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PretS ciecteljährttz * fl. 12 kr. mit Brirrgerlohn. Durch die Poft oezogen vierteljährig i K. 27 ft.

Ärschcint täglich, mvt AuS- nähme MontagS.

Expedition : Lanz leid erg Lit. B. Nr- 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen.

Nr. 118. Dienstag den 23. Mai 1871.

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BeAMimgen auf den Gießener Anzeiger ÄX?ÖÄ?4aÄl.""< Amtlicher T h e i L.

Betreffend: Schulversäumnißstraf-Verzeichniffe pro 1. Quartal 1871. n 1

Das Großyrrrogtichr Kreisamt Girßkii an die Schulvorstände zu Anuerod, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Garbenteich, Hattenrod, Sich, Nieder-Bessingen, Reiskirchen, Rödgen, Watzenborn und Wieseck.

Wir erinnern Sie an bir Einsendung der rubricirten Berzeichniffe binnen 8 Tagen.

v. Starck.

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Zoutz.

Frankfurt, 20. Mar.

lieber die neue Zusammenkunft zwischen Fürst DtS-

Ganzen nur 1,400,000 Thlr. in runder Summe.

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Delauh sich nämlich der marck und Jules Favre schreibt das Fr. I. vom 20. Mai: Heute um 31/. Uhr

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Personenzng i. n m. ci Vorm.

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nach einer Berechnung von sachkundiger Seite der Gesammtbedarf an Pensionen und Unterstützungen für die durch den letzten Krieg invalide gewordenen deutschen Krieger, beziehentlich für die Hinterbliebenen ter Gefallenen sich auf etwas mehr als 13 Millionen Thaler beläuft, nach rer von uns gewünschten Erhöhung sich mithin auf ca. W/2 Millionen Thaler stellen würde, so kommen auf 25 Jahre noch lange nicht 400 Millionen Thaler, also noch nicht der, dritte Theil der Summe, welche sich unsere tapferen Krieger an KriegScontribution erstritten haben.

Iahresbitrag der den Invaliden des Feldzugs von 1866 und den Hinterbliebenen ter Gefallenen zuerkannten Pensionen für die Unterklassen auf 1,076,204 Thlr., während nach den bisherigen Sätzen die Pensionen für die Invaliden von I8/71 sich auf 8,261,000 Thlr. beziffern würden, wohingegen die Pensionen nach den neu vorgefchlagenen Sätzen 9,666.000 Thlr. betrogen. Auf ein Vierlkljahrhundert berechnet, würde die Erhöhung mithin 35 Millionen Thaler betragen.

Angesichts der ungeheuren und heldenmüthigen Anstrengungen, welche die deutsche Reichsormee in dem letzen Kriege gemacht und die durch die Schwere der Opfer, die der Krieg kostete, hinlänglich zu Tage treten, sowie angesichts der großen Summen, die uns die Kriegsentschädigung einbnngt, kann es sicherlich nur gerecht erscheinen, wenn die Unteroffiziere und Gemeinen durchschnittlich 25 Thlr. jährlich gegen früher mehr erhalten an Pensionen, während sie nach dem vorliegenden Ge- setze höchstens 10 bis 12 Thlr. jährlich mehr beziehen. Eine Erhöhung der Pen­sionen um kaum iy2 Millionen Thaler jährlich kann doch die finanziellen Jnter- iffen des Reichs nicht schädigen, ja eine solche Erhöhung würde sogar ohne die Einführung der gefürchteten Börsensteuer vorgenommen werden können. Wenn

Opfer feiner Gesundhc-t, welches er dem Vaterlande brachte, so weit als möglich zu entschädigen suchen.

Die Erhöhung der Pensionen für die Invaliden und die Hinterbliebenen ter im Kriege Gefallenen ist auch in Bezug aus die Unterklassen keineswegs eine so unerhebliche, wie vielfach behauptet worden. Bei einer Vergleichung der neu rorgeschlagcnen und der gegenwärtig in Norddeutschland giliigen Sätze an Pen- fiencn, Penflonszulagen, Wittwen- und Kinder-Unterstützung ergiebt sich, daß der Feldwebel in den fünf Klassen, in wrlche die Sätze eingekeilt sind, gegen früher 7y2 Thlr. monatlich mehr erhält, der Sergeant 5 Thlr., der Unteroffizier und disgleichen der Gemeine 4y3 Thlr.; tbehfo ist die Wittwen- und Kinder-Unter- stutzung in demselben Maße erhöht worden. Außerdem ist dem Soldaten jetzt auch in solchen Fällen die Versvrgungsberechtigung zugefprochen, in denen eine dauernde Störung seiner Gesundheit herbeigeführt worden, während früher als Dienstbeschädigung überhaupt nur Verwundung vor dem Feinde, äußere Diensi- beschädigung und das Erleiden der kontagiösen Augenkrankheit galt.

Dennoch möchten wir, trotz der wesentlichen Verbesserungen, welche das Gesetz enthält, wünschen, daß die Sätze um nahezu das Doppelte gegen früher erhöht werden, denn die Erhöhung der Pensionen für die Unterklassen betragt im Gegen­sätze zu den Gesetzen vom 6. Juli 1865 und vom 9. Februar 1867 doch im

fuhr Julcs Favre mit Pouyer-Qucrtur, nachdem sie durch die Ordonnanz des Fürst.n Bismarck (der am Morgen um 8*/, Uhr eingetroffen war) benachrichtigt worden, daß Letzterer zu ihrem Empfang bereit fei, zur Auswechslung des Friedens- Instruments in denSchwan". Wie es heißt, sollen erneute Eonferenzen statt- finden und die Anwesenheit d^r diplomatlschen Vertreter soll mindestens wieder drei Tage in Anspruch nehmen.

