige

der evangelischen Gemeinde zu Gießen.

GotteSdienft.

n , / Morgens: Milprediger Lips.

Am 31. December- Nachmittags: Mitprediger Drescher Am Neujahrstage, Montag den 1. Januar 1872.

Morgens: Pfarrer Landmann.

Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel-

(Collecte für die Landeswaisenanstalt.)

Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 31. December bis 6. Januar 1872 besorgt Pfarrer Landmann.

Borseilnachrichten.

28. December 1871.

Preuss. 4Vz % Oblig. 102 Frankf. 373% Obi. 871/2

Nass. 4%% Obi. 987/g Kurhess. 4% 92 V2

Gr. Hess. 5% Obi. 1Ü31/«

40/0 n 96Vg

3V2% 92

Bayer. 5% n 199%

41/2% 1jährige 100

40/0 1jährige 95

Würtemb. 472 % Obi. 99% Baden 472% Obi. 0. E. L. 9974 Oesterr. Silberrente 6U/4

Papierrente 513/4

Amerik. Bonds 1881r 10172

n 1882r 967g

n 1885r 973/4

1887r 99

Spanier, neuest. 3% 31%

Aetien.

Frankf. Bank 13874

Frankf. Vereins-Kasse 124 Dannst. Bankaot. 457% Wien Bankactien 805 Galizien 255

Oest. Creditaot. 32571

Aetien.

50/0 östr. F. St E. B. 390 Lombard. Bahn 204% Ludwigsh.-Bexbaoh 200 Maxbahn 1433/4

Bayer. Ostbahn 145 Rhein-Nahebahn-Act. 3972 Hess. Ludwigsb.-Act. 187 Oberhessen w 79 7«

Prioritäten.

30/0 öster. Stsb.-Prior. 58

3°/q öst. s. Lombard 80 72

30/g Livorneser 37%

50/g Tosoaner 58>/8

5% Elisabeth.-Prior. 817r

do. H. Emiss. 7972_______

AnlehenälooHe.

Kurh. 40 Thlr. Loose 681 2 Nassau 25 fl. 44

40/g bayr. Präm.-Anl. 11272 Ansbacher 7 fl. 12

40/g badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 6872

30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 36% Oestr. fl. 250 v. 1854 79% 1858r Prioritätsloose 190 1860r Loose 88% 1864r 14072

Braunschweiger 197< Stadt Florenz 83

eeliMttl.

Amsterdam

k. 8. 99%

Augsburg

k.

8.

993 i

Berlin

k.

8.

105

Bremen

k.

S.

96

Brüssel

k.

8. 92%

Hamburg

k.

8.

87

Leipzig

k.

8. 104%

London

k.

8.

H73 8

Lyon

k.

8.

9172

Paris

k.

8.

91%

Wien

k.

8.

99%

ditto

m.

8.

ditto

1. 8.

Dis conto

4%

Geldsorten.

fl. kr.

Pr. Friedrdor 9 57%58% Pistolen . . 9 4042

doppelte 9 4042 Holl. fl. lOSt. 9 5355 Ducaten . . 5 3133 20 Frankenst. 9 1718 Engi. Sover. 11 4446 Russ. Imper. 9 4143 Dollar in Gold 2 24%25%

Frankfurt a. M., 28. December. Börsenbericht. Die heutige Ultiaw-Regulirung lastete schwer auf dem Geschäft, der Geldstand war ein äußerst ungünstiger; der Unterschied zwi­schen comptantm Zeitkäufen war so bedeutend, daß der Zinsfuß sich nahezu 15 Procent stellte. Außer diesem knappen Geldstand influirte die Nachricht von Wien, daß daS Budget für 1872 ein Deficit von circa 50 Millionen Gulden betrage.

Das Telegramm ist so kurz gehalten, daß sich hieraus nicht ersehen läßt, ob dieses nur eine facultative Annahme, und erwähnt ferner nicht, wie der Rechnungsabschluß pro 1871 sich stellt. Nichtsdestoweniger trug dies beim Beginn des Geschäft., wesentlich zur Verstimmung deS Marktes bei und wurden Silbercente Anfangs zu 607g. Wiener Bankactien 804, 1860er Loose zu 87% umgesetzt. Creditactien wurden comptant 32472, pro Medio Januar 326, Staatsbahn comptant 389%, pro Medio Januar 392V2 gehandelt.

Nach Beendigung der Regulirunq und dem Eintreffen günstiger auswärtiger Course be­festigte sich wieder wesentlich die Stimmung und schließt mau heute für Creditactien 326 72, Staatsbahn 393, Lombarden 206. Die LiqutdationScourse pro Ultimo find nachfolgend normirt: Wiener Bankactien 80.5, österreichische Creditactien 325, Darmstädter Bank 458, Staatsbahn 390, junge Staatsbahn 189, Lombarden 204, Elisabeth 215, Galizier 255, Alfold 183, böhm. W'stbahn 260, Nordwestbahn 219, Elbthal 186, Rudolphbahn 162, Hranz-Josephbahn 208, Cilberrente 61, 1860er Loose 88, 1882er Amerikaner 9674, Spanier 31%, 1885er Amerikaner 97%, 1881er 101%, deutsche Vereinsbank 123, Bankverein 124, österreich.-deutsche Bank 116.

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Besondere Bekanntmachungen.

Oeffentliche Aufforderung.

