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Mrtne®»t furchtbare Revolution ist in Mexico ausgebrochen. Die Armee ist unzufrieden; die Provinz-Gouverneure reichen ihre Entlassung ein; die Regierung ist gelähmt. ____

Erste und zw ite Lesung des Gesetze-, betreffend die Feststellung eine- 4) pro 1871. - Derselbe fordert für die Bedürfnisse

ver badischen MilitärcontingentS die Summe von 1,618,650 Thaler und wird

Ordnung ftlation und Hausmann (Lippe): 1) Ist dem Rerchskanzler

bekannt datz im Fürstentbum Lippe-Detmolv durch eine lanvesherrllche Verordnung « m 6 September 1871 die Bestimmungen des deutschen Strafgesetzbuches verletzt worden sind? 2) Ist dem Reichskanzler ferner bekannt, daß Abthe,langen des deutschen Re chSh-er-S im Fürstenthum Lippc-D-tmold ohne »°rherg-h-n°° RetzU . N eon der zuständigen Polizeibehörde zum Einschreiten gegen dorttge StaatSange- Köriae^benutz wurden L 3) Weich- Schritte gedenkt der Reichskanzler gegenüber diesen den Bestimmungen der §§ 2 und 66 der Reich,Verfassung zuwtderlausenden

Reattruua sich vielfacher Gesetzesübertretungen, natürlich nur gegen die social. k-m°kra?°n schuld g mache- Durch das Hau- und den Präsidenten wird Redner

Sache'verwiesen, weshalb er sich seine Bemerkungen für g-l-g°nere Zeit vor. h.hiiU Mi, der Bemerkung Schulze'-, der Bunde-rath werde gut thun, der Sache" e»stl7ch näherzu.rtten, man solle sich doch nur da- Gefühl eine- au« dem Felde zurückgekehrten Osfizi-r- denken, wenn er zu solchen Farcen verwendet

2)' Erste und zweite Lesung de» Gesetze- über die Einführung der nord, deutschen Maß- und Gewicht-ordnung in Bayern. Wird unverändert an°

< ~ _ v r. ____tuv bto hrmaffncte Macht. unv tC6 (SefcftCS

^'°""CMcnz, 18. November. In Folg- der gestern im sogenanntenFeuer, der Neuendorser Flasch, stattgehab.cn Explosion von Sprenggeschossen

unbestimmt g®cj®lt)j8tl!fpon übergehend, beantragt Greil mit Unterstutzung de- Dr Windthorst (Meppen) die Ablehnung de- Gesetze-, welche« die verlrogsmaß,. Sn Rechte Bayern- beeinträchtige. Der bayerische Minister v. Lutz widersprich dem und erklärt auf eine bezügliche Ansrog- Greitt«, dem bayerischen। Landtage sei keine derartige Vorlage gemacht worden, weil die Regierung dazu weder das Recht noch die Pflicht habe. Daraus wird das Gesetz mit geringfügiger Aenderung angenommen.

Schluss 4>/ Uhr. Nächste Sitzung morgen.

Berlin 21 November. Dem Reichstag ist nunmehr dre vom Bunde-rath angenommen/ Vorlage, die strafrechtliche Verfolgung der G-ifil,ch-n betreffend, zu-

. 0i9<!n$oiL 17. November. Die hiesig- katholische Stud-nten.V-rbindung Ar. minra» (sie zählt nur wenig- katholische Theologen zu ihren Mitgliedern) hat », r

. Mitglieder durch förmlichen Beschluss auSgcstossen, wett sie di- Vorieiungende« ' Pro? R'usch übe. Schöpfungsgeschichte besuchen und weit sie sich gew-tgert Haben, ' kus per Kneip- st» feierlich zum Glauben an die Unsehlbarkett de- Papste- zu

(Eingesandt)

Di- beiten letzten (Soncerte d-r Fnmtlie ®iflbi«9e. boten (3^

in reichhaltigstem Maße. DI- Borträg, f-ff-tt'n 2-d-rmann derart daß man k-m » klangt, während dir Prodnctionen vernahm. Was namentlich den Borirag " . mlr wnnschrn,

so haben wir denselben noch nie in einer solchenVollkommrnhrit geh> ', man nicht leicht, daß die Familie noch einige Tage in Gießen ble.be Ungern gesehen-

Schließlich müssen wir auch Herrn Werm.nghoff für b eine- Theater»

musikalisch.« Abend, dank.n. In -in-r Z-.t wo anSt-. t B«W- etfrtuen können, muß man hierorts froh fein, daß sich -wi > i> Qn $(ttn Werminghoff. w.nn auch nut .inen kleinen Genuß iU '»'wn. Dann ° w g'w'ff-r

i:ä!»'.» *.

druck machte.

genommen * Losung des Gesetzes, betreffend den Gelvbedarf für die

Reichseisenbahnen in Elsatz-Lothringen. Wird gleichfalls unverändert genehmigt. Es lautet: Dem Reichskanzler werden aus den bereitesten Mitteln der von Frank­reich tu zahlenden Kriegskostencntschäeigung für die Ausrüstung der R"chS'isen-. bahnen in Elsaß-Lothringen mit B.triebsmitteln, für dre zur D'cherh^t de-Betriebs notywenvige Instandsetzung dieser Bahnen, für Erweiterung der Bahnhofs» und

stTÄÄ Low von und zuSttinsurth -u Apparat- Th-l-r, zur Verfügung gestellt,

und den RegrerungS-AcceMen ^rw o - ernennen; 4) an demselben Zunt 1871 vorfchu«we, ^3;;^ betreffend die Feststellung e.r ' ML «ÄSüEJ»* ».!.' »'* *s*X- w">" " 1S7-

^eim, di- katholische Schulstelle zu Ludwig-hohe, im Steife Oppenheim, 1 der . MilitärconlinaentS die Su

. Bon sämmtllchcn «ütttembergischen Infanterie. Reaimcntern", au/ginomm-'n 'baS achte in Straubing, g-h-u j° sech-i-h-> Unter- ossittcre demnächst nach Preussen, um sich dort al» Jnstruclore auszubilden.

