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gefangenen Fenier verweigert, weil dieselben der Armee angehörten.

Landwirthsch aftliches.

was mich aber noch mehr uDerrajajre, war orn-, du« vic uuh lyicu «uv» 11£cto

freiten Kartoffeln außerordentlich vielkeimig oder buschig wuchsen. Durch Herausnehmen vorzügliche $ün eines Stockes überzeugte ich mich, daß an jeder Stelle, wo em alter Kenn ausgebrochen ___ $

war, 3 bis 4 Keime sich gebildet hatten, in Folge dessen aus einer solchen Setzkurtoffel --

ost 12 bis 15 Stengel entstanden waren. Während ich nun bei der vor 3 Wochen Mtag foen 27 stattgehabten Erndte dieser Kartoffeln von den abgewelkten Steckkartoffeln durchlchmtt- « «agg U] lich den 16fachen Ertrag erhalten habe, bekam ich von den nicht abgewelkten und ge- ; be§ i

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zufolge ist Prinz Napoleon in|

und Schrecken, in naturgemäßem Verlauf der Entwickelung Elsaß-Lothringen be­stimmen wird, von ganzem Herzen wieder deutsch zu sein.

Abwehr bereit.

Berlin, 23. October. Das Armeeverordnungsblatt veröffentlicht eine Ver­ordnung des KriegSministerS vom 16. d., wonach die Bestimmung des Artikels 3 der zwischen dem norddeutschen Bunde und Württemberg abgeschlossenen Militär­convention dahin abgeändert wurde, daß das württcmbergische Armeecorps als 13.

der deutschen Occupation geführt. Dos M'nisterconseil hat beschlossen, der Nationalversammlung ein Gesetz betreffs der Verbannung der Napoleoniden zu

EorpS dem Reich-Heere eiogereiht wird.

Paris, 20. Oktober. DerAgence Havas"

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J MWndtlarbtil, ; Ttzreineeaibeih Wrarbeif, ! Schiof/erarbeit, * oerben "

Mittwoch den 25.

If1« net i ®*, ben 23. Oct

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Vlltfllb^ci?fartDffcl und Ertrag. Theodor Pauli zu Oberusthalhof berichtet der landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms über einen Kartoffelbauversuch, der in seinen Resultaten interessant und wichtig genug ist, um der Öffentlichkeit mitgetheilt zu werden. Er schreibt, im vorigen Frühjahre ließ ich, wie immer meine zur Aussaat bestimmten rothen rauhschaligen Neunwochenkartoffeln auslesen und auf einem trockenen Speicher abwelken. Da indessen beim Setzen dieser Vorrath mcht ganz für das be­treffende Grundstück ausreichte, so war ich genöthigt, die weiter erforderlichen Setz­kartoffeln aus dem Keller holen zu lassen; da dieselben bereits stark gekeimt waren, so mußten sie vorher entkeimt werden. Es war mir auffallend, daß trotz der ganz gleich­artigen Beschaffenheit des Bodens die nicht abgewelkt gewesenen und entkeimten Kar­toffeln erst um circa 6 bis 7 Tage später aus dem Boden kamen, als die andern; was mich aber noch mehr überraschte, war das, daß die von ihren alten Kennen de-

Darmstadt, 21. Oktober. Seine Königs. Hoheit der Großherzog haben alleranäoigst geruht: am 21. September dem RegierungS-Commissär bei der Ober- hessischen Eisenbahn - Gesellschaft Baurath August Eickemayer den Charakter als .Geheimer Baurath" zu verleihen. , m

Kassel, 21. Oktober. Nach neuerer Disposition fallt vom 1. November an der Frankfurt-Leipziger Courierzug weg. Auf der mitteldeutschen Route bleiben die Schnellzüge und Personenzüge unverändert.

t Berlin, 21. Oktober. Als Bevollmächtigter der deutschen Reichs-Tele- graphen-Verwallung aus dem Telegraphen - Cougreß in Rom ist der Oberst v. Meyvarn bestimmt. _ .

