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VII. Dir Generalversammlung bewilligt

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huf- Anbahnung von weiteren Eisenbahnverbindungen mit den westfälischen Kohlen- und Industriebezirken zu erwerben und die Ausführung der erwähnten Objecte für Rechnung der Gesellschaft zu übernehmen. VI. Die Generalversamm-

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-I Berlin, 19. December. Wie uns mitgetheilt wird, hat die bayerische Reaieruna die Erklärung hierher gelangen lassen, daß sie durch die Abstimmung der bayerischen Kammern in keiner Weise in der Absicht sich beirren lassen werde, daü die Frage der Competenzerweiterung des Reichs lediglich Sache der Relchs- aewalt sei, und daß der Verzicht auf ein Reservatrecht des bayerischen Staats nur einzig und allein von der Krone abhänge. Da nun die Majorität des bayerischen Landtags entgegengesetzter Meinung ist, so wird die Auflösung desselben unvermeidlich sein und damit der bayerischen Regierung eine durchaus n'cht leichte

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Post- und Eismbähnwesen- .ragend, zeig?dienen- Briefmarke i» der Mitte ein weiß-- Medaillon von 13 Millimeter Durchmesser mit dem Reichsadler als Trock.n- llemvel. Der übrige Th-il der Mark-, von einem dicken glatten «strich umrahmt, ist in regelmässigen Distanzen mit stärkeren und schwächeren Schrasfirungen au«, gefüllt; über dem gleichfalls mit einem starken Strich eingefaßten Medaillon zieht sich im Halbkreis di- InschriftDeutsche Reichspost" in Nonpareille-Initialen hin, n den beiden unteren Ecken steht die drei Millimeter hohe W-rthbezeichnung und dazwischen wieder in Nonpareillc-Jnitialen wagrecht das WortGroschen .

Die Ausstattung ist eine höchst elegante und ansprechende.

Wie darW.im. Tagebl." erfährt, denkt man in Fulda noch tmm x an die Gründung einer katholischen Universität, wenn auch dre Gerber dazu nur

drohend fein, wie überhaupt die Gefährlichkeit der Pulverfabriken meist überschätzt wird, da die daselbst aufbewahrten Puloervorrathe grundsätzlich möglichst klein und die Gebäude nur aus Fachwerk ausgeführt sind. Die Coblenzer Explosion erfolgte nicht in der Fabrik, sondern im Laboratorium. Das Project fei von der Aus- sührung noch weit entfernt und bedürfe erst der Zustimmung der Minister de« Hanbels und des Innern. Diese würden jedenfalls zuvor bei der Stabt Rückfrage Kalten deren Vertreter alsdann Gelegenheit haben würden, sich zu äußern. Der Ankauf de« betreffenden Terrains sei bisher nicht möglich gewesen und erscheine e« fraglich, ob die Expropriation in diesem Falle zulässig sei. Das Hau« tritt in die Debatte über die Interpellation ein.

München, 21. Deeember. Abgeordnetenkammer. Referent Kurz l^eilt mit, t>fl6 sein Antrag, wonach die Uebertretungen de« Strasgesctzbuchartikel«, betreffend den Mißbrauch der Kanzel, den Schwurgerichten überwiesen werben sollen, m ccn betreffenden Ausschüssen beider Kammern mit Zustimmung der Regierung an- genommen sei. Morgen erfolgt der Plenarbeschluss beider Kammern über di- Ein- ührung de« deutschen Strafgesetzbuch-». ...

SBiett 17. Deeember. Gestern hat, w>e ich e« angekundigt, die feierliche Adffahrt de- deutschen Botschafter« bei Hofe stattgefunben, über deren C-rimoniel ; heute die Blätter berichten. Es besteht hier der Brauch, daß bei solchen Ankiff-n . Minister be« Aeußern nickt intervenirt und daß die eigentliche Ueberreichung l der Creditioe nur unter vier Augen erfolgt, ohne dass irgend welche solenne An- - sprachen gewechselt würden. Gleichwohl dringen über di- Aufnahme, die Herrn $. Schweinitz von Seiten de« Kaiser«, bei dem der deutsche Diplomat bekanntlich sehr in Gnaden steht, wurde, Andeutungen in die Oeffentlichreit, welche ann-hm-n assen, daß dieselbe äußerst freundlich war, und soll insbesondere der Kaiser seiner hohen Befriedigung über diese Rangerhöhung der beiderseitigen Vertretungen Au-> CrUtt PgZz" 1& Deeember. Ein preußischer Offizier schickt der France eine Be­richtigung ihrerEnthüllungen" über den Gebrauch der Sprengkugeln in der preußischen Armee und macht darauf aufmerksam, daß der General v. Witzleben n der neuesten Auflage seines von der Franc- angesuhrten Werkes selbst bemerkt, die an den betreffenden Stellen seine« Buche- erwähnten Sprengkugel -Patronen eien feit 1868 nicht mehr im Gebrauche. Uebrigen« hatten, wie früher ange- beutet, die Sprengkugeln gar nicht die Bestimmung, welche die France ihnen

