Ausgabe 
23.9.1871
 
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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kieszen

1871

Samstag den 23. September

Nr. 221

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Mdwn um U amtlich r, am Mffi.

PretS titcHtmtig 1 ft 12 Ft- mit Driugnloh». Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr.

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W LokalLILttv tihon von Bremen.

der Gewalt und der Polizeimillkür abgetan und zum Schweigen gebracht werden All s bas ist ja früher nur zu oft versucht worden. Aus allen VerfU-

Srjchevtt täglich, mtt Äu8 nähme MontagS.

Expedition: Canzleiberg Litt B. Nr. 1.

Brodpreife vom 23. bis 29. September 1871,

nach eigener Erklärung der Bäcker:

4 Pfund gemischtes Brod 21 lr. 2 Pfund gemischtes Brod 10'/, kr. 4 Pfund Roggenbrot 18 kr. 2 Pfund Roggenbrod 9 kr.

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Bekanntmachung.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennlniß, daß Se. Königliche Hoheit der Großherzog am 23. d. Mts. Friedberg verlassen und nach Darmstadt zurückkehren werden; Bittgesuche, Vorstellungen >c. daher von dieser Zeit an nach Darmstadt zu lichten stnd.

Gießen, den 21. September 1871. Großherzogliches Kreisamt Gießen.

In Verhinderung des Kreisraths:

Kekul 6, Kreisassessor.

Einladung jnm Abonnement

auf den

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Bekanntmachun g.

Die für die Dauer der jedesmaligen Badesaison eröffnete Kaiserliche Telegraphen-Stalion in Bad Nauheim wird für das laufende Zahr am 1. October geschloffen weiden.

Frankfurt a. M-, den 18. September 1871.

Kaiserliche Telegraphen - Direktion.

22. September. |bei dem fünften Foit St. Privat Vie Mauerarbeiten eben erst begonnen hatten.

+ DieProviniialcorrespondenz" saßt die Präfidialtotschat, de« Herrn Es zeigt- sich sofort, daß diese Befestigungen noch nicht entfern, genügten, die Thier- in eminent friedlichem Sinne auf, ca dieselbe offenbar den Thatsachen und Festung namentlich im Norden und Nordosten wider einen gewaltsamen feindlichen Bedürfnissen der Gegenwart entspricht, indem sie überall auf Trümmer und un- Angriff sicher zu stellen, und mußte die Deckung dort durch die beiden großen fertige Zustande hinweist und an die dadurch beding,in Pflichten mahn,. Die Redouken Les Bordes und S,. Elo» bewirk, werden. Ebenso wurde noch der erste Aufgabe Frankreichs, meint da« Blatt, ist die Rettung au« dem Abgrund Eifenbahndamm bei Montignp zu einer formidablen Contreapproche umgestaltet, politischer und wirthschaftlicher Zerrüttung. DieProvinzialrorrespondenz' rechnet wozu später "°ch eine Rrvoute be. Grange Mercier und die B-festtgung von deshalb Thiers al« Verdienst an, daß er diese Erkenntniß offen «uispricht und Chatillv» und Schloß Gnmont behuf« Herstellung einer gesicherten Verbi.,düng in seiner Kundgebung auf alle Reizmittel verzichtet, welche kriegslustigen Leidem zwischen et. Eloy und Fort St. Zulien hinzu,raten. Alle diese Werke sollen schäften zur Ermuthigung dienen konnten. Ordnung, Freiheit und Wohlergehen, nun, wie verlautet, erhalten bleiben und in permanente Befestigungen umgewandelt eien die Ziele, die er den Bestrebungen de« Lande« vorzeichnet, und man müsse werden. Außerdem werden aber wahrscheinlich zwischen St. Elo» und Piappev.lle hinzusüqen, daß diese Ziele nur auf dem Wege einer aufrichtigen Friedenspolitik und be. Montignp noch je ein Fort au.gesüort werden, so daß Metz in Zukunft, äu erreichen sind ° statt wie bisher durch fünf, durch neun Forts vertheldlgt sein wurde, von denen

ch DieDeutsche ReichSeorrespondenz» bringt über die Verhandlungen in zwei nur noch vollendet zu werden brauchen, vier jedoch völlig neu hrrgestellt Gastein und Salzburg Mittheilungen, welche, offenbar erfunden, tie Combiwitions werden müssen. Die Verleihung deutscher Benennungen für tiefe gart4 un6 SBc- gäbe der gedachten üorrespondenz in eigenthümlicheö Licht stellen. Darnach sollen festigungen kann bereit- al« fest bestimmt angesehen werden, und ist der Srtheflung sich Oesterreich und Deutschland über etwa« verständigt haben, was sich ganz von der kunfngen deutschen Benennungen für d,e schon bestehenden Forts wahrschein- selbst versteht: Die scharfe Ueberwochuna der socialistischen und ultramontanen lich schon demnächst entgegen zu sehen.

Agitation! Europa die Staatsmänner Oesterreichs und Deutschland« al« Gens- DieAllgemeine Zeitung" laßt sich von ihrem Londoner Correfpvndentrn »'armen zu tenunciren, da« ist denn doch in der That zu einfältig. Ob der über die angeblichen Salzburger Verabredungen gegen denInternationalen Ar- nominelle ^Herausgeber der gedachten Correfpondenz wohl meint, Bismarck habe bei,erbund" schreiben: Karl Marx - und d,e ganze >n,ernaonale Organ, alion die Folgen der Karlsbader Beschlüsse vergessend Oder ob er von der Existenz beruh, aus dieser einen Persönlichkeit ist nicht der Mann, der auf dem Wege dieser Karlsbader Beschlüsse überhaupt keine Ahnung hat? der Gewalt und der Polizeiwillkür abgetpan und zum schweigen gebracht werden

DerZeitung für Norddeutschland" schreibt man: Die Festungswerke von kann. All s das ist ja früher nur zu oft versuch« worben. Aus aller, Verssl- Metz dürften deutfcherfeil«, nach den neueren authentischen Nachrichten, zu ihrer gungen und Eommunistenprozessen ging er 9 deroor, bi« er endlich, wie Vervollständigung noch sehr bedeutende Aufwendungen beanspruchen. Thatsäcklich gewisse Organe ter österreichischen und ter fPrefle behaupten, eine an-

waren bei Eintritt in die letzte Belagerung von den fünf jur Deckung des Um erkannte Großmacht geworden, zu deren Bekämpfung sich die mächtigsten Staaiei, kreise« und des befestigten Lagers von Metz b-stimmten Hauptfoits nur drei, und Europa« in feierlicher Alliaiiz vereinigen. Wir glauben nicht« davon. Diese der zwar die Fort« Et Quentin, Plappeville und Duden, wirklich ausgebau, und deurfch-österre-chifchen (von J.aUen, auf dessen Cooperation w.r wenig Gewicht vollendet, während der Haupistutzvunk, dir Ver.heidigung im Osten der Festung, legen, ganz zu g.fchweigen!) Allianz nachgefagte Tack wäre zu verfehlt und trüge da« große Fort Et. Julien, kaum in den Gruudzügen fertig gestellt war, und den Stempel der Erfolglostgkiit zu herausfordernd an der Sttrn, al« daß wir sie

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Don seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1871 zuscnden und den Abonnementsbctrag wie früher durch Quittung erheben lassen.

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