Marseille eingetroffen, von wo er Abends nach Ajaccio abreisen wird. In Eorsica herrscht vollkommene Ruhe. Gutem Vernehmen nach hat das Finanzministerium den Ankauf von Wechseln auf daS Ausland eingestellt, da hinlänglich Mittel für vte Zahlung der vierten Halbmilliarde vorhanden sind.

Paris, 20. October. Heute Nachmittag 4 Uhr wurden die Ratificationen der Finanz-Eonvention zwischen dem Grafen Arnim und dem französischen Minister y. Remusat ausgetauscht.

Marseille, 20. Oktober. Nachrichten aus Algier vom 18. Oktober melden nach derAgence Havas" einen neuen Erfolg der Truppen über Abtheilungcn der Insurgenten bei Constantine. Letztere hatten ihre Unterwerfung angeboten.

Brüssel, 23. Oktober. Man schreibt dcrJndkpenvance" aus Versailles, es würden bereits Unterhandlungen wegen völliger Räumung Frankreichs SeitenS

feimten Kartoffeln nur die 4fache Erndte.

Man denke daran. Wiewohl die in diesem Jahre gewonnenen Futtermengen im Ganzen genommen recht groß sind, so wird doch die Winterfütterung Seitens der Viehhaltcr viel Aufmerksamkeit erfordern, namentlich da, wo sie vorzugsweise auf bte Verabreichung von Heu basirt. Dasselbe ist nämlich, nach einer beträchtlichen Zahl von Heu-Untersuchungen, die in jüngster Zeit im Lahoratorium der landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms ausgeführt wurden, in diesem Jahre an Qualität so gering, wie es seit einer geraumen Reihe von Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Ganz ab­gesehen von dem bei der Heuwerbung durch andauernden Regen stark ausgelaugtcn Dörrfutter, ist auch das unter dem Einflüsse guter Witterung bereitete Heu außerge­wöhnlich reich an Holzfaser, außergewöhnlich arm dagegen an fleischbildenden Stoffen und besitzt sehr geringe Mengen an Mineralsubstanz. . Es ist daher nothwendig, die Heurationen gegen den allgemeinen Gebrauch zu verstärken oder durch verstärkte Zufuhr von Kleie das Fehlende bei Jnnebehaltung der üblichen Heuratlonen zu ergänzen. Ganz unerläßlich erscheint es, daß sich die Landwirthe jetzt absolut nn einen geregelten Zusatz von Futterknochenmehl, etwa 1 Eßlöffel voll pro Tag und Stuck gewöhnen, wenn nicht die bedauerlichen Erscheinungen der Rackseuche, wie sie sich letzt schon Hw und wieder zeigt, gefährliche Ausdehnungen annehmen soll-

Milchverdichtung. In New-York hat Blachtford eme H-abrik zur Verdichtung der Milch angelegt. in welcher folgendes Verfahren beobachtet wird. Zu 112 Pfund Milch werden 28 Pfund weißer Zucker und etwa 1 Theeloffel voll doppelt kohlensaures Natron beigemischt- Man gießt die gesüßte Milch in emallllrte Pfannen und dunste sie in breiartigen Zustand über. Durch beständiges Rühren und Warmen wird d Milch in ein Pulver von Rahmfarbe verwandelt Darauf setzt man fie zur Abkühlung der Luft aus, wiegt sie in Pfunde ab und bringt sie vermitte st einer Pressevon 20-w Ctr. Druck in Tafelformen, die so groß wie ein kleiner Ziegel sind, in welcher Gestau und mit Stanniol überzogen, dieselben in den Handel kommen.

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4540) Sn neuner j Declarationdjargirte - Abte Seide, Seidenzeu namentlich aus Frankl Macht-

Da dergleichen Artik« :dtet sind, der Selbstei im sind, so sehen wir Mlifum auf die Tr :ir mit Oel chargirtet jii machen.

