M-rln7 selb ""mi. Ausnahme'vonetwa 60 F°mili-n, °ems7lben anhangt. Von de- Abg. Keil w.td nach Antrag °e- Ausschusses genehmig, die Beschlußfassung den Zuständen in Mering entwirft das klerikale Berliner Blatt ein trauriges Bild, über den Antrag des Abg. Hallwachs auf Vorlage eines Gesetzesentwurfs , tie Der Verkehr in dem sonst so gewerblichen Orte stockt; wer von den benachbarten Unterstützung der Angehörigen der im Felde stehenden «vldaten durch den Staat, Linden E nochwendig'nach Mering muß, hält sich fern; Wir.he, Kramer und das Gesuch de- Handelsverein- zu Darmstadt, um gesetzliche Regelung der und Bäcker konnten davon erzählen. Die Feindseligkeit übersteigt jedes glaubliche Ansprüche der Familien der in das Feld geruckten , sowie der gefallenen ober im Mast Die frühere Liebe in mancher Ehe hat sich in Kälte verwandelt; Ver-Felde arbeitsunfähig gewordenen Soldaten b-tr., wird bis auf Weiteres verschoben, ^catz. -uic srupere rarer n « ’ , * V* ,, nnb ..„h der 91 (m. f>(6 und B ndewald. die Errlchtuna eines Gebäudes für
wandte wollen nichts mehr von einander wissen; ehemals friedliche Nachbarn sind
I
Republik, ob Freiheit und Gleichheit oder Autorität herrschen.
serve und der Landwehr betr. _
Cassel, 21. Aug. Von dem gestern um 2 Uhr 12 M. von hier abführenden Schnellzuge ist die Locomotive zwischen Grebenstein und Hofgatsmar entgleist und die Böschung heruntergestürzt. Ein Feuermann soll hierdurch seinen Tod gefunden haben. Der Verkehr war noch gestern Abend aus dieser Streck
maß keine Folge gegeben.
Darmstadt, 22. August. Die Tagesordnung zur heutigen Sitzung der 2. Kammer umfaßt die Berathung über:
1) die Vorlage Gr. Ministeriums des Innern, die Erhöhung des der polytechnischen Schule zu Darmstadt gewährten Staatsbeitrags für das Jahr 1871 um den Betrag von 13,500 fL betr.; 2) die Rccommunication der ersten Kammer bezüglich der Vorlage Gr. Ministeriums des Innern, den Gesetzentwurf, die Ver- sicherung von Mobilien in Feuerversicherungsanstalten betr.; 3) die Vorlage Gr. Ministeriums des Innern, die Gewährung von Beihülsen an Angehörige der Re-
und derjenige der Abg. Heß und Binvewalo, die Errichtung eines Gebäudes für die technischen Fächer an der Lanvesuniversität Gießen betr., dadurch, daß ersterer im Namen der Antragsteller selbst Zustimmung zum Ausfchußantrag empfahl, ein- stimmig in diesem Sinne erledigt. Die Vorstellung einiger Ortsbürger von Groß- Karben, gemeinheitliche Theilung betr., wurde durch Annahme des Antrags Kempf gegen den Antrag des Ausschusses dahin entschieden: die großherzogliche Regierung werde ersucht, baldigst ein Gesetz einzubringen, welches eine gemeinheitliche Theilung auch gegen einen Widerspruch eines Theils der Interessenten ermögliche. Der Ausschußantrag in Betreff des Antrags des Abg. Golvmann auf Vorlage eines Gesetzes, die Ausgleichung der Kriegsleistungen, wurde nach Austausch einiger Meinungsdifferenzen ebenfalls angenommen. Bei Erledigung der Vorstellung der Gemeinden Hutzdorf, Fraurombach und Sandlofs, die Wiederaushebunz der Pfarrei Hutzdors, sprach der Abg. K. I. Hoffmann die Ansicht aus, daß unter dem Schein kirchlicher Bedürfnisse dem Patron VermögenSvortyeile zugewendet worden seien, welcher Ansicht der anwesende RegierungS-Commissär, Hr. Min.-Rath v. Lehmann cntgegentrat, indem er die pccuniären Opfer des Hrn. Grasen Görtz in fraglicher Angelegenheit anführte. Abg. Goldmann sprach sich gegen die Ausführungen des Abg. Hoffmann aus und bestätigt die pekuniären Opfer des Grafen Görtz. Mehrere Beschwerden, Rechtshülse betreffend, wurden alle ohne Debatte abgewiesen, nur diejenige des Direktor L'Arronge, wurde besprochen, aber derselben ebenfalls, nach warmer Vertheidigung durch den Abg. OechSner, dem Antrag des Ausschusses gc-
Gießen, 22. August. Betreffs der Verhandlungen über das Polytechnikum erhalten wir soeben folgendes Telegramm:
Die Anforderung der Regierung ist abgelehnt, der
Antrag des Ausschusses angenommen.