J Die Presse bemerkt vom^glcichen Tage 5 Uhr Nachm., entgegen dem letzte­ren Satze dieser Meldung: Soeben, nach ca. sechSoiertclstündiger Eonferenz mit dem Fürsten Bismarck, fuhr Herr Jules Favre (mit zwei Begleitern) aus dem Gasthof zumSchwan" wieder nach demRussischen Hof", um, wie verlautet,

Endlich wird aus Pesth sogar telegraphirt: Es gilt allgemein für ausge- wacht, Lonyay werde Ministerpräsident werden und Andrassy sich in das Privat­leben zurückziehen. Lonyay ist angelangt.

Der Vicekönig von Aegypten hat sich bereit erklärt, seine Armee bis späte» stens 15. Juni auf die veltragsmäßige Stärke zu reduciren und in Constantinopel den Nachweis zu liefern, daß es geschehen. Eine Forderung, türkische Truppen, gleichviel in welcher Form, in Aegypten zuzulassen, ist niemals an rhn gestellt worden.

fi DerTimes" wird aus Madrid geschrieben, daß trotz der unwürdigsten . Anstrengungen auf Seiten der Carlisten und Republikaner, in Gemeinschaft dem Ministerium Verlegenheiten zu bereiten und den öffentlichen Geschäftsgang zu hin- Aern, ein stetiges Wiederaufleben des Vertrauens im Fortschreiten begriffen ist und hr König wie die Königin täglich populärer werden.Selbst Diejenigen, weiche

schon um 6 Uhr nach Versailles zuruckzukchren.

Im Zusammenhang mit der Zusammenkunft schreiben Fr. Z. und Fr. I.: Dem Vernehmen nach sind die Truppenzüge aus Frankreich nach Deutschland, welche am 25. Mai beginnen und am 16. Juni endigen sollten, heute wieder ab- bestellt worden.

Cvblcnz, 17. Mai. Die Gobi. Ztg. schreibt:Ihre Majestät die Kaiserin- Königin traf gestern verspätet hier ein in Folge einer Bahnstörung zwischen Mün­den und Kassel, wo ein Güterzug entgleist war. Ihre Majestät empfingen zum Diner die Spitzen der Behörden und den Bisckof von Trier. Nachmittags hatte der Fürst von Wied Audienz. Die Kaiserin-Königin besuchte die Rhein-Anlagen, woselbst Allerhöchst Sie einzelne Personen sprach. Heute erfolgt die Weiterreise Über Karlsruhe nach Baden."

1' Berlin, 19. Mai. Sobald der Friede ratificirt ist, wa« morgen geschehen sein wtrd, soll hier Kriegsrath gehalten werden, um über die Rückkehr der Truppen endgiltige Entscheidungen zu treffen. Man hofft, daß der feierliche Einzug in Berlin spätestens am 10. Juni erfolgen kann, keinensalls aber wird derselbe schon in den ersten Tagen des nächsten Monats stattfinven oder bis zur zweiten Hälfte desselben hinausgeschoben werden.

Heber die Vorlage bezüglich der Verwendung der Kriegskostenentschädigung vernimmt man, daß, außer den militärischen Bedürfnissen, für Staatsbedürfnisse

wett aber verirrt sich die Phantasie desEllenör", der nicht nur von einer Minister- krife, sondern von eitnr gewalt gen politischen Krise zu erzählen weiß. Es sei ganz sicher , betheuertEllenör" , daß sowohl in Wien als in P^sth unter den Ehrern der einflußreichsten und ansehnlichsten Parteien die Ucberzeugung immer stslere Wurzln fttfi, daß die Personalunion unvermeidlich und ihre Herstellung sehr nahe sei. DerEll.nör" hält dieHerstellung der Personalunion" für so nahe gerückt, d^ß er die Parteimitglieder allen Ernstes auffortert, ihre Heimreise nicht ungeduldig zu be-chleun'gen, da einegroße und Heils mc Krisis" zu ge­wärtigen sei, die cs nothwen^ig mache, daß jecer Abgeordnete aus seinem Platze au^harte.

Personenzug lunten Vorm. IP1

Gemischter ö zog mit Pers.-Be ci. I. n. ni. ®

Nachts 2*8

i Das Mililär-Penlionsgesetz, jtwn stärkste Gegner waren, fangen an, zu erkennen, daß tie Dynastie Wurieln

welches gegenwärtig d-m Reichstage vorliegt, hat zwar mancherlei Anfechtung er-'gefußt hat." 1

f°hnn, newenllich sind tie Pensionssätze für die unteren Klassen mehrfach als ,»! In Pesth große Ministerkrise! Der Rücktritt des Justizministers Horvath niedrig hingestillt worden; im Ganzen und Großen ist da« Gesetz aber doch all^wird von den meisten Blättern als vollendete Thatsache beirachtett Einige Blätter stitig als ein wunschenSwerther Fortschritt ausgenommen und man darf die seste^wiffen ferner davon zu erzählen, daß auch die Minister Gorove und Pauler ihre Zuversicht hegen, dcß dasselbe mit großer Majorität gutgeheißen wird und binnen^Demission g>geben. Insbesondere der Rücktritt de- Communications. Ministers Kurzem praelische Geltung erlangt Das Gesetz wird wenigstens annäheind dielwird in sonst ut anterrichteien Kreisen al« flststehende Thatsache betrachtet. Alliu große Aufgabe lösen, das harte Loos des Invaliden zu mildern und ihn für das^-^ R-4* -- - -Ä

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