den gewalt-
Paris,
des
Prinz
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^stellt zu werden. Unser Kampf war der der Ehrenhaftigkeit gegen die Erbarm-! 18 Arbeiter vom Wasser fortgerissen, lichkeit, der Krieg der Arbeiter gegen den ertödtcnden Despotismus der Capitalisten j Wien, 19. Juni. Mittheilr
Mittheilungen in diplomatischen Kreisen zufolge ist
rath begrüßen sie am Eingang der Stabt, wo eine Ehrenpforte errichtet wirb. Die Mannschaften werden am Tage nach dem Einzuge auf Kosten der Stadt be- wirthet, und zu Ehren des Offiziercorps soll ein Festessen stattfinden. Die Stadt
unv dem
uns. Uns, den gemäßigten Socialrepuplikanern. Wir wollen nicht samen Umsturz der Gesellschaft, wir wollen ihre Vervollkommnung. 16. Juni 1871.
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wird im Festschmucke erscheinen, und betragen die Guirlanden, welche die städtischen Behörden verwenden, mehrere Tausend Ellen.
Wiesbaden, 19. Juni. Ein in Civil gekleideter Offizier und ein Ruse
scription aufgelegt werden soll. Trotz der Ungeheuerlichkeit der Summe (57373 noffenschastsverbande-^ statt. ES waren 13 Vereine vertreten, auch der Genoffen- Millionen preußischer Thaler) möchte der Betrag doch schnell gedeckt werden, wenn schast-anwalt, Herr S chulze-Delitzsch, war anwesend und machte durch seine Mit- cS sich bestätigt, daß bet der Subscription nur 12 °/0 einzuzahlen sind, während theilungen über die Filiale der Genossenschaftsbank, seine Aeußerungen über den der Rest von 70 % durch 14 Ratenzahlungen zu 5 o/o berichtigt werden soll. Giroverkehr und die rechtlichen Verhältnisse des Vereins die Verhandlungen zu Der Betheiligung des deutschen Publikums an der Subscription steht nach voll- äußerst interessanten. Auch die Mittheilungen aus den einzelnen Vereinen boten zogenem Friebensadschluß kein Hrnderniß entgegen. manches Interessante und führten wiederholt zu lebhaften Debatten. Zum Vorort
Auch von einer neuen rumänischen Anleihe spricht man. Dieselbe soll in für das nächste Jahr wurde Cassel, zum Versammlungsort Alsfeld bestimmt und der Zeit vom 13. Juli bis 13. August zur Zeichnung aufgelegt werden, 78 Mil- zu Deputirten für den Vereinstag zu Nürnberg Herr Stück aus Cassel und Ehr- lionen Francs betragen, 8 Procent Zinsen geben, aus die Hypotheken des Landes Hardt aus Marburg gewählt.
fundirt sein, zu 75% emittirt und in 20 Jahren durch jährliche Ziehungen al *4 Offenbach, 21. Juni. Am 25. d., Vormittags, zieht das erste Bataillon pari amortisirt werden. — Sehr verlockend, in der That, das deutsche Publikum ves 3. hessischen Infanterie - Regiments in unsere Stadt ein und wird hier in ~ " * Garnison verbleiben. Die Truppen werden festlich empfangen, woran Jungfrauen,
Sänger-, Turner- und Schützenvereine Theil nehmen; Bürgermeister und Gemeinde-
Darmstadt, 20. Juni. Ihre Großh. und Königl. Hoheiten
der Organisation sind folgende: Die Justizpflege bleibt bis auf Weiteres wie bisher. Das Grenzvermögen und der Grenzerziehungsfond ist zwischen der kroatisch-slavo- nischen und der banater Grenze nach der Bevölkerungszahl zu theilen. Ueber die Verwendung der außerordentlichen Einkünfte (von den Communicationsmittelv, den Forsten rc.) wird eine Commission in Agram entscheiden. Den Compagnien bleiben nur die rein militärischen Dienste. AuS mehreren bisherigen Compagniebezirken werden neue Verwaltungsbezirke gebildet, in jedem Regimente vier, welche die nicht militärischen Functionen der bisherigen Compagniebehörden übernehmen. Die Friedensgerichte gehen an die Gemeinden über. Mit der Organisation der kommunalen und municipalen Autonomie wird , sofort begonnen. Die Städte Petrinia, Kostainica, Belovar, Jvanic, Brod, Semlin, Karlowitz, Zengg, Peter- wardein und Carlopago werden städtische Municipien bilden und zu königlichen Frei- resp. Hafenstädten erklärt. In der banater Grenze werden Pancsova und Weißkirchen Freistädte. Für diese wird das ungarische Municipalgesetz gelten. Eine neue Städte- und Landgemeindenordnung wird demnächst als Lanotagsoorlage veröffentlicht. Schließlich werde« auch die eisernen Bande der HauScommunen gelockert werden.
