Em- zum Besuche de- russischen Kaiserpaares noch nicht antreten können, wird!
Ich erwarte, daß, wenn Ihr bei erneuter gefahrvoller Lage des Vaterlande-
jedoch, der ,^Provinzialcorrcspondenz" zufolge, dieselbe voraussichtlich noch vor.wieder'
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Nach einem ruhmvollen Feldzug der deutschen Armeen, au welchem die Groß.
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«»-gliche Division den thätigsten'Antheil genommen hat,' wird uns am m°r In". fc?116 Z"öX«SÜSS"
en Sag 6,e Gnade zu Theil, vor Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog, durch Urtheil Großh. Buirttaericht« M^Ü^vom IN er bereits am 3. März d. I. Euch Seine Allerhöchste Zufriedenheit in gnädigste Frettag au« Wörrstadt S Ö ?"
W «WP»«»»en hat, zu erscheinen. E« gereicht mir zur besonderen Genug- VI Dienstnachrichten t
ff Lande«, und Kriegeherrn Seine Division nach eine» in der Ge- haben allergnadigst aerubt: am 1. b,„
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innen '* 8 "^^urdigen Feldzug al« Augenzeuge Eurer Thaten vorführen zu
auf einen Tag nach Hannover und gleich darauf zum Kuraufenthalt nach Em« gehe».
Der Kaiser hat den Papst Pin« IX. ,u seinem 25jährigen Amtsjubiläum am 16. d. M. durch ein eigenhändige« Schreiben beglückwünscht.
Für die durch den Krieg geschädigten Landwirthe in Elsaß und Lothringen sind von ihren Standeegenossen in Preußen bi« zum 15. Juni im Ganzen 24,093 Thaler eingegangen.
Die Befestigungsarbeiten an der unteren Elbe, welche theilweise während de« Kriege« zu einem provisorischen Abschlüsse gebracht werden konnten, werden im Laufe de« Sommer« wieder ausgenommen werden.
In Betreff der Rückkehr unserer Truppen au« Frankreich sind die Anord- nungen dahin getroffen, daß mit Ausnahme der 2., 4., 6., 11., 19. und 22 Division (und vorläufig der 1. Division) alle übrigen Truppen in naher Zeit in die Hcimath zurückkehren sollen.
Eine Berliner liihographirtc Correspondenz avisirt den Beginn der Herbst, sesfion de« Reichstage« bereit« zum Monat September. Nach unseren Informationen, die wir für zuverlässig halten dürfen, ist die« durchaus unrichtig. Der Reichstag wird frühesten« Anfangs, wahrscheinlicher erst Mitte October zu einer ganz kurzen Session einberufen werden, die sich fast ausschließlich mit der provisorischen Regelung de« Finanzwesen« zu befassen haben wird; im November tritt der preußische Landtag zusammen, diesem folgt wieder der Reichstag, so baß wir vom October bi« zum Mai oder Juni nächsten Jahre« eine ununterbrochene parlamentarische Saison haben. — Allzuviel ist aber auch ungesund!
Die „Ostpreußische Zeitung" meldet aus Königsberg vom 20. d«. Mts.: Schon seit einigen Tagen coursirte da« Gerücht, daß Umstände eingetreten sind, welche die Rückkehr unserer hiesigen Regimenter vielleicht noch in weite Ferne stellen, diese wenigstens nicht in dem bereit« bekannt gewordenen Termine stattfinden werde. Leiber wurde die« von maßgebender Stelle am Sonntag bestätigt und gleichzeitig binzugefügt, daß die Heimkehr der ersten Division vor sechs bi« acht Wochen nicht erfolgen kann. Nach einer am Sonntag hier eingetroffenen Nachricht sollen in den größeren Städten des nördlichen Frankreich« Währungen ausgebrochen sein, deren Umfang man augenblicklich nicht zu übersehen im Stande ist, die jedoch derartig sind, daß der Befehl gegeben ist, an die Soldaten kriegsmäßige Munition von achtzig Patronen zu vertheilen. ’ 0
Neben dem Grafen von Ehambord zeigen sich auch die spanischen Bourbons sehr rührig. Wie dem „Soir" au« Genf mitgetheilt wird, schaart sich bereit« ein großer Familienrath um die Exkönigin Isabella. Selbst der Herzog und die Herzogin von Montpensier haben sich reuevoll eingefunden, und die neapolitanischen Bourbon« sollen gleichfalls stark vertreten sein, während Graf Ehambord und Don Carlo«, welche den Versammlungen fern bleiben, sich von allen Vorgängen in den- ftlben genauen Bericht erstatten lassen. Selbst eine Aussöhnung mit entsprechender Annäherung soll zwischen Isabella und ihrem vor einem Jahre etwa von ihr ae- schiedenen Batten Franz von Assisi im Werke sei.
III. Ueberstcht der für da« Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestrei. tung der Communalbedürfniffe in den Gemeinden de« Kreise« Lindenfels.
