1159) Im Russischen Ho sind bis zum 15. April zwei freundliche Zimmer nebst Küche und Bodenkammer zu vermiethen-
973) Ein möblirtes Zimmer ist zu vcr- miethen Lindenplatz Lik. A. Nr- 244.
1030) Zwei ineinanderflehende freundliche Parterre-Zimmer sind mit oder ohne Möbel zu vermielben. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________________
1017) Im Cafe Kuhlmann sind möblirte Zimmer zu vermiethen.
983) Ein großes und ein kleineres Logis außerhalb der Stadt zu vermiethen. Näheres bei Jacob Nonstadt.
1119) Ein Familienlogis mit 3 Zimmern und allen Bequemlichkeilen ist zu vcrmie- then Reichensand C. 132.__
1151) Bei E. Ottmann in der Schloß- gaffe ist ein möblirtes Zimmer zu ver- micthen._________________________________
1133) Zwei gut möblirte Zimmer find zu vermierhen bei C. W. Dietz, am Markt.
Vermischte Anzeige». Filz-, Stroh-». Scidenhütc, jeder Art, werden gewaschen, in jeder beliebigen Farbe gefärbt, neu fa^onnirt, und rasch besorgt von Julius Werner, (1135) ______________Hutmacher.
1157) Bei K. Spies an der Lahn können zwei kräftige zuverlässige Wäscherinnen gegen guten Lohn angenommen werden
Zu mietdcn flcfucbt:
ein Lagerraum nebst Comptoir oder Laden, sowie eine Familienwohnung, beides zusammen oder getrennt. Schriftl. Offerten beliebe man unter A. C. 15 an die Exped. d. Bltts. gelangen zu lassen. (1177) 1 Strohhüte zum Waschen und Fa^onniren werden angenommen und pünktlich besorgt b'ei
A- Rothenberger, Lindenplatz.
1101) Ein seidenes Säckchen ist gefunden worden und kann folches gegen die Inserlionskosten in Empfang genommen werden b j A. Römer bei Herrn Sack, Kaplansgafse.
1164) Ein braver Junge wird sogleich oder zu Pfingsten unter günstigen Bedingungen in die Lehre gesucht von
Georg Völckner, Kupferschmied.
1012) Für ein hüsiges EvgroS-Geschäft^ wird ein Handlungs-Lehrling gesucht, welcher mit den nöth gen Vorkenntnissen versehen ist. Offerten unter Wr. 183 zu rich- ten an die Exped. d. Bltts.
1178) Nr. 97 hat den Revolver gewonnen. ___________Rühl, Polizeidiener.
1160) Ein Dieustinädchen wird zu sofortigem Eintritt gesucht von Oberpoft-! Eecretär Hennemann.
1176) Schlitt kann auf meinem Bau- grundstück n'''eladen werden und vergüte ich einen emsp.innigen Wagen mit 12 fr., einen Zweispännigen mit 18 fr.
Arnold Müller.
1165) Putzarboitcn jeder Art nimmt an A. Rothenberger, Lindenplatz.
Unserem lieben A...... K..... die
herzlichsten Glückwünsche zu seinem heutigen Wiegenfeste. (14.)
Strohhüte werden zum Waschen und Umändern angenommen. L. Gail, Mäusburg.
- Daheim $ ££ Die soeben erschienene Nr. 2(> A'g ZN enthält: SH
Die letzte Meldung.Originalzeichnung von unserem Specialartisten H. Lüders. — Die letzten Falkenburger. (Schluß.) Erzählung von F. Bodenstedt. — Zum Friedensfeste. Gedicht von Karl Gerok. — Sechs Monate in französischer Kriegsgefangenschaft auf Bitsch. II Von unserem Berichterstatter Max v Schlägel- — Gardeschützen im Kamps bei Le Bourget. Von unterem Spe- cialartisten H. Lüders. — Eine lustige Reisegesellschaft. Von Dr. Karl Stieler- — Lazaretherinnerungen einer deutschen Frau- III. — Am Familrentische: Der Kampf unr die Montretoutschanze. Mit Jlleistrattonen von W. Friedrich- — Erinnerungen au6 ber Belagerung von Paris II. Mit vier Bildern von H. Lüders. Elsässische Lebensbilder aus dem XVI. und XVII. Jahrhundert. — Aus Kaiser Wilhelms Prinzenjahren. Von F. von Hohenhausen. — Briefkasten.