Darmstadt, 21. August. In der yeutigen Sitzung der 2. Kammer wurde die Tagesordnung, ohne irgend eine erhebliche Debatte, verhandelt. Die Wahl
Wenn die Aeußerungen von Haß und Feindschaft gegen die Deutschen tn j Frankreich nicht nur nicht aufhören, sondern sogar häufiger und intensiver werden, s so trägt zunächst die unablässige Aufreizung gewisser Blätter, tote „Ltberte , • „Figaro" und „GauloiS" daran die Schuld. Was hier gelogen, gehetzt und ge- } höhnt wird, ist bekannt. Sehr wesentlich wirken aber nach dieser Richtung auch 1 die beiden neuerdings viel genannten Gesellschaften „Ligue de la Delivrance. d'Alsace-Lorraine" und „Ligue Antiprusstenne", welche ihre feindseUgen Absichten gegen Deutschland und die Deutschen ganz ungescheut in ihr Programm geschrteben haben. Jene hat ihr Bureau zu Paris in der Rue de Provence Nr. 14 und verfolgt den Zweck, es den Deutschen im Elsaß nicht wohl werden zu lassen, die Elsässer und Lothringer gegen uns auszuregen, Vie Maßregeln der Verwaltung in Betreff derselben auf alle mögliche Weise zu hetnmen und die Bevölkerung zur Auswanderung zu verleiten. Diese hat ihren Hauptsitz in Lyon auf der Rue Quatre Chapeaux Nr. 9 und ihr Organ in dem Wochenblatte „L'Anttprussien , welches ein Herr Chevy in recht dreistem und niederträchtigem Style redtgert. Ihre Tendenz richtet sich mehr auf Fernhaltung oder Verdrängung der deutschen Arbeiter und Geschäftsleute aus Frankreich und auf Verhinderung jeder Wieder- anknüpfung commercieller Beziehungen zwischen den betreffenden Kreisen in Deutsch- land und Frankreich. Der „Befreiungsbund" hat ohne Zweifel seine Hand be: dem Abzüge einer Anzahl junger Leute, die militärpflichtig wurden, aus verschre- denen oberelsässischen Orten nach Frankreich sowie bei der bekannten Nichtbetheui- gung eines Theiles der dortigen Bevölkerung an den Municipalwahlen tm Spule gehabt, und er stand aller Wahrscheinlichkeit nach hinter der Couliffe, wenn vor Kurzem ein gewisser Ferrand sich öffentlich erbot, mehrere Tausende junger Elsässer und Lothringer nicht weit von der Grenze aus so lange ein Unterkommen unter günstigen Bedingungen zu verschaffen, bis die Stunde zu ihrer Rückkehr nach Hause geschlagen habe. Derartige Manöver aber sind offenbar eine Verletzung völkerrechtlicher Grundsätze, und so sollte die französische Regierung sie nicht dulden, sondern die Gesellschaft, von der dergleichen ausgeht, unterdrücken. Es ist genau dasselbe, als ob wir napoleonische RestaurationSplane auf deutschem Boden vorbereiten ließen. Anders steht es mit der „Ligue der Preußenfeinde", gegen die 1 sich allerdings vom völkerrechtlichen Standpunkte nichts einwenden läßt. Man । kann eben die Franzosen nicht zwingen, Deutsche zu beschäftigen und mit Deutschen < in Geschäftsverbindung zu treten. Der in Paris schon recht fühlbare Arbeiter- mangel und die Nothwendigkeit, den Austausch der Produkte Deutschlands und Frankreichs wie früher wieder herzustellen, werden diesen Zwang schon üben und zum Erfolge führen, trotz der Machinationen einiger querköpfiger Fanatiker. Wohl aber möchten die französischen Lokalbehörden sich überlegen, ob es nicht aus polizeilichen Gründen geboten ist, einzuschreiten, wenn das Blatt des Herrn Chevy den Verkehr stört und zu Gewaltthaten auch gegen Franzosen führt, welche Deutsche wieder anstellen oder in deutschen Läden Einkäufe machen, indem es dieselben seinem Publikum als schlechte Patrioten denuncirt.