Auf Einladung der preußischen Staatsregierung hat sich der bayerische Staats- rath v. Weber im Auftrage des Königs nach Frankfurt begeben, um an den daselbst stattfindenden Verhandlungen zum Vollzüge des FriedenSvertrages Theil zu
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und der Wucherer. Heute nennt man uns Besiegte. Das ist nicht nöthig, aber wir müssen einig sein. Unsere Candidaten müssen fortgeschrittene Republikaner sein, unsere Zahl wird sie durchbringen. So schlagen wir euch denn folgende Bürger vor: Malon, Tridon, Lartigue. Sie Alle haben sich der Demokratie erprobt und zugleich ihre Zuneigung für die sociale Republik ausgedrückt.
An die Bürger, Arbeiter von Paris. Bürger! Der Kampf mit bewaffneter Hand ist beendigt. Wir müssen uns der Herrschaft der Gewalt beugen, indem wir immerhin den Widerstand nach Kräften fortsetzen... So ist es zu verstehen, wenn wir unser Haupt senken. Die Mächte der Welt sind siegreich durch ihre Unthätig- keit. Seien wir Sieger trotz alledem! Drei Systeme stehen vor uns: die republikanische Regierung, die constitutionelle Regierung, die absolute Regierung. Das beste derselben ist verabscheuungswürdig. Bürger! Nur ein Entschluß bleibt un- übrig: schließen wir uns an die internationale Gesellschaft der Arbeiter an und ernennen wir zu Candidaten: Malon, Tolain, Tridon, Rochat, Serailler, Delerd, Silvent.
Centralcomite der Föderation der Nationalgarde. Bürger! Seit einigen Tagen sind wir in der Lage gewesen, Dank eurem Muthe, uns zu versammeln und der Wuth der Reaktion zu trotzen. Für euch ist die siegreiche Gewalt die gesetzliche, weil es die tyatsächliche ist. Wir müssen uns also heute innerhalb der Grenzen der Gesetzlichkeit halten. Wem müssen wir unsere Stimme geben? Nur den Leuten, die, ohne sich compromittirt zu haben, unsere Verbündeten sein müssen. Bürger! Mögt ihr Arbeiter, Bürger ober Industrielle sein, die Zukunft gehört
hat jedoch ein Haar in den Rumäniern gefunden.
In Belgien haben die päpstlichen Sympathien eine für das Land äußerst gefahrvolle Dimension angenommen, die sich bei der Papstfeier in Demonstrationen nach beiden Seiten äußerte. Zunächst in der Hauptstadt. Die Negierung beginnt zu ernten, was sie mit der thörichten Ausweisung Victor Hugo's und der Au- kündigung des Krieg« gegen die Internationalen gesäet hat. Ohne Bedenken, scheint es, haben sich die Letzteren auf Seite der Papisten gestellt, derselben Cleri- _.7_, calen und römischen Pfaffen, die sie in Paris gemordet haben. In VervierS ver- Wiesbaden, 19. Juni. Ein in Civil gekleideter Offizier und ein Russe anstalten sie Demonstrationen; in Mons geschehen Antidemonstrationen von Seiten geriethen heute Nachmittag an dem Spieltische in Streit, welcher so ausartete, > der Papstgegner. So ist das von kirchlichen Parteien immerfort agitirte Land daß die Croupiers mit ihrem Handwerkszeug interveniren wußten. Dem Russen wieder tief in die Actionen der Unfreiheit und der Intoleranz hineingezogen. wurde die Nase derart bearbeitet, daß er blutend aus dem Saale entfernt wurde.