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un.crscho^^ 2o. December. Thiers empfing am Montag daö protestantische Consistoriun/und sprach dabei seine höchste Achtung vor derGewissensfreiheit aus. Er erklärte, daß er sich bemühen werde, die Religionsfreiheit zu schützen und> for- verte die Anwesenden auf, alle religiösen Spaltungen zu vermeiden. Er schloß mit den Worten: Helfen Sie mir, und ich werde Ihnen helfen.

London, 18. December. Die Exkaiserin Euzente ist von Cadiz abgemst und wird am Freitag in England zurückerwartet. Der Mayor von Southampton hat der hohen Dame für ihre Ankunft galanter Welse seinen Wagen zur Der-

sügung gestellt. Graf Beust ist aus dem Hotel nach der osterreichtschen Botschaft

in Belegrave Square übergesiedelt.

Guatemala (Amerika) , 18. October. Gestern hat die hiesige Regierung

den Erzbischof B-rnardo Pinol und den Bischof Ortiz de« Lande« verwiesen und

ist der erstere bereit« heute früh nach dem Hasen abgegangen, um mit dem na«, en Dampfschiffe am 20. oder 21. den hiesigen Staat zu verlassen. Dem B sich tfl hat man noch den heutigen Tag wegen Unpäßlichkeit geflutet und * f morgen früh dem Erzbischöfe folgen. Ursache dieser Maßregel der Regierung ist weder Religion--, noch Kirch-nstr-it, sondern da« politische Gebühren dies-r Mit gli-der der hohen Geistlichkeit natürlich unter religiösen Form-" - der gegen wärtigen liberalen Regierung gegenüber, welche- so wert ging, daß sie di- beiden Provinzen Santa Rosa und Chiquimula zum offenen Widerstande gegen die Re y 0 _ . r i r-L in mnnftcr Mil

^P-sth-r Llopd" bespricht di- günstige Entwickelung der Beziehungen O-st-rreich-Ungarn- zu Rußland und hebt h-rvor, Oesterreich werde ei keinem Schritte fehlen lassen, welcher Zeugniß geben konnte von seinem be"'twill gst n Entgegenkommen. Er bemerkt schließlich, dieser neue Abschnitt der bt,>Umatt(d)en Action werde zur Sicherung des Friedens und der Entwickelung Verfassungsmaß g Zust^nAus'San Francisco wird derNewpork Tribüne" vom 4. Dec. t-legraphirt: Diejenigen Fidschi-Insulaner, welche die Souvcränetät de« Komg« Ebeuezer 1. nicht anerkennen, haben vor Kurzem einen Angriff auf die Pflanzungen gemacht und mehrere Arbeiter getödtet. Die Weißen von Leruka verbrannten in Folge dessen eine- der Dörfer der Eingeborenen und tödteten ihrer sünfzchn.

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Aufaabe gestellt werden. m

Berlin 19. December. Bezüglich der Ausprägung der Reichsgoldmunzcn, deren Prägung bereits im Gange ist, hat man von der Heranziehung der Münz­stätte zu Straßburg definitiv Abstand genommen. Es steht jetzt fest, daß^monat- lich 2,220,000 Stück Münzen geprägt werden können, davon tn Preußen 1,650,000 Stück Bayern 200,000 Stück, Sachsen 180,000 Stück, Württemberg 100,000 Stück, Baden 50,000 Stück, Hessen 40,000 Stück.