Cassel, den 16. Octc Koniglict Mair

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zu haben, da nur das südliche Italien wenig mehr als seinen eigenen Bedarf gedeckt sehe und unerhebliche Ausfuhr habe, wogegen Mittel- und Norditalien sowohl an Weizen wie an Reis eine schlechte Erndte gemacht haben wollen, die eine Einfuhr von 10,000,000 Hectoliter zur Deckung des Nationalbedarfes erheische. Der landwirthschaftlichen Lehranstalt wird aus Sachsen berichtet, daß dort die Mäuse in einer früher nie beob­achteten Weise hausten, indem sie nicht allein die jungen Saaten stark zerstörten, sondern namentlich die ohnehin geringe Menge der Kartoffeln fast völlig aufzehrten.

Verschimmelte Oelkuchen. Herr Marner, der sein Hofgut Grilnahthal durch einen Oberknecht führen läßt, schreibt uns Folgendes:Gelegentlich einer Jnspection meines Hofgutes machte ich die Bemerkung, daß fast mein sammtliches Großvieh an einem sehr heftigen Husten litt. Eine sorgfältige Untersuchung stellte es nun außer allem Zweifel fest, daß die zur Vcrsütterung gekommenen Oelkuchen inwendig in hohem Maße verschimmelt waren. Dieselben hatten jedenfalls lange Zeit hindurch als Specu- lationsgut an irgend einem dumpfen Orte gelagert und waren dann gemahlen und neu umgepreßt worden, denn äußerlich konnte man, wenigstens mit dem bloßen Auge, keinen Schimmel an denselben wahrnehmen, innerlich aber waren sie mit der Loupe erkennbar von Schimmel fast verfilzt Ich halte diese Erfahrung für wichtig genug, um wiederholt darauf aufmerksam zu machen. In meinem Stalle hat die Versutterung geschimmcller Oelkuchen zur Folge gehabt, daß mir mehrere meiner werthvollsten Kühe

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Rrichilande» bewältigen sollen. Wo fände sich wohl die Schule der Staatekunst, au« welcher diese Rathschläge stammen? Lehrt die Geschichte auf irgeno einem ihrer Blätter, daß die über einen großen Thcil der Bevölkerung eine« Lande« ver- breitete Abneigung durch den Trrrorismu« in Zuneigung vcrvandrlt worden ist? Ein Voll regieren, wie e« sich gebührt, ist shnehin eine Ausgabe, nie nicht Jeder- wann zu lösen, deren Lösung auch nicht ein Jeder zutreffend ju beurtheelen ver­mag. Diese Aufgabe steigert sich da, wo e« die innerlich- Umarbeitung einer teef wurzelnden Volksstimmung gilt. Vergessen wir dem Elsaß gegenüber nicht, daß wir in dem Jahre leben, in welchem der Friede geschloffen ist. Eben erst uehmen dort definitive Verwaltungszustände, reiflich vorbereitet, ihren Ansang. Selbst diejenigen, welchen der Sinn nach einer impouirenden Entfaltung von Macht- »ollkomm-nheit stehl, hätten Ursache, mit ihrem Uriheil noch zurückzuhalten, da sie doch erst einleitend- Schritte einer allerdings grundsätzlich schonungsvollen Poltttk al« Material vor sich haben. Was bezweckt und was erzielt -in solche« Hetzen -----------......-----

unb üderbasi-nb-s Drängen? E» wird ergebniblo« bleiben; hätte -s -ine Wir- untnbreiten. - Der ÄrtegSmin.ster General de Ctsseh d.ctirte dem General Ran- kuna so konnte diese nur eine schädliche sein, Ndem e« mit rauher Hand eine foul» wegen seines rebellischen Schreiben« eine DtSctplinarstrafe von zwei Monaten unwillkürliche, st-tige Aussöhnung mit dem nicht mehr zu ändernden Stande ver Festung.