9 Wien 20 November Gras Beust hat Abschiedsbesuche bei dem Kron- vrinren Rettolvö den Erzherzogen Karl Ludwig und Albrecht gemacht und wird End! dieser Woche nach London reisen, um den englischen Gesund,schaft-post.n zu *ermS, 20. November. DemP-sthex Lloyd" zusolge ist d°- Ci"ul°rschreid°n des Grasen Andrassy bereit« zur Versendung gelangt. Da- kurzgehaltene Schreib betont dost die auswärtige Politik keine Aenverungen erleide.

Paris 21 November Kriegsgericht. Anklage gegen die Redacteure de- Pöre Duchüne" Humbert wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit , Vermesch ukd Valllaume pox Contumaciam zum Tode verurtheilt. D.e Ankchgeverh ; fangen gegen die Zerstörer des Hause« von Thier« haben begonnen. Da« Ur.heil

getroffen. Au« Mexico werden weitere bedeutende Aufstande berichet.

Newyork, 20. November. Aus der Havanna ist der schwedische Consul

ul Oberfeuerwerker de« 8. Artttlerie-Regimen.s gehören dielelbeu der 3. ißomtiannie 4 Garde-Geenadicr-RegimenIS an. Die Kaiserin besuchte die Ber- Compagnie 4. wurde M-^na°,erDie Beerdigung der Der-

.1... MS J. 44 Im 3), . . W. .1«____________

das Präsentation-recht zu dieser Stell z , ) ff 30 kr * dem Herrn

sÄ7,!"r?d?i- S«»»!«. 6,1 euiiw.» I.W««,. «11 LZ

C°n°urrenzfähige Bewerber haben sich bi»«-« "Tagen «M^mOden^^ te. Regierungsblattes

Z-MUMDWW

1H55 rediairt nach den Br'stimmungen des Gesetzes vom 10. Oct ober

NBWZ-sL'rxWSL ÄS Fischerei-, Forst- und Felb-Stras-G-setze«, zusammengestellt nach Maßgabe de« Ge- f<6 Offenbäch'/'is" Nolember. Die heutigeOffenbacher Zeitung" bring, folgende Veröffentlichung^ ^^iter, trotz der ihnen gemachten BSSSSBS

Arbttt« Ä kommenden Montag den 20 N-vember ih" A-bettn. aufzaneh^n Haus-.- and.r 9 schwer, einige andere nar leicht verwundet.

', Knklaffuna in fordern. Offenbach a. M., den 17. vcooemoer nno V!S aedören dieselben der 3.

s,;": Wks WS» w*. m « -i"> ss........... .

Alfred Richard Sreboss u. Go«b." H«m'schen Maschinenfabrik «undettn längere Zeit im hiesigen Militär-Lazarethe.

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bS£ xcstÄSsSjffi zumGrünen Baum", berufen, deren Beschlüssen jene Kundmachung der Fabrikanten!

D>. ä» w en-« -'iv. «'jrn* Minister Delbrück, v. Pfrctzschner, v. Lutz, v. Mlttnacht u. 21.

Rach einigen geschästlichen Mtttheüungen tritt das Haus in dre Tages-

tragen. -AffHMHApn Erlediat ffnv: 11 die evangelische Psarrsteüe zu

i.4> ?'"7S4,' d >.I.,«.°« °I. Ei.m,..«

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mmn sie ihrer Militärpflicht genügen. Seine« Wissen« sei auch eine Befreiung Sita von dtt M.litärpflicht nicht beabsichtigt. - «- Mallinckrodt weist aus die Cabinet-ordre bin, weiche grundsätzlich Theologen ««d Geistliche von der A.lcistung der Militärpflicht dl-p-nsire. Redner wünscht tn Konsequenz der oben gehörten Aeustexuna eine Erklärung darüber, ob beabsichtigt werde, auf Beseitigung d.e ex ^7bi «ord-e bintuwirken - ». Roon: Er Hobe nicht die Absicht, diese Angele, aenheit hier zu vrrhanveln, er könne nur wiederholen, dass trotz seiner Ansicht von ° m W-rth- de« milttärischen Exercitium« für Geistliche keineswegs eine Aenderung

I bet ois-tzlichen Bestimmungen beabsichtigt werde. v. Mallinckrodt «erm'ss^i die ^hin Klarheit in vieler Antwort. v. Roon: Darauf habe er zu antworten, das^e^r von einer Aenderung der bisherigen Bestimmungen über den DiSpenS nicht- wisse Wolle der Vorredner eine Interpellation an die Regierung richten, so er b.stimmt antworten, die heutige unbestimmte Antwort habe ihren Grund tn der