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Preis vierteljährlich nur 54 Fr, (excl. etwaiger Stempelsteuer oder Bestellgeldes).
Außer den regelmäßigen telegraphischen Corrcspondenzen, welche dieses Blatt gleichzeitig mit allen größeren Zeitungen bringt, hat es-längere Artikel über wichtige Ereignisse, Beschreibungen von besonderen Vorkommnissen bild) ebenso schnell wie jene prt buch t. Stets bemüht, die gegebenen Thatsachen objectiv zu betrachten, hat es die 3hbociion sich dock) zur Regel gewac.hr, keine Nachricht ohne vorsichtige Kritik anzu- vehmen und dadm ch seinen Lesern mit größter Schnelligkeit nicht allein das, „was man sagt ", sondern möglichst auch das, was es heißen soll, vorgesührt — Frei von Extravaganzen nach beiden Seiten Hot das „Wochenblatt" die Sache des Vaterlandes während des Krieges veifochten, wie es jene drr Freiheit int Innern während des Friedens zu seiner Devise macht.
Das dem „Mqinzer Wochenblattc" beigegei ene Feuilleton ist fortwährend bemüht, durch eine Auswahl guter Erzählungen re. dem Verlangen nach Unterhaltung gerecht zu werden.
Tas „Mainzer Wochenblatt" erfreut sich in der Stadt Main, sowohl, als in der Provinz der grössten Verbrestung, ist Organ der städt scheu Behörden und wird vom Kreisamte Mainz zur Veröffentlichung seiner Bekanntmachungen benutzt.
Inserate finden durch das „Mainzer Wochenblatt", da dieselben auch als Plakat in der Stadt angeschlagen werden, die lohnendste Verbreitung und w'rd die Petitzeile oder deren Raum mit 3 fr. berechnet Alle soliden Annoncen - Expeditionen nehmen Anzeigen für baffe,Ilie entgegen.
Mainz, im März 1871. Dlc Expedition. '
Mil dem 1 April 1871 beginnt die anerkannt billigste politische Zeitung
„Die Post"
das 2. Quartal ihres sechsten Jahrganges, den sie, der kurzen Zeit ihres Bestehens ungeachtet, mit einer stetig wachsenden Auflage von 15,000 Exemplaren beschritten hat — eine sichere Bürgschaft dafür, daß sie den an ein politisches Journal gestellten Anforderungen auf das Weitgehendste entspricht.
„Die Post" erscheint tägliäi des Morgens lllld des Abends (mit Ausnahme der Sonntag.>abende) also 1 IPOCbflltlld) jn großem Folio-Format mit Beilagen, und kostet in Deutschland (in Berlin einschließlich 2 Mal täglicher Bestellung), Oesterreich, Rumänien und der Schweiz HUt* 2 ptO fiuütffll,
„Die Post" bringt in ihrer Äluild ÄNöflüsie I die politischen und Handels- Depeschen des Wolfs'schen Telegraphen-Büreaus, Privat-Telegramme ihrer eigenen Corre- spondenten, in einer Rundschau ein unparteiisches Resume der tagesgeschichtlichen Vorgänge, die neuesten Berichte über politische Ereignisse aus allen Ländern, sowohl in Original-Correspovdenzen, als auch in einer sorgfältigen Bearbeitung von Zeitungsnachrichten; ferner bringt die Abend-Ausgabe erschöpfende Referate über die Versammlungen des Deutschen Reichstages und des Preußischen Landtages, wichtige Handelsnotizen, Berichte über die Fonds- und Prodnetenbörse, einen vollständigen Courszettel, sowie die Gewinnlisten der König!. Preußischen Klassen-Lotterie am Tage der Ziehung.