Berlin 20. December. Abgeordnetenhaus. Interpellation der Abgeord. Boatberr und Kugler betreffs der Anlage einer Pulverfabrik in unmutelbarer Nähe Frankfurts. Der Kriegsminister erklärt: Die Absicht, eine Pulverfabrik - - Die Anlage entspricht einem nothwenvtgen

Auswahl unter den geeigneten Plätzen war nicht

Reaieruna bisher bestrebt war, in militärischen Dingen ihren eigenen Dispositionen I Z Man muß sich diese Fortschritte vergegenwärtigen, um d.e rn zung- st» Zeit laut gewordenen Klagen üb«r 0tü01i* üi^rifA?ü!Üg Vrma^tigt^n^VeVwaltun'gS^th, ° die Statuten in Gemäßheit der Beschlüsse betreffend di- Cvmpetenzerwetterung de« Reich- bezüglich de« bürg « (1)cn .9 y abzuändern, die Bedingungen der zu erwerbenden Concesflonen zu

und der Gerichtsorganisation, nach ihrem vollen Werth- zu wurd g. 'N sowie ^die erforderlichen Geldmittel Behuf- Au«sührung der in V. näher

nicht zu verlangen, daß die deutschen-Mitle flaulen, bie an ben JJW Objecte zu beschaffen, und Überläßt demselben die Feststellung der Mo-

Kriege« einen nicht zu unterschätzenden Anthe.l mAnSpruch nehmen dunen n^ ve, wner ^sbringung dieser Mittel. VII. Die Generalversammlung bewilligt deren Regierungen ihren ««pUt«"«» ^kihre durck die Versailler Verttäge eine Subventionirung de« Gotthardtunternehmen- im Belaufe von einer Million LTÄle'tenmkZ vSten^un^mit ^-Ben Legeln U Einheitsstaat- Franken, /ufl-uern sollen Es soll nicht g-läugn-t werden, daß ter leßtere für unsere + rtötionak und freiheitliche Entwickelung von großem Dortheil sein konnte; indessen fo wie die Ver ältnisse H-Utc liegen, bei dem in den Kreisen der Bundesregierung owohl wie des Reich-tagS herrschenden Militarismus und M^riali-mu-, werden wir -- verschmerzen können, wenn die Selbstständigkeit der Einzelstaaten im deut scheu Reiche nicht aller ihrer Grundlagen beraubt wird. Vom freiheitlichen Stand- punkt au« könnte die« sogar al« sehr gewinnbringend erachtet werden, wenn mir nämlich erwägen, daß jene Mittelstaaten gegen den ihre berechtigten Eigenthumlich- feiten bedrohenden Unitari-mu- gezwungen sind, ein Gegengewicht zu

Forderung der freiheitlichen Entwickelung, und dass anders«:-, wenn die Bunde-- regierun/und der Reichstag eine weitere Beschränkung der S-lbststandigkett bcr Einzelstaaten al« durch daß Interesse der Nation geboten erachten, sie zu ber Ueber zeugung geführt werden, daß ein solche« Ziel nur erreicht werden kann, wenn n die^Reick-verfaffung Grundrechte ausgenommen werden, welche der Freiheit de« Einzelnen eine starke Gewähr geben und dadurch ba« Rechts- und Nationalbewusstsein gegen alle Anfechtungen de« Partikularismu« sicherstellen.

Die mit dem 1. Januar kommenden Jahre« zur Verwendung gelangenden neuen Rnchspostbriefmarken haben genau dieselbe Größe und Gestalt wiedie ge-

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Pers Anzahl.

Darmstadt, 21. December. Der Abgeordnete Hallwachs hat in der zweiten Kammer der Stände den Antrag gestellt, an Großherzogliche Neuerung da« Er- suchen um eine alsbaldige Vorlage zu richten, durch welche die Gehalte der Be­amten und Bediensteten der Main-Neckarbahn, soweit dieselben dem Großherzog- thum angehören, unter besonderer Berücksichtigung der außergewöhnlichen Austren- aungen ihres Dienste«, au« hessischen Staatsmitteln angemessen erhöht werden.