Dinae im K im ersticken, die Gemüther in Unruhe versetzen, den Widerwillen fiel- London, 23. O-tob-r. DieTime«" ve,offen.,,cht wörtlich eine authenttsche und die Kreise der Wohlgesinnten iriitiren würde. Aber solcher vorlaute Unterredung mit Napoleon:Ich glaube nicht an eine donapartisttsche Verschwörung, v ,.r bat alücklich-rw-is- nicht di- g-ringst- Aussicht aus Erfolg. Die Reichs- weil Frankreich sich von seinem Unglück ruhig erholen muß; weil das g-g-nwartige n.jrd sich dadurch in keiner Weise beirren lassen. E« fehlt ihr weder Provisorium keine R-gi-rungSform auSschlirßt, und kein Kamm.,beschloß, sondern an Einsicht noch an F-stigk-it; darüber darf sich Niemand, auch in Elsaß Lothrin- nur ein regelrechtes PlebiScit mir die Souverainetat über Frankreich nehmen kann, aen ein r Täuschung hingeben. Eb-n weil sie sich stark fühlt und nicht planlos Offizieren, welche um eine EideSentbindung nachsuchten, verweigerte ich solche, ge- und umhertastend die Dinge ansaßt, sondern ein durchdachte« Spstem verfolgt, ist statt-t- aber ihr Verbleiben im D-enste thrr« Land-«."

im Stande die Herrschaft über die wiedergewonuenen Lande in einem Geiste London, 23. O-tober. Rodenk Murchison , Präsident der Londoner geo- de« Woblwollen« zu handhaben, der gewaltiger, al« die brutale Gewalt mit Furcht graphisch-» Gesellschaft, ist gestorben. Die Königin hat Die Begnadigung der viv «ujvyiwvMv 8 i u ____ rctc-c. ok., vnoif bipMhrn her 91rmpp nnnehnrfen.

ba§n^8e 9mfli biei e'vordem der

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Sp(nf*l l ?Jtterrationen in d r fes* j tvorben war.

(Mitgetheilt von der landwiithsch- Lehranstalt ;u WormS.)

Erndteresultate. Die aus Ungarn eingehenden Berichte bestätigen mehr und mehr den geringen Ausfall der Getreide-, besonders der Weizenernte. Die ungarische Geiste, die sich unmittelbar nach der Erndte zum Erstenmale in größeren Mengen auf unseren rheinischen Märkten sehen ließ, ist so gut wie verschwunden. Die Erdrusch­resultate überhaupt bestätigen nicht die Hoffnungen, die man auf das Erndteergebmß gesetzt hatte; so ist es z. B- in einer der fruchtbarsten Gegenden, der Wetterau, fast durchgängig der Fall, daß die Körnerschüttung bedeutend untermittel" bleibt- Der Berliner Wochenbericht der deutschen landwirthschaftlichen Zeitung sagt:vermochte man früher das Erträgniß zwischen 2 und 4 Wispel pro Morgen anzugeben, so kann es jetzt nur zwischen 1 und 3 Wispel in der Hauptsache beziffert werden, und neigt sich die Mehrzahl der Berichte noch unter bis 2 Wispel." Die Provinzen Schlesien und Posen wollen Ausfälle bis zu 30° 0 erlitten haben. Frankreich bekennt sich entschieden 4UI . ,O-A zu einem bedeutenden Erndtedeficit in Weizen; Roggen-und Sommerhalmfruchte scheinen

' Die Reaicrungen haben ihre Zusammenstellungen über die im Jahre inbeffen zu befriedigen. Während in Belgien und Holland in der abgelaufeiien Woche die stattaefundene» Verbesserungen des Einkommens ver Elemeutar-Schullehrerstellen in Fruchtpreise fest geblieben sind, haben dieselben itaTB 'mXeiMirt«« nunmehr beendigt. Fast durchweg haben au-Gemeinde- rung erfahren. Zt°lt°n,sche,nt nach den,. eben ^«-fuM-n B^ Mitteln mehr Verbesserungen stattgefunden, wie aus Staatsmitteln. Auch crgiebt j sich, patz durchschnittlich die katholischen Lihrerstellen besser bedacht worden sind, , als die evangelischen. *