Die Situation in Versailles ist sehr ernst. Wenn die Propositton Rlvet nicht mit einer starken Majorität durchgeht, was nach dem Ausfälle der Commis- sionswahlen kaum anzunehmen ist, so kann Thiers kaum am Ruder bleiben, oder die Assemblee muß sich auflösen. Allein das Eine wie das Andere ist unter den jetzigen Verhältnissen kaum zu hoffen, Thiers kann nicht entbehrt werden, weil das von ihm begonnene ReorganisationSwerk noch lange nicht vollendet ist, weil die von ihm mit Deutschland angefangenen Verhandlungen über die Ausführung des Friedensvertrages von keinem Anderen unter gleich günstigen Bedingungen weiter geführt werden könnten und weil sein Abgang die Garantien der inneren und äußeren Sicherheit, auf denen der französische Credit gegenwärtig beruht, in be- trächtlichem Maße schwächen würde. Welchen Erfolg würde wohl eine Anleihe haben, die Herr v. Belcastel, Repräsentant der monarchistischen Partei, aufzunehmen versuchte, um die letzten drei Milliarden der Kriegsschuld abzutragen? Andererseits kann sich die Kammer jetzt nicht auflösen, denn das Budget ist noch nicht votirt, das Militärgesetz noch nicht berathen und angenommen und ein neues Wahlgesetz müßte vorher zu Stande gebracht sein. Sollte die Proposition Rivet zurückgewiesen werden, Dank der Koalition von der Rechten und äußersten Linken, von Saint Marc Girardin und Gambetta, kurz, von allen denen, die im Trüben fischen wollen, dann wäre es um die Republik geschehen, eine Dictatur Gambetta oder eine Restauration des „Hauses Frankreich" wäre die Folge. Hoffentlich aber kommt es nicht dahin, man wird, wie so ost schon, einen Mittelweg zwischen den Propositionen Rivet und Adner suchen. Freilich bleibt es auch hierbei fraglich, ob die Kammer viel gewinnen werbe, wenn Thiers Concesstonen macht, oder ob Thiers großen Vortheil davon habe, wenn die Kammer nachgeben sollte. In beiden Fällen wird der nachgebende Theil viel von seinem Ansehen verlieren, eine Erinnerung an die Niederlage und ein tiefes Mißtrauen zwischen der Kammer und dem Chef der Executive sich nicht verwischen lassen. Thiers soll mit dem Herzog d'Audiffret-PaSquer und Saint Marc Girardin die Grundzüge einer Vereinbarung entworfen haben, um dem amendirten Anträge Rivet eine ehrenvolle Majorität zu sichern. (K.Z.)
Im officiellen Journal zeigt der Minister des Innern an, daß ihm zahlreiche Ansuchen um Ertheilung des Ordens der Ehrenlegion für geleistete Dienste in der Nationalgarde zugehen, welche jedoch nur von dem Kriegsminister und auf Grund eines regelmäßigen Vorschlages des Generals, unter welchem die Betreffenden Dienste geleistet haben, berücksichtigt werden könnten. Man sieht, die Gier nach Orden und Dekorationen bleibt in Frankreich dieselbe, ob Kaiserreich oder
t Berlin, 21. August. Ein eigenthümlicher Conflictsfall, der das Recht'!' wesen berührt, hat dem österreichischen Ministerium des Aeußern jüngst Gelegen' heit gegeben, eine ganz interessante Definition Über die in Deutschland neu ge- schaffene Lage zu erlassen. Bekanntlich wurde der Tafeldecker der türkischen^ BK« schäft in Wien, Otto Dorn, der dort einen sehr bedeutenden Diebstahl an Silber- servicen ausgeführt, hier in Berlin festgenommen. Das LandeSgencht zu -iben »erlangte die Auslieferung auf Grund des Artikels L des Bundesbeschlusses du-, 26. Januar 1854, welcher durch den Artikel XIII. des Frieden-vertrages zwifche« Oesterreich und Preußen vom 23. August 1866 neuerlich in Kraft gesetzt worden ist. Die k. Staatsanwaltschaft zu Berlin verweigerte die Auslieferung, weil na» &. 9 des seither erschienenen deutschen Strafgesetzbuchs ein Deutscher einer au«' ländischen Regierung zur Verfolgung oder Bestrafung nicht uberftefert werden d Das Landesgericht zu Wien war daher geuöthigt, die Höhere Entscheidung einju holen und diese erfolgte wie folgt: „Nachdem die deutsche Einigung vollzogen das deutsche Reich geschaffen war, ist dasselbe durch allgemeine Anerkennung !die Reihe der internationalen Individualitäten getreten und kennzeichnet sich » 'solche durch eine Vertretung des Gesammtkörpers nach Außen und durch eineiß' meinsame Gesetzgebung. Die Angehörigen der einzelnen Bestanbtheile des dem
Kammer des Innern, v. Zwehl. Nenning. An da« kbnigl Bezirksamt Fried-! berm Den Religionsunterricht in der Volksschule in Mering betreffend.