Mainz, 18. December. Die in der heutigen Generalversammlung der Aktionäre der Hessischen LudwlgSbahn angenommenen Anträge de« Verwaltung«- rathes lauten: I Die Generalversammlung ertheilt dem vom Verwaltung-rathe mit dem VerwaltungSrathe der Taunus-Eisenbahn-Gesellschaft unterm 14. Nov. l. I- abgeschlossenen Vertrag über Vereinigung der letzterer Gesellschaft gehörigen Bahnlinien mit der Hessischen Ludwigsbahn die vorbehaltene Genehmlgung. 11. Die Generalversammlung ermächtigt den VerwaltungSrath Behufs Ausführung de.- Beschlusses I. daS Aktienkapital um Thaler 2,000,000 fl- 3,500,000 zu er^ höhen. III. Die Generalversammlung beschließt, den §§ 12, 14 und 17 der Gescllschaftsstatuten folgende Fassung zu geben:§. 12. .Der VerwaltungSrath besteht aus neun Mitgliedern, von welchen mindestens fünf ihren Wohnsitz tn Matnz und zwei ihren Wohnsitz in Frankfurt a. M. oder der Provinz Hessen - Nassau haben müssen. Er ist der Vorstand der Gesellschaft im Sinne des Gesetzes und führt dessen Firma. §. 14. Um die Mitglieder des Verwaltungsrathes in den

18 und 20 vorgesehenen Fällen zu ersetzen, werden neun Ersatzmänner gewählt, von welchen fünf in Mainz und zwei in Frankfurt oder der Provinz Hessen-Nassau ihren Wohnsitz haben müssm. § 17. Die Mitglieder des Ver­waltungsrathes werden auf drei Jahre gewählt. Alljährlich treten drei Mttglteder der Anciennetät nach aus; bei gleicher Anciennetät entscheidet das Loos. Dre Ersatzmänner werden alle drei Jahre für eine dreijährige Periode neu gewählt. Die austretenden Mitglieder des Verwaltungsrathes wie die Ersatzmänner könne» wieder gewählt werden." IV. Wahl zweier neuer Mitglieder des Verwaltungs- ratheS und zweier Ersatzmänner. V. Die Generalversammlung ermächtigt den Ver- waltungsraih, die Concesflonen für den Bau und Betrieb a) einet Rheinbrücke Provinzen öanra mo.a u..o£""[ jünßft otil mlf

unterhalb Mainz zur Verbindung der Bahnlinien link« und recht« de« Rherne« grerung aufreizten und diese sicp genothigt sah , denselben n o

im Rapon bet Festung, b) einer Bahn von Frankfurt a. M. in der Richtung Militärmacht zu u«*erttutf«. 3n ® Tarn e« $u

narb Groß- oder Klein-Gerau und Wolsskehlen mit Einmündung rn die Riedbahn, Einfluß der beiden hohen Geistlichen mit guten: Waffen » s , Bwundete aus

von Eisenbahnlinien von Frankfurt a. M. oder einem sonst geeigneten Punkte blutigen Kämp en, bie iw ®^^ »'^r al. 400 Tobte und V rwun et au,

ver Taunusbahn und von Wie«baden, beziehungsweise Mainz, nach der Lahn Be->beid-n Setten ließen. Da« Volk von Santa Rosa wurde g-schtag n,

aenwärtiaen: ein längliches Viereck von 23 Millimeter Höhe und 20 Millimeter anzulegen, lag und liegt noch vor.

Breite; auch die Farbe der einzelnen ^^en ist dwselb- wie Bedürfnisse feindliches Berührung möglichst'geschützt, auf dem rechten

aber kräftiger, feuriger gehalten, wodurch di- Marken em v el. fr unbltd eref «« einer Schiffsahrtslime in der Nähe einer großen Garnison gelegen

sehen gewinnen. Die Au-fuhtung ist d°gegen eme durchau-^»krandert '** ® ^lle die e Erfordernisse treffen bei Frankfurt zusammen, weshalb das erwähnt-

neue. Während bei den zetzt in Circukation befindlichen Marken da« LvertbzemM se.n. «U aeje u 11 @6bäute ^ürde 4000 Schritte von

das Mittelfeld bikdet, um weiche« sich ein Lorbeerkranz nnv °>s äußerste P-r.ph-ne Pr°l-et 'n Erwag^ « S geußen/ ftinc Nähe also nicht sonderlich gefahr- die InschriftNorddeutscher Postbejirk schlingt, in den Lcke V ' , überhaupt die Gefährlichkeit der Puloersabriken meist überschätzt