An die ungarischen Bischöfe ist neuerlich ein päpstliches Monitorium ergangen, , (Mitt. Z.)
da-UnfehlbarkeitSvogma zu publiciren. Der weitaus größte Theil des ungarischen Berlin, 20. Juni. Ueber die Folgen des Sieges-Einzugs bringt die „Elber- Episcovats wird, wie Plsther Blätter behaupten, bei der Weigerung beharren. felder Ztg." einige sehr unerfreuliche Nachrichten. Es sollen an 200 Mann in
An den Schluß des deutschen Reichstages und die Thronrede des deutschen den Lazarcthen liegen und einige bereits verstorben sein. Ein Unteroffizier vom Kaisers knüpft die „Saturday Review" folgende Betrachtungen: „Es ist nicht ein Elisabeth-Regiment sei, so wird erzählt, vor dem Brandenburger Thore tobt umeinziger Grund vorhanden, das Entzücken der Deputirteu oder irgend welcher an- gefallen. Die Anstrengung ist in der That eine übermenschliche gewesen, man muß derer Deutschen zu dämpfen, vorausgesetzt, daß sie ehrlich glauben können, daß die Soldaten anhören , welche mitmarschirt sind. Die Hitze war brennend; au Metz für Deutschlands Sicherheit unerläßlich war. Sie wollen vor Frankreich drei Stunden und länger dauerte die Aufstellung auf dem Tempelhofer Feldr; gesichert sein, und sie sind es soweit, als sie die gänzliche Besiegung eine- Feindes Viele hatten bis dorthin eine Meile mit Gepäck marfchiren müssen. Kein Wunder, und den Besitz seiner Hauptfestungen flcherstellen kann. Die Deutschen haben stets daß die Mannschaften abgespannt waren. „Hätte ich dort", horte ich einen stäw« da- gethan, was sie thun wollten, und das stet- in der möglichst besten Weise, migen Gardisten sagen, „eine Kugel im Lauf gehabt, ich hätte meinen Vorder- und nun haben sie in der Stunde ihres Triumphes so viel Mäßigung und Ver- mann erschossen, so falsch war ich". In den Seitenstraßen sah man die armm
nuuft gezeigt, daß sie sich enthielten, Elsaß und Lothringen zu rasch zu germani- Leute fitzen, welche „ausgespannt" hatten und nicht weiter konnten. Die Uiifl
firev, und geneigt sind, ihre neuen Provinzen die mit deutscher Einigkeit verträg" stehenden erfrischten sie mit Selterswasser und Wein. Der Einzug ist für dit
liche größte locale Freiheit genießen zu lassen. Der Krieg ist vorüber und deutsche Thcilnehmer, dies hört man von Allen, die größte Anstrengung gewesen, die brr
Einigkeit hat sich nun in der ruhigen Sphäre häuslicher Angelegenheiten zu ent- Krieg ihnen gebracht hat. Das ist die Schattenseite der Medaille; kein Ding iß puppen. Der Kaiser erwartet, daß Friede eine lange Zeit das Loos Deutschlands leider ohne eine solche.
sein wird. Die Prophezeihungen von Kaisern, welche sagen, daß ihr Kaiserreich Berlin, 21. Juni. Die „Kreuzztg." erfährt, die Reichsregierung habe Ver- der Friede sei, können nicht viel Gewicht haben bei einer Generation, welche sich anlassung genommen, die Haltung der katholischen Fraction in Rom officiell zier erinnert, wie schnell und fortlaufend der Erklärung Napoleons III. in Bordeaux Sprache zu bringen. Die Reklamation habe den Erfolg gehabt, daß Cardinrl der Krimmkrieg, der italienische, mexikanische und deutsche Krieg folgten. Der Antonelli das gesammte Auftreten der katholischen Fraction in den unzweideutigstrn Kaiser von Deutschland spricht aber nicht für sich allein. Er spricht im Namen Ausdrücken desavouirt habe.