4766) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß in der Gemarkung Albach eine Negulirung der Feldeintheilung Mit Anlegung von Flur- und Gewannwegen und Zusammenlegung der Grundstücke vor­genommen werden soll und beziehungsweise daß die Zusammenlegungs-Arbeiten schon stattgefunden haben und das gesammte Acker- und Wiesenland der Gemarkung um­fassen, und auf Grund des Art. 14 des Gesetzes vom 18. August 1871, betr. die Zusammenlegung der Grundstücke, Theil- barkeit der Parzellen und Feldwege-Anlagen, ergeht hiermit Aufforderung

1) an diejenigen Grundbesitzer der Gemar­kung , welche noch nicht im Grnnd- resp. Flurbuche oder Mutationsverzeich- niß eingetragen sind, ihren Eintrag zu erwirken,

2) an die ohne Erwerbtitel eingetragenen Besitzer, zur Herstellung der Vermu- thung für die Gewißheit ihres Elgen- thums ihre Erwerbtitel nach Vorschrift des Art. 28 des' Gesetzes vom 21. Februar 1852 den auf ihren Namen lautenden Einträgen beischreiben zu lassen,

3) an diejenigen, welche vermöge einer er­hobenen Klage oder vertragsmäßigen Eigenthumsvorbehalts, auflösenden Be­dingungen , Endtermins oder einer Zweckbestimmung Anspruch auf dem- nachstigen Rückfall eines der Zusam­menlegung zu unterwerfenden Grund­stücks bilden, ohne diesen Anspruch im Grundbuche genügend gesichert zu haben, die Klaganstellung beziehungs­weise ihren Anspruch auf Rückfall ge­nügend nachzuweiscn,

4) an die Ober-Eigenthumer und Fldel- commißberechtigten, deren Rechte in dem Grundbuche oder dem dessen Stelle vertretenden Verzeichnisse noch nicht ge­wahrt sind, diese Rechte eintragen zu

5) a°n diejenigen, welche nicht in den öffent­lichen Hypothekenbüchern oder Grund­büchern eingetragene Pfandrechte, Ei- genthumsvorbehalte, Revocations-, Re- solutions- oder Nichtigkettsrechte, Se- parations- oder andere Sicherheitsrcchte, welche auf den zur Zusammenlegung bestimmten Grundstücken haften, m Anspruch nehmen, dieselben urkundlich nachzuweisen und aufzeichnen zu lassen, und an diejenigen, welche dergleichen in den öffentlichen Büchern eingetrage­

nen Rechte für erloschen halten, die­selben löschen zu lassen,

6) an diejenigen, welche bei der Zusam­menlegung zu beobachtende Real- oder persönliche Servituten, Nutznietzungs-, Brautgabs-, Leibzuchts- und Auszugs­rechte auf solchen Grundstücken anzu­sprechen haben, dieselben anzumelden und durch Urkunden oder Anerkennung des Besitzers des belasteten Grundstücks nachzuweisen.

Zur Anmeldung der genannten Rechte und zur Erbringung der erforderlichen Nach­weise wird eine vom 15. November 1871 an zu laufen beginnende unerstreckliche Frist von drei Monaten unter dem Nechtsnach- theile vorbestimmt, daß auf Rechte vorge­dachter Art, welche weder in den öffent­lichen Grund- und Hypothekenbüchern, be­ziehungsweise den zu den Flurbüchern ge­hörigen Mutationsverzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen in der vorbestimmten Frist aufzustellenden Ver­zeichnissen gewahrt sind, bei der stattfin­denden Zusammenlegung keine Rücksicht wird genommen werden.

Die vorbestimmte Frist läuft mit dem 15. Februar 1872 ab.

Gießen, den 2. November 1871.

Großherzogliches Landgericht Gießen.

_______________Bötticher.__

Edictalladnnq.

5324) Nachdem über das Vermögen des verstorbenen Ludwig Rink von Wom­melshausen der Concurs erkannt worden ist, wird zur Anmeldung sowohl persönlicher, als dinglicher Ansprüche Termin auf

Freitag den 12. Januar 1872, Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil des ohne Be­kanntmachung eines Präclusiv - Bescheids von Rechtswegen eintretenden Ausschlusses von der vorhandenen Vermögensmasse an­beraumt. ,

Gladenbach, den 4. December 1871.

Königliches Amtsgericht, Abth. I-

FeilgeboteneS.

5566) Frische Egmonter Schell­fische bei

I. A. Busch Söhne.

5532) Salinen-Kochsalz, in Säcken von 1 und 2 Ctrn., bei Emil Pistor.

5497) Frische Apfelsinen, zu !k, 5 und 6 kr. pr. Stück, empfehlen

I. A. Busch Söhne.

5004) Mein Lager selbstgc- zogcner reingehaltener Werne auS den Jahren IS GS, 1869 und 1870 bringe in empfeh­lende Erinnerung.

Ernst Pitthan.

ß Flaschenbier:

Frankfurter, ä 8 kr., Gießener, ä 6 Licher, ä 6 frei in's Haus geliefert, von

Georg Dörr, Kirchenplah.

5537) Die erwarteten Sen­dungen von Filzschuhen und Stiefeln, sowie Gesundheits- Sohlen, sind eingetroffen.

-I. A. Busch Söhne.

Vermischungen.

5562) Den ehemals Renker'schen Felsen- keller habe ich zu verkaufen oder vom 1. Januar 1872 an zu vermiethen.

I. Beyfus, Marktstraße.

5495) Auf dem Seltersberg Lit. E. Nr. 18 sind zwei auch drei sehr freundliche Zimmer, auf Verlangen ein schönes Logis, zu vermiethen.

Vermischte Anzeigen.

5563) Ein braver Gärtnerbursche, welcher sich gleichzeitig der Hausarbeit unter­zieht, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.