+ Berlin, 21. October. Die Enthüllungen, die der frühere Botschafter Frankreich's am hiesigen Hose über die Unterredungen gemacht hat, welche der- ' felbe mit dem Fürsten Bismarck kurz vor Beginn des deutsch-österreichischen Kriegen pflog, sind von der preußenseindlichen Presse vielfach dazu benutzt worden, um die Politik unserS leitenden Staatsmannes in dem Lichte einer Aggressiv - Politik er­scheinen zu lassen. Fürst BiSmarck, heißt es, habe für seine Zwecke den Krieg nöthig gehabt und darum bei Zeiten die erforderlichen Kriegseinleitungen auf diplomatischem wie auf militärischem Gebiete getroffen. Hierzu ist zunächst zu be­merken, daß, wenn BiSmarck, wie er das bekanntlich ja auch selber eingestanden, hei Uebernahme ver preußischen Staatsgeschäfte die Herstellung des Deutschen Reiches in irgend einer Form in Aussicht nahm, er vor Allem daran denken mußte, den Widerstand zu beseitigen, den die auswärtigen Mächte der Einigung Deutschlands seit Jahrhunderten entgegenstellten, denn daß dieser Widerstand nicht auf friedlichem Wege, nicht lediglich durch diplomatische Aktionen überwunden werden konnte, lag für jeden unbefangenen Politiker, und wie viel mehr noch für einen Staatsmann von dem Scharfblick Bismarck's auf der Hand. Es handelte sich also darum, Frankreich über die eigentlichen Absichten der preußischen Politik irre zu führen, um so die ganze Kraft des Landes gegen das seit vielen Menschenaltern auf die Niederhaltung Preußens und des deutschen Volksgeistes sinnende Oesterreich ver­wenden zu können. Daß hierbei Fürst Bismarck mit großem Geschick operirte, darüber lassen die Enthüllungen Benedettas allerdings keinen Zweifel; wurde doch der französische Botschafter, wiewohl ihm keineswegs das Verständniß für die Ziele der preußischen Politik und der Bismarck'schen Staatskunst fehlte, durch die Unter­redungen mit dem Fürsten Bismarck zu der Illusion verleitet, von Preußen evcnt. Vortheile für die Machtstellung des napoleonischen Kaiserreichs erlangen zu können. Diese Illusion nun hat wesentlich zu den Erfolgen der deutschen Politik Preußens beigetragen, nicht BiSmarck allein, sondern die ganze deutsche Nation zog daraus einen nicht hoch genug zu veranschlagenden Vortheil, sie leistete also nicht dem Ehrgeiz eines Einzelnen, sondern dem Nationalinterrsse ganz Deutschlands Vorschub. __ WaS die Enthüllungen anlangt, welche derD. R.-Anz." event. in Aussicht stellt, so betreffen dieselben die verschiedenen Versuche, welche Frankreich machte, um Preußen nach dem Jahre 1866 zu einem Abkommen bezüglich Belgiens zu bewegen, nachdem der französische Botschafter darüber belehrt worden war, daß eine Abtretung deutscher GebietStheile an Frankreich gewissermaßen als Compcn- fation für vie Annexionen Preußens unter keinen Umständen ftattfinven werde; Deutschland hätte, wenn es nur gewollt, um den Preis einer Stärkung, einer Ge- bietSerweiterung Frankreichs nach dem Norden zu, sowohl von Oesterreich im Ge­biete der Elbe, als von Rußland im Gebiete der Weichsel, die umfassendsten Terrain- Abtretungen erlangen können; Preußen verschmähte dies jedoch in dem Bewußtsein, daß es durch eine Verstärkung der französischen Machtstellung die Interessen Europas nicht minder als diejenigen Deutschlands verletzt hätte. Den weiteren Enthüllungen Benedetti's sieht man hier mit kühler Ruhe entgegen, jeden Augenblick zur kräftigen