Poft" enthält in ihrer Ä^oigell-ÄUssillbt.': die sämmtlichen bis 11 Ubr Nachts einlaufenben telegraphischen Depeschen, ‘einen Leitartikel, politische Nachrichten aus Deutschland und aus deut Auslande, Loealnotizen, Verwischte Nachrichten, iMeressante Gerichtsverhandlungen und Entscheidungen, Referate über Theatvr und Coneerte, Notizen über Kunst, Wissenschaft und Literatur, ein unterhaltendes Feuilleton, VolkswirtbfchafUiches, Handelsnachrichten u. s. w. — Dieser reichhaltige Stoff, sorgfältig gewählt und übersichtlich geotdnet, ßiebt unmittelbar ein lebendiges Bild der Zeit, indem er das Wisstnswerlheste und Jnteresfanteste aus dem Gebiete der Politik und der Cultur ungesäumt zur Kenntniß der Leser bringt. Die „Post" bleibt sonach auch ferner die billigte und lvjchhalugste poliliscve Zeftunfl
SämmUiche Postanstaften und in Berlin alle Zeitungsspediteure nehmen Abonnements auf die „Post" entgegen; mir bitten dieselben rechtzeitig anzumelden, refp. zu erneuern, damit die Zusendung der „Post" vom 1. April er. ab pünktlich, bezw. ohne Unterbrechung erfolgen kann.
3ll1OrütC finden durch die „Post" bei der jetzigen hohen Auflage von
Gxempicrren
und. bei der notorischen Wohlhabenheit ihres Leserkreises die weiteste und erfolgreichste Verbreitung und werden mit 2 Sgr. 6 Pf. für die Ifpaltige etit Zeile oder deren Raum berechnet. Die Annahme der Inserate erfolgt burd) die Expedition der „Poft" und durch das Annoncen Bureau von Nudolf Moffe in Berlin.
Berlin, im März 1871
Dr. Struusbcrg's Verlag.
Erpedttion der ^Post".
Kriegs- und Friebensmunmern der Gartenlaubs.
Die Nr. 12 bringt folgende Beiträge: Die Zuwider-Wurzen. Eine Geschichte ans den tayrischen Bergen. Von Hermann Schmid. (Fortsetzung.) — Aus dem Regen in d i e Traufe Eine Fuckshistorie von C. B. Mit Abbildung. Originalzeichnung von Ludwig Beckmann in Düsseldorf. — Schnlkmdkrankheiten oder Schulkrankheiten? Ohne phospborhalt gcs Gehirn fein Verstand, fein Gcmüth, fein Wille, also feine geistige Thätigkeit. Strafpredigt für Eltern, Lehrer und Schulvorsteher. VI. Blut- und Blutlaufsleiden. Von Bock. — Im Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl. Von unserem Berichterstatter Georg Horn. Dreizehnter Brief Ein Stündchen in der Armeepost.--„und Friede auf Erden!" Gedicht von F. H. Mit Ab
bildung: Friedensfeier zwischen Him-mel und Erde. Für nie Gartenlaube gezeichnet von Erwin Oehme in Dresden. — Das bayerische Wunderöl. Von H. S- — Vierundzwanzifl Stunden im Paris der bittern Roth. Von Friedrich Hofmann. — Blätter und Blüthen: Armeelieferanten. Von A. H. — Auf dem Friedhöfe zu Bar le Duc. 9J/it Abbildung nach einer Photographie. — Nachtrag zu Moltke's Liebes-und Eheleben. — Plonplon's Lieblingsfitz. Mit Abbildung: Das abgebrannte Schloß Mendon im Februar 1871. Noch der Natur aufgenommen von unse> rem Ftldmaler F. W. Heine — Literarische Pionniere. — Für die Verwundeten und die Frauen und Kinder unserer unbemittelten Wchrleute.
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