,!V- Bekanntmachung Großh. Kreisamt« Büdingen, die Erhebung einer 187irabetr1ienC 86 "" ,frfldüi^en R.ligionsgemeinde zu Bindsachsen für
V Abwesenheitrerklärungen. Durch Urtheil Grostb sr,,:.., ge.richt« Mainz vom 17 Mat 1871 ist Johann Georg Kohl, Müller und^Mehl. Händler au« Ma'nz, definitiv für abwesend erklärt worden; durch Urtbeil GroLt, Bezirksgericht« Mainz 1. Section vom 31. Mai 1871 ist' »ur Eon»- Abwesenheit de« Adam Solm«, früher Leineweber und »cker«mann to Nackenheim «°hnh.ft gewesen, dermalen ohne bekannte» Wohn- und Aufenthaltsort die m Art. 116 de- B.-G.-B. vorgeschriebene Zeugenvernehmung verordnet wnrv»». durch Urtheil Großh. Bezirksgericht« Mainz vom 10. Juni 1871 st Phj, «Ü Freitag au« Wörrstadt definitiv für
Darmstadt, 22. Juni. Bon Seiten de« commandirenden General« de« IX. Armeecorp« General« der Infanterie von Manstein Exc. ist folgender Corp«. worden - ' 15- 3uni an bfe Wroßherzogliche (25.) Division gerichtet
Soldaten der Großherzoglich Hessischen (25.) Division! Ihr scheidet mit dem heutigen Tage aut dem verbände de« 9. Armee-Corp« und kehrt an Ruhm und Ehren reich in Eure Heimath zurück.
Da« Vertrauen, welche« ich in Euch setzte, al« Ihr vor 11 Monaten nnt.r meine Befehle gestellt und mit der 18. Division vereint den feindlichen Boden be. ratet, hnbt Ihr gerechtfertigt; ich danke Euch dafür.
. . Die Reihe Eurer Ehrentage brauche ich nicht aufzuführen. — Ihr werdet V Gedachtniß bewahren und dürfet die« mit dem Bewußtsein, daß Jeder von Luch seine Schu digkeit getha» und seinen Antheil hat an den Erfolgen diese« 'enkwurdigen Feldzüge«. Lasset aber auch die Erinnerung an die Waffenbrüder- chaft mit dem 9. Corps nicht schwinden. Indem ich nunmehr den Herren Offi- leren, Beamten wie den Mannschaften meinen herzlichen AbschtedS-Gruß entbiete, rege ich die lebhaftesten Wünsche für das dauernde Wohlergehen Aller!
Meine Sympathien für die Großherzoglich Hessische Division werden stets ebendig bleiben. '
So lebt denn wohl, Gott mit Euch!
_ w gez. von Manstein.
Sodann ist aus dem Stabsquartier Seeheim, den 20. Juni 1871 folaender )ivistons-Befehl an die Diviston ergangen:
Soldaten der mobilen Armee!
haben allergnädigst geruht: am 1. Ju^i'd'en ^on^sämmtlich^n'Riedefe^Eb«" »u Eisenach auf die erste evangelische Pfarrstelle zu Schotten i» Dekanlte S-botten prä enttrten evangelischen Pfarrer zu Frischbor»/ im Dekanatt ^trch^ttn.' Hard Kullmann, für diese Stelle zu bestätigen.
J Hamburg, 20. Juni. Bus dem hiesige» Lübecker Bahnhofe kam es vorgestern be.m Durchjage de. mecklenburg-strelitzer Regiment« zu einem unangenehmen und allgemein verurthe.lten Conflict zwischen dem Bahnhofsinspector Zwanck und dem Commandeur de« genannten Regiment«. Die Soldaten waren nämlich auf dem Bahnhofe m Freien gespeist worden und hatten bi« zur Abfahrt de« Militärzüge« einige Stund-» »u »arten. Die Mannschaften gingen deshalb in die « ' stauranonslocale de« Bahnhöfe« und »erhielten sich umsomehr ruhig bei« Bier- r n,ert “Id *$" Offiziere sich in der Restauration befanden. Die Leute be zahlten durchau« prompt da« Bier oder da« sonst Genossene Plö^ i/v^ . ledoch den Bahnhofsinspector zu verlangen, daß die Militär« t n ?
faa( räumen sollen, »eil sie nach seinerMeinung
und draußen gespeist würden. — Die Leute verbielten r.-w“ U?tn &atLen
" -----er L uyr «in Dcqcipcn ^renptgrett und ku-
Fahnen folgt, wie die- in dem vergangenen Feldzug der Fall war.
n rv Ludwig, Prinz von Hessen.