Nach einer Mittheilung der „Germania" besteht die Pfarrei Menng aus dem marktberechtigten Dorfe dieses Namens mit 1600 Seelen und den Filialen mit 1300 Seelen, sonach zusammen 2900 Seelen. Die Filialen wollen, etwa 12 Haushaltungen abgerechnet, von dem Pfarrer Renstle nichts wissen, während
unterbrochen. (Tp.) .
t Berlin, 21. August. Nachdem sich der Strike der Maurer bereits tn die sechste Woche hinzieht, scheint sich derselbe seinem Ende zu nahen. In der General- Versammlung am Sonntag, in welcher man bemerken konnte, daß die bis jetzt so siegesgewiffe Sprache bedeutend kleinlauter geworden, wurde folgende Resolution angenommen: „Die heutige Generalversammlung erklärt, bei denjenigen Meistern, welche die gestellten Gesellenforderungen innehalten, sortarbeiten zu wollen, dagegen bei denjenigen Meistern, die im geringsten an diesen Forderungen rütteln, dte Arbeitseinstellung entschieden und mit allen zu Gebote stehenden Mitteln aufrecht zu erhalten. Ferner erklärt die Versammlung, nur in äußersten Nothfäüen Heber- stunden zu arbeiten und dann nicht unter vier Stlbergroschen die Stunde." Soviel übrigens auch die Organe, die den strikenden Maurern zu Gebote stehen, den Mund noch immer sehr voll nehmen und gleichsam, um den sinkenden Muth wieder auszurichten, die Arbeiter mit den schönsten Hoffnungen einlullen, ist c6 evident, daß die enge Coalition der Arbeitgeber, welche ihren prägnantesten Aus- druck darin gefunden, daß, mit Umdrehung des Spießes und mit Einwilligung des Fürsten Bismarck, die Unternehmer des neuen Reichstagsgebäudes aus eigener Initiative den Weiterbau eingestellt haben, — die Lage der Gesellen stark verschlechtert hat. Aber trotzdem scheinen die Socialdemokraten nicht ermüden zu wellen, sondern schicken aus den verschiedenen Branchen nach und nach immer neue Bataillone in den Kamps zur Lösung der socialen Frage. Jetztsind tu Tischler an die Reihe gekommen, welche die Forderung einer Lohnerhöhung von 25 Procent und die Abkürzung der Arbeitszeit von 12 aus 9^/? Stunden virlangen. Die Meister haben sich dessen geweigert und so ist denn der zweite große Strikt, der der Tischler in optima forma ausgebrochen und wird uns abermm den ganzen Hexentanz von Proklamationen, Ausrufen, Verdächtigungen und *lur regungcn bringen, bis die Tausende, welche die Arbeiter in die Strikekaffe tragin, verzehrt und tm Nichtsthun verjubelt sind und der Mangel an Fonds dte Noch- Wendigkeit bringt, die so verschriene „Verständigung" mit den Meistern anzw
•f Durc
<2
M" t iiriW e"L
*ii" ki (teil«'“ * tu 14»*’ MW”1“" il« un*” nut«» «"5
llnterbkainteNk * ihre U tyM brrsel ßr biljenigen LNgkholtU UN KiiegSjU-and ftllunfltn brr Gigern biilandtU 6 -ritzt, mloi wrM drr i MfpidMtif und Lsndvk MN'Epibr argen die C
f Sei bahN'Ungliiek mlitß, ist h Weiehrnstellui Wagen sind Slhastner un still sollen.
Am 4.
ßallsinden, »trfctn.
Münch 21. August, i Ministerium l Aanzministf stemm: v. ! Zllstizministeri ist dir zu tt Sihubttt übe Ullivrrstläl i(
Kni senator tour als Unidrch nötigt, ü Mrn Grü hasten Wei fanden seit
Pari Millionen i 200 Mio
Nit zwischen V; ste geheilt y Köpfe in T Brüden uni trassiere y gebracht we theilt weid, nachNeutz grwohnlich, m Qbe1 dauern ar verkündige Einiooh ir . N Sonnte« [(| du
35
§ Conj