einer Nation, welche den Krieg haßt, obwohl sie dafür bereit ist, unv die nicht Leipzig, 15. Juni. Der akademische Senat hat beschlossen, den gefallenMj nöthig hat, in den Wagnissen und Glorien de- Ehrgeizes und der Aggression eine Studireuden unserer Universität ein Denkmal zu errichten und auf dasselbe Dir
Zuflucht vor inneren Spaltungen zu suchen. Namen aller Derer aufzunehmen, die während des Kriegsjuhres 1870 in Leipzig
Dem „Paris Journal" zufolge hatte sich das Centralcomite der Inter- immatriculirt gewesen sind, also auch die nicht auszuschließen, die bereits Osten nationale wieder neu constituirt unter dem Titel: Centralcomite der söderirten 1870 die Universität verlassen hatten. (L. 3 ) Nationalgarde. Die Mitglieder dieses CentralauSschuffe- seien der Russe Domierow München, 19. Juni. Die von mehreren Blättern gemeldete Nachricht, Gras als Prasioent, Eugen Tirarv und Reynold als Vicepräsidenten, Rochardet als Bray habe seine Entlassung eingereicht, ist, wie dem „Süddeutschen Correspondenz- Secretär, Eoer als Schatzmeister. Dasselbe Blatt verspricht auch, die Namen der Bureau" versichert wird, unbegründet. — Die schwebende Ministerkrisis soll ihrr
Hauptmitgtteder zu veröffentlichen. definitive Erledigung erst dann finden, wenn der Mintsterrath hier vollzählig ver-
Die vom „Paris Journal" veröffentlichten Manifeste des Centralcomite^ sammelt ist.
der Internationale lauten folgendermaßen: München, 19. Juni. Die hiesigen Gemeindecollegien haben zum Empfaa-
Burger. Man hat uns Barbaren gescholten. Unsere Feinde selbst haben unserer Truppen 100,000 Gulden bewilligt. Als Tag des Truppeneinzugs wikv Rmgen der Gesellschaft gegen die Wildheit ist unsere jetzt der 20. Juli bezeichnet, genau der Tag, an welchem im vorigen Jahre dit!
Schlacht. Llcau behauptet, wir seien Diebe, Meuchelmörder, Brandstifter. Wir ersten Truppen München verlassen hatten.
alle hier versammelten Mitglieder der internationalen Arbeiterverbindung, wir Innsbruck, 20. Juni. Der Eisenbahnverkehr mit Italien ist in goty| toetfen es zurück, mit den Banditen, welche Paris verbrannt haben, in eine Linie großer Ueberschwemmungen am Brenner unterbrochen. Im Finstermüni wurdm
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Paris, dtt Wen iß in Nl Mir» * all NrMi und unftrtn Elgt! Seit dee Um von unserer ßnd ße keine! die 8bMt, । neuen Genda baten dieselbe von Paris bi daj ße in Di Blatt seine N erhalten hat, Versailles her der Bonapart
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Der Wiener „N. Fr. Pr." zufolge hat der König von Bayern den ausdrücklichen Wunsch zu erkennen gegeben, die bayerischen Generale von der Dotation ausgeschlossen zu sehen. Auch hat der Prinz Luitpold seine Quote der Retabliffe- mentSgelder dem Jnvalidenfond überwiesen.
Wie verlautet, wird dem vielfach in Bayern laut gewordenen Wunsch, daß der Kronprinz des deutschen Reiches dem Einzuge der Truppen in München beiwohnen möge, betreffenden Ortes entsprochen werden. Es heißt außerdem, daß „ ,
Deputationen aller Truppentheile, welche zur dritten Armee gehörten, an dem Ein- Prinzessin Ludwig, sowie Prinz Wilhelm sind gestern von Berlin, wo sie zuge in die bayerische Hauptstadt Theil nehmen werden. Siegeseinzug beigewohnt hatten, zurückgekehrt. Prinz Ludwig Großh. Hoheit ist
Ein Berliner Börsenblatt will die positive Nachricht erhalten haben, daß in Berlin zum Inhaber des 81. Regiments ernannt worden. Er hat sich von binnen kürzester Zeit die neue französische Anleihe im Betrage von 2,150,000,000 hier bereits wieder in das Hauptquartier der Division begeben.
Francs als 5procentige Rententitel und zum Course von 82 zur öffentlichen Sub- Cassel, 20. Juni. Heute fand hier der Verbandstag des hessischen Ge- Trotz der Ungeheuerlichkeit der Summe (573y3 noffenschastsverbandes^ statt. Es waren 13 Vereine vertreten, auch der Genossem