Darmstadt, 22. Ium. Einen festlich erregteren Tag hat Darmstadt lange nicht gesehen, als den gestrigen, au welchem der seit einigen Wochen erwartete feierliche Einzug unserer Division stattfand. Schon die Siegesstraße, durch welche sich die Truppen bewegten, war einzig in ihrer Art. Alle Straßen mit eine» Wald von grünen Baumen umsäumt, dazwischen flatternde Wimpel und Fahnen und dahinter die auf’# Festlichste geschmückten Häuser — alles dieses gab der Stadt em außerordentlich frisches und lebendiges Ansehen. Dazu waren an den meisten Straßenkreuzungen einladende Ehrenpforten und Pavillons errichtet, überall mit passenden Inschriften und Emblemen verziert. Nimmt man dazu die Triumph. Pforten an den Choren, den auf’s Großartigste geschmückten Louisenplatz mit den eroberten Kanonen, den Eingang der Alexanderstraße, die vor dem Jägerthor sich erhebende Säule und noch viele andere einzelne Werke, deren Aufzählung in Detail kaum möglich ist, so erhält man ein Gesammtbild, wie es mannigfaltiger und anmuthender nicht gedacht werden kann. Leider verhinderte ein ungünstiger Himmel, daß es in vollem Maße wirken konnte. Während des Einzug- der ersten zwar das Wetter noch leiblich gut, später aber öffneten die Wolken ihre Schleußen und überschütteten die Feldlazarett und MunitionS- colonnen mit strömenden Güssen.
Die Theilnahme de« Publikums vermochten sie nicht zu lähme». Von An- fang bi« zum letzten Ende nahm die Bevölkerung gleich regen Antheil an de» iLlnztehenden.
Biele Tausende von Landbewohnern waren mit den ersten Eisenbahnzüaen hierher geeilt, um dem festlichen Empfang der Division beizuwohnen. Eine dicht- gedrängte Menschenmenge bildete in den Straßen der Neustadt und am Neckar- thor em undurchdringliche« Spalier. Der erste Empfang der Truppen fand an letzterem Thore statt. Unter dem hier erbauten, sehr zweckmäßig eingerichteten Triumphbogen hatten auf der Tribüne zur rechten Seite der Gr. Bürgermeister Herr Fuch« , und die Mitglieder de« Gemeinderaths Platz genommen. Auf der Tribüne link« befanden sich die Sitze der Ehrendamen. Schon von ferne verkündete 6er 3ubel der Menge da« Herannahen der Spitzen de« Zuge«. Um '/,11 Ubr nach Beendigung der Revue, welche vor Seiner Königl. Hoheit dem Großherzoa aus dem Exerc.erplatze stattgefunden hatte, kamen dieselben am Triumphbogen an Sc ne Großh Hoheit Prinz Ludwig führte die Division. An seiner Seite ritt Prinz Wilhelm. Herr Bürgermeister Fuchs bewillkommnete den Prinzen und dankte im Namen de« hessischen Vaterlande« für die Tapferkeit und da« rubm- würdige Verhalten der Division in dem beendigten Kriege, worauf die Damen Remhardt und Ritsert dem Prinzen einen schön gearbeiteten, silbernen Lorbeer- kranz überreichten. Prinz Ludwig, auf da« Freudigste erregt von dem den Trup- pen bereiteten begeisterten Empfang, erwiderte hieraus die Ansprache. Der vorbei.
D'^fio» l°dann statt. Blumenspenden, Tücherschwenken und
'"dm wollender Zuruf begrüßten die tapferen Truppen, welch? nach so langer Abwesenheit die Landeshauptstadt wieder betraten. Den einzelnen Brigade- und Regimentscommandeuren wurden von dazu bestimmten Ehrendamen Lorbeerkränze überreicht. Auf dem Paradeplatz sah Seine Königliche Hoheit der Großherzo, den Vorbeimarsch der Truppen an. ® 8
,, ®e8‘" 1 Uhr war der Einmarsch beendet, die Truppen begaben sich auf
,a$e' um #on fca Quartiere aufzusuchen. Während de« Nachmittag« bi« tief in die Nacht hinein wogte eine große Menschenmaffe auf t>en /Enthalben jm freundlichen Verkehr mit den wiedergekehrten Truppen.
Darmstadt, 22. Juni. Die heute abgegebene Nr. 20 de« Großherzoal Regierung«blatte« enthält: ^^»»rrzogr.
I; Bekanntmachung Großh. Ministerium« be« Innern, die Ergebnisse der Verwaltung de« Fond« für öffentliche und gemeinnützige Zwecke betreffend. Die Einnahmen be rügen .m Jahr 1869: 29,207 fl. 24'/. fr., die Ausgaben 26,888 fl. 16 fr. Das Capktalvermogen belauft sich auf 157,702 fl.
a u 11 1871 genehmigten Umlagen zur De-
streitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeindeu des Kreisel Bübingen. '
Snm?lcn(1?a*fLtn Tagen werdet Ihr theilweise in friedlichen Geschäften an immtlichen^m" 6erb »urückkehren; ich ergreife daher heute die Gelegenheit, ik Dßferfru^i hrl V611 un6 Mannschaften der mobilen Diviston meinen Dank für Ug , sowie fü8r a9en' tod*e ®etfnBert unserer Erfolge wesentlich bei- egengebracht wurde »en schwierigsten Verhältnissen ent-
>reche^^u^können^di?Är mcinc Anerkennung über die Mannszucht ans- abt Euch des deutfchen ,fce8 elsmonatliche» Feldzug« beobachtet. Ihr
■aterlanb, welche« i» Folge d 'iüna^^"iebung würdig gezeigt Da« ganze
ivouaks baden empfindliche Lücken"in
unsere Neiden ae ssen W